DE183227C - - Google Patents

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DE183227C
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small
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/32Friction members
    • F16H55/52Pulleys or friction discs of adjustable construction
    • F16H55/54Pulleys or friction discs of adjustable construction of which the bearing parts are radially adjustable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 476. GRUPPE
KURT WEBER in RIGA.
Im Durchmesser veränderliche Riem- oder Seilscheibe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine im Durchmesser veränderliche Riem- oder Seilscheibe, deren Umfang aus mehreren radial verstellbaren Kranzteilen gebildet wird. Gegenüber den bekannten Riemscheiben dieser Art kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß die Verstellung der Kranzteile durch eine Anzahl voneinander getrennter Seilzüge erfolgt, die je einerseits an einem Kranzteil
ίο und andererseits an einer in Richtung der Treibwellenachse verschiebbaren, allen Seilzügen gemeinsamen Scheibe festgelegt sind, derart, daß beim Verstellen dieser Scheibe längs der Welle ein Nachlassen oder Anspannen der Seilzüge bewirkt wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigt
Fig. ι einen Schnitt durch die Gesamtanordnung,
Fig. 2 eine teilweise Ansicht der Riem- oder Seilscheibe.
Die Riem- oder Seilscheibe besteht aus zwei parallelen Seitenteilen a, in deren radialen Schlitzen b die Kranzteile v, die die Lauffläche des Riemens oder eines anderen Übertragungsmittels bilden, geführt sind. An jedem Ende jedes Kranzteiles greift nun ein Seilzug u an, der zunächst über eine Rolle c am äußersten Umfang der Scheibe a, dann über eine Rolle c an der Nabe der betreffenden Scheibe und dann über eine Rolle auf einer auf der Welle / aufgekeilten Scheibe i läuft, und dessen Ende in einer allen Seilzügen u gemeinsamen, lose auf der Welle f aufgeschobenen Scheibe g befestigt ist.
Wird daher die Scheibe g der Scheibe i genähert, so werden die eben beschriebenen Seilzüge u nachgelassen, so daß die Kranzteile ν durch den Druck des auf ihnen ruhenden Ubertragungsmittels bis zum Anspannen der Seilzüge der Welle genähert werden.
Um aber eine zwangläufige Führung der Kranzteile zu erzielen, insbesondere um die Einwirkungen der Fliehkraft auf die Kranzteile auszuschalten, werden diese sowohl an ihrer Außenseite als auch an ihrer Innenseite, im ganzen also jeder Kranzteil von vier Seilzügen beeinflußt. Die auf der Innenseite wirkenden Seilzüge endigen unmittelbar an der Scheibe g und sind nicht über Leitrollen c auf der Scheibe i geführt.
Die Verschiebung der Scheibe g, an welcher die Enden aller Seilzüge gemeinsam festgelegt sind, erfolgt durch eine mit Handrad t versehene Schraubenspindel ρ; diese ist in einem Lagerbock q mit durch Schrauben r in der Höhe einstellbarem Gewindeteil s geführt und an ihrem Ende 0 mit einem Bügel η verbunden, der unter Vermittlung der Kugellagerscheibe m, der Kugeln / und Scheiben k mehrere durch die Scheibe i frei hindurchgehende, mit der Scheibe g verbundene Bolzen h gleichzeitig angreift.
Es ist ersichtlich, daß je nach der Drehrichtung der Spindel ο ρ eine Verschiebung der Scheibe g längs der Welle in dem einen

Claims (2)

  1. oder anderen Sinne erfolgt, was im weiteren eine radiale Verstellung der Kranzteile ν zur Folge hat. Die Steigung der Gewindespindel ρ muß gering bemessen werden, sowohl um die zur Überwindung der Riem- oder Seilspannung erforderliche Übersetzung zu liefern als auch um ein Nachgeben der Seilzüge zu verhindern.
    Bei hierfür geeigneten Anlagen, insbeson-
    dere solchen, wo sehr häufig Änderungen der Scheibendurchmesser erforderlich sind, kann auch mechanischer Antrieb der Spindel ρ vorgesehen werden.
    Die Seilzüge u brauchen nicht allzu stark bemessen zu werden, da der auf ein Seil entfallende Teil des Umfangdruckes verhältnismäßig klein ist. Es ist daher möglich, mit geringem Rollendurchmesser auszukommen, ohne Überbeanspruchung der Seile befürchten zu müssen, und die Rollen können in den Schlitzen der Scheiben α und i fast vollständig untergebracht werden, so daß sie nicht zur Erhöhung des Luftwiderstandes beitragen.
    Pate ν τ-Anspruch e:
    ι . Im Durchmesser veränderliche Riem- oder Seilscheibe, deren Umfang aus mehreren radial verstellbaren Kranzteilen gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Kranzteile (v) mittels voneinander getrennter Seilzüge (u) erfolgt, wobei jeder einzelne Seilzug, um an verschiedenen Stellen und auf die Innen- und Außenseite des Kranzteiles einwirken zu können, mehrteilig angeordnet ist.
  2. 2. Ausführungsform der Riem- oder Seilscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilzüge je einerseits an einem Kranzteil (v) und andererseits an einer in Richtung der Achse der Treibwelle ff) verschiebbaren, allen Seilzügen gemeinsamen Scheibe (g) festgelegt sind, derart, daß beim Verstellen dieser Scheibe (g) längs der Welle (f) ein Nachlassen oder Anspannen der Seilzüge bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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