DE18255C - Neuerungen an Velocipeden - Google Patents

Neuerungen an Velocipeden

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Publication number
DE18255C
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DE
Germany
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handlebars
steel back
pin
velocipedes
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Active
Application number
DENDAT18255D
Other languages
English (en)
Original Assignee
TH. T. HARRISON in Bristol
Publication of DE18255C publication Critical patent/DE18255C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K21/00Steering devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
THOMAS TEBBUTT HARRISON in BRISTOL. Neuerungen an Velocipeden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom aa. November 1881 ab.
Diese Neuerung bezweckt hauptsächlich die Anbringung einer neuen Steuerung an Bicycles, durch welche die sämmtlicheii über die Sattellinie hervorragenden Theile in Wegfall kommen, so dafs der Fahrende vollständig frei auf dem Fahrzeug sitzt.
Die Fig. 1, 2 und 3 der beiliegenden Zeichnung zeigen die Anwendung dieser Steuerung an einem Bicycle.
, An dem oberen Ende der gabelförmigen Seitenrahmen A befindet sich ein Einschnitt a1, Fig. 4, in welchem ein Hohlmantel a? mittelst Schrauben befestigt ist. Letzterer dient zur Aufnahme des Zapfenbolzens b1, welcher an dem vorderen Ende des Stahlrückens sich befindet. Rings um den Zapfen liegen Frictionsrollen c, an Stelle derselben kann indessen auch irgend eine andere zweckentsprechende Vorrichtung in Anwendung kommen. Das Kopfende b" des Stahlrückens B bildet entweder ein Stück mit dem Zapfen b1 oder es wird besonders angebracht.
Das Zapfenlager az wird an seinem Boden durch die Schraube a* festgehalten. An dem Kopfende des Mantels «2, welches mit einem Reifen P umgeben ist, sind kleine Löcher zur Aufnahme von Schraubenstiften b* angebracht, welche den Zweck haben, das Kopfende b2 des Zapfens b1 stets in der richtigen Lage zu erhalten.
Die äufsere Glocke d, welche zugleich als Alarmglocke dient, ist durch die Schraube d1 auf dem Zapfen befestigt und hält den Mechanismus staubfrei.
Der Zapfenbolzen kann auch in umgekehrter Weise statt auf dem Stahlrücken auf dem oberen Theil der Rahmen A angebracht werden und dessen Lager in dem Stahlrücken sich befinden, wie in Fig. 11 gezeigt ist. u ist der Stahlrücken, ν der in das gabelförmige Ende der Seitenrahmen eingefügte Zapfenbolzen, welcher in einem Stück mit dem Rahmen hergestellt werden kann.
Zum Zweck der Steuerung befinden sich an jeder Seite der Rahmen A Lenkstangen g mit Handgriffen e, Fig. 2; dieselben können auch durch eine Stange / mit einander verbunden sein, wie Fig. 5 zeigt. Um die Lenkstangen, welche in entsprechendem Abstande hinten um die Beine des Fahrenden herumlaufen, noch mehr zu verstärken, können an denselben noch diagonale Lenkstangen h, Fig. 6 und 5, angebracht und unten mit den Seitenrahmen A verbunden werden. Für Bicycles zu Wettfahrtzwecken verwendet der Erfinder möglichst dünne oder hohle Lenkstangen, welche in der Weise, wie Fig. T zeigt, angebracht sind. Die hohlen, aus zwei Theilen bestehenden Lenkstangen w sind mit einer Stellschraubenvorrichtung versehen (s. Fig. 12 und y), durch welche die Griffe etwas länger oder kürzer gestellt werden können, indem beim Rückwärtsschrauben des Stellringes 3 die innere Röhre 4 vorgerückt wird. Die Bremse und der Bremshebel würden am besten so anzubringen sein, dafs sie von den Steuergriffen beherrscht werden können.
Bei Treibrädern von gröfstem Durchmesser sind an entsprechend geformten Stahlrücken
gabelförmige Federn K auf den Seitenflächen der Ringe / angebracht, welche ein leichtes und freies Aufsitzen des Stahlrückens ermöglichen. Fig. 8 stellt diese Federn in zwei verschiedenen Formen dar.
Um den Reiter noch näher auf dem Stahlrücken des Bicycles zu placiren, als dies gegenwärtig der Fall ist, giebt der Erfinder dem Sattelsitz die in Fig. 9 und 10 gezeigte Form. Derselbe hat in der Mitte eine Führung m, in welcher sich die Rippe / auf dem Stahlrücken frei bewegt. Ferner ist der Sattel mit Vertiefungen n, von der in Fig. 10 ersichtlichen Gestalt, versehen. Diese Vertiefungen werden mit Kautschuk oder einem anderen elastischen Material ausgefüllt. Der Sitz P ist nach hinten verlängert, wodurch die Satteltasche P1 gebildet wird, deren unterer Theil mit einem Rahmen r umgeben ist. Die Thür 5 kann aus einer Metall- oder Lederplatte bestehen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die Anbringung eines Hohlmantels β2 an dem oberen, gabelförmigen Ende der Seitenrahmen A, des Zapfens bl auf dem Stahlrücken B, welch ersterer mit Frictionsrollen c umgeben ist, ferner der Schraubenstifte 54 und der Glocke d zu dem angegebenen Zweck.
    a. Die Lenkstangen£· mit Verbindungsstangen/, sammt diagonalen Lenkstangen h.
    3. Die Federn K in ihrer Anwendung zu dem beschriebenen Zweck.
    4. Den Sattel P mit Satteltasche P\ Führung m und Vertiefungen η zu dem angegebenen Zweck.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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