DE182256C - - Google Patents

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DE182256C
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longitudinal rail
rail
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arrangement
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C13/00Locomotives or motor railcars characterised by their application to special systems or purposes
    • B61C13/02Locomotives or motor railcars characterised by their application to special systems or purposes for towing or transporting ships or for like special purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

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PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi: 182256 KLASSE 19«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. November 1902 ab.
Treidelgleisanlagen mit Lokomotivbetrieb erfordern für schwere Lasten besondere Einrichtungen zur Aufnahme des Seitenzuges. Bisher sind für diesen Zweck als Zahnstangen ausgebildete Drückschienen vorgeschlagen worden, die in der Straßenfläche unter den Köpfen der Fahrschienen liegen und in welche schräggestellte Zahnräder der Lokomotive eingreifen. Auch hat man bereits vorgeschlagen, die seitlichen Zugkräfte durch eine Längsschiene aus Profileisen aufzunehmen, gegen deren Seitenflansche sich die Lokomotive mit Druckrollen anlegt. Die bisher bekannten Einrichtungen genügen aber noch nicht für sehr große Zugkräfte, insofern sie ihrem Wesen nach nicht durch Vergrößerung ihrer Abmessungen oder bauliche Abänderungen gegen besonders große Kräfte widerstandsfähig gemacht werden können.
Auch haben sie den Nachteil, daß der Übergang der Lokomotiven auf 1 normale Gleisstrecken verhindert oder der Verkehr von Lokomotiven mit normalen Fahrzeuguntergestellen auf den Gleisen besonderer Bau- art unmöglich wird.
Diese Ubelstände werden erfindüngsgemäß dadurch vermieden, daß auch auf der Strecke für schweren Zug die normalen Fahrschienen beibehalten werden und der Seitenzug durch eine besondere Längsschiene aufgenommen wird, die möglichst nahe der wasserseitigen Fahrschiene über dem Gleise angeordnet und so mit dem Gleiskörper verbunden und mit dem Boden verankert ist, daß der Seitenzug unter möglichster Beschränkung der Biegungsmomente auf ihn übertragen wird. Dies wird bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform dadurch erreicht, daß die Längsschiene auf Böcke gelagert ist, die mit den Schwellen des Gleises fest verbunden sind und als Angriffspunkte von Erdankern dienen. Ist der Boden felsig, oder besteht der Gleiskörper aus Mauerwerk oder Beton, so kann die Längsschiene auch ohne Böcke unmittelbar auf den Schwellen oder dem Gleiskörper gelagert werden.
Die seitliche Anordnung der Druckschienen getrennt von den Fahrschienen ergibt außer der Möglichkeit, normale Fahrschienen verwenden zu können, den Vorteil, daß diese, zum mindesten die landseitige, in die Straßenfläche eingebettet werden können, so daß durch die Gleisanlage nur ein Teil der Straßenbreite dem allgemeinen Verkehr auf dem Treidelpfad entzogen wird. Außerdem dient die Längsschiene als seitliche Begrenzung der Straße nach dem Wasser zu, so daß besondere Einrichtungen dafür, wie Prellböcke oder ein Geländer, gespart werden.
Die in der Zeichnung (Fig. 1 bis 3). dargestellte Ausführungsform einer derartigen Gleisanlage ist für eine Zahnradbahn eingerichtet, indem die Zahnstange α zusammen mit der Längsschiene b aus Doppel-T-Eisen auf den Böcken c gelagert ist, die mit den Schwellen d verschraubt sind; an den Böcken greifen die Erdanker e an. Zur Übertragung der seitlichen Zugkräfte von der Lokomotive auf die Längsschiene ist der Zughaken/, an dem das Seil angreift, in einem Gußstück am Ende der Lokomotive gelagert, das einen Balancier g trägt, dessen Laufrollen h mit

Claims (1)

  1. senkrechter Achse sich gegen die Längsschiene legen.
    Wie die Zeichnung erkennen läßt, ermöglicht die Anordnung der Längsschiene oberhalb der Fahrbahn eine einfache Anordnung der Stromzuführungsanlage für elektrischen Antrieb der Lokomotive in der Weise, daß die Isolatoren, welche die Stromzuführungsschiene tragen, mit Winkeln an dem wasser- seitigen Flansch der Längsschiene befestigt werden und durch ebenso befestigte Platten i abgedeckt werden können.
    Es ist für die Erfindung nicht wesentlich, daß die Böcke mit der Längsschiene zwisehen den Fahrschienen liegen, sondern sie können auch außerhalb des Gleises wasserseitig angeordnet werden. Dann kann das Gleis wie ein Straßenbahngleis vollständig in die Straßenoberfläche eingebettet werden, so daß seine ganze Breite für den gewöhnlichen Straßenverkehr frei ist. Besonders empfiehlt sich eine derartige Anordnung, falls die Längsschiene unmittelbar auf den Schwellen oder auf Felsboden, Beton oder Mauerwerk befestigt wird.
    Pa τ ε nt -Anspruch:
    Treidelgleisanlage mit Lokomotivbetrieb für schwere Lasten, bei der die seitliehen Zugkräfte durch eine besondere Längsschiene aufgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schiene möglichst nahe der wasserseitigen Laufschiene angeordnet und durch Verankerung mit dem Boden fest verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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