DE182256C - - Google Patents
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- DE182256C DE182256C DENDAT182256D DE182256DA DE182256C DE 182256 C DE182256 C DE 182256C DE NDAT182256 D DENDAT182256 D DE NDAT182256D DE 182256D A DE182256D A DE 182256DA DE 182256 C DE182256 C DE 182256C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C13/00—Locomotives or motor railcars characterised by their application to special systems or purposes
- B61C13/02—Locomotives or motor railcars characterised by their application to special systems or purposes for towing or transporting ships or for like special purposes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
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Description
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PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi: 182256 KLASSE 19«. GRUPPE
Treidelgleisanlagen mit Lokomotivbetrieb erfordern für schwere Lasten besondere Einrichtungen
zur Aufnahme des Seitenzuges. Bisher sind für diesen Zweck als Zahnstangen ausgebildete Drückschienen vorgeschlagen
worden, die in der Straßenfläche unter den Köpfen der Fahrschienen liegen
und in welche schräggestellte Zahnräder der Lokomotive eingreifen. Auch hat man bereits
vorgeschlagen, die seitlichen Zugkräfte durch eine Längsschiene aus Profileisen aufzunehmen,
gegen deren Seitenflansche sich die Lokomotive mit Druckrollen anlegt. Die bisher bekannten Einrichtungen genügen aber
noch nicht für sehr große Zugkräfte, insofern sie ihrem Wesen nach nicht durch Vergrößerung
ihrer Abmessungen oder bauliche Abänderungen gegen besonders große Kräfte widerstandsfähig gemacht werden können.
Auch haben sie den Nachteil, daß der Übergang der Lokomotiven auf 1 normale
Gleisstrecken verhindert oder der Verkehr von Lokomotiven mit normalen Fahrzeuguntergestellen auf den Gleisen besonderer Bau-
art unmöglich wird.
Diese Ubelstände werden erfindüngsgemäß dadurch vermieden, daß auch auf der Strecke
für schweren Zug die normalen Fahrschienen beibehalten werden und der Seitenzug durch eine
besondere Längsschiene aufgenommen wird, die möglichst nahe der wasserseitigen Fahrschiene
über dem Gleise angeordnet und so mit dem Gleiskörper verbunden und mit dem Boden verankert ist, daß der Seitenzug
unter möglichster Beschränkung der Biegungsmomente auf ihn übertragen wird. Dies
wird bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform dadurch erreicht, daß die
Längsschiene auf Böcke gelagert ist, die mit den Schwellen des Gleises fest verbunden
sind und als Angriffspunkte von Erdankern dienen. Ist der Boden felsig, oder besteht
der Gleiskörper aus Mauerwerk oder Beton, so kann die Längsschiene auch ohne Böcke
unmittelbar auf den Schwellen oder dem Gleiskörper gelagert werden.
Die seitliche Anordnung der Druckschienen getrennt von den Fahrschienen ergibt außer
der Möglichkeit, normale Fahrschienen verwenden zu können, den Vorteil, daß diese,
zum mindesten die landseitige, in die Straßenfläche eingebettet werden können, so daß
durch die Gleisanlage nur ein Teil der Straßenbreite dem allgemeinen Verkehr auf
dem Treidelpfad entzogen wird. Außerdem dient die Längsschiene als seitliche Begrenzung
der Straße nach dem Wasser zu, so daß besondere Einrichtungen dafür, wie Prellböcke oder ein Geländer, gespart werden.
Die in der Zeichnung (Fig. 1 bis 3). dargestellte Ausführungsform einer derartigen
Gleisanlage ist für eine Zahnradbahn eingerichtet, indem die Zahnstange α zusammen
mit der Längsschiene b aus Doppel-T-Eisen auf den Böcken c gelagert ist, die mit den
Schwellen d verschraubt sind; an den Böcken greifen die Erdanker e an. Zur Übertragung
der seitlichen Zugkräfte von der Lokomotive auf die Längsschiene ist der Zughaken/, an
dem das Seil angreift, in einem Gußstück am Ende der Lokomotive gelagert, das einen
Balancier g trägt, dessen Laufrollen h mit
Claims (1)
- senkrechter Achse sich gegen die Längsschiene legen.Wie die Zeichnung erkennen läßt, ermöglicht die Anordnung der Längsschiene oberhalb der Fahrbahn eine einfache Anordnung der Stromzuführungsanlage für elektrischen Antrieb der Lokomotive in der Weise, daß die Isolatoren, welche die Stromzuführungsschiene tragen, mit Winkeln an dem wasser- seitigen Flansch der Längsschiene befestigt werden und durch ebenso befestigte Platten i abgedeckt werden können.Es ist für die Erfindung nicht wesentlich, daß die Böcke mit der Längsschiene zwisehen den Fahrschienen liegen, sondern sie können auch außerhalb des Gleises wasserseitig angeordnet werden. Dann kann das Gleis wie ein Straßenbahngleis vollständig in die Straßenoberfläche eingebettet werden, so daß seine ganze Breite für den gewöhnlichen Straßenverkehr frei ist. Besonders empfiehlt sich eine derartige Anordnung, falls die Längsschiene unmittelbar auf den Schwellen oder auf Felsboden, Beton oder Mauerwerk befestigt wird.Pa τ ε nt -Anspruch:Treidelgleisanlage mit Lokomotivbetrieb für schwere Lasten, bei der die seitliehen Zugkräfte durch eine besondere Längsschiene aufgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schiene möglichst nahe der wasserseitigen Laufschiene angeordnet und durch Verankerung mit dem Boden fest verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE182256C true DE182256C (de) |
Family
ID=446373
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT182256D Active DE182256C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE182256C (de) |
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