DE18221C - Backofenlaternen mit gekühltem Oelbehälter - Google Patents

Backofenlaternen mit gekühltem Oelbehälter

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DE18221C
DE18221C DENDAT18221D DE18221DA DE18221C DE 18221 C DE18221 C DE 18221C DE NDAT18221 D DENDAT18221 D DE NDAT18221D DE 18221D A DE18221D A DE 18221DA DE 18221 C DE18221 C DE 18221C
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DE
Germany
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container
oven
lanterns
oil container
lamp
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Active
Application number
DENDAT18221D
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English (en)
Original Assignee
G.KÖSTER in Neumünster (Holstein)
Publication of DE18221C publication Critical patent/DE18221C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V33/00Structural combinations of lighting devices with other articles, not otherwise provided for
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2131/00Use or application of lighting devices or systems not provided for in codes F21W2102/00-F21W2121/00
    • F21W2131/40Lighting for industrial, commercial, recreational or military use
    • F21W2131/409Lighting for industrial, commercial, recreational or military use for furnaces or kilns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Bbeeuchtungsgegenstände.
GUSTAV KÖSTER in NEUMÜNSTER (Holstein). Backofenlaternen mit gekühltem Oelbehälter.
Pätentirt im Deutschen Reiche vom i. September 1881 ab.
Fig. ι ist ein Durchschnitt der von der Seite gesehenen Lampe mit Gehäuse, wobei diejenige Seite, durch welche der Reflector r das Licht auswirft, als die vordere gelten soll.
Fig. 2 stellt die Lampe mit Gehäuse, von hinten gesehen, dar.
Fig. 3 ist ein Durchschnitt der von der Seite gesehenen Lampe ohne Gehäuse.
Fig. 4 und 5 sind einzelne Theile der Lampe, von oben und im Durchschnitt gesehen, und Fig. 6 stellt einen Querschnitt des Kühlapparates im Schnitt s-t und o-p dar.
In dem gufseisernen Laternengehäuse α ist die Lampe mit Kühlapparat untergebracht. Dieses Gehäuse besitzt nach vorn eine runde Oeffnung, Fig. i, zum Durchlassen des Lichtes, welche durch ein Glasfenster c geschlossen ist. Das Fenster c ist also construirt: Zwischen zwei gufseisernen Ringen ζ und z1, von der im Querschnitt gezeichneten Form, sind mehrere Glasstreifen derart neben einander gelegt, dafs dadurch die Lichtöffnung abgeschlossen wird. Die Ringe ζ und z1 sind durch kleine Schräubchen mit einander verbunden, wodurch die Glasstreifen zwischen ihnen gehalten werden. Das auf diese Art hergestellte Fenster wird in die Lichtöffnung des Gehäuses α eingesetzt und mittelst kleiner Vorreiber e darin festgehalten.
Der Kühlapparat besteht aus dem äufseren Behälter h, Fig. 4, und dem inneren Behälter g, Fig· S-
Der Behälter h hat im Boden eine runde Oeffnung und steht mit diesem auf einem Knierohr 2, von welchem er getragen wird und worauf er drehbar angeordnet ist. Etwas von der oberen Kante entfernt, befindet sich an der inneren Fläche von h ein Rand χ, Fig. 4, in welcher mehrere in gleichen Abständen von einander befindliche Löcher angebracht sind.
Der Behälter g ist unten geschlossen und hat an der oberen Kante nach aufsen einen Rand χ ], Fig. 5, in welchem ebenso viele und auch in denselben Abständen von einander befindliche Löcher, wie im Rande χ am Behälter h, angebracht sind. Der Behälter g pafst in den Behälter h hinein und ruht mit seinem Rand χ1 auf dem Rand χ des Behälters h. Es ist demnach sowohl unten als auch seitwärts zwischen h und g ein freier Raum vorhanden, g läfst sich in h drehen, und zwar derart, dafs die in den beiden Rändern der Behälter befindlichen Löcher über einander stehen oder verdeckt werden.
Auf h ruht ein gewölbter Aufsatz m, welcher in /2 eingreift, um ein Verschieben nach seitwärts zu verhindern. Der Aufsatz m besitzt eine runde Oeffnung für den Ring η, in welchen die eigentliche Lampe A mit dem Oelbehälter b hineingeschoben wird. Die Lampe kann eine gewöhnliche Petroleumlampe sein, es, mufs jedoch an dem Brenner derselben ein kleiner Rand vorstehen, welcher sich auf den Ring η legt und die ganze Lampe trägt, so dafs der Oelbehälter b in den inneren Behälter g frei zu hängen kommt. In dem Aufsatze m sind mehrere in gleichen Abständen von einander befindliche Löcher, Fig. 3, angebracht, welche durch den Ring η, Fig. 3, worin, wie in m, die gleiche Anzahl von Löchern in gleichen Abständen angeordnet sind, verdeckt und auch offen gelassen werden können, wenn man η entsprechend dreht.
Auf m ist ferner noch eine Stütze, welche den Reflector r trägt, befestigt.
Der Zweck dieser Einrichtung ist folgender: Die nöthige Verbrennungsluft findet zur Flamme nur durch das Knierohr i und die freien Räume zwischen den Behältern h und g, in der Richtung wie die Pfeile andeuten, Zutritt. Dadurch wird der Flamme stets eine kalte Luft zugeführt, wenn das Rohr i ins Freie mündet. Es wird also hierdurch die Flamme nicht nur heller brennen, sondern es wird auch das Petroleum fortwährend vor Erhitzung durch die heifse Backofenluft geschützt. Da die Luftströmung zwischen den Behältern g und h stattfindet, so kann der Raum w zwischen dem Oelbehälter b und dem Behälter g mit kaltem Wasser angefüllt werden, wodurch die Erwärmung des Petroleums ebenfalls verzögert wird.
Die Luftströmung durch den Apparat kann dadurch vergröfsert werden, dafs man den Ring so dreht, dafs die in m befindlichen Löcher der Luft auch oben den Austritt gewähren, wodurch mehr Luft, als die Flamme allein bedarf, den Apparat durchströmen wird.
Werden die in m befindlichen Löcher durch η hingegen verdeckt, so beschränkt sich die Luftströmung durch den Apparat nur auf die durch die Flamme benöthigte Luft.
Durch Drehen des Behälters g sind die in den Rändern χ und x1 befindlichen Löcher derart zu öffnen oder zu schliefsen, dafs die Luftströmung eine für die Flamme günstige wird.
Durch Umdrehen der ganzen Lampe auf dem Knierohr i kann der Reflector r auch das Licht in die Backstube hineinwerfen und die Lampe auch für diesen Zweck nutzbar gemacht werden.

Claims (1)

  1. Pa tent-An sp ruch:
    An Backofenlaternen die Kühlung des Öelbehälters durch Füllung des den Oelbehälter umgebenden Gefäfses g mit kaltem Wasser und durch einen kalten Luftstrom, welcher, durch das Rohr i zur Flamme fliefsend, den Behälter g umspült, und dessen Stärke durch die zwischen g und h angebrachte Anordnung χ und x1 regulirt werden kann.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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