DE182147C - - Google Patents

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DE182147C
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pressure plate
dough
table top
lever
nut
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/28Apparatus for decorating sweetmeats or confectionery

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2 b. GRUPPE
Firma CHARLES CABOS in WIEN.
und Zuckerwerk.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. September 1905 ab.
Es sind bereits Maschinen für das Bilden oder Verzieren von Konditorwaren bekannt geworden, bei denen der in einen Kasten eingefüllte Teig mittels einer Druckplatte durch im Boden des Kastens befindliche öffnungen herausgepreßt wird, worauf die dicht im Kasten sitzende Druckplatte ein wenig angehoben wird, um den Teig zurückzusaugen und das weitere Herausfließen des
ίο Teiges aus den Bodenöffnungen zu verhindern.
Die Erfindung bezieht sich auf eine besondere Ausgestaltung der Vorrichtung für die Bewegung der Druckplatte einer solchen Maschine. Es sind für diesen Zweck zwei von Hand zu bewegende Hebel vorgesehen. Der eine wirkt auf ein Schaltrad, welches als Mutter ausgebildet ist und durch Einwirkung auf eine an der Druckplatte sitzende Spindel die Druckplatte bei Drehung des Handhebels um soviel nach unten preßt als dem Ausfließen einer bestimmten Teigmenge entspricht. Der zweite Hebel, dessen Gesamtanordnung den Hauptgegenstand der Erfindung bildet, dient dazu, um nach jedesmaligem Auspressen des Teiges die Druckplatte anzuheben und zugleich die unter dem Boden des Kastens angeordnete Tischplatte zu senken, so daß von derselben das darauf befindliche Blech mit dem Backwerk heruntergenommen werden kann. Durch entsprechend entgegengesetzte Betätigung dieses zweiten Handhebels wird die Druckplatte wieder um den gleichen Betrag gesenkt, während die Tischplatte mit einem inzwischen aufgebrachten leeren Blech bis zum Boden des Kastens gehoben wird.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Ansicht der Maschine. Fig. 2 zeigt die Einrichtung für das Heben und Senken der Druckplatte und die Fig. 3 bis 5 Einzelheiten hiervon.
Zur Aufnahme des Teiges dient der Kasten 1, in welchen die Druckplatte 2 dicht hineinpaßt, die mittels der Spindel 3 und des als Mutter ausgebildeten Handrades 4 gehoben oder gesenkt werden kann (Fig. 1 und 2). Um die Druckplatte 2 für das Herauspressen des Teiges stets um einen bestimmten Betrag zu senken, ist die mit dem Handrade 4 versehene Mutter mit einem 'Sperrzahnkranz 5 versehen, in welchen eine an dem Handhebel 6 sitzende Sperrklinke 7 eingreift.
Um nach jedesmaligem Herauspressen des Teiges die Hebung der Druckplatte zu bewirken, ist der Hebel 10 vorgesehen, der an einer Welle 11 befestigt ist (Fig. 1 und 2). Auf dieser Welle sitzt ein zweiarmiger Hebel 12, dessen Enden an zwei keilförmig gestalteten Schiebern 13 bezw. 14 befestigt sind. Die schrägen Flächen dieser Schieber sind entgegengesetzt zueinander gerichtet. Die Schieber gleiten mit den einander zugewendeten Flächen auf zwei am oberen Träger 15 des Maschinengestelles vorgesehenen Flächen, wogegen oberhalb bezw. unterhalb der Schieber Bunde 16 und 17 angeordnet sind, welche an der Mutter befestigt sind (vergl. auch Fig. 3, welche den unteren Schieber in
Draufsicht zeigt). An den Enden der Welle Ii sitzen zwei Hebelarme 18 bezw. 19, an welche Stangen 20 angelenkt sind, die mit ihrem unteren Ende an einen die Tischplatte 21 tragenden Bügel 22 angreifen.
Wenn der Hebel 10 heruntergedrückt ist, so ist durch die Keile auch die Mutter und demzufolge auch die an der Spindel 3 sitzende Druckplatte 2 gesenkt, wogegen die Tischplatte 21 angehoben ist. Wird nun der Handhebel 6 (in der Zeichnung nach vorn) gedreht, so wird dadurch die Druckplatte 2 für das Herauspressen des Teiges gesenkt, worauf der Hebel wieder zurückgedreht wird, wobei die Sperrklinke 7 über die Zähne des Sperrzahnkranzes 5 hinweggleitet. Damit der Zahnkranz hierbei in Ruhe bleibt, ist eine in denselben eingreifende federnde Sperrklinke 24 vorgesehen. Durch Umlegen des Hebels 10 nach oben wird durch Umstellung der Schieber 13 und 14 die Mutter mit der Druckplatte 2 um einen geringen Betrag für die Erzeugung des Vakuums gehoben, während zugleich die Tischplatte 21 für das Herausnehmen des Bleches mit der Ware und das Hineinbringen eines leeren Bleches gesenkt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Maschine zum Bilden oder Verzieren von Backwaren, Marmeladen, Schokoladen und Zuckerwerk, bei welcher die. Druckplatte nach dem Anpressen des Teiges im Teigkasten gehoben und gleichzeitig die Tischplatte gesenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß von einer gemeinsamen Welle (11) aus mittels Hebel (18, 19) das Gestänge (20, 22) für die Tischplatte (21) bewegt wird und mittels zweiarmigen Hebels (12) auf dem Gestell (15) und Ansätzen (16 und 17) der Mutter (4) gleitende Keile (13, 14) gegeneinander verschoben werden, die die Druckschraube (3) verstellen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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