DE373356C - Maschine mit kippbarer Pressform, besonders fuer Kunststeine - Google Patents

Maschine mit kippbarer Pressform, besonders fuer Kunststeine

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DE373356C
DE373356C DEB96806D DEB0096806D DE373356C DE 373356 C DE373356 C DE 373356C DE B96806 D DEB96806 D DE B96806D DE B0096806 D DEB0096806 D DE B0096806D DE 373356 C DE373356 C DE 373356C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/08Moulds provided with means for tilting or inverting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/02Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Maschine mit kippbarer Preßform, besonders für Kunststeine. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Formen von Kunststeinen, Briketten, Torf u. dgl., bei welcher die Preßform kippbar gelagert und mit einer auf ihrem Boden liegenden verschiebbaren Grundplatte versehen ist, die nach dem Umstülpen der Form festgehalten wird und den Preßling auf die Unterlagsplatte drückt, während die Form von demselben abgehoben wird. Beim Abheben der Form war es bisher oft unvermeidlieh, daß der Preßling an den Kanten beschädigt wurde. Ein Lockern der Form vor deren Abheben vom Formling mittels des Fußhebels, der zum Heben und Senken der Formlager dient, ist praktisch undurchführbar, außerdem beinträchtigt jede nur mit besonderer Vorsicht auszuführende Handhabung die Stückleistung des Arbeiters.
  • Es sind nun bereits Maschinen bekannt geworden, bei welchen die Form von dein völligen Freilegen des Preßlings mittels eines Handhebels etwas gelockert wird. Die Bewegung des Handhebels kommt aber hierbei, während er noch mit der Form .in Verbindung ist, nach Erreichung des gewünschten Betrages durch Anschlag zum Stehen, was bei der raschen, auf hohe Stückleistung berechneten Arbeit unliebsame Erschütterungen der Maschine gerade im ungünstigsten Augenblick unvermeidlich macht.
  • Demgegenüber ist gemäß der Erfindung an der Maschine ein Handhebel so angeordnet, daß sein Ausschlag nicht durch Anschlag begrenzt ist, sondern daß nach Erzielung der gewünschten Formverschiebung die Verbindung zwischen Handhebel und Form stoßfrei aufhört, daß also der Vorgang des stoßfreien Lockerns der Form von der Sorgfalt und Geschicklichkeit des Arbeiters unabhängig wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i die Maschine in Vorderansicht, Abb. 2 den zum Lockern der Form dienenden Handhebel nebst Zubehör in Seitenansicht.
  • Auf der Preßtischplatte i ist die Form 2 in heb- und senkbaren Lagern 3 um Zapfen 4 kippbar gelagert. Der Preßstempel ist mit 5, der zum Anheben der Form dienende, auf einer Welle 6 sitzende Fußhebel mit 7 bezeichnet.
  • Auf der Welle 6 ist eine Unrundscheibe 8 aufgekeilt, welche eine Rast 9 aufweist. Am unteren Rahmen des Maschinengestelles io ist ein Handhebel i i zweckmäßig so gelagert, daß sein Drehpunkt 12 in der Höhe der Welle des Fußhebels liegt. Nahe dem Drehpunkt 12 ist bei 13 eine Klinke 14 angelenkt, welche bei der gezeichneten Stellung des Handhebels in die Rast 9 der Unrundscheibe 8 eingreift. Durch Verschwenkung des Handhebels in der Richtung des Pfeiles (Abb. 2) wird die Unrundscheibe und damit die Welle 6 verdreht, was ein geringes Emporheben der Lager 3 mit der Form 2 zur Folge hat. Mit dieser Bewegung soll nur ein Lockern der Form gegenüber denn durch die vom Preßstempel 5 niedergehaltene Grundplatte 15 festgehaltenen Preßling 16 erfolgen. Die Bewegung der Unrundscheibe ist ohne Rücksicht auf die Größe der Verschwenkung des Handhebels stets ganz gleichmäßig begrenzt, indem die unter der Klinke 14 befindliche Wulst 17 der Unrundscheibe die Klinke ungefähr nach einer Viertelkreisdrehung der Scheibe außer Eingriff mit der Rast 9 bringt, so daß die angehobene Klinke über die Rast 9 stoßfrei hinweggleitet und die Bewegung des Handhebels wirkungslos wird. Ist das Lockern der Form derart bewerkstelligt, so wird die Form durch Niederdrücken des Fußhebels 7 vollends angehoben, was nunmehr ohne Gefahr für die Ränder des Preßlings geschehen kann. Die große Übersetzung des Handhebels bringt es mit sich, daß zur Bewegung desselben nur ganz geringe Kraft angewandt zu werden braucht.

Claims (2)

  1. PATEN T-ANSPRÜCHE: i. Maschine mit kippbarer und anhebbarer Preßform, besonders für Kunststeine, bei welcher vor dem Abziehen der Form vom Preßling eine der Lockerung des Preßlings in der Form dienende Teilbewegung beider zueinander durch einen Handhebel bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach Ausführung der gewünschten Teilbewegung die mechanische Verbindung zwischen Handhebel (i i) und Form (2) aufhört.
  2. 2. Ausführungsform der Maschine gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine nahe dem Drehpunkte des zum Lockern der Form dienenden Handhebels (il) angelenkte Klinke (14) der Welle (6) zum Abziehen der Form die gewünschte Drehbewegung erteilt wird, indem die Klinke (14) gegen die Rast (9) einer auf der Welle (6) aufgekeilten Unrundscheibe (8) stößt, die so ausgebildet ist, daß die Klinke nach Übertragung der Drehbewegung sofort außer Eingriff mit der Rast kommt.
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