DE182117C - - Google Patents

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DE182117C
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Germany
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chase
fingers
frame
machine
roller
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L45/00Kinds or types of addressing machines or of like series-printing machines

Landscapes

  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Description

KAISERLICHES
,JfR PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15 β. GRUPPE
EDWARD P. SHELDON und WARD B. STORY in BROOKLYN.
für endloses Papier.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. August 1904 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördereinrichtung für die beiden die Typensätze festhaltenden Schließrahmen von Adressendruckvorrichtungen für endloses Papier, bei welchen die zwei die gruppenweise vereinigten Druckformen festhaltenden Schließrahmen in nebeneinander liegenden parallelen Führungen abwechselnd mittels geeigneter Schalt- und Hemmvorrichtungen ruckweise ίο unter dem Papierbande hinweggeführt werden. Die Fördereinrichtung wirkt derart, daß immer nur einer der beiden Schließrahmen durch die Maschine geht, während der andere gesperrt bleibt. Der am Ende der Maschine angelangte Schließrahmen löst mit einem an seinem rückwärtigen Ende vorgesehenen Anschlag die Sperrung des noch ruhenden Schließrahmens und .die zugehörige Schaltvorrichtung aus und sperrt gleichzeitig seine eigene Schaltvorrichtung.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Seitenaufriß einer mit dem Gegenstand der Erfindung versehenen Maschine.
Fig. 2 ist eine Draufsicht des rückwärtigen Teiles der letzteren.
Fig. 3 ist eine Draufsicht der ganzen Maschine, wobei jedoch obere Teile weggenommen sind, um die von dem Tische der Maschine getragenen Teile besser erkennbar zu machen.
Fig. 4 ist eine in größerem Maßstabe gehaltene Ansicht der den Schließrahmen zuführenden Finger sowie deren Bewegungsvorrichtung.
Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt nach der Linie x-x in Fig. 4.
Fig. 6 ist ein Längsschnitt, teilweise eine Ansicht des hinteren Teiles der Maschine.
Die Maschinen, für welche der Gegenstand der Erfindung bestimmt ist, sind so einge^ richtet, daß sie die. langen, schmalen Schließrahmen, in welchen die die zu druckenden Namen und Adressen bildenden Letterngruppen angeordnet sind, aufnehmen und gegen das Ende der Maschine befördern. Das Papier, welches zur Herstellung der Schleifen oder Umhüllungen dienen soll, wird von einer Rolle aus zugeführt und in bestimmten Zwischenräumen auf die in dem Schließrahmen befindlichen Lettern oder Letterngruppen niedergedrückt. Die Schließrahmen werden ruckweise in den Zeiträumen zwischen den einzelnen Niederdrückungen des Schleifenpapieres weiterbewegt, wodurch die Letterngruppen der Reihe nach in die geeignete Lage für das Bedrucken gebracht werden. Nach dem Bedrucken kann das Papier entweder wieder auf eine Rolle aufgewickelt oder in einzelne Stücke geschnitten werden.
Die Rahmen 11 zu beiden Seiten der Maschine tragen die Arbeitsteile und in ihnen oder in Vorsprüngen derselben sind die verschiedenen Wellen gelagert. Auf dem Rahmen 11 ruht eine wagerechte, mit Öffnungen 13 versehene Platte 12. Diese dient zur Verbindung der Seitenrahmen oder Gestelle sowie als Träger für die Schließrahmen, welche
die Adressen enthalten, während eines Teiles ihrer Bewegung durch die Maschine. Durch die Öffnungen 13 treten verschiedene Arbeitsteile der Maschine vom unteren zum oberen Teile derselben hindurch. Stangen 14 im oberen Teile der Maschine (Fig. 3 und 4) dienen als seitliche Führungen für die Schließrahmen, die auf Rollen 15, 15° (Fig. 1) nahe den Stirnseiten der Maschine laufen. Die Schließrahmen werden von Hand oder auf andere Weise an der Vorderseite der Maschine (Fig. ι rechts) eingeführt und gleiten, nachdem sie über die Rollen 15 hinweggegangen sind, dem Tische 12 entlang. Sie werden so weit eingeschoben, daß ihre inneren Enden an seitlich verschiebbare Stangen 16 bezw. 17 anstoßen und durch diese zurückgehalten werden (Fig. 2 und 3). Das innere Ende der Stange 16 ist in Fig. 3 abgebrochen dargestellt, um andere Teile sichtbar zu machen. Beim Ingangsetzen der Maschine wird die Stange 16 seitlich aus der Bahn des Schließrahmens durch das eine Ende eines Winkelhebels 18 bewegt, dessen anderes Ende mit der Stange 19 verbunden ist. Die Stange 19 ist drehbar mit dem einen Ende des Hebels 20 verbunden, dessen anderes Ende durch die Stange 21 beeinflußt wird (Fig. 3 punktiert).
Die Mittel, durch welche der andere der beiden in der Maschine befindlichen Schließrahmen freigegeben wird, werden später beschrieben. Die Einrichtung, durch welche die Schließrahmen ruckweise durch die Maschine geführt werden, ist folgende:
In der Zeichnung ist der rechte Schließrahmen (in den Fig. 3 und 4 der obere) als bereits am Ende seines Weges angelangt dargestellt. In der Nähe, und zwar an der Außenseite der zwei äußeren als Längsführung dienenden Schienen 14 befinden sich Zuführungsfinger 22, die drehbar an Gleitstücken 23 befestigt sind. Federn 24 haben das Bestreben, die freien Enden der Finger 22 beständig in die Bahn des Schließrahmens zu drücken; die Größe dieser Einwärtsbewegung wird durch die drehbaren exzentrischen Stifte oder Anschläge 25 geregelt. Die Gleitstücke 23 werden durch die Stange 28 hin- und herbewegt, welche mit an der Welle 27 befestigten Armen oder Hebeln 26 verbunden sind. Ein ebenfalls auf diese Welle 27 fest aufgekeilter Arm 29 (Fig. 1) greift in eine Nut 30 des auf der Hauptwelle sitzenden Exzenters 31. Bei der Hin- und Herbewegung der Finger 22 durch die vorbeschriebene Einrichtung wird einer derselben durch einen der Stifte 25 außer Eingriff mit den Typensätzen in den Schließrahmen gehalten, während dem anderen Finger durch den zugehörigen Stift 25 gestattet ist, sich weiter einwärts zu drehen und mit dem zugehörigen Schließrahmen in Eingriff zu treten.
In der Zeichnung ist der linksseitige Finger als in Eingriff stehend dargestellt, während jener zur Rechten außer Eingriff sich befindet. Sobald der Finger, welcher mit dem Schließrahmen in Eingriff steht, nach dem vorderen Ende der Maschine hin bewegt wird, gleitet sein Ende hinter einen der Typensätze, und bei der Rückwärtsbewegung schiebt er den Schließrahmen um einen Schritt vorwärts, und zwar in einer Weise, welche aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, in welchen der Schließrahmen mit 35 und die Typengruppen mit 36 bezeichnet sind.
Während so der eine Schließrahmen schrittweise weiterbewegt wird, verbleibt der an der anderen Seite der Maschine unbeweglich, da der Zuführungsfinger durch den zugehörigen exzentrischen Stift außer Eingriff mit dem Schließrahmen gehalten und letzterer gegen jede zufällige Bewegung, welche von den Erschütterungen der Maschine herrühren könnte, durch die Stange 17 geschützt wird. Sobald jedoch der erste Schließrahmen ganz über die Druckvorrichtungen hinausbewegt worden ist, wird der zugehörige Finger außer Eingriff gebracht, die Stange 17 seitlich verschoben, um den anderen Schließrahmen freizugeben, und der Vorschubfinger des letzteren in Eingriff gebracht.
Für die Durchführung dieser Bewegungen dient folgende Einrichtung:
Eine auf
Mittelpunkte der Maschine wegnehmbar befestigte Platte I2a trägt krumme Finger 37 (Fig. 4), welche nach außen gegen Anschläge 39 durch Federn 38 gepreßt werden. Diese Finger 37 sind drehbar an den äußeren Enden der Arme eines drehbaren Kreuzes 40 befestigt, das seinerseits an dem Bolzen 40" befestigt ist. Der rückwärtige Arm des Kreuzes 40 trägt einen Stift 41, der mit dem einen Ende eines um den Zapfen 43 drehbaren Hebels 42 in Eingriff steht, dessen anderes Ende mit einem Stifte 44 an der unteren Seite der Stange 17 angreift. Es ist klar, daß, wenn einer der Finger 37 durch den benachbarten Schließrahmen zurückgeschoben wird — was eintritt, sobald das Ende des Schließrahmens vorübergeht, wobei der Anschlag 45 mit dem Ende des Fingers 37 in Berührung kommt (in Fig. 4 für den oberen Finger 37 als schon eingetreten dargestellt), — die Hebel 40 und 42 so beeinflußt werden, daß sie die Stange 17 verschieben (in Fig. 4 schon verschoben dargestellt) und den anderen Schließrahmen (hier den linken, in der Figur unteren) frei machen. In der neuen Stellung, welche die Finger 37 dann einnehmen, wirken Anschläge 39 derart auf
dem Tische 12 ungefähr im
die gekrümmten Seiten der Finger, daß jener Finger, welcher eben durch den Schließrahmen mitgezogen wurde (in Fig. 4 der obere), durch diesen Anschlag noch weiter einwärts gelenkt wird, während der andere Finger sich nach außen bewegen kann, um seinerseits durch seinen Schließrahmen mitgenommen zu werden, sobald der an dessen Ende befindliche Anschlag 45 diesen Punkt erreicht. In dem Augenblicke, wo die Stange 17 verschoben wird, gelangt der erste Schiebefinger 22 (in Fig. 4 der obere) außer Tätigkeit und der andere wird zur Wirkung gebracht. Dies wird durch eine teilweise Drehung der Stifte 25 (Fig. 4) mittels der Hebel 50 bewirkt. Letztere sind durch Glieder 51. mit den Enden eines Hebels 52 verbunden, der fest mit dem Kreuz 40 mittels des Bolzens 40s verbunden ist, um mit ersterem gleichzeitig zu wirken.
Eine Feder 53 drückt gegen den nach vorn gerichteten Arm des Kreuzes 40 derart, daß sie dasselbe in jeder seiner Endstellungen festhält.
Jeder der Schließrahmen geht, nachdem er die vorbeschriebene Hemm - und Schalteinrichtung überschritten hat, über die in seiner Bahn liegenden, von den Hebeln 55 getragenen Rollen oder Rädchen 15^ hinweg (Fig. 6). Diese Hebel 55 sind an ihren rück-
30. wärtigen Enden (bei 60) auf eine drehbare Welle fest aufgesetzt, und stützen sich mit ihren vorderen Enden auf einarmige, drehbar gelagerte Hebel 61, die in ihrer normalen Stellung durch an sie angelenkte Stangen 62 gehalten werden. Letztere greifen andererseits an dem unteren Ende je eines doppelarmigen Hebels 63 an, der sich /wie der Rollenträger 55 ebenfalls um die Achse 60 dreht und dessen oberer Arm bei 67 mit einem Glied 64 verbunden ist. Die Glieder 64 sind mit Schlitzen 65 versehen, durch welche Bolzen 66 hindurchgehen, die wagerecht in den Schlitzen verstellbar sind. Wenn die Schließrahmen in ihre äußerste rückwärtige Stellung verschoben werden, bewegen sich ihre vorderen Enden längs der Seiten der Glieder 64 und kommen schließlich mit den seitlich vorspringenden Bolzen 66 in Berührung; sie nehmen dann die letzteren mit, wodurch die Hebel 63, die Stangen 62 und die Hebel 61 derart bewegt werden, daß letztere die vorderen Enden der Hebel 55 nicht mehr unterstützen. Dadurch fallen letztere herab und nehmen eine solche schiefe Lage ein, daß die Schließrahmen nach vorn hin über die Räder 15" und die endlosen Riemen 68 gleiten können. Die letzteren bewegen sich über die losen Rollen 69 auf der Achse 60 und über Treibrollen 70 am vorderen Maschinenende (Fig. 1), so daß sie die Schließrahmen wieder an das Stirnende der Maschine führen, wo dieselben auf ein Pult 71 abgelegt werden.
Sobald ein Schließrahmen von den Rädern I5a abgeleitet und dadurch die Hebel 55 von ihrer Last befreit, werden diese Hebel durch die Wirkung der Feder 72 und die Stützhebel 61 durch die Wirkung der Feder 73 in ihre früheren Stellungen zurückgeführt. Der mit einem Schließrahmen beschwerte Riemen 68 wird durch Arme 681 (Fig. 1) unterstützt, welche von den Innenflächen des Gestelles 11 getragen werden.
Die Finger 22 sind nicht imstande, die Schließrahmen ganz bis zum rückwärtigen Ende der Maschine zu verschieben; dies geschieht erst nach der Einsetzung eines neuen Schließrahmens an der Vorderseite des Tisches. In Fig. 3 ist ein Schließrahmen als durch die Finger in die äußerste Stellung bewegt dargestellt; derselbe wartet nur auf die Einsetzung eines neuen Rahmens, um beim Weiterschieben die Traghebel 61 durch das Glied 64 und die Stange 62 zur Wirkung zu bringen.
An der Vorderseite der Maschine sind Farbwalzen 75 angeordnet, welche in nach oben vorspringenden Ständern 76 (Fig. 1) drehbar gelagert sind. Diese Walzen werden mittels Reibung durch die Walze 77 angetrieben, welche gleichzeitig dazu dient, die auf erstere aufgetragene Farbe zu verteilen. Die auf die Welle der Walze 77 aufgekeilte Riemenscheibe 78 wird durch Riemen 79 (Fig. 3) von der Scheibe 80 auf der Welle 81 aus angetrieben. Diese erhält ihren Antrieb mittels der Scheibe 82 durch den Riemen 83 von Scheibe 84 aus. Letztere sitzt auf derselben Welle wie die Scheibe 85, von welcher der Riemen 86 zu der mit der Scheibe 88 in Verbindung stehenden Scheibe 67 läuft. Dieses Scheibenpaar endlich wird durch einen Riemen 89 angetrieben, der zu einer Scheibe 179 auf der Hauptantriebs welle 90 führt. Die in die Maschine eingeführten Schließrahmen gehen unter den mit verteilter Färbe versehenen Walzen 75 hinweg, durch welche die Typengruppen in denselben eingefärbt werden.
Die Papierrolle 95 für die Bänder oder Schleifen, auf welche die Adressen gedruckt werden sollen, ruht auf entsprechenden Trägern 96. Der Papierstreifen läuft über die Führungswalze 97, zwischen dieser und der Walze 98 hindurch, dann abwärts und um die Walze 99 herum, aufwärts über die Walze 100, welche durch Federn 101 elastisch gelagert ist (Fig. 11), wieder abwärts um die Walze 102 und sodann nach hinten unter die Vorrichtungen, welche ruckweise das Papier auf die in den Schließrahmen befindlichen Letterngruppen niederdrücken. Von dort aus

Claims (4)

gelangt das Band oder die Schleife unter die Walze 103, dann über die von Armen 105 getragene Walze 104, zwischen die Walzen 112, 106 und 107 und endlich zur Aufwickelwalze 108. Letztere dreht sich um einen Kern oder eine Welle 109, deren Enden durch an senkrechten Ständern 111 verschiebbare Lagerstücke 110 gehalten werden, derart, daß die Papierrolle selbst auf den Walzen 107 und 112 aufliegt und durch letztere gedreht wird. Die Walzen 107 und 112 tragen an ihren Enden Zahnräder 113 und 114 (Fig. 2), welche mit einem Stirnrade 115 auf der Welle der Walze 106 in Eingriff stehen und dadurch angetrieben werden. Patent-A ν Sprüche:
1. Fördereinrichtung für die Schließrahmen von Adressendruckvorrichtungen für endloses Papier mit schrittweise fortbewegten , gruppenweise in zwei Schließrahmen angeordneten Druckformen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließrahmen (35) in nebeneinander liegenden parallelen Führungen (14) abwechselnd mittels geeigneter Schaltvorrichtungen (22, 23) derart unter dem Papierbande hinweggeführt werden, daß immer nur ein Schließrahmen durch die Maschine geht und der andere so lange gesperrt bleibt, bis der vorgeschobene Schließrahmen am Ende der Maschine angelangt ist und mit seinem hinteren Ende die Sperrung des ruhenden Rahmens und der zu diesem gehörigen Schaltvorrichtung selbsttätig auflöst und gleichzeitig seine eigene Schaltvorrichtung sperrt, während er mit seinem vorderen Ende auf einen Riegelverschluß derart einwirkt, daß sich seine Rollenführung gegen das Stirnende der Maschine hin senkt und er selbsttätig nach letzterem zurückkehrt.
2. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Fortbewegung der Schließrahmen durch das Eingreifen von federnden, hin- und zurückbewegten Fingern geschieht, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die zu fördernden Schließrahmen
(35) hingedrückten Finger (22) an je einen Anschlag" (25) anstoßen, der so geformt ist, daß er in einer Lage das Eingreifen der Finger mit dem zugehörigen Rahmen gestattet, in einer zweiten Lage jedoch nicht, und daß diese beiden Anschläge miteinander derart verbunden sind, daß der eine den Fördereingriff des zugehörigen Fingers mit dem Schließrahmen zuläßt, während der andere den. ihm zugehörigen Finger außer Eingriff läßt, so daß ein Schließrahmen also gefördert wird, während der andere so lange in Ruhe bleibt, bis am Ende der Bewegung des geförderten Schließrahmens durch die Einwirkung eines Anschlages (45) desselben auf die Finger (37), die mit dem die beiden Anschläge (25) verbindenden Hebelwerk in Verbindung stehen, die Stellung der Finger (22) derart umgekehrt wird, daß alsdann der bisher in Ruhe gewesene Schließ- rahmen gefördert wird.
3. Fördereinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Anschläge (25) durch ein um eine senkrechte Achse (40°) drehbares, zwischen den beiden Schließrahmenbahnen liegendes Kreuz (40) erfolgt, von dem zwei gegenüberliegende Arme die federnd gegen die Schließrahmen gedrückten und durch Anschläge (39) in ihrem Ausschlag begrenzten Finger (37) tragen, während ■ durch einen der anderen Arme durch Hebelübersetzung die Verschiebung eines Riegels (17) erfolgt, der die Bewegung des in Ruhe verbleibenden Schließrahmens bewirkt, und der vierte Arm von einer Feder (53) derart beeinflußt wird, daß sie das Kreuz (40) in den beiden Endlagen sichert, in welche es durch das Auftreffen der Anschläge (4s) der Schließrahmen auf die Finger (37) gebracht wird.
4. Fördereinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Verdrehung des Kreuzes (40) durch die Finger (37) ein mit dessen Achse fest verbundenes Hebelsystem (52, 51, 50) verschoben wird, welches die Anschläge (25) derart dreht, daß der eine den gegen ihn anliegenden Förderfinger (22) in den ihm zugehörigen Schließrahmen eingreifen läßt, der andere den ihm zugehörigen Finger (22) jedoch nicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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