DE181980C - - Google Patents

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DE181980C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B9/00Supervision of the state of winding, e.g. indicating the amount of winding
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
£ 1819.80-KLASSE 83 a. GRUPPE
BERNHARD KERSCHL in MÜNCHEN.
Vorrichtung zum Anzeigen des Ablaufes von Uhren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anzeigen des Ablaufes von Uhren.
Das Neue der Erfindung liegt darin, daß unter Verwendung einer Gegenfeder die Spannung der Triebfeder unmittelbar zum Anzeigen des Ablaufes der Uhr benutzt wird. Bei der neuen Vorrichtung kann man sich daher durch einen Blick auf einen Schieber oder Hilfszeiger jederzeit darüber unterrichten,
ίο wie weit die Triebfeder bereits entspannt, d. h. wie weit die Uhr bereits abgelaufen ist. Die neue Vorrichtung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen schematisch veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Uhr mit dem Ablaufzeiger.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht der mit dieser Vorrichtung versehenen Uhr bei abgenommenem Zifferblatt.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch einen Teil dieser Uhr. . .
Fig. 4 bis 6 veranschaulichen in ähnlicher Weise Vorderansichten einer Uhr sowie einen Querschnitt durch einen Teil dieser Uhr, in welcher von der neuen Vorrichtung anstatt eines Zeigers ein Schieber bewegt wird.
Bei dem in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Sperrklinke I (Fig. 2) des Aufzugrades 2 an einer Scheibe 3 angelenkt, die auf einer im Uhrgehäuse gelagerten Spindel 5 angebracht ist. Auf der Spindel 5 ist eine Gegendruckfeder 6 angeordnet, die einerseits an der Scheibe 3 und andererseits am Uhrgehäuse 4 befestigt ist und infolgedessen durch den Druck der Triebfeder auf die Sperrklinke 1 gespannt wird.
Die Spindel 5 trägt ferner ein Zahnrad oder irgend einen Zahntrieb 7 (Fig. 2), der in ein zweites Zahnrad 8 greift und mit diesem einen Hilfszeiger 9 (Fig. 1) verstellen kann, der vor dem Zifferblatt der Uhr angeordnet ist. Die Welle 5 kann auch bis über das Zifferblatt verlängert werden und den Zeiger 9 selbst tragen.
Sobald die Uhr durch Drehung des Aufzugrades 2 in der Pfeilrichtung nach Fig. 2 aufgezogen und hierdurch die Triebfeder IO gespannt wird, übt das Sperrad 2 auf die Sperrklinke 1 einen Druck entgegen der Pfeilrichtung aus. Infolgedessen wird die Scheibe 3 entsprechend gedreht und die Gegendruckfeder 6 gespannt. Gleichzeitig wird bei dieser Drehung der Scheibe 3 der Hilfszeiger 9 nach der Marke 11 (Fig. 1) gedreht. Läuft jetzt die Uhr allmählich ab, so. übt das Aufzugrad 2 infolge der abnehmenden Spannung der Triebfeder IO einen entsprechend geringeren Druck auf die Klinke ι aus, so daß die Feder 6 sich allmählich entspannt; hierbei wird die Scheibe 3 in umgekehrter Riehtung wie vorher gedreht. Infolgedessen wird auch der Hilfszeiger 9 in umgekehrter Richtung gedreht, so daß er sich der Marke 12, bei der der Vermerk »Aba stehen kann, nähert. Durch Beobachtung der Stellung des Hilfszeigers 9 in bezug auf die beiden Marken 11 und 12 kann man daher jederzeit erkennen, ob die Feder 10 entspannt, d. h. wie weit die Uhr abgelaufen ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 bis 6 ist auf der Spindel 5 statt eines Zahnrades oder eines Zahntriebes eine Scheibe 13

Claims (2)

■ befestigt, deren Stift 14 in das obere gabelförmige Ende eines zweiarmigen, bei 15 gelagerten Hebels 16 greift. Der Hebel 16 ist am unteren Ende an einem in geeigneter Weise am Uhrgehäuse geführten Schieber 17 angelenkt, der sich hinter einer Öffnung 18 des Zifferblattes befindet. Dieser Schieber 17 ist an seiner der Öffnung 18 zugekehrten Fläche mit einem Teilstrich versehen und bei 19 hell, bei 20 dunkel gefärbt. Durch diesen Schieber 17 wird in ähnlicher Weise wie durch den Hilfszeiger 9 nach Fig. 1 der Grad des Ablaufes angezeigt. Ist beispielsweise nur die helle Fläche 19 sichtbar, so ist die Uhr vollständig aufgezogen; je größer der sichtbare Teil, von der dunklen Fläche 20 ist, um so mehr ist die Uhr abgelaufen. Die Vorrichtung kann sowohl bei großen Uhren wie auch bei kleinen Taschenuhren, auch bei schon fertigen Uhren angebracht werden, weil sie sich auf einen kleinen Raum beschränkt und auch keiner Veränderung eines bestehenden Werkes bedarf. Sie kann sowohl unmittelbar unter dem Zifferblatt, sowie auch im Innern der Uhr angebracht 25 werden. Pate ν T-A ν Sprüche:
1. Vorrichtung zum Anzeigen des Ablaufes von Uhren mit einem unter Federwirkung stehenden Hilfszeiger, Schieber oder dergl., dadurch gekennzeichnet, daß dieser von der Triebfeder (10) durch eine von dieser in Spannung gehaltene Gegendruckfeder (6), welche beim Ablauf infolge der Entspannung der Triebfeder (10) sich entspannt, so bewegt wird, daß er den Grad des Ablaufes der Uhr anzeigt.
2. ■ Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Aufziehen die Sperrklinke (1) des Aufzugrades (2) die Gegendruckfeder (6) spannt und dadurch der Hilfszeiger (9), Schieber (17) oder dergl. in seine Anfangsstellung zurückgebracht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2339410A1 (de) 2009-12-28 2011-06-29 Blancpain S.A. Dynamometrische Vorrichtung zur Anzeige der Drehmomentreserve des Federgehäuses einer Uhr

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2339410A1 (de) 2009-12-28 2011-06-29 Blancpain S.A. Dynamometrische Vorrichtung zur Anzeige der Drehmomentreserve des Federgehäuses einer Uhr
US8356930B2 (en) 2009-12-28 2013-01-22 Blancpain S.A. Dynamometric device for indicating the remaining barrel torque in a timepiece

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