DE1817618U - Vom tonarm gesteuerte abschaltvorrichtung fuer plattenspieler. - Google Patents
Vom tonarm gesteuerte abschaltvorrichtung fuer plattenspieler.Info
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Description
- Vom Tonarm gesteuerte Abschaltvorrichtung für Plattenspieler Die Neuerung betrifft eine vom Tonarm gesteuerte Abschaltvorrichtung für Plattenspieler mit einem in dem Stromkreis des Motor oder Verstärkerteils angeordneten Kontaktfedersatz, der von einem Kipphebel gesteuert wird.
- Eine besonders einfache Abschaltvorrichtung der eingangs genannten Art besteht darin, daß neuerungsgemäß der Kipphebel einen Anlenkbügel aufweist, an dem ein Ende einer Zugfeder angelenkt ist, während das andere Ende der Zugfeder an einem gehäusefesten Stift bzw. am justierbaren Kerblager aus Blech angebracht ist, der
oder das 5 der Anlenkstelle am Anlenkbügel aus gesehen, hinter der Dreh- die erwähnte Drehachse überschreitet. Diese Abschaltvorrichtung hat den Vorzug, daß sie billig herzustellen und außerdem durch äußerst geringe Schaltkräfte zu betätigen ist. Eine vorteilnafte Weiterbildung der Neuerung ist dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Justierung am Anlenkbügel mehrere nahe beieinanderliegende Anlenkstellen für die Zugfeder vorgesehen sind.achse des Kipphebels liegt, derart, daß die Zugfeder bei jedem Umschnappen des Kipphebels von einer Schaltstellung in die andere Hebel mit relativ grober Toleranz, das heißt äußerst billig, hergestellt werden. Auch bei der Montage braucht man keine bedondere Sorgfalt walten zu lassen, weil man ja auf Grnnd der mehrfachen Anlenkmöglichkeit der Zugfeder die bei der Herstellung und Montage auftretenden Ungenauigkeiten durch Nachjustierung be heben kann Die Neuerung wird durch ein Ausführungsbeispiel im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert.Jt Infolge der Anbringung mehrerer Anlenkstellen kann der gesamte - Die Figur zeigt schematisch einen Plattenspieler gemäß der Erfindung, bei denen die einzelnen Bauelemente oder Baugruppen der besseren Übersicht halber auseinandergezogen dargestellt sind.
- Bei dem Plattenspieler nach der Neuerung wird der Plattenteller 1 von dem nicht dargestellten Antriebsmotor über ein verschwenkbares Reibrad 2 angetrieben, das auf einem Lagerhebel 3 verschwenkbar angeordnet ist. Der Lagerhebel kann durch ein in der Tonarmstütze untergebrachtes Schaltglied 4 durch Ablegen des Tonarms in eine Stellung bewegt werden, in der das Reibrad zumindest von der Antriebswelle des Motors abgehoben ist. An dem besagten Lagerhebel 3 ist ein Schaltarm 5 vorgesehen, der auf einen Anschlag 6 eines Kipphebels 7 bei gegebener Schaltstellung einwirken kann.
- Der Kipphebel ist um eine Achse 8 verschwenkbar gelagert, die parallel zur Drehachse 9 des Plattentellers verläuft. Der Kipphebel weist zwei in entgegengesetzte Richtungen auseinanderstrebenae Arme 10 und 11 auf. Der Arm 10 endet in eine Schneide 12, die beispielsweise aus Nylon hergestellt sein kann. i ; s läßt sich aber auch der gesamte Kipphebel als Kunststoffteil ausführen.
- Die erwähnte Schneide 12 kann mit ihrem Rücken gegen einen ortsfesten Anschlagstift 13 zur Anlage gebracht werden oder mit ihrem Schneiaenteil zwiscnen aie Kontaktfedern 14 des Kontaktfedersatzes 15 geschoben werden. Anstelle des Anschlagstifte 13 kann auch ein weiterer Kontaktfedersatz oder ein anaerer Schal-
ter vorgesehen sein. Der andere Arm/des Kipphebels, an dessen freiem Ende der m7 Oberseite einen vertikal verlaufenden Schaltstift 17 auf. Dieser kann je nach Bewegungsrichtung des Tonarms 18 mit einem Einschalthebel 19 oder mit einem Abstellneöel 2u zusammenwirken. Beide genannten Hebel sind mit dem Tonarm 18 drehsicher verbunden. Der Abstellhebel 20 kann durch Verformung, das heißt durch Verbiegung relativ zum Tonarm 18 verstellt werden, so daß er bei derselben Tonarmstellung auf dell Plattenteller früher oder später auf den Schaltstift 17 treffen würde.bereits erwähnte Anschlag 6 vorgesehen ist, weist an seiner - Die beiden in entgegengesetzte Richtungen verlaufenden Arme 10 und 11 des Kipphebels 7 sind miteinander über einen Anlenkbügel 21 verbunden. Der Anlenkbügel hat die For eines Trapezes. Er verläuft parallel zur Ebene des Plattentellers. An der oberen schmalen Querstrebe 22 des Anlenkbügels sind an der von der Lagerachse 8 des Kipphebels fortgewandten Seite drei nahe beieinanderliegende Kerben 23 eingearbeitet. In eine dieser Kerben ist ein Ende einer Zugfeder 24 eingehängt. Das andere Ende dieser Zugfeder 24 ist an einem Stift 25 befestigt, der beispielsweise an der Montageplatte angebracht sein kann. Besagtes Federende kann aber auch an einem justierbaren Kerblager am Blech angebracht sein.) Die Lage des erwähnten Stiftes 25 ist derart, daß die Zugrichtung von der Anlenkkerbe aus gesehen in jede der beiden Schaltrichtungen nahe an der Drehachse 8 des Kipphebels vorbeiführt. Die Folge ist, daß bei jedem Umschalten des Kipphebels die Zugfeder 24 die Drehachse 8 des Kipphebels durchquert.
- Die drei nahe beieinanderliegenden Kerben 23 erlauben es, daß Ungenauigkeiten in der Herstellung des Kipphebels und in der Montage der miteinander arbeitenden Teile behoben werden können.
- Die Aufgabe der Kerben ist somit, die Zugfeder 24 so anzulenken, daß zur Umschaltung des Kipphebels von einer Schaltstellung in die andere die geringstmöglichen Kräfte erforderlich sind. Die Justierung kann aber auch durch Verstellung des Kerblagers erfolgen, an dem das andere Federende befestigt sein kann. Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende : In der abgeschalteten Stellung des Gerätes ruht der Tonarm auf der Ablagestütze, in der sich das Schaltglied 4 befindet.
- In dieser Stellung ist das Reibrad 2 von dem Plattentellerrand und der Antriebswelle abgehoben. Bei der Inbetriebnahme des Gerätes ist von Hand der Tonarm 18 angehoben und auswärts zu schwenken. Dabei erfolgt zunächst eine Aufwärtsbewegung des Schaltgliedes 4, wodurch das Reibrad mit der Antriebswelle des Motors in Reibschluß gelangt. Ferner wird durch die Auswärtsbewegung des Tonarmes der Einschalthebel 19 gegen den Schaltstift 17 angelegt und der Kipphebel entgegen dem Uhrzeigersinn in die in der Fig. dargestellte Lage geschwenkt. Die Schneide 12, welche zuvor die Kontaktfedern 14 trennt, wird also gegen den Anschlag 13 angelegt, wodurch die Federn miteinander in Kontakt kommen und der Motorstromkreis geschlossen wird. Der Plattenteller beginnt sich somit zu drehen.
- Nach diesem Einschaltvorgang wird der Tonarm auf der Schallplatte, die zuoberst auf dem Plattenteller liegt, abgelegt. Am Ende des Abspiels dieser Schallplatte nähert sich der Abstellhebel 20 dem Schaltstift 17. Und in dem Augenblick, in dem die Abtastnadel des Tonabnehmers die Abspielrillen mit größerer Steigung betritt, trifft der Abstellhebel 20 auf den Schaltstift 17. Es genügt nur ein kleiner Stoß, um den Kipphebel 7 im Uhrzeigersinn kippen zu lassen, wobei die Schneide 12 zwischen die Kontaktfedern 14 fährt und den Stromkreis des Antriebsmotors unterbricht. Die Rotation des Plattentellers hört demzufolge auf. Durch Anlegen des Tonarms auf der Stütze und durch ein bewußtes Abwärtsdrücken desselben wird vermittels des Schaltgliedes 4 das Reibrad 2 von der Antriebs= welle und gegebenenfalls auch vom Plattenteller abgehoben. Das Gerät befindet sich somit wiederum in der Ruhestellung, wobei der Kipphebel 7 die Lage, wie sie die Figur zeigt, wieder eingenommen hat.
- Wenn nun aer Abspielvorgang unterbrochen wird, bevor der Abstellhebel 20 gegen den schaltstift 17 stößt, so kann durch Ablegen des Tonarms 1u auf die Stütze und durch Abwärtsführen des Schaltgliedes 4 gleichfalls der Mctorstromkreis unterbrochen werden, und zwar durch den Schaltarm 5, der beim Abheben des Reibrades auf den Anschlag des Kipphebels treffen und das Umkippen auslösen würde.
Claims (7)
- Schutzansprüche 1. Vom Tonarm gesteuerte Abschaltvorrichtung für Plattenspieler mit einem in dem Stromkreis des Motors uder Verstärkerteils angeordneten Kontaktfedersatz, der von einem Kipphebel gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel (7) einen Anlenkbügel (21) aufweist, an dem ein Ende der Zugfeder an
hinter der Drehachse (8) des Kipphebels liegt, derart, daß die Zugfeder bei jedem Umschnappen des Kipphebels von einer Schaltstellung in die andere die erwähnte Drehachse überschreitet.einem gehäusefesten Stift (25) bzw. an einem Kerblager aus oder das Blech angebracht ist, der/von der Anlenkstelle aus gesehen, - 2. Abschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Justierung am Anlenkbügel (21) mehrere nahe beieinanderliegende Anlenkstellen (23) für die Zugfeder vorgesehen sind.
- 30 Abschaltvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurchgekennzeichnet, daß der Kipphebel (7) um eine parallel zur Plattentellerachse (9) verlaufende Achse (8) verschwenkbar an der Montageplatte gelagert ist und zwei von der Lagerstelle aus in entgegengesetzte Richtungen sich erstreckende Arme (10,11) aufweist, von denen einer mit einer Schneide (12) versehen ist, die mit einem Kontaktfedersatz (14) zusammenarbeitet, und an dem anderen Arm (11) ein senkrecht verlaufender Schaltstift (1r/) befestigt ist, der von einem mit dem Tonarm (18) drehsicher verbundenen Einschalthebel (19) sowie mit einem gleichfalls mit dem Tonarm drehsicher verbundenen Abstellhebel (20) zusammenwirkt, und daß beide Arme (10,11) des Kipphebels (7) durch einen Anlenkbügel (21) verbunden sind, der an seinem der Lagerachse (8) gegenüberliegenden Quersteg drei nahe beieinanderliegende Kerben (23) aufweist, in die wahlweise ein Ende einer Zugfeder (24) eingelegt werden kann, wobei die Zugfeder mit ihrem anderen nde an der Montageplatte von der Anlenkstelle aus gesehen hinter der Lagerachse des Kipphebels befestigt ist.
- 4* Abschaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Kipphebel (7) oder nur seine Schneide (12) aus einem isolierenden Kunststoff hergestellt ist.
- 5* Abschaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schaltstellungen des Kipphebels (7) einmal durch den Kontaktfedersatz (14) und zum anderen durch einen festen Anschlag (13) oder durch einen weiteren Kontaktfeder satz definiert sind.
- 6. Abschaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Kipphebel (7) ein Anschlag (6) vorgesehen ist, der mit einem am Lagerhebel (3) des Reibrades (2) angeordneten Schaltarm (5) zwecks Abschalten des uerätus zusammenarbeiten kann.
- 7. Abschaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Tonarm (18) drehsicher verbundene Abstellhebel (20) durch Verformung justierbar ist.
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1960
- 1960-03-31 DE DE1960E0013798 patent/DE1817618U/de not_active Expired
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