DE181514C - - Google Patents
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- DE181514C DE181514C DENDAT181514D DE181514DA DE181514C DE 181514 C DE181514 C DE 181514C DE NDAT181514 D DENDAT181514 D DE NDAT181514D DE 181514D A DE181514D A DE 181514DA DE 181514 C DE181514 C DE 181514C
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- hammer
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28G—CLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
- F28G7/00—Cleaning by vibration or pressure waves
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Kesselreiniger mit hin- und herbewegtem Kolben und
schwingendem Hammer. Es sind Rohrreiniger dieser Art bekannt, bei welchen die
Schlagstärke des schwingenden Hammers durch Federwirkung erhöht wird, indem die Feder beim Anheben des Hammers gespannt
und dann plötzlich entspannt wird, wodurch der Hammer gegen die Rohrwandung geschleudert
wird. Die bisherigen Ausführungen leiden nun daran, daß sie sich sehr
schnell abnutzen und mit nur geringen Umdrehungszahlen arbeiten, dabei ist die Schlagstärke
verhältnismäßig gering. Durch die Erfindung sollen diese Ubelstände beseitigt
werden.
Fig. ι zeigt den neuen Rohrreiniger im Längsschnitt, und
Fig. 2 bis 4 zeigen die verschiedenen Stellungen des Kolbens.
Der Kolben α wird in dem Gehäuse b in senkrechter Richtung von der sich drehenden
Welle c mittels des exzentrischen Zapfens d in an sich bekannter Art hin- und herbewegt.
Dieser Zapfen greift in eine rechtwinklige Nut e e1 des Kolbens ein. Auf der Kolbenstange
/ befindet sich zwischen zwei Scheiben h und h1 eine Feder g. An dem Gehäuse
α liegt der Drehpunkt i des an einem Doppelhebel k kl sitzenden Hammers /. Der
Arm k1 des Hebels k k1 greift mit einem
Kugelzapfen in eine Nut des Kolbens ein.
Durch die Drehung der Welle c, die in beliebiger Weise von Hand oder mechanisch
erfolgen kann, wird, wenn der Zapfen d sich in der höchsten Stellung (Fig. 2) befindet
und dabei in den wagerechten Teil e1 ■ der
Nut eingreift, der Kolben α mit der Kolbenstange allmählich nach unten bewegt und
dabei die Feder g zusammengedrückt (Fig. 3), bis der Zapfen d in seine unterste Stellung
gelangt ist. Der Hammer wird also hierbei in bekannter Weise langsam angehoben. Sobald
aber der Zapfen d seine unterste Stellung verläßt und in den senkrechten Teil e der Nut eintritt,
wird der Kolben freigegeben, durch die sich entspannende Feder plötzlich in die Höhe gehoben und dadurch der Hammer
nach unten geschleudert. Es wird also ein kräftiger Schlag ausgeübt.
Um nun zu verhüten, daß der Hammer die Kesselwandung verletzt, ist unter dem
Gehäuse α bei η ein Arm m, der in eine Gabel m1 mit zwei senkrechten Ansätzen m2
endigt, durch eine Schraube ρ einstellbar angeordnet. Durch Verstellen dieser Schraube
nimmt der Hebel m zur Antriebswelle eine mehr oder weniger geneigte Stellung ein.
Da nun der Ausschlag des Hammers durch das Anstoßen der Kolbenstange gegen den das
Gehäuse abschließenden Deckel begrenzt ist, so wird durch die Verstellung des Armes m
die Einschlagtiefe des Hammers geregelt, indem entsprechend der schrägen Stellung
des Armes m der Hammer mehr oder weniger tief zwischen den beiden Ansätzen m2 hindurchschlägt.
Die Handhabung des Reinigers erfolgt mittels der die Welle c umgebenden
Handhabe q.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Kesselreiniger mit hin- und herbewegtem Kolben und schwingendem Hammer, dadurch gekennzeichnet, daß derKolben (α), um den Hammer in an sich bekannter Weise durch die Kraft einer sich während des Anhebens des Hammers spannenden und darauf plötzlich entspannenden Feder gegen die Kesselwandung zu schleudern, von einer auf der Kolbenstange sitzenden Schraubenfeder getragen wird und mit einer rechtwinkligen Nut (e e\) versehen ist, in welche der Kurbelzapfen (d) der Arbeitswelle derart eingreift, daß während der Führung des Kurbelzapfens in dem wagerechten Teil (e1) der Nut die Feder gespannt und beim Übertritt in den senkrechten Teil (e) der Nut entspannt wird.
- 2. Kesselreiniger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen am Gehäuse verstellbar angeordneten Arm (m) die Einschlagtiefe des Hammers in den Kesselstein begrenzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE181514C true DE181514C (de) |
Family
ID=445688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT181514D Active DE181514C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE181514C (de) |
-
0
- DE DENDAT181514D patent/DE181514C/de active Active
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