DE18111C - Maschine zum Einbrennen von Stempelzeichen auf die Endflächen von Korken, nebst Zählapparat - Google Patents
Maschine zum Einbrennen von Stempelzeichen auf die Endflächen von Korken, nebst ZählapparatInfo
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- DE18111C DE18111C DENDAT18111D DE18111DA DE18111C DE 18111 C DE18111 C DE 18111C DE NDAT18111 D DENDAT18111 D DE NDAT18111D DE 18111D A DE18111D A DE 18111DA DE 18111 C DE18111 C DE 18111C
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- 239000007799 cork Substances 0.000 claims description 20
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B1/00—Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
- B67B1/03—Pretreatment of stoppers, e.g. cleaning, steaming, heating, impregnating or coating; Applying resilient rings to stoppers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B1/00—Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
- B67B1/005—Feeding stoppers
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom li. September 1881 ab.
Die Maschine ist auf den beiliegenden Zeichnungen abgebildet.
α α1, Fig. 3, sind die Stempel, die an ihren
gegen einander gekehrten Enden die Gravirung tragen. Sie sind mit Schrauben an den
Stöfsern b und b1 befestigt, welche in Lagern
auf den Böcken c und c1, Fig. 1, gegen einander
verschiebbar sind. In Lagern, die an diesen Böcken festgeschraubt sind, liegt die
Treibachse d der Maschine, welche ihre Bewegung durch die Riemscheibe e, Fig. 1, empfängt.
An der Achse d sitzen die Schubscheiben t
und Z1, welche auf die Frictionsrollen g und gx
an den Stöfsern b und b\ Fig. 3, wirken und dadurch diese von einander entfernen, während
die Spiralfedern R und hx sie einander wieder
nähern, wenn die Lage der Schubscheiben dies gestattet.
Das Hervorschieben des Korkes zum Stempeln geschieht mittelst der gezahnten Scheibe z;
dieselbe ist mit sechs Löchern zum Empfang der Korke versehen und stellt ein konisches
Periodenrad dar, das nach jedem Schlage der Stempel '/6 seines Umkreises herumgedreht
wird, wobei ein Kork zwischen die Stempel geschoben wird. Die Umdrehung wird bewerkstelligt
durch das Segment z'1 auf der Treibachse d, Fig. ι und 3. Dieses Segment ist
mit vier Kämmen versehen, welche ungefähr ]/4
des Umkreises einnehmen, wogegen die übrigen 3/4
desselben eine glatte Fläche bilden, welche nach Drehung der Scheibe i um y6 ihres Umkreises
in einen entsprechenden glatten Theil derselben einfällt pnd sie dadurch so lange stillhält, bis
die Kämme am Segment il von neuem die Kämme der Scheibe i erfassen und dieselben
abermals '/6 Umkreis herumdrehen. Diese Einrichtung
ist in Fig. 13, 14 und 15 besonders
dargestellt.
Das Hinabschieben der Korke in der Scheibe i geschieht durch das Rohr k, Fig. 1 und 2,
welches seiner Länge nach in drei Theile geschnitten ist, wovon zwei vermittelst der
Scharniere k kx, Fig. 9, 10 und 11, bewegliche
Deckel bilden; diese gestatten eine Veränderung der lichten Weite des Rohres für
verschiedene Durchmesser der Korke. Eine das Rohr umfassende gebogene Feder /, Fig. 1,1,
strebt die Theile des Rohres nach innen zu drücken, und durch die dagegenwirkende Stellschraube
P kann je nach Bedarf das Rohr erweitert werden. Die Stütze m, Fig. 2 und 9,
an der unteren Oeffnung des Rohres dient dazu, dasselbe für verschiedene Korklängen
richtig zu stellen.
Um in den Löchern der Scheibe i den herabfallenden Kork unter dem Rohr zu unterstützen
und genau horizontal zu legen, ist an der konischen Vorderseite der Scheibe eine
Platte η an der durch die Scheibe gehenden Achse n1 befestigt. Diese Platte reicht bis zu
den Stempeln α und a1 nur so weit herab,
dafs der Kork sich frei mitten zwischen diesen Stempeln befindet.
Die Korke gelangen aus einem Trichter 0, Fig. ι und 2, in das Rohr k. Zwei cannelirte
Walzen / und /', welche in entgegengesetzter
Richtung gegen die Fallrichtung der Korke rotiren, haben den Zweck, zu verhindern, dafs
der Kork sich in falscher Richtung vor das Rohr lege und dadurch das Eintreten in letzteres
verhindert werde, Fig. ι und 12. Von diesen
Walzen empfangt p vermittelst Riemen- oder Schnurrolle seine Bewegung von der Hauptachse
d, wogegen p1 seine Bewegung von der Achse des Rades p wiederum durch Rollen
erhält. ; ■
Um die Entfernung zwischen der Walze / und dem Rohr k nach Bedarf einstellen zu
können, sitzen die Lager der Walze / in einem stellbaren Rahmen, welcher mittelst des
Handrades q, Fig. 2, gehoben oder gesenkt werden kann. Die Flügelmuttern r dienen zum
Feststellen des Rahmens.
Die Erhitzung der Brennstempel α und a1
geschieht mittelst unter denselben aufgestellter Lampen. Der gestempelte Kork fällt aus der
Scheibe i in einen untergestellten Behälter.
Das Zählen der Korke wird mittelst eines Zählwerks s, Fig. 2 und 3, bewerkstelligt. Dasselbe
ist aus einer gewissen Anzahl Scheiben fl bis /6, wie Fig. 4 bis 8 in gröfserem
Mafsstabe zeigen, zusammengesetzt. Diese Scheiben haben (/' ausgenommen) an ihrer einen
Seite ein mit zehn Zähnen versehenes Sperrrad, auf welches ein Sperrhaken u wirkt, der um
einen Bolzen der daneben befindlichen Scheibe schwingen kann, so dafs der Sperrhaken für
die Scheibe/2 an/1 sitzt, der Sperrhaken für
/3 an /2 u. s. w. Die Scheiben tragen an
ihrem Umfang die Zahlen ο bis 9. Der Sperrhaken u ist aus Fig. 8 ersichtlich. Derselbe
ist mit einer Feder ν versehen, welche gegen den inneren Umkreis der Scheibe wirkt, an
welcher der Haken sich befindet, und letzteren hindert, in die Zähne des Sperrrades einzufallen.
Durch die auf der Achse w, Fig. 4 bis 8, festsitzende runde Scheibe χ mit dem Knaggen
ζ wird indessen jedesmal, wenn der Knaggen ζ den Haken u passirt, die Wirkung der
Feder aufgehoben, so dafs dann der Haken zum Eingreifen in das Sperrrad gebracht wird,
welches nun von dem Haken so lange mitgedreht wird, als der Knaggen ζ auf den Haken
wirkt. Wie aus Fig. 7 hervorgeht, drehen sich die Scheiben /J/2 . . . auf den Naben der
Scheiben χ χ. Die Dauer dieser Einwirkung entspricht gerade einem Zehntelumkreis. Die
Scheibe f1 hat an ihrer äufseren Seite zehn Stück im Kreise angebrachte Zapfen z1, Fig. 4
und 5, welche dazu bestimmt sind, die Bewegung von der Maschine zu empfangen. Diese
Bewegungsübertragung geschieht mittelst eines an der Achse d sitzenden Ringes qs, Fig. 17,
der mit einem Zahn q1 versehen ist, welcher bei jeder Umdrehung der Achse d einen
Zapfen z\ Fig. 4 und 5, an der Uhr trifft und dadurch/1 Y10 Umkreis herumdreht. Wenn/1
einen ganzen Kreis gemacht hat, trifft der Knaggen ζ den Haken u, und letzterer wird
dadurch in einen der Zähne des Sperrrades hinabgedrückt, wodurch eine Drehung der
Scheibe /2 um Y10 Umkreis stattfindet. Diese
Bewegung pflanzt sich auf dieselbe Weise auf die anderen Scheiben fort, so dafs die Uhr
mit einer Anzahl von sechs Scheiben bis zu 999999 zählen kann, worauf sie auf Null zurückgeht.
Wenn im Falle einer Unterbrechung im Hervorschieben der Korke ein Kork während des
Schlages zwischen den Stempeln fehlen sollte, wird der leere Schlag nicht gezählt. Zu diesem
Zweck ist der Ring q3 mit der Achse d nicht fest verbunden, sondern kann um den Stift q*
schwingen, Fig. 17, so dafs der Zahn q1 nicht
auf die Uhr wirkt, wenn der durch die Feder qb, Fig. 16, in einer bestimmten Schrägstellung
erhaltene Ring q3 seine schräge Stellung verläfst. Diese Ausrückung des Ringes
erfolgt, wenn auf den am entgegengesetzten Ende desselben angebrachten Zahn q2 der an
der Stempelachse b befestigte Ring r2 trifft und somit der Ring q3 nach der anderen Seite
zu schwingen gezwungen wird.
Wenn ein Kork, während das Stempeln geschehen soll, zwischen den Stempeln fehlt, so
sinken diese so weit zusammen, als es die Schubscheiben t und il zugeben, während sie
beim Stempeln eines Korkes nie ihren freien Weg ganz zurücklegen. Der Ring r2 stöfst dann
auf den Zahn q2, wodurch der Zahn q1 auf den
betreffenden, an der Scheibe /l der Uhr befindlichen
Zapfen z1 nicht wirkt, infolge dessen das Zählwerk also stillstehen bleibt. Diese Einrichtung
ist in Fig. 16 und 17 in vergröfsertem Mafsstab besonders dargestellt.
Um die Lage der Scheiben /' bis /6 in der
Uhr zu fixiren, sind die Bremsbacken u \ Fig. 5 und 6, angeordnet, die an Federn befestigt
sind und in entsprechende Vertiefungen ti2 an den Scheiben einfallen.
Um die Uhr zwischen den Schlägen der Maschine vollständig zu bremsen, dient die
Kammscheibe s1, Fig. 5 und 6, an der Achse d,
die dann in Vertiefungen s2 der Scheiben sich einlegt. Dieselbe ist mit einer segmentförmigen
Aushöhlung s3 versehen, um das Drehen der Scheiben zu gestatten, sobald die Aushöhlung
der Uhr zugekehrt ist.
Claims (2)
1. Zur Ueberführung der Korke in die für die Stempelung passende Lage eine Scheibe i,
die mit einer Periodenverzahnung versehen ist, in welche periodenweise ein Kammgetriebe
z'1 eingreift.
2. Die Platte η an der Achse n1 zum Tragen
des Korkes, wodurch der Kork sicher in die horizontale Lage übergeführt wird, in
Verbindung mit dem Rohr k, welches den Kork zur Scheibe i überführt und dessen
Weite durch Deckel, Spannfeder und Schrauben I1 verändert werden kann.
In Combination mit den Walzen / und px, dem Trichter ο und dem Rohr k zum Hinabbefördern der Korke in die Scheibe i die beiden horizontalen, hin- und hergehenden Stempel α und a1 zum Einbrennen der Stempelung in die Korke.
In Combination mit den Stempeln α und a1 die Schubscheiben t und t1 und Schraubenfedern h h', durch welche die hin- und hergehende Bewegung der Stempel bewerkstelligt wird. · /■
Die Zähluhr ί mit den Scheiben'/-1 bis/6, deren Scheiben x, Sperrhaken u und Bremsen u1 in Combination mit dem schwingenden Ring qz, wodurch eine selbsttätige Unterbrechung des Registrirens der Uhr rim Falle eines Leerganges der Maschine stattfindet. »
In Combination mit den Walzen / und px, dem Trichter ο und dem Rohr k zum Hinabbefördern der Korke in die Scheibe i die beiden horizontalen, hin- und hergehenden Stempel α und a1 zum Einbrennen der Stempelung in die Korke.
In Combination mit den Stempeln α und a1 die Schubscheiben t und t1 und Schraubenfedern h h', durch welche die hin- und hergehende Bewegung der Stempel bewerkstelligt wird. · /■
Die Zähluhr ί mit den Scheiben'/-1 bis/6, deren Scheiben x, Sperrhaken u und Bremsen u1 in Combination mit dem schwingenden Ring qz, wodurch eine selbsttätige Unterbrechung des Registrirens der Uhr rim Falle eines Leerganges der Maschine stattfindet. »
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18111C true DE18111C (de) |
Family
ID=295009
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18111D Active DE18111C (de) | Maschine zum Einbrennen von Stempelzeichen auf die Endflächen von Korken, nebst Zählapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18111C (de) |
-
0
- DE DENDAT18111D patent/DE18111C/de active Active
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