DE180660C - - Google Patents

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DE180660C
DE180660C DENDAT180660D DE180660DA DE180660C DE 180660 C DE180660 C DE 180660C DE NDAT180660 D DENDAT180660 D DE NDAT180660D DE 180660D A DE180660D A DE 180660DA DE 180660 C DE180660 C DE 180660C
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DE
Germany
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cover sheet
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cigar
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sheet
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DENDAT180660D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/26Applying the wrapper
    • A24C1/34Adhesive-applying means

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 180660 KLASSE 796. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Dezember 1905 ab.
Beim Wickeln von Zigarren ist es allgemein Sitte, auf das. Spitzenende des Deckblattes ein Klebmittel aufzubringen, um das Anhaften am Wickel zu sichern. Beim Umwickeln des Deckblattes, um den Wickel ist es nun wesentlich, dicht an der Kante des Deckblattes nahe am Spitzenende das Klebmittel derart aufzutragen, daß die übereinander liegenden Teile des Deckblattes dicht
ίο mit dem Wickel vereinigt werden. Es ist äußerst wünschenswert, das Klebmittel so weit auf dem Deckblatt aufzutragen, daß es die übereinander liegenden Teile des letzteren längs des verjüngten Teiles der Zigarre, der sich unmittelbar an die Spitze anschließt, vereinigt. Wenn dies nicht geschieht, so wird das Deckblatt leicht lose, sobald die Spitze abgeschnitten wird. Weiter tritt leicht ein Platzen des Deckblattes ein, sobald die Zigarre getrocknet ist, wodurch diese ein schlechtes Aussehen erhält und ein gutes Ziehen, in Frage gestellt wird. Beim Wickeln der Zigarre mittels Maschinen geschieht das Aufbringen des Klebmittels auf verschiedene Weise, gewohnlich auf einer längeren oder einer Anzahl kleinerer Stellen. Bei dem Bemühen nun, die nötige Menge Klebmittel aufzubringen, kommt es' leicht vor, daß zu viel aufgebracht wird; in diesem Falle wird das Klebmittel, sobald das Deckblatt aufgewunden wird, herausgepreßt, wodurch die Zigarre naturgemäß ein schlechtes Aussehen erhält. Außerdem tritt dann leicht die Gefahr · ein,
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daß der Geschmack der Zigarre verliert. Nach dem vorliegenden Verfahren und der Vorrichtung, die sich auf ein Auftragen eines Klebmittels auf das Deckblatt einer mittels Maschine herzustellenden Zigarre beziehen, wird der erwähnte Nachteil vermieden. ■ Das Klebmittel wird hier auf die äußerste Spitze des' Deckblattes und den sich unmittelbar hieran schließenden Teil in einer dünnen Schicht aufgetragen, die im allgemeinen in einer Richtung mit dem Rande des Deckblattes verläuft. Das Klebmittel wird ziemlich dicht an der Kante des Deckblattes aufgebracht, und zwar derart, daß es beim Aufwinden des Deckblattes auf den Wickel nicht von der Vereinigungsstelle zwischen den übereinander liegenden Teilen des Deckblattes hervortritt. Die Vorrichtung zum Aufbringen der Deckschicht nach dem vorliegenden Verfahren ist derart getroffen, daß nicht nur eine sichere und glatte Vereinigung der Deckblatteile erfolgt, sondern auch das Auftragen einer zu großen Klebstoffmenge vermieden wird.
In der Zeichnung ist aus den Fig. 1 bis 4 die Vorrichtung sowie die Anwendung des Verfahrens veranschaulicht.
Die Rollen 2 dienen zur Drehung des Wickels. Das Deckblatt wird durch einen schwingbaren Träger von bekannter Anordnung, wie ein solcher in den gestrichelten Linien in Fig. 1 veranschaulicht rst, nach den Walzen überführt. Das Deckblatt zeigt im
wesentlichen die in Fig. 3 veranschaulichte Gestaltung. Es besteht aus dem Teil 4 für die Spitze und dem Hauptteil 5. Ein solches Deckblatt erhält bei 6 einen Einschnitt oder eine Einkerbung, um einen Teil vorzusehen, der nach rückwärts auf die äußerste Spitze des Wickels aufgewunden wird. Bei einer solchen Gestaltung des Deckblattes wird die Klebschicht in einer Form aufgetragen, wie sie durch 7 veranschaulicht wird. Dieses Aufbringen kann durch ein Glied 8 geschehen (Fig. ι und 2), das aus einem Stück Draht ' von entsprechender Form besteht. Dieser Draht 8 zeigt einen Ansatz 9, der dem Einschnitt entspricht, der in das Deckblatt bei 6 gemacht ist (Fig. 3). Der Draht 8 ist an einem Querstück 10 befestigt, welches eine Art Kurvenscheibe 11. aufweist. Mit dieser Scheibe 11 wirkt ein Hebel 12 zusammen, der bei 13 drehbar gelagert ist. Die Bewegung dieses Hebels 12 wird durch irgend ein geeignetes Glied der Maschine bewirkt. Das Querglied 10 wird an den Stangen 14, die entsprechend angeordnet sind, geführt. In Fig. 2 wird fragliches Quer-. stück in der Seitenansicht gezeigt. Wenn der Hebel 12 nach links schwingt, wird der Draht 8 in den Klebstoff getaucht, der sich in einem Behälter 15 befindet. Sobald der Draht in den Klebstoff eingetaucht ist, wird der Deckblatträger über den Klebstoffbehälter hinweg bewegt, nachdem der Draht in die in Fig. 2 veranschaulichte Lage gehoben ist. Hierauf wird eine Klebschicht auf das Deckblatt in der in Fig. 3 veranschaulichten Weise aufgetragen. Das Deckblatt wird jetzt um
den Wickel gelegt, so daß die Klebschicht die aus der Fig. 4 ersichtliche Lage einnimmt. Es ist ersichtlich, daß die Klebschicht, die in erwähnter Weise auf das Deckblatt aufge- 40 bracht wird, ein sicheres und glattes Ubereinanderliegen der Deckblatteile ermöglicht sowie die Anwendung von zuviel Klebstoff verhindert.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Aufbringen eines Klebmittels auf das Deckblatt einer mittels Maschine herzustellenden Zigarre, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebmittel auf das für die Spitze bestimmte Ende und einen sich hieran schließenden weiteren Teil des Deckblattes in einer Schicht aufgetragen wird, die in Richtung mit dem Rande des Deckblattes derart verläuft, daß eine sichere Verbindung der übereinander liegenden Teile des Deckblattes erzielt und die Anwendung einer zu. großen Klebstoffmenge vermieden wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Glied (8), das der Form des hinteren Teiles des Deckblattes entspricht, zwecks Aufnahme des Klebmittels in einen Klebstoffbehälter getaucht wird und danach die Klebschicht auf das Deckblatt überträgt.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch' gekennzeichnet, daß das Glied (8) einen Ansatz (9) aufweist, der eine Klebschicht an dem Einschnitt des Deckblattes aufträgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT180660D Active DE180660C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE180660C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1189430B (de) * 1957-11-22 1965-03-18 American Mach & Foundry Klebstoff-Auftragvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen
DE1226015B (de) * 1961-08-01 1966-09-29 American Mach & Foundry Klebstoff-Auftragvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1189430B (de) * 1957-11-22 1965-03-18 American Mach & Foundry Klebstoff-Auftragvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen
DE1226015B (de) * 1961-08-01 1966-09-29 American Mach & Foundry Klebstoff-Auftragvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen

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