DE180660C - - Google Patents
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- DE180660C DE180660C DENDAT180660D DE180660DA DE180660C DE 180660 C DE180660 C DE 180660C DE NDAT180660 D DENDAT180660 D DE NDAT180660D DE 180660D A DE180660D A DE 180660DA DE 180660 C DE180660 C DE 180660C
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- DE
- Germany
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- cover sheet
- adhesive
- cigar
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- sheet
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C1/00—Elements of cigar manufacture
- A24C1/26—Applying the wrapper
- A24C1/34—Adhesive-applying means
Landscapes
- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 180660 KLASSE 796. GRUPPE
Beim Wickeln von Zigarren ist es allgemein Sitte, auf das. Spitzenende des Deckblattes
ein Klebmittel aufzubringen, um das Anhaften am Wickel zu sichern. Beim Umwickeln
des Deckblattes, um den Wickel ist es nun wesentlich, dicht an der Kante des
Deckblattes nahe am Spitzenende das Klebmittel derart aufzutragen, daß die übereinander
liegenden Teile des Deckblattes dicht
ίο mit dem Wickel vereinigt werden. Es ist
äußerst wünschenswert, das Klebmittel so weit auf dem Deckblatt aufzutragen, daß es die
übereinander liegenden Teile des letzteren längs des verjüngten Teiles der Zigarre, der sich
unmittelbar an die Spitze anschließt, vereinigt. Wenn dies nicht geschieht, so wird das Deckblatt
leicht lose, sobald die Spitze abgeschnitten wird. Weiter tritt leicht ein Platzen
des Deckblattes ein, sobald die Zigarre getrocknet ist, wodurch diese ein schlechtes
Aussehen erhält und ein gutes Ziehen, in Frage gestellt wird. Beim Wickeln der Zigarre
mittels Maschinen geschieht das Aufbringen des Klebmittels auf verschiedene Weise, gewohnlich
auf einer längeren oder einer Anzahl kleinerer Stellen. Bei dem Bemühen
nun, die nötige Menge Klebmittel aufzubringen, kommt es' leicht vor, daß zu viel
aufgebracht wird; in diesem Falle wird das Klebmittel, sobald das Deckblatt aufgewunden
wird, herausgepreßt, wodurch die Zigarre naturgemäß ein schlechtes Aussehen erhält.
Außerdem tritt dann leicht die Gefahr · ein,
U- '■ 7
daß der Geschmack der Zigarre verliert. Nach dem vorliegenden Verfahren und der
Vorrichtung, die sich auf ein Auftragen eines Klebmittels auf das Deckblatt einer mittels
Maschine herzustellenden Zigarre beziehen, wird der erwähnte Nachteil vermieden. ■ Das
Klebmittel wird hier auf die äußerste Spitze des' Deckblattes und den sich unmittelbar
hieran schließenden Teil in einer dünnen Schicht aufgetragen, die im allgemeinen in
einer Richtung mit dem Rande des Deckblattes verläuft. Das Klebmittel wird ziemlich
dicht an der Kante des Deckblattes aufgebracht, und zwar derart, daß es beim Aufwinden
des Deckblattes auf den Wickel nicht von der Vereinigungsstelle zwischen den übereinander liegenden Teilen des Deckblattes
hervortritt. Die Vorrichtung zum Aufbringen der Deckschicht nach dem vorliegenden Verfahren
ist derart getroffen, daß nicht nur eine sichere und glatte Vereinigung der Deckblatteile
erfolgt, sondern auch das Auftragen einer zu großen Klebstoffmenge vermieden
wird.
In der Zeichnung ist aus den Fig. 1 bis 4 die Vorrichtung sowie die Anwendung des
Verfahrens veranschaulicht.
Die Rollen 2 dienen zur Drehung des Wickels. Das Deckblatt wird durch einen
schwingbaren Träger von bekannter Anordnung, wie ein solcher in den gestrichelten
Linien in Fig. 1 veranschaulicht rst, nach den
Walzen überführt. Das Deckblatt zeigt im
wesentlichen die in Fig. 3 veranschaulichte Gestaltung. Es besteht aus dem Teil 4 für
die Spitze und dem Hauptteil 5. Ein solches Deckblatt erhält bei 6 einen Einschnitt oder
eine Einkerbung, um einen Teil vorzusehen, der nach rückwärts auf die äußerste Spitze
des Wickels aufgewunden wird. Bei einer solchen Gestaltung des Deckblattes wird die
Klebschicht in einer Form aufgetragen, wie sie durch 7 veranschaulicht wird. Dieses
Aufbringen kann durch ein Glied 8 geschehen (Fig. ι und 2), das aus einem Stück
Draht ' von entsprechender Form besteht. Dieser Draht 8 zeigt einen Ansatz 9, der dem
Einschnitt entspricht, der in das Deckblatt bei 6 gemacht ist (Fig. 3). Der Draht 8 ist
an einem Querstück 10 befestigt, welches eine Art Kurvenscheibe 11. aufweist. Mit
dieser Scheibe 11 wirkt ein Hebel 12 zusammen,
der bei 13 drehbar gelagert ist. Die Bewegung dieses Hebels 12 wird durch
irgend ein geeignetes Glied der Maschine bewirkt. Das Querglied 10 wird an den
Stangen 14, die entsprechend angeordnet sind, geführt. In Fig. 2 wird fragliches Quer-.
stück in der Seitenansicht gezeigt. Wenn der Hebel 12 nach links schwingt, wird der
Draht 8 in den Klebstoff getaucht, der sich in einem Behälter 15 befindet. Sobald der
Draht in den Klebstoff eingetaucht ist, wird der Deckblatträger über den Klebstoffbehälter
hinweg bewegt, nachdem der Draht in die in Fig. 2 veranschaulichte Lage gehoben ist.
Hierauf wird eine Klebschicht auf das Deckblatt in der in Fig. 3 veranschaulichten Weise
aufgetragen. Das Deckblatt wird jetzt um
den Wickel gelegt, so daß die Klebschicht die aus der Fig. 4 ersichtliche Lage einnimmt.
Es ist ersichtlich, daß die Klebschicht, die in erwähnter Weise auf das Deckblatt aufge- 40
bracht wird, ein sicheres und glattes Ubereinanderliegen der Deckblatteile ermöglicht
sowie die Anwendung von zuviel Klebstoff verhindert.
Claims (3)
1. Verfahren zum Aufbringen eines Klebmittels auf das Deckblatt einer mittels
Maschine herzustellenden Zigarre, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebmittel auf
das für die Spitze bestimmte Ende und einen sich hieran schließenden weiteren
Teil des Deckblattes in einer Schicht aufgetragen wird, die in Richtung mit dem Rande des Deckblattes derart verläuft,
daß eine sichere Verbindung der übereinander liegenden Teile des Deckblattes erzielt und die Anwendung einer zu. großen
Klebstoffmenge vermieden wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Glied (8), das der Form des hinteren Teiles des Deckblattes entspricht, zwecks Aufnahme des Klebmittels
in einen Klebstoffbehälter getaucht wird und danach die Klebschicht auf das Deckblatt überträgt.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch' gekennzeichnet,
daß das Glied (8) einen Ansatz (9) aufweist, der eine Klebschicht an dem Einschnitt
des Deckblattes aufträgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE180660C true DE180660C (de) |
Family
ID=444901
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT180660D Active DE180660C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE180660C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189430B (de) * | 1957-11-22 | 1965-03-18 | American Mach & Foundry | Klebstoff-Auftragvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen |
| DE1226015B (de) * | 1961-08-01 | 1966-09-29 | American Mach & Foundry | Klebstoff-Auftragvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen |
-
0
- DE DENDAT180660D patent/DE180660C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189430B (de) * | 1957-11-22 | 1965-03-18 | American Mach & Foundry | Klebstoff-Auftragvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen |
| DE1226015B (de) * | 1961-08-01 | 1966-09-29 | American Mach & Foundry | Klebstoff-Auftragvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen |
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