DE1802136C - Verbindungselement fur das Verbinden einer Zündkapsel mit einer Zündschnur - Google Patents

Verbindungselement fur das Verbinden einer Zündkapsel mit einer Zündschnur

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DE1802136C
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DE
Germany
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detonator
connecting element
ignition
connector
cable
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
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English (en)
Inventor
David Keay Cnchton Troon Ellis Keith Brian Mullen Edward Neil son William Stevenston Murray Frank McDonald Kilmarnock Ayr Anderson (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
Publication date

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Description

l 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verbindungsele- bildet, ist es lediglich notwendig, die Enden zweier ment für das Verbinden einer Zündkapsel mit einer Zugstangen um das Zündkabel herumzulegen und Zündschnur, mit einer Kammer, in die eine Zünd- miteinander zu verhaken. Durch dar, erfindungskapsel und eine Zündschnurlänge einschiebbar und in gemäße Verbindungselement können durch die Einenger Nachbarschaft derart festlegbar sind, daß durch 5 fachheit der Zusammenstellung der einzelnen EIe-Detonieren der Zündkapsel die Zündschnur gezündet mente in kürzeren Zeitabständen Detonationen verwird, anlaßt werden.
Bei seismographischen Meeresuntersuchungen Vorteilhaft ist ein Ende jeder Zugstange in den
schleppt man an einem Zündkabel über ein derartiges Körper des Verbindungselements eingeformt, so daß
Verbindungselement eine Zündschnur, wobei das io es mit diesem einen festen Bestandteil bildet und gut
Zündkabel gewöhnlich lediglich einen Leiter besitzt, verankert ist.
an den ein Zuleitungsdraht der Zündkapsel ange- Zweckmäßig sind iwei Zugstangen vorgesehen, von
schlossen wird, wobei der zweite Zuleitungsdraht im denen jede an einem Ende mit dem Körper verbunden
Seewasser geerdet ist, um eine Erdrückleitung zu ist und am anderen Ende zu einem Haken geformt
bilden. Das Verbindungselement von Zündkabel und 15 ist, die beim Betrieb miteinander verhakbar sind, um
Zündschnur läßt man nach entsprechender Vorbe- die Zugstangen so um ein Zündkabel zu halten, daß
reitung auf Deck eines Schiffes mit Hilfe eines an sie als Gleitring dienen.
dem Zündkabel gleitenden Rings ins Wasser abwärts Auch ist es möglich, eine Zugstange vorzusehen, gleiten. Dabei könnte man einen der Zündkapsel- die mit einem Ende an dem Körper befestigt ist und Zuleitungsdrähte mit dem Gleitring des Zündkabels ao deren anderes Ende als Haken ausgebildet ist, der verbinden, um den gegenseitigen mechanischen während des Betriebs mit einem auf dem Zündkabel Zusammenhalt beim Schleppen zu gewährleisten. befindlichen Gleitring zusammenwirken kann.
Jedoch kann man sich dabei nicht darauf verlassen. Die Erfindung wird im folgenden an Hand daß der Zuleitungsdraht das Verbindungselement mit schematischer Zeichnungen näher erläutert,
dem Zündkabel in Berührung hält, da der Zug des as F i g. 1 ist eine Schnittansicht eines Verbindungs-Wassers zu Beschädigungen führen kann, wodurch Stücks;
der elektrische Kontakt verloren gehen könnte. Es F i g. 2 ist ein Querschnitt durch das Verbindungsist daher allgemein üblich, das Verbindungselement stück entlang der Linie II-II in Fig. 1;
mit dem auf dem Zündkabel gleitenden Gleitring F i g. 3 zeigt eine Ansicht des Verbindungsstücks beispielsweise mit Hilfe einer Schnur oder einem 30 nach Fi _g. 1, in das eine Zündschnur und eine Zünd-Draht zu verbinden, der sich beim Schleppen des kapsel eingesetzt sind und das zum Zünden an ein Verbindungselements mit Zündsc .nur unter Wasser Zündkabel angeschlossen ist;
festzieht und die Zugspannung aufnimmt. Der Zünd- F i g. 4 zeigt in Ansicht ein weiteres Verbindungs-
kapselzuleitungsdraht ist dann länger als die mecha- stück, in das eine Zündkapsel und eine Zündschnur
nische Zugverbindung und hält den mechanischen 35 eingesetzt sind;
Kontakt aufrecht und wird nicht unter Zugspannung F i g. 5 zeigt in Ansicht ein weiteres Verbindungsgesetzt, stück.
Die Verwendung einer Schnur oder eines Drahtes In der Beschreibung beziehen sich gleiche Bezugsais mechanisches Verbindungselement erfordert je- zeichen auf gleiche Teile.
doch umständliche Handhabungen. Es ist daher Auf- 40 Das in F i g. 1 und 2 gezeigte Verbindungsstück gäbe der Erfindung, eine Möglichkeit zu schaffen, besitzt einen Körper 10 aus geformtem Polyäthylen durch die in einfacherer Weise die mechanische Zug- mit Längsbohrungen oder zylindrischen Längsverbindung zwischen Verbindungselement und Zünd- kammern 12,13 und 14 sowie zwei äußere Nasen 15, kabel hergestellt werden kann. von denen jede eine Nut 16 für das Verankern von
Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß an einem 45 Zündkapselzuleitungsdrähten aufweist. Die Kammer Ende des Körpers des Verbindungselemente wenig- 12 dient zum Halten einer Zündkapsel; die Kammer itens eine Metallzugstange für das Anschließen des 13, die die Kammer 12 überlappt und mit dieser in Verbindungselements an ein Zündkabel angebracht Verbindung steht, kann eine Knallzündschnur aufist. Bei dieser Ausgestaltung stellt die Zugstange die nehmen. Die Kammer 14 erstreckt sich nur zum Teil notwendige mechanische Berührung mit dem Zünd- 50 durch den Körper 10 und kann die Knallzündschnur kabel her, wobei die Zugstange selbst zur Herstellung mit Festsitz halten. Eine Metallzugstange 17 ist mit des elektrischen Kontakts benutzt werden kann, in- einem Ende in den Körper 10 eingeformt, während (dem beispielsweise ein Zündkapselzuleitungsdraht an ihr anderes Ende unter Bildung eines geteilten Rings die Zugstange angeschlossen wird. Hierdurch ist es 18 gebogen ist.
•ehr leicht, Zündkapsel und Zündschnur auf einem 55 Bei seismographischen Meeresuntersuchungen wird Schiffsdeck miteinander zu vereinigen und in die das Verbindungsstück in der aus F i g. 3 ersichtlichen richtige Zuordnung mit dem Zündkabel zu bringen. Weise verwendet, um eine Knallzündschnur 19 und Es ist nicht notwendig, irgendwelche Befestigung»- eine Zündkapsel 20 in einer zur Sprengübertragung knoten in einem Band od. dgl. auf dem Schiffsdeck dienenden Zuordnung zu vereinigen und diese Vervorzunehmen. Ferner ist es beispielsweise möglich, βο einigung an einem schweren Zündkabel 21 anzu-ZUndkapsel und Verbindungselement vorher zu ver- bringen. Ein Ende der Zündschnur 10 wird durch die einigen und vorher den elektrischen Kontakt mit der Kammer 13 gesteckt, zurückgetragen und in die Zugstange herzustellen, indem der Zuleitungsdraht Kammer 14 eingesetzt, in der es sicher festgehalten an die Metallstange angeschlossen wird. Es ist daher wird. Die Kammer 14 kann vorteilhaft eine wasser* auf einem Schiffsdeck lediglich notwendig, die ZUnd- es dichte Masse enthalten, um das Ende der Zündschnur schnur in das Verbindungselement einzusetzen und 19 gegen Seewasser zu schlitzen. Die Zündkapsel 20, die Zugstange an den Gleitring des Zündkabels nnzu* welche zwei Zuleitungsdrähte 12, ü besitzt, die tut hängen. Sofern die Metallstange selbst den Gleitring einen Teil ihrer Länge isoliert sind und blanke find·
abschnitte haben, wird in die Kammer 12 eingesetzt und es werden die Zuleitungsdrähte in die Nuten 16 geklemmt, Das blanke Ende des Drahts 22 wird um die Zugstange 17 und der Draht 23 um den Körper IO gewickelt, wobei sein blankes Ende im Seewasser nachgeschleppt wird, um die Erdrückleitung zu bilden. Der gespaltene Ring 18 wird an einen Metallgleitring 24 auf dem Kabel 21 angehängt, das von einem Schiff geschleppt wird; wenn vereinigte Zündschnur 19 und Zündkapsel 20 ins Wasser gelegt werden, läuft der Gleitring 24 an dem Kabel 21 hinab und wird von einem Haken 25 an dem Ende des Kabels 21 erfaßt. Die Vereinigung wird dadurch fest mit dem Kabel verbunden und durch das Schiff geschleppt, wobei sich die Zündkapsel 20 in elektrischem Kontakt mit dem Kabel 21 befindet und durch einen durch das Kabel geführten Strom gezündet werden kann.
Das Verbindungsstück kann dem Schiff entweder in der Weise geliefert werden, daß es bereits an der Knallzündschnur angebracht ist, in welchem Fall die Sprengkapsel auf dem Schiff an dem Verbindungsstück angebracht wird, oder es ist bereits die Sprengkapsel an dem Verbindungsstück angebracht, in welchem Fall die Zündschnur auf dem Schiff befestigt wird. Im letzteren Fall kann die in F i g. 4 gezeigte abgewandelte Ausführungsform des Verbindungsstücks mit Vorteil verwendet werden. Bei diesem Verbindungsstück ist um den Körper 10 ein Metallband 26 gepaßt und das blanke Ende des Drahts 23 um dieses Band herumgewickelt und durch Anlöten daran befestigt; diese Anordnung liefert eine verbesserte Erdrückleitung. Der Draht 22 ist an eine Zugstange 17 angelötet.
Das Verbindungsstück gemäß F i g. 5 hat zwei Metallzugstangen 17, die in den Körper 10 eingeformt sind und an ihrem freien Ende Haken 27 besitzen. Die Zugstangen sind gebogen, so daß sie als Gleitring
Körper 10 des Verbindungsstück «ιmuh und werden die Zugstangen 17 voneinander getrennt und fallen von dem Haken 27 ab.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verbindungselement für das Verbinden einer Zündkapsel mit einer Knall-Zündschnur, mit
•einem Körper mit zwei Kammern, in die eine Zündkapsel und eine Zündschnurlänge einschiebbar und in enger Nachbarschaft derart festlegbar sind, daß durch Detonieren der Zündkapsel die Zündschnur gezündet wird, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende des Körpers (10) wenigstens eine Metallzugstange (17) für das Anschließen des Verbindungselements an ein Zündkabel (21) angebracht ist.
2. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende jeder Zugstange in den Körper (10) eingeformt ist.
3. Verbindungselement nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch zwei Zugstangen (17), von denen jede an einem Ende mit dem Körper (10) verbunden ist und am anderen Ende zu einem Haken (27) geformt ist, die beim Betrieb miteinander verhakbar sind, um die Zugstangen so um ein Zündkabel (21) zu halten, daß sie als Gleitring dienen.
4. Verbindungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Zugstange (17) aufweist, die mit einem Ende an dem Körper (10) befestigt ist und deren anderes Ende als Haken ausgebildet ist, der während des Betriebs mit einem auf dem Zündkabel (21) befindlichen Gleitring (24) zusammenwirken kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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