DE180182C - - Google Patents

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DE180182C
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tube
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vulcanizing
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DENDAT180182D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/20Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge
    • B65D47/2018Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge comprising a valve or like element which is opened or closed by deformation of the container or closure
    • B65D47/2031Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge comprising a valve or like element which is opened or closed by deformation of the container or closure the element being formed by a slit, narrow opening or constrictable spout, the size of the outlet passage being able to be varied by increasing or decreasing the pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 180182-KLASSE 81 c. GRUPPE
G. A. LE ROYiN ROUEN, Frankr.
Tube für Flüssigkeiten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. März 1906 ab.
Bekanntlich verwendet man zur Aufbewahrung der Stoffe, deren man sich zur Ausbesserung der Gummireifen von Fahrrädern, Kraftfahrzeugen und dergl. bedient, weicher, zusarnmendrückbarer Behälter aus Zinn oder Blei oder deren Legierungen, der sogenannten Tuben. Für die meisten dieser mehr oder weniger flüssigen Gemische und Lösungen, wie Gummikitte und Gummilösungen, genügte
ίο auch die bisherige Ausgestaltung derartiger Behälter, die bekanntlich an ihrem oberen Ende eine kleine, zuschraubbare Öffnung enthalten, durch die der Inhalt auf einen leichten Druck hin austritt.
In neuerer Zeit hat sich indes das Bedürfnis gezeigt, zur besseren Haltbarkeit der ausgebesserten Stellen die Gummilösungen und Gummikitte an Ort und Stelle, und zwar möglichst in der Kälte zu vulkanisieren, wozu man sich der Halogenschweielverbindungen und ähnlicher Gemische bedient, die in flüssigen Kohlenwasserstoffen, Tetrachlorkohlenstoff und ähnlichen Stoffen gelöst sind.
Werden nun die bisherigen Tuben zur Aufbewahrung dieser Stoffe verwendet, so zeigten sich verschiedene Nachteile. Man mußte die vulkanisierenden Stoffe mit einem Pinsel auf die zu vulkanisierenden, vorher ausgebesserten Stellen auftragen, wobei der Pinsel bei der stark ätzenden Natur dieser Flüssigkeiten stark angegriffen und in kurzer Zeit zerstört wurde. Vor allem aber war es nachteilig, daß hierdurch leicht Fremdkörper in die vulkanisierende Lösung gelangten, diese verunreinigten und deren Wirksamkeit benachteiligten. Außerdem mußte man stets einen Pinsel zur Hand haben.
Wollte man aber die vulkanisierenden Stoffe unter Vermeidung des Pinsels in der Weise aufbringen, daß man mit der Tube selbst.unter Aus-Übung leichten Druckes über die betreffende Stelle fuhr, so konnte man das Austreten nicht derartig beherrschen, daß namentlich bei unwillkürlich stärker ausgeübtem Drucke nicht zu viel dieser an sich unangenehm riechenden und ätzenden Stoffe ausgetreten wären.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine derartige Ausgestaltung der Tube, daß die vorerwähnten Nachteile beseitigt sind. Daß die Tube sozusagen gleichzeitig als Pinsel dienen kann, erreicht man dadurch, daß man unmittelbar hinter der Ausflußöffnung, die möglichst klein gehalten wird, eine Scheibe oder einen Pfropfen eines durchlässigen Stoffes anbringt, wie Watte, Asbest, Glaswolle, einige Scheiben Filtrierpapier oder dergl. mehr. Aus einer derartigen Tube kann die darin enthaltene Flüssigkeit nur allmählich und niemals stoßweise austreten, da selbst ein etwas stärkerer Druck auf die Tube nur die Geschwindigkeit des Hindurchtretens wenig erhöht. Man hat es somit vollkommen in der Hand, genau die erforderliche Menge vulkanisierenden Stoffes aufzubringen, ohne sich eines Pinsels zu bedienen.
Die vulkanisierenden Stoffe, wie der gelöste Chlorschwefel, werden auch bei derart ausgebildeten Tuben besser vor der Luft geschützt und dadurch. vor Zersetzung bewahrt, was um so wichtiger ist, da sich diese Stoffe leicht
entzünden. Die Einlage vermindert die Gefahr einer Verflüchtigung und einer Entzündung des Tubeninhaltes.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer derartigen Tube dargestellt.
Die Tube besteht aus einem zylindrischen, prismatischen oder anders gestalteten Rohre a aus weichem Metall, wie Zinn, Blei oder deren Legierungen, an deren einem Ende ein schwächeres, außen mit Schraubengewinde versehenes Rohr b angesetzt ist. Ein Deckel d dient als Verschluß. Auf der oberen Seite e ist eine Öffnung/in der Stärke eines Haares von einigen Zehnteln Millimetern Durchmesser angeordnet.
Unmittelbar unter dieser befindet sich eine Einlage oder ein Pfropfen g aus durchlässigem und für die vulkanisierende Flüssigkeit nicht angreifbarem Stoffe (Asbest, Glaswolle, Filtrierpapier, Baumwolle usw.); der das Heraustreten der in der Tube α vorhandenen Flüssigkeit derart verlangsamt, daß sie nur hindurchsickert oder in ganz feinem Strahle langsam austritt. Nach Füllung wird das Rohr a an seinem unteren Ende h geschlossen.
Bei der Verwendung einer derartigen Tube kann man den oberen Teil b auf die auszubessernde Fläche aufdrücken und unmittelbar wie einen Pinsel benutzen, dem ununterbrochen neue Flüssigkeit zugeführt wird.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Spruch:
    Tube für Flüssigkeiten, insbesondere Lösungen zum Vulkanisieren von Gummi, dadurchgekennzeicb.net, daß unmittelbar hinter einer kleinen, an dem einen Ende der Tube befindlichen Öffnung eine Einlage aus durchlässigem Stoff -angebracht ist, durch den die Flüssigkeit bei einem auf die Tube ausgeübten Druck langsam hindurchsickern und aus der Tubenöffnung gleichmäßig austreten kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT180182D Active DE180182C (de)

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DE (1) DE180182C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4925327A (en) * 1985-11-18 1990-05-15 Minnesota Mining And Manufacturing Company Liquid applicator with metering insert

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4925327A (en) * 1985-11-18 1990-05-15 Minnesota Mining And Manufacturing Company Liquid applicator with metering insert

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