DE179698C - - Google Patents

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DE179698C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/02Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with hydrocarbons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 179698 KLASSE Sk. GRUPPE
in FLÖRSHEIM a. M.
Zusatz zum Patente 166350 vom 12. Mai 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1905 ab. Längste Dauer: 11. Mai 1919.
Durch das Patent 166350 ist ein Verfahren geschützt worden, mit dessen Hilfe Faserstoffe porös wasserdicht imprägniert werden. Wie weitere Versuche nun ergeben haben, kann dieses Verfahren in der speziellen Anwendung auf Pflanzenfaserstoffe insofern eine wesentliche Erweiterung erfahren, als sich mit dem Imprägnierungsprozeß gleichzeitig ein Färbeprozeß verbinden läßt. Setzt man nämlich der Imprägnierungsflotte geeignete Farbstoffe, vorzugsweise direkt ziehende Baumwollfarbstoffe, zu, so werden die in die Flotte eingebrachten Pflanzenfaserstoffe nicht nur durch die Fettaufnahme wasserdicht gemacht, sondern sie werden auch gefärbt.
Es gelingt also nach dem vorliegenden Verfahren in Verbindung mit dem Verfahren des Hauptpatentes, die Faserstoffe in einer Operation zu imprägnieren und zu färben, so daß eine zweimalige Behandlung der Faserstoffe sich erübrigt.
Die Ausführung des Verfahrens gestaltet sich bei der Verwendung von direktem Farbstoffe beispielsweise wie folgt:
Zu der im Hauptpatente beschriebenen 15 proz. Imprägnierlösung werden IO Prozent einer Lösung von 5 kg Benzopurpurin in 1000 1 Wasser hinzugegeben. In dieser Flotte wird sodann der Stoff so lange bei 5obis6o° umgezogen, bis das gewünschte Rot erreicht ist. Sodann wird der Stoff, ohne zu spülen,
getrocknet und im übrigen nach dem Verfahren des Hauptpatentes weiter behandelt.
Es ist selbstverständlich, daß die Menge des zuzusetzenden Farbstoffes abhängig ist von der Tiefe der gewünschten Nuance.
Die auf diese Weise erhaltenen Färbungen haben sich infolge der wasserabstoßend und schützend wirkenden Fettschicht als sehr wasserecht herausgestellt.
Anstatt den Farbstoff der Imprägnierflotte zuzusetzen, kann man den Farbstoff auch den zur Imprägnierung dienenden Stoffen direkt einverleiben. Als Beispiel hierfür sei folgende Zusammenstellung aufgeführt:
30 kg Paraffin, 15 kg Stearinsäure, 40 kg einer 10 proz. wäßrigen Lösung eines direkt ziehenden Farbstoffes, 10 kg Ammoniak.
Von diesem Präparat werden 15 Prozent in Wasser emulgiert und der Stoff in dieser Lösung imprägniert bezw. gefärbt und im übrigen wie oben behandelt.
Die vorstehend beschriebene Ausführungsform des Verfahrens nach dem Hauptpatente ermöglicht es beispielsweise, daß faserige, noch nicht weiter geformte Massen (z. B. Papier-, Pappe- oder Filzbrei u. dgl. im Holländer) in einer einzigen Operation durch die ganze Masse hindurch durchgefärbt und dabei gleichzeitig wasserdicht imprägniert werden, worauf die Breimasse, wie üblich, in Bogen oder Platten zu Papier, Blättern,
Filztafeln oder sonstwie geformt werden kann. Es läßt sich daher das neue Verfahren glatt in die bereits ausgeübten Fabrikationsverfahren einschalten, ohne daß besondere Apparate 5 oder Manipulationen erforderlich sind, da das Imprägnier- oder Färbemittel bei irgend einer Phase des Prozesses dem unbearbeiteten Brei- zugesetzt wird.
Ein weiterer Vorteil des neuen Verfahrens ίο besteht darin, daß auch alkalilösliche Wollfarbstoffe verwendet werden können, da auch diese durch die Imprägnierflotte echt auf der Baumwollfaser fixiert werden können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ausführungsform des Verfahrens zum Wasserdichtmachen von Faserstoffen nach Patent 166350, dadurch gekennzeichnet, daß der Imprägnierflotte Farbstoffe zugesetzt werden, zum Zwecke, gleichzeitig mit dem Wasserdichtmachen ein Färben der Faserstoffe zu verbinden.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbstoffe oder Farbstofflösungen direkt den zur Herstellung der Imprägnierflotte dienenden Stoffen einverleibt werden.
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