DE179552C - - Google Patents

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DE179552C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/36Seals between parts of vessels; Seals for leading-in conductors; Leading-in conductors

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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Quecksilberdampflampe, wie sie in ihrer ursprünglichen Form von Ar ons und der späteren Umänderung der Reichsanstalt hergestellt ist, besitzt eine unsymmetrische Form, indem die Elektrodenzuleitungen einseitig zu der Röhre sitzen, in der der eigentliche Lichtbogen brennt. Als dann später durch Cooper Hewitt längere Lampen hergestellt worden sind, erwies es sich als
ίο zweckmäßig, die Lampe in Schräglage brennen zu lassen, um ein richtiges Herabfließen des verdampften und wieder kondensierten Quecksilbers nach der unteren negativen Quecksilberelektrode hin zu ermöglichen.
Bei dieser Art wurde, um das Zünden beim Kippen der Lampe ohne Freigabe der Stromzuleitung zu ermöglichen, die Platinelektrode einseitig in die gewöhnlich etwas schräg abgebogene Glasröhre eingeschmolzen. Beim Kippen kann bei dieser Konstruktion das Quecksilber die ganze Röhrenlänge der-Lampe entlang laufen, ohne daß es den Platindraht, der die Glaswand durchbricht, freigibt. Solche Lampe kann außer in der Schräglage auch in vertikaler Stellung gebraucht werden, überhaupt in jeder Stellung, in der das stromzuführende Platin vom Quecksilber sicher gedeckt wird.
Allein es ist doch ohne weiteres klar, daß es infolge dieser Anordnung nicht möglich ist, die Lampe in jedem beliebigen Neigungswinkel, den sie einnimmt, um ihre Achse zu drehen, weil alsdann in gewissen Stellungen das Quecksilber vom Platin zurücktreten würde, was eine sofortige Zerstörung der Lampe zur Folge hätte. Werden die Lampen aber an Stativen gebraucht und ist es erwünscht, namentlich für photographische Reproduktions- und ähnliche Zwecke die Lampe ganz nach Belieben senkrecht stellen, horizontal legen und in jeder Lage verwenden zu können, so ist die bisher bekannte Konstruktion . der Lampe aus den eben angegebenen Gründen nicht mehr brauchbar.
Im folgenden soll nun eine neue Art der Ausführung beschrieben werden, die infolge ihrer Ausführung den Gebrauch de/ Quecksilberlampe in jeder beliebigen Lage gestattet, unter der Voraussetzung natürlich, daß der negative Quecksilberpol immer den tiefsten Stand der Lampenlage einnimmt. Möglich wird eine solche Konstruktion dadurch, daß die Zuleitungen zum Quecksilberpol symmetrisch zur Röhrenachse erfolgen, und daß dafür gesorgt wird, daß, wofern mehrere Zuleitungen vorhanden sind, das Quecksilber niemals eine Zuleitung freigeben kann, ohne mindestens an einer anderen einen vollkommen sicheren Kontakt zu haben.
Die Ausführung dieses Erfindungsgedankens ist in der Weise bewerkstelligt, daß das Ende der Lampenröhre etwas kegelförmig erweitert ist, um einen genügend großen Vorratsraum für das Quecksilber zu schaffen und um gleichzeitig beim Kippen das Hinunterfließen des Quecksilbers schon bei gemäßigter Neigungslage in einem geschlossenen Strahl zu ermöglichen. In diese konische Erweiterung sind an ihrer weitesten Stelle mehrere (in der Zeichnung sind vier angenommen, doch ist die Zahl natürlich beliebig) kleine Hervorragungen angeblasen, die nach dem

Claims (1)

  1. Innern der Röhre zu kleine Näpfchen bilden, aus denen das Quecksilber, wenn es sonst auch ganz aus dem kegelförmigen Raum ausgelaufen sein sollte, bei der zum Zünden noch in Betracht kommenden Neigungslage nicht auslaufen kann. In jedes dieser Näpfchen hinein ist eine Platinzuleitung eingeschmolzen und sämtliche dieser Platinzuleitungen sind durch eine Leitung außen miteinander verbunden. Wird nun die Lampe um ihre Achse· gedreht, so ist es klar, daß das Quecksilber stets, mindestens an einer dieser Zuleitungen Kontakt haben muß und den Kontakt nicht eher freigeben kann, bis bei der event. Drehung die nächste Zuleitung wieder unter Quecksilber gesetzt ist.
    In der beiliegenden Zeichnung ist die eben beschriebene Anordnung in Seitenansicht und im Schnitt in der Ebene A-B dargestellt.
    Es bedeutet darin L das Lampenrohr, an das die Erweiterung angeblasen ist. An diese Erweiterung sind die Näpfchen 1, 2, 3, 4 angeblasen, in deren jedes ein Platindraht eingeschmolzen ist. Am Ende der Röhre ist noch ein Näpfchen 5 angeblasen, dies dient dazu, die Stromleitung, die von den Näpfchen I, 2, 3, 4 abzweigt, zu einer gemeinsamen Kappe zu führen, die an einer Stelle mit der Lampenröhre verkittet wird und den Stromanschluß bewerkstelligt. Im übrigen ersieht man aus der Zeichnung leicht, wie die in der Beschreibung angegebene Wirkung erzielt wird.
    Diese Neuerung stellt insofern einen Fortschritt . für die Verwendung der Quecksilberlampe vorzugsweise zu photographischen und chemigraphischen Prozessen dar, weil sie erst ein für die Lampe vollkommen gefahrloses Arbeiten, frei von allem Nachdenken und aller Geschicklichkeit bewerkstelligt.
    Paten τ-Anspruch:
    Anordnung der Platinzuleitung zum negativen Pol von Quecksilberdampflampen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Umfang der Lampenröhre mehrere Näpfchen angeschmolzen sind, deren jedes eine Platinzuleitung trägt, die außerhalb der Lampe miteinander verbunden sind, von solcher Zahl und Lage, daß das Quecksilber beim Drehen der Lampe in jeder Neigungslage um ihre Achse niemals eine Zuleitung freigeben kann, ohne vorher mit der nächsten in Kontakt zu kommen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE874975C (de) * 1939-10-15 1953-04-27 Daimler Benz Ag Kuehlung von Abgasturbinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE874975C (de) * 1939-10-15 1953-04-27 Daimler Benz Ag Kuehlung von Abgasturbinen

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