DE179182C - - Google Patents

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DE179182C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/20Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge
    • B65D47/24Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with poppet valves or lift valves, i.e. valves opening or closing a passageway by a relative motion substantially perpendicular to the plane of the seat

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34/. GRUPPE
CARL HEINTZ in OBERURSEL i.Taunus.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. September 1905 ab.
Es sind Petroleumkannen mit selbsttätigem Ausgußverschlusse bekannt geworden, bei welchen der Verschluß vermittels einer vorher durch Anzug mit der Hand angespannten Feder stattfindet. Diese Kannen haben daher wohl einen selbsttätigen Verschluß des Ausgußrohres, dieser öffnet sich aber nicht selbsttätig.
Bei der vorliegenden Erfindung wird das
ίο Ausgußrohr selbttätig geöffnet und geschlossen, lediglich infolge der beim Gehrauche der Kanne bedingten Stellung derselben.
Fig. ι veranschaulicht eine Ansicht der Kanne in der Ruhelage mit dem neuen Verschlüsse im Ausgußrohre zum Teil im Schnitt, während Fig. 2 den Verschluß in vergrößertem Maßstabe beim Gebrauche der Kanne zeigt.
In einer Hülse a, welche das Ausgußrohr einer Kanne b bildet, ist ein Doppelkolben c, d gleitend angeordnet; die beiden Kolben c,d sind durch den Stifte miteinander starr verbunden.
Der Kolben d ist mit Durchgangskanälen f,f versehen. Der Kolben c sitzt in der Ruhelage auf einem Ring g auf und bildet mit diesem einen Ventilverschluß, während dann gleichzeitig die beiden Kolben c und d
sich vor den Öffnungen h1 bezw. h2 der Hülse α befinden und diese verschließen.
Die Öffnungen h1, h2 der Hülse α münden in den Hohlraum des zwischen dem Kannenrumpfe und dem Ausgußrohre kappenartig angeordneten Zwickels i.
Die Wirkungsweise der Kanne ist folgende:
In der Ruhelage (Fig. 1) verschließt der Doppelboden c, d den Ventilsitz g und die beiden Öffnungen hl und h2, so daß von außen nichts in die Kanne hineingelangen kann.
Wird die Kanne umgelegt (Fig. 2), so gleitet der Doppelkolben c, d durch sein Eigengewicht so weit abwärts, daß . die Öffnungen des Ringes g und die beiden Öffnungen hl, h2 freigegeben werden.
Der Kanneninhalt fließt nunmehr durch die Öffnung von g, dann durch h1 in die durch den hohlen Zwickel i gebildete Kappe, und von hier durch h2 in die Hülse α, zwischen die Kolben c und d zurück, von wo er durch die Kanäle/,/des Kolbens d ins Freie gelangt.
Bringt man die Kanne in die Ruhelage (Fig. 1) zurück, so gleitet der Kolben c, d, durch sein Eigengewicht angetrieben, in seine Ruhelage zurück und verschließt die Öffnungen g, h1 und h2 wieder.
Die Luft, welche den abnehmenden Kanneninhalt ersetzt, strömt bei k in den hohlen Henkel ein und wird durch das punktiert gezeichnete Rohr nach dem Boden der Kanne geführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Selbsttätiger Ausgußverschluß für Kannen mit leicht entzündbarem Inhalte, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil des Ausgußrohres von einer Hülse (a) gebildet wird, die durch zwei Öffnungen (h1 und Ir?) mit dem hohlen Zwickel (i) in Verbindung steht, und daß ein Doppelkolben (c, d), dessen einer Teil (d) Bohrungen (f) besitzt, in der Hülse (a) gleitet, in der Ruhestellung die Öffnungen (g, h1 und h2j abschließend, in der Gebrauchslage dagegen öffnend.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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