DE435003C - Kupplungsventil zur Verbindung zweier Fluessigkeitsbehaelter - Google Patents

Kupplungsventil zur Verbindung zweier Fluessigkeitsbehaelter

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DE435003C
DE435003C DES66611D DES0066611D DE435003C DE 435003 C DE435003 C DE 435003C DE S66611 D DES66611 D DE S66611D DE S0066611 D DES0066611 D DE S0066611D DE 435003 C DE435003 C DE 435003C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D37/00Arrangements in connection with fuel supply for power plant
    • B64D37/005Accessories not provided for in the groups B64D37/02 - B64D37/28
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D39/00Refuelling during flight
    • B64D39/06Connecting hose to aircraft; Disconnecting hose therefrom

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

  • Kupplungsventil zur Verbindung zweier Flüssigkeitsbehälter. Die Erfindung betrifft ein Ventil, das zur Kupplung zweier Behälter dient, um Flüssigkeit oder Gas von einem Behälter in den andern zu leiten, und zwar vorzugsweise zwecks Überführung von Brennstoff von einem Flugzeug auf ein anderes während der Fahrt.
  • Gemäß der Erfindung besteht das Ktipplungsventil aus zwei Gehäuseteilen, von denen der eine mit dem Abgabebehälter verbunden ein verschiebbares, gewöhnlich in der Verschlußlage befindliches Ventil trägt. Bei Kupplung der beiden Teile wird das Ventil in die offene Lage geschoben, und gleichzeitig findet eine selbsttätige Verbindung des Ventils mit dem Empfangsbehälter verbundenen Teil statt, und zwar durch vom Ventil getragene federnde Haken, die in eine Nut des Empfangsteiles eindringen. Die beiden Teile ,verden durch einen federnden Hebel, der am Empfangsteil angelenkt ist und über einen Flansch des Abgabeteiles greift, zusammengehalten. Der Abgabeteil enthält eine Hülse, durch die eine Kammer im Gehäuse gebildet wird. Das röhrenförmige Ventil ist in dieser Hülse gelagert. Die Hülse schließt das untere Ende des Abgabeteiles ab und enthält in der gebildeten Kammer Öffnungen, die mit öffnungen des Ventils in Deckung gebracht werden können. Eine ringförmige Erweiterung der Hülse dient zum Ausschwingen der federnden Arme bei der selbsttätigen Entkupplung der Teile, und das untere Ende der Hülse erweitert sich nach außen zwecks leichterer Einführung des ebenfalls röhrenförmigen Abgabeteiles, in welchem eine Ventilklappe gelagert ist, welche in der Kupplungslage geöffnet ist. Die Drehung derKlappe erfolgt durch eine vomEmpfangsteil getragene Zahnstange, die bei Anschlag gegen den Abgabeteil entgegen der Spannung einer Feder verschoben wird und ein Ritzel auf dem Zapfen der Klappe dreht.
  • Abb. i ist ein Schnitt durch den Abgabeteil des Kupplungsventils in entkuppelter Stellung.
  • Abb. 2y ist eine Seitenansicht des Empfangsteiles.
  • Abb. 3 ist ein Querschnitt ähnlich dem der Abb. i mit den durch Kupplung verbundenen beiden Teilen.
  • Abb. q. ist ein Schnitt nach 4-4 der Abb. 3. Abb. 5 ist ein Schnitt nach 5-5 der Abb. i. Abb. 6 ist eine Ansicht der Abb.2 von links gesehen.
  • Abb. 7 ist ein Schnitt nach 7-7 der Abb. 2. Das Kupplungsventil besteht aus zwei Hauptteilen i o und i i, von denen der Teil i i mit dem Empfangsbehälter und der andereTeil io mit dem Abgabebehälter verbunden ist.
  • Der Teil io besteht aus einem Gehäuse 12 finit einem verjüngten Halsstück 13, an welchem eine Leitung, z. B. ein biegsames Rohr 1q., angeschlossen ist. Der obere Teil des Gehäuses hat eine Querplatte 15, die durch Rippen 16 mit dem Gehäuse verbunden ist, und an der Platte 15 ist eine Hülse 17 befestigt, die sich nach unten in das Gehäuse 12 erstreckt. Der untere Teil 18 der Hülse ist in das Gehäuse 12 eingeschraubt und weist bei i9 einen konischen Teil auf. Der untere Teil des Hülsenteiles 18 erweitert sich bei 2o nach außen. Die innere Wand dieses sich erweiternden Teiles 2o weist einen nach innen sich erstreckenden Flansch 2i auf. Weiterhin ist oberhalb des unteren Endes 2o eine ringförmige Erweiterung 22 vorgesehen.
  • In der Hülse sitzt ein röhrenförmiges Ventil 23, dessen oberes Ende durch eine mit Flansch versehene Kappe 2¢ abgeschlossen ist, welche die Bewegung des Ventils 23 nach unten begrenzt, da der Flansch gegen eine Schulter 25 der Hülse 17 anstößt. Die Kappe enthält Öffnungen 26 und ist mit einem ringförmigen Gewicht 27 verbunden, um das Ventil in der unteren geschlossenen Lage zu halten.
  • Der Hülsenteil 18 ist mit dem oberen Teil der Hülse 17 durch einen mittleren Teil 28 verbunden, der Öffnungen 3o enthält, welche in der ringförmigen Kammer 29 in Linie mit ähnlichen Öffnungen 31 in dem Ventil 23 liegen (Abb. 3). Ein in der Hülse 17 sitzender Stift 32 ragt in eine Nut 33 des Ventils 23 hinein (Abb. i), um ein Drehen -desselben zu verhindern.
  • In dem unteren Ende des Ventils 23 sind federnde Arme 3¢ eingebettet, deren freie Enden mit hakenförmigen Teilen 35 ausgerüstet sind. In der unteren Lage des Ventils 23 greifen die Federarme in die ringförmige Erweiterung 22 der Hülse 17, 18 ein (Abb. i).
  • Der Empfangsteil i i ist röhrenförmig und ein Ende ist mit einem biegsamen Rohr 36 o. dgl. verbunden, während das andere Ende eine ringförmige Nut 37 aufweist, in welche die Hakenteile 35 der federnden Arme 34 eingreifen, um den Teil mit dem Ventil23 zu verbinden (Abb.3).
  • In einer gewissen Entfernung von dem freien Ende des Teiles i i ist darin ein Bolzen 38 mit einer Ventilklappe 39 gelagert (Abb. 3). Auf einem vorstehenden Ende der Welle sitzt ein Ritzel4o, das durch eine Zahnstange 41 betätigt wird. Die Zahnstange wird von einem Ring 42 getragen, welcher den Teil i i umgibt, und der Ring besitzt an der der Zahnstange entgegengesetzten Seite einen Führungsteil 43, der in einem Ansatz 44 des Teiles i i geführt wird, während die Zahnstange in einem ähnlichen Ansatz 45 geführt wird. Eine Feder 46 umgibt den Teil i i und liegt zwischen einem ringförmigen Flansch 47 und dem Ring 42, um letzteren in gehobener Stellung zu halten.
  • Bei 48 ist an den Teil i i ein Hebel 49 angelenkt. Der eine Teil 5o des Hebels ist hakenförmig, und der andere 'teil 51 ist als Handgriff ausgebildet, um den Hebel zu bewegen. Eine Zugfeder 52 hält das Hakenende 5o gewöhnlich im Abstand von dein Teil i i. Der Haken 5o dient dazu, in Eingriff mit der Schulter 21 des Hülsenteiles 18 zu treten, wie in Abb.3 gezeigt, um die Teile io und ii zusammenzuhalten.
  • Der Teil io ist mit einem Vorratsbehälter durch ein Rohr 14 verbunden, während der Teil i i durch ein Rohr 36 mit einem anderen Behälter verbunden ist, der gefüllt werden soll. Wenn Flüssigkeit, Gas o. dgl. von einem Behälter in den andern übergeführt «-erden soll, wird der Teil i i in den Teil io eingeführt, wobei das sich nach außen erweiternde konische Ende 2o zur Führung des Teiles i i dient. Das Ventil 23 wird dabei nach oben geschoben und die federnden Arme 34 bzw. deren Hakenenden treten in Eingriff mit der Nut 37 des Teiles i i. Wenn das Ventil 23 die in Abb. 3 gezeigte Stellung erreicht hat, ist der Ring 42 durch das konische Ende 20 nach unten gedrückt worden, wodurch die-:Ventilklappe 39 von der geschlossenen in die offene Stellung gedreht worden ist. Der Hebel 49 tritt selbsttätig in Eingriff mit der Schulter 21, um die Teile io und i i miteinander zu verbinden. Eine Schnur 53 o. dgl. kann an dem Handgriff 51 des Hebels 49 befestigt werden, um die Teile io und ii von einer beliebigen Stelle aus zu entkuppeln, worauf der Teil i i nach unten gezogen wird und durch die nach außen sich bewegenden Arme 34 (Abb. i) selbsttätig von dem Venti123 entkuppelt wird.

Claims (4)

  1. PATrNT-ANSPptcliE: i. Kupplungsventil zur Verbindung zweier Flüssigkeitsbehälter, vorzugsweise zwecks Überführung von Brennstoff von einem Flugzeug auf ein anderes während der Fahrt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Gehäuseteile (io, ii), von denen der eine. mit dem Abgabebehälter verbundene Teil (io) ein verschiebbares, gewöhnlich in der Verschlußlage befindliches Ventil (23) trägt und der andere mit dem Empfangsbehälter verbundene Teil (ii) bei seiner Kupplung mit dem Abgabeteil (io) das Ventil in die offene Lage schiebt, Zoobei gleichzeitig eine selbsttätige Verbindung des Ventils (23) mit dem Empfangsteil (i i) durch federnde Haken (34, 35) des Ventils (23) eintritt, welche Haken in eine Nut (37) des Empfangsteiles (i i) eindringen.
  2. 2. Kupplungsventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei voller Öffnung des Ventils (23) ein am Empfangsteil (ii) angelenkter federnder Hebel (49, 50) über einen Flansch (21) des Abgabeteiles (io) greift, um die beiden Teile (io und ii) zusammenzuhalten.
  3. 3. Kupplungsventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem röhrenförmigen Empfangsteil (i i) eine für gewöhnlich den Durchgang durch diesen Teil (i i) abschließende Ventilklappe (39) drehbar gelagert ist, die in der Kupplungslage der Teile (io, i i) in die offene Läge ausgeschwungen ist, wobei in der Endbewegung der Teile (io, ii) eine vom Empfangsteil (i i) getragene Zahnstange (41) durch Anschlag gegen den Abgabeteil (io) entgegen der Spannung einer Feder (46) verschoben wird und ein Ritzel (4o) atrf dein Zapfen der Klappe (39) dreht.
  4. 4. Kupplungsventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgabeteil (io) eine Hülse (17, 18) enthält, die zur Lagerung des röhrenförmigen Ventils (23) dient, das Gehäuse unten abschließt, hierdurch eine ringförmige Kammer (29) mit dem Gehäuse bildet und Öffnungen (30) enthält, die in der öffnungslage des Ventils mit öffnungen (31) desselben sich decken, und daß der Verschlußteil (18) eine ringförmige Erweiterung (22) für das Ausschwingen von im Unterteil der Hülse (17) eingebetteten Federhaken (35) aufweist und am unteren Ende sich nach außen erweitert.
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