DE179155C - - Google Patents
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- DE179155C DE179155C DENDAT179155D DE179155DA DE179155C DE 179155 C DE179155 C DE 179155C DE NDAT179155 D DENDAT179155 D DE NDAT179155D DE 179155D A DE179155D A DE 179155DA DE 179155 C DE179155 C DE 179155C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N13/00—Lubricating-pumps
- F16N13/02—Lubricating-pumps with reciprocating piston
- F16N13/06—Actuation of lubricating-pumps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
PATENTAMT.
KLASSE Ale. GRUPPE
auch von Hand angetrieben werden.
Den Gegenstand dieser Erfindung bildet eine Schmierpumpe, deren Kolben gewöhnlich durch
eine Daumenwelle in Bewegung gesetzt werden und im Bedarfsfalle auch von Hand bewegt
werden können. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wurde die Stange eines jeden
Kolbens, die oben durch den Deckel der Schmiervorrichtung hindurch verlängert war, abwechselnd
durch die Daumenwelle gehoben und
ίο durch eine Feder gesenkt; zur Bewegung von
Hand mußte man. sie also nach oben ziehen und in dem Augenblick wieder niedergehen
lassen, wo dies von der Daumenwelle gestattet wurde; durch Schlagen auf die Stange, wenn
sie durch den Daumen gehoben war, würde man das Getriebe zerbrochen oder in Unordnung
gebracht haben.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß die einstellbare Anschlagstange, welche die Aufwärtsbewegung
eines jeden durch eine Feder gehobenen Kolbens begrenzt, in der Form einer
Druckstange angeordnet ist und einer Hubfeder entgegen von Hand niedergedrückt werden
kann, so daß sich der Kolben unabhängig von der Daumenwelle nach unten bewegen läßt.
■ Bei dieser Einrichtung kann man daher in jedem
beliebigen Augenblick stark auf die Druckstange schlagen, ohne daß man Gefahr läuft,
daß die Daumenwelle jemals schädlich beeinflußt wird.,
Auf der Zeichnung ist beispielsweise ein senkrechter Schnitt durch eine mit mehreren Austrittsstellen
versehene Schmiervorrichtung dargestellt, die an ihrem oberen Teil einen Tropfenzähler
besitzt.
Ein Pumpenkörper α ist in einem Ölbehälter b
befestigt, und sein Kolben c wird absatzweise der Wirkung einer Schraubenfeder d entgegen
mittels eines Daumens e niederbewegt, der auf einer mechanisch angetriebenen Welle f festsitzt.
Mehrere ähnliche Pumpen sind hintereinander angebracht und werden in gleicher Weise durch die gemeinschaftliche Welle f in
Gang gesetzt.
Jede dieser Pumpen saugt Öl durch eine öffnung g in dem Behälter b und drückt es durch
eine Leitung, welche bei h in den oberen Teil eines Tropfenzählers «mündet, von wo es durch
eine Austrittsleitung j ausfließt.
In" dem Deckel der Schmiervorrichtung ist für jede Pumpe eine von Hand verschiebbare
Anschlagstange k angebracht, deren oberes Ende einen flachen Kopf m besitzt und deren unteres
Ende über dem Kopf des Kolbens c angeordnet ist; Der Deckel besitzt eine mit Schraubengewinde
versehene Öffnung 0, in welche eine Büchse p eingeschraubt ist; der Boden der
letzteren besitzt ein rundes Loch für den Durchgang einer zylindrischen Muffe q, deren unterer
Teil einen Vorsprung r trägt, welcher in Einschnittes
der Büchse p greifen kann, die in einer schraubenförmig verlaufenden Ebene vor*
gesehen sind; eine. Feder t strebt, die Muffe q
beständig zu heben, um den Vorsprung r in den Einschnitten s zu halten, damit ein Drehen
der Muffe verhindert wird. Diese Muffe q ist mit einem viereckigen Loch versehen, worin
die von Hand verschiebbare vierkantige Stange k mit wenig Reibung gleitet, so daß
sich diese . nicht drehen kann; eine Feder u
ist zwischen den Kopf des Kolbens c und einen Vorsprung ν der Stange k gebracht und hält
diese Stange gehoben, damit sich der Vorsprung ν gegen die Muffe q legt.
Zum Regeln der Stellung der Stange k bewegt man diese nach unten und mit ihr auch durch Vermittlung einer auf dieser Stange befestigten Scheibe w die Muffe q, wodurch der Vorsprung r aus den Einschnitten s heraustritt; durch Drehen des Kopfes m in der einen oder anderen Richtung dreht man alsdann zugleich die Muffe q in der Büchse f derart, daß der Vorsprung r in den gewünschten Einschnitt s tritt. Auf diese Weise läßt sich die
Zum Regeln der Stellung der Stange k bewegt man diese nach unten und mit ihr auch durch Vermittlung einer auf dieser Stange befestigten Scheibe w die Muffe q, wodurch der Vorsprung r aus den Einschnitten s heraustritt; durch Drehen des Kopfes m in der einen oder anderen Richtung dreht man alsdann zugleich die Muffe q in der Büchse f derart, daß der Vorsprung r in den gewünschten Einschnitt s tritt. Auf diese Weise läßt sich die
J5 Stellung der Stange in der Höhenrichtung
und demgemäß der Hub des Kolbens c regeln. Durch auf der Büchse -p und auf der Scheibe w
vorgesehene Ziffern werden die Stellungen der Anschlagstange angezeigt.
Wenn die durch mechanische Bewegung des Kolbens mittels des Daumens, e bewirkte regelmäßige
Schmierung aus irgend einem Grunde ungenügend wird, kann man sofort, ohne die Stellung der zum Regeln dienenden Teile zu
stören, eine reichlichere Schmierung dadurch erhalten, daß man die Anschlagstange von
Hand verschiedene Male schnell nach unten bewegt.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:ι. Schmierpumpe, deren Kolben für gewöhnlich durch eine Daumenwelle und bei Bedarf auch von Hand angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der regelbare Anschlag fk), welcher den Hub eines jeden Kolbens fc).begrenzt, als eine Druckstange ausgebildet ist, die von Hand hin- und hergeschoben werden kann, um den Kolben unabhängig von der Daumenwelle ff) zu bewegen.
- 2. Schmierpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagstange fk) verschiebbar durch'eine Muffe fq) ■ geführt ist, welche sich in einer festen Büchse f-p) bewegen kann, deren Boden eine mit Einschnitten fs) versehene schraubenförmige Anschlagfläche besitzt, während die Muffe einen Vorsprung fr) hat, welcher sich unter der Wirkung einer Feder ft) in die Einschnitte fs) legt, und daß die Stange fk) einen Vorsprung fv) trägt, der sich unter der Wirkung einer Feder (u) gegen die Muffe fq) legt, wobei eine auf der Stange fk) befestigte Scheibe fw) dazu dient, die Muffe fq) der Wirkung der Feder ft) entgegen zurückzudrängen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179155C true DE179155C (de) |
Family
ID=443492
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179155D Active DE179155C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179155C (de) |
-
0
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