DE179130C - - Google Patents

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DE179130C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image
    • B41L7/02Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers
    • B41L7/06Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers with means for severing copy-sheet or -web

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  • Paper Feeding For Electrophotography (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15«. GRUPPE
AUGUSTUS DAVID KLABER in LONDON.
mit endloser Kopierpapierbahn.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1905 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Schneideinrichtung an Kopiermaschinen mit endloser Kopierpapierbahn und bezweckt, die in bekannter Weise auf die Aufwickelwalze aufgewickelten Lagen der Kopierpapierbahn durch einen gegen die Walze geführten Schnitt gemeinsam zu durchschneiden, damit die Kopien eine verschiedene Breite erhalten und dadurch leichter voneinander getrennt werden können. Hierbei ist die Schneidvorrichtung so angeordnet, daß sie nur in der Schneidstellung der Aufwickelwalze in Tätigkeit treten kann.
Die Erfindung wird durch die Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht des hinteren Teiles einer Kopiermaschine, die mit der Schneidvorrichtung versehen ist,
■ Fig. 2 die Schneideinrichtung mit dem Messer in der Ruhestellung und ,
Fig..3 dieselbe mit dem Messer in der Arbeitsstellung.
In dem oberen Teil des Rahmens α sind die Papierrolle b, die Kopierwalze'c und die Gegendruckwalze d drehbar gelagert. Die' beiden Walzen c und d erhalten ihre Drehbewegung von einer Handkurbel e aus mittels Zahnräder g. .
'. In dem unteren Teil der Maschine ist eine Aufwickelrolle j drehbar gelagert, die mittels Scheiben k, I und Band m von der Kopierwalze c aus angetrieben wird. Das eine Ende der Aufwickelrolle j ist . mit einem Flansch η versehen, der an einer Stelle eine Öffnung 0 hat, während der Umfang der Rolle in bekannter Weise in- der Längsrichtung mit einer Nut ρ versehen ist. In dem Rahmen α sind ferner die Enden eines längs verschiebbaren Messers s angeordnet, dessen Schneidkante erst bei t anfängt. Zur Längsbewegung des Messers s sind Hebel 11 und ν vorgesehen; bei der Längsbewegung wird das Messer durch die Kurvenführungen q, r gleichzeitig gegen die Achse der Aufwickelwalze hin bewegt. '
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Zunächst wird das Ende der Kopierpapierbahn h zwischen der Kopierwalze c und der Gegendruckwalze d hindurchgeführt und dann an dem Umfang der Aufwickelrolle j durch ein elastisches Band o. dgl. festgemacht, so daß durch Drehung der Handkurbel e die Papierbahn von der Rolle in bekannter Weise auf die Aufwickelrolle gewickelt wird. Es werden dann die zu kopierenden Bogen der Kopierwalze an der vorderen Seite der Maschine zugeführt.
Da die Zuführung der Bogen in bestimmten Abständen stattfindet, so entsteht zwischen den Kopien ein freier Raum, der stets über derselben Stelle der Aufwickelwalze, und zwar über der Nut ρ liegt. Sowie genügend viele Lagen aufgewickelt sind, werden diese durch das Messer gemeinsam durchschnitten. Da nun die Durchmesser der Lagen ver-
schieden sind, so erhalten die Kopien eine verschiedene Breite, die ihre Trennung leicht macht.
Damit das Messer jedesmal in die Nut ρ trifft, ist der Flansch κ mit der Öffnung o. versehen. Bei einer anderen Stelle der Aufwickelwalze stößt der Anschlag t gegen den Flansch und verhindert eine weitere Bewegung des Messers, so daß dasselbe mit dem ίο aufgewickelten Kopierpapier nicht in Berührung kommen kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Verfahren zum Abschneiden der Kopien an Kopiermaschinen mit endloser Kopierpapierbahn, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopierpapierbahn (h) in bekannter Weise zunächst in einer Anzahl Lagen auf die Aufwickelwalze (j) gewickelt wird und die Lagen dann gemeinsam durch einen gegen die Walze geführten Schnitt durchschnitten werdend
  2. 2. Schneideinrichtung an Kopiermaschinen zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickelwalze (j) mit einem Flansch (n) versehen ist, der in der Richtung der in bekannter Weise auf der Aufwickelwalze angeordneten Schneidnut (ρ) durchbrochen ist, so daß das Messer- seine bekannte Doppelbewegung gegen die Achse der Aufwickelwalze hin und in Richtung derselben nur in der Nut selbst ausführen kann, während seine Bewegung in jeder anderen Stellung der Aufwickelwalze durch den Flansch verhindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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