DE179125C - - Google Patents

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DE179125C
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F61/00—Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers
    • D06F61/04—Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers with three or more rollers one above the other

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
ν-Λ£ Π9125 -.
KLASSE Sd. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. November 1904 ab.
Um bei Wäschemangeln mit übereinander angeordneten Walzen die gemangelte Wäsche herausnehmen zu können, ist es nötig, die mit dem Mangeltuch versehene Walze in umgekehrter Richtung wie beim Mangeln selbst zu drehen. Diese Arbeit geschieht durch Herausziehen des Mangeltuches, nachdem der Druck auf die Walzen beseitigt ist. Vorliegende Erfindung betrifft nun eine
to selbsttätige Kupplung, die bei der Vorwärtsbewegung des Antriebes die Mangelwalze mitnimmt, bei der Rückwärtsbewegung aber die Mangelwalze auslöst, so daß beim Herausziehen des Mangeltuches nicht der ganze Antrieb der Mangel mitgedreht ■ werden muß, sondern sich nur die das Mangeltuch tragende Walze dreht. ■ ■ . ' Auf der Zeichnung ist diese Kupplung in Fig. ι in Seitenansicht veranschaulicht, wobei der Antrieb und das Vorgelege nur punktiert sind. Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch die Kupplung, Fig. 3 ein Schnitt nach X-X der Fig. 2 und Fig. 4 ein Schnitt nach Z-Z der Fig. 2.
Auf der Welle a, welche im Mangelgestell gelagert ist, ist ein Sperrad b, das eine lange einseitige Nabe hat, befestigt. Auf der Nabe ist ein Zahnrad c,~ das durch ein Zahnradvorgelege und ein Handrad oder eine Riemenscheibe angetrieben wird, lose drehbar angeordnet. Das Rad c trägt einen Bolzen d, an dem eine Sperrklinke e sitzt, die in das Sperrrad b eingreift (Fig. 4).
Bei der Vorwärtsbewegung, also während des Mangeins, nimmt die Klinke e das Sperrrad b mit und hierdurch die Welle α und Walze /.
Soll die Wäsche herausgenommen werden, dann wird das Handrad f etwas in umgekehrter Richtung als beim Mangeln gedreht (etwa ]/10 Umdrehung), so daß die Klinke e, welche unter dem Einfluß einer Feder g steht, aus dem Sperrad b springt und an den Stift h anschlägt.
In dieser Stellung ist das Sperrad b samt Welle α und Walze I frei und das Mangeltuch i läßt sich mit der Wäsche leicht herausziehen.
Nachdem das Mangeltuch wieder mit frischer Wäsche belegt worden ist, wird das Handrad / in der Vorwärtsrichtung gedreht. Das Rad c mit der Klinke e dreht sich dann so lange frei, bis eine Feder k, die an der Klinke e befestigt ist, an einen Anschlag m, der am Mangelgestell befestigt ist, antrifft. Hierdurch wird die Klinke e wieder in das Sperrad b gedrückt und nimmt dieses, sowie die Welle-a und Walze / mit.
Es kann nun vorkommen, daß die Wäsche sich bei ihrem Einlegen in das Mangeltuch verschiebt und festklemmt, so daß ein Rückwärtsdrehen nötig wird, um sie wieder zu ordnen. Dies kann allein durch Ziehen am Mangeltuch, ohne es zu beschädigen, nicht geschehen.
Damit zu diesem Zweck die Wäschewalze auch mittels des Antriebes nach rückwärts gedreht werden kann, ist auf der Nabe des Sperrades b an der Außenseite des Rades c ein zweites Sperrad η angeordnet, das mit
der Nabe des Sperrades b fest verbunden ist - und nur wenige. Zähne zu besitzen braucht. In dieses Rad η greift eine Klinke o, die ebenfalls auf dem Bolzen d sitzt, aber in umgekehrter Richtung als die Klinke e wirkt. Eine Feder ρ drückt die Klinke ο beständig gegen das Rad n, so daß dieses und mit ihm die Welle α und Walze I beim Rückwärtsdrehen des Rades c mitgenommen werden und das Mangeltuch herausgezogen und in Ordnung gebracht werden kann.
Da die Klinke ο auf das Sperrad η in umgekehrter Richtung wirkt als die Klinke e auf das Sperrad b; so gleitet beim Rückwärtsdrehen des Sperrades b, nach Ausschalten der Klinke e, das Sperrad η unter der Klinke 0 hinweg, so daß also der Antrieb nicht mitgenommen wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Selbsttätige Kupplung für Mangelwalzen bei Wäschemangeln, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (a) der Mangelwalze (I) ein Sperrad (b) mit einer langen Nabe befestigt ist, auf der ein mittels einer Klinke (e) mit dem Sperrad
    in Eingriff stehendes Zahnrad (c) lose angeordnet ist, das das Sperrad beim Vorwärtsbewegen des Antriebes samt Welle und Walze mitnimmt, während beim Rückwärtsdrehen die Klinke durch eine Feder (g) ausgelöst wird und das Sperrad samt Welle und Walze freigegeben wird, so daß durch Ziehen an dem Mangeltuch die Walze ohne den Antrieb rückwärts gedreht werden kann.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Klinke (e) eine Feder (k) angeordnet ist, die beim Wiedervorwärtsdrehen des Antriebes nach dem Wäschewechsel die Klinke (e) in das Sperrad (b) drückt, wodurch das Sperrad samt Welle und Walze beim Antrieb mitgenommen wird.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, 4-5 dadurch gekennzeichnet, daß an dem Zahnrad (c) eine zweite Sperrklinke (0) angeordnet ist, die von einer Feder (b) in ein zweites Sperrad (n) so gedruckt wird, daß dieses samt Welle und Walze beim Rückwärtsdrehen des Antriebes mitgenommen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin. Gedruckt ik der reichsdrUCkerei.
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