DE179071C - - Google Patents

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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position

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Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 179071 KLASSE 54g. GRUPPE
FRITZ CLEFF in REMSCHEID.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1905 ab.
Zum Anzeigen von Ortsnamen oder Haltestellen, sowie zum Vorführen von Anpreisungen sind Vorrichtungen bekannt, mittels derer zu einem Bande gelenkig verbundene Platten, die auf einer Seite mit den Ortsnamen oder den Anpreisungen beschrieben sind, einzeln oder zu mehreren zusammen vor eine Schauöffnung gebracht werden. Dies geschieht durch Fallenlassen der Platten von dem zu einem Stapel zusammengelegten, in einem Rahmen angeordneten Plattenbande, indem die an den gegenüberliegenden Enden auf Versetzten Vorsprüngen gehaltenen Platten durch entsprechende Verschiebung der Stützen, einzeln oder zu mehreren zusammen, freigemacht werden. Auf den Endstationen muß der Stapel der herabgefallenen Platten wieder von Hand über die Schauöffnung und auf die Stützen gehoben werden.
Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Anzeigevorrichtung ist das Gehäuse mit zwei gegenüberliegenden Schauöffnungen versehen und drehbar gelagert, so daß der Stapel der vor einer Schauseite herabgefallenen Platten durch eine bloße Wendung des Gehäuses um 180 ° in die angehobene Lage versetzt wird. Die Platten sind auf beiden Seiten mit den Ortsnamen und Anpreisungen beschrieben, und zwar in umgekehrter Reihenfolge, und es sind die verstellbaren Stützen für die Platten sowohl oberhalb als auch unterhalb der Schauöffnungen vorgesehen, und die Stützen der einen Seite sind gegen die Stützen der anderen Seite derart verstellbar eingerichtet, daß sie, wenn sie bei der Wendung des Gehäuses in die untere Stellung gelangen, zum Durchlassen der herabfallenden Platten auseinander gehen, sich aber beim Beginn der Wendebewegung des Gehäuses über den Plattenstapel schieben. Zur Sicherung der Platten bei der Wendebewegung sind noch verstellbare Greifer angeordnet. Damit die stets paarweise vor die Schauöffnung fallenden Platten sich vor dieser leichter einstellen und damit das Ablassen von der hochgängigen Vorrichtung erleichtert wird, ist der Anzeigevorrichtung in der Ruhestellung eine schräge Lage, etwa von 20° gegen die Senkrechte gegeben, und in der Mitte jeder Schauöffnung ist ein beweglicher Anschlag vorgesehen, durch welchen die Platten an der Verbindungsstelle etwas nach innen eingeknickt werden, um ein richtiges Nachfallen der Platten zu sichern.
In den Zeichnungen ist die Vorrichtung in Fig. ι im Längenschnitt, in den Fig. 2 und 3 in Querschnitten nach A-B bezw. C-D dargestellt. Die Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht und die Fig. 5 einen senkrechten Querschnitt nach E-F der Fig. i. Um die Deutlichkeit nicht zu beeinträchtigen, sind in Fig. 1 nur je eine Platte oben und unten und die damit verbundenen beiden Platten vor der Schauöffnung gezeichnet. Die Fig. 6 veranschaulicht aber im Längenschnitt das Gehäuse mit den Platten und dem dieselben umfassenden Rahmen. In Fig. 7 ist ein Teilstück der Vorrichtung in schaubüdlicher Ansicht dargestellt. .
Das Gehäuse b der Vorrichtung ist um Zapfen δ-, drehbar in Lagern h angeordnet und auf Vorder- und Rückseite mit Schauöffnungen s versehen. Die zur Aufnahme der Stationsnamen oder für sonstige Aufschriften bestimm-
ten, gelenkig miteinander verbundenen Platten a sind von dem im Gehäuse b auf- und abschiebbaren Rahmen U1 umschlossen und werden auf Stiften c und den gleichzeitig als Gelenkbolzen dienenden Stiften i gehalten, welche in den Schienen d angebracht sind, die mit den Doppelarmen dx auf beiden Längsseiten der Platten je ein Gelenkviereck bilden. Diese schwingen um Bolzen e und stehen oben und unten an den
ίο Gelenkpunkten durch Bügel f in Verbindung. Die Schienen d erhalten eine wagerechte Hin- und Herbewegung, bei entsprechender Verstellung der Gelenkvierecke, was in geeigneter Weise, z. B. von einem der Bügel f aus, oder durch einen in der Zeichnung angedeuteten Hebel g, der an einem der Doppelarme dx angebracht ist und aus dem Gehäuse heraustritt. Um ein Durchbiegen der Platten zu verhüten und um dieselben auch möglichst sicher zu zu lagern, sind mehrere der Stützstifte c über die Schienen d verteilt und der Anzahl der Stifte entsprechend sind die Platten mit Vorsprüngen α 2 versehen, die' bei der einen Platte gegen die andere Platte versetzt stehen, um in bekannter Weise ein richtiges Herabfallen der Platten bei der Verschiebung der Stützstifte unter den Vorsprüngen a2 weg in die Zwischenräume derselben zu erreichen. Zur Verminderung der Reibung können die Stifte mit Röllchen versehen werden. Die jeweilig unten befindlichen Stifte jeder Seite werden zum Zwecke die herabfallenden Platten frei und unterhalb der Stifte in dem Rahmen Ci1 sich aufstapeln zu lassen, zurückbewegt (Stellung Fig. 3 und 5), sobald die Umwendung des in den Lagern h sich drehenden Gehäuses b um 180 ° stattgefunden hat. Zur Erzielung dieser Zurückbewegung sind die mit den Stiften c besetzten Schienen d an ihren gleichzeitig als Gelenkbolzen dienenden Stiften i quer verschiebbar angeordnet und stehen an den senkrechten Stangen k mit Schiebern I in Verbindung, die an den Kopfenden Abschrägungen besitzen, zwischen welche Keilstücke m greifen (Fig. 1, 2 und 5). Diese erhalten ihre Führung an nach außen reichenden Stangen mx, deren äußeres Ende mit einem abgeschrägten oder abgerundeten Kopf m2 versehen ist. Die Schieber I, welche in Schlitzen ^1 eine Querführung erhalten, werden durch Federn I2 stets gegeneinander gezogen, während die Keilstücke m unter dem Einflüsse der Federn mg nach auswärts bewegt werden, sobald die Köpfe m2 freigemacht sind. Die freien Enden der Stangen A gehen in Schlitzen A1 der Schieher I und damit die Stangen gegen eine seitliche Ausbiegung bei der Bewegungder Schieber / gesichert sind, sind sie durch Lenker η mit den Bügeln f in Verbindung gesetzt. Diese auf Bolzen nx drehbaren Lenker umfassen mit einer Büchse 1I2 fast die ganze Länge der Stangen k und bringen diese mit den Schienen d, den Bügeln f und den Schiebern I in einen geeigneten Zusammenhang. Die Löcher der Büchsen n2 sind, um für die Schwingung der Lenker η gegen die Stangen k das nötige Spiel zu gewinnen, etwas länglich gestaltet.
Damit während der Wendebewegung des Gehäuses, wobei von dem nach oben gelangenden Plattenstapel infolge der Stellung der Stützstifte eine Platte und das nächstfolgende Paar abfällt, dieses Paar zunächst noch gehalten wird, so daß es bei Vollendung der Wendebewegung in richtiger Weise abfällt, sind an den Kopfseiten des Gehäuses die um O1 schwingenden doppelarmigen Greifer 0 angebracht, deren hakenförmige Enden durch Federn O2 so weit in das Innere des Gehäuses eingedrückt werden, daß sie über die Köpfe der Platten reichen. Die oberen Greifer halten dann mit ihren Spitzen, welche zweckmäßig in einigem Abstande von den Stützstiften liegen, das im Fallen begriffene Plattenpaar und lassen dieses erst frei nach vollführter Wendung des Gehäuses, womit Störungen im regelrechten Abfallen der Platten vermieden sind.
Das vor einer der Schauöffnungen liegende Plattenpaar wird bei der Loslösung des nächstfolgenden Paares durch einen Anschlag p (Fig. 1 und 3) etwas nach innen eingeknickt, um die richtige Zusammenlegung auf den unteren Stapel zu sichern. Der Anschlag p ist auf einer senkrechten Achse px befestigt, welche eine kurze Teildrehung erhält, um dem Anschlage /»die zur Einknickung des Plattenpaares dienliche Schwingung zu geben. Die Teildrehung kann in verschiedener Weise- zustande gebracht werden; nach der- Einrichtung der Zeichnung erfolgt sie durch auf der Achse befestigte, etwas federnde Arme q, deren freie Enden vor schräge auf den Bügeln f befestigte Vorsprünge qx reichen, so daß bei der Bewegung der Bügel gegen die Arme hin diese seitlich gedrückt werden und dadurch der den Anschlag p tragenden Stange px eine kurze Drehung verleihen. Bei der entgegengesetzten Bewegung der Bügel weichen die Arme q durch ihre federnde Beschaffenheit den Vorsprüngen qx aus. Da auf dem oberen sowie auf dem unteren Bügel die bezeichneten Vorsprünge und dementsprechend auch je ein Arm auf der Achse P1 angebracht sind, so macht der Anschlag p bei jeder Versetzung der Gelenk-Vierecke d d1 oder der Stützstifte c, d. i. vor jedem Herabfallen eines Plattenpaares, den kurzen Anschlag zur Einknickung des vor der Schauöffnung befindlichen Paares und geht gleich darauf durch den Druck einer entsprechend 11s angebrachten Feder nach der Schauöffnung hin in seine Stellung zurück. Der Anschlag ist vor jeder Schauöffnung angeordnet und es kann jeder für sich in der beschriebenen Weise bewegt, oder es kann auch die Bewegung des einen An-Schlages auf den anderen übertragen werden, indem die Achsen P1, wie in den Fig. 1 und 2
. punktiert angedeutet, durch ein Zahngetriebe p2 o. dgl. in Verbindung gesetzt werden.
Sind in einer Fahrtrichtung bis zu einer bestimmten Station die Plattenpaare infolge der jedesmaligen Verstellung der Gelenkvierecke durch eine Schwingung des Hebels g herabgefallen, so wird vor der Rückfahrt die Drehung der Vorrichtung um 180° vorgenommen. Bis dahin wurden die Keilstücke m zwischen Ausladungen A1 der Lager A in ihrer eingedrückten Stellung Fig. ι und 2 und so die unteren Stützstifte jeder Seite in der auseinander gedrückten Lage gehalten, so daß also die unten aufgestapelten Platten zwischen den Stiftreihen Platz finden konnten. Ebenso sind die Greifer 0 durch Vorsprünge A2 der Lagerausladungen A1 unten und der Ausladungen A3 oben nach auswärts gedrückt worden, so daß sie dem Plattenwechsel nicht hinderlich sein konnten. Findet dagegen eine Drehung des Gehäuses um bx statt, so werden sowohl die Köpfe W2 .von den Ausladungen A1 als auch die Greifer von den Vorsprüngen A2 frei. Dadurch treten die unteren Stützstifte c beider Seiten über die oberste Platte des unten aufgehäuften Stapels und zugleich werden sowohl die noch oben liegenden als auch die unten aufgestapelten Platten durch die einspringenden Greifer 0 umfaßt. Erst nachdem das Gehäuse wieder die Schaustellungen (Fig. 4 und 5) erreicht hat, erfahren die Greifer an den Vorsprüngen A2 die Bewegung nach auswärts zur Freilassung der Platten (Stellung Fig. 1).
Die den Plattenwechsel hervorbringende Bewegung des Hebels g kann von Hand erfolgen oder auch durch eine geeignete Einrichtung auf mechanischem Wege bewirkt werden. Dasselbe gilt für die Erzielung der halben Umdrehung des Anzeigeappärates.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Anzeigevorrichtung, bei der Ortsnamen, Anpreisungen o. dgl.' auf gelenkig verbundenen Platten vor eine Schauöffnung gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (b) der Vorrichtung mit zwei gegenüberliegenden Schauöffnungen fs) versehen, drehbar angeordnet und sowohl oberhalb als unterhalb der Schauöffnungen mit die Plattenstapel aufnehmenden Stützen (c) ausgerüstet ist, die in bekannter Weise durch Verschiebung die beiderseits mit Aufschriften versehenen Platten fallen lassen, damit durch eine halbe Drehung des Gehäuses die unten aufgestapelten Platten nach oben gebracht und dann vor der nach vorn gewendeten Schauöffnung zum Vorschein gebracht werden -können.
  2. 2. Anzeigevorrichtung nach Patent-Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Platten haltenden Stützen (c) an Schienen (d) angebracht sind, welche auf jeder Seite der Platten (a) mit Doppelarmen (d1) ein verstellbares Gelenkviereck bilden und von denen bei der Gehäusewendung die jeweils unten befindlichen eine Auseinanderspreizung erfahren, damit die Platten zwischen den Stützen frei hindurchfallen können.
  3. 3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kopf-Seiten des Gehäuses Greifer (0) angebracht sind, die in der Schaustellung der Vorrichtung durch feste Anschläge fh2) außer Bereich der Platten gehalten, bei der Wendung der Vorrichtung aber durch Federn (o2) nach innen gedrückt werden, wobei sie unter die Kopfenden der Platten fassen.
  4. 4. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter jeder Schauöffnung ein Anschlag (φ) vorgesehen ist, der bei jeder Verstellung der Plattenstützen (c) eine kurze Schwingung ausführt, und die vor der Schauöffnung hängenden Platten an der Verbindungsstelle etwas nach innen einknickt, um so ein richtiges Nachfallen der Platten zu sichern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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