DE207142C - - Google Patents

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DE207142C
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cutting
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J23/00Devices for dividing bulk butter, or the like

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

3ία foetfi cfycn c?a I'c-i t Ι"α ι η Ib.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 207142 -KLASSE 45#. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum
Schneiden von Kübelbutter in kleinere Stücke oder Blöcke von vorgeschriebener Größe. Die .Maschine ist eine solche jener Art, bei weleher der Butterblock vermittels mit Drähten ausgestatteter Schneidrahmen durch, wagerechte und senkrechte Schnitte in Stücke von gleichem Umfange oder Gewicht zerteilt wird. Durch die Erfindung soll es ermöglicht werden, den in senkrechter Richtung wirkenden ■Schneidrahmen in bequemer Weise aus seiner Arbeitsstellung in eine senkrechte Lage kippen zu können, ohne ihn übermäßig hoch anheben zu müssen. Zu diesem Zwecke sind die Tragsäulen, an welchen der Rahmen seine Gleitbewegung ausführt, zweiteilig hergestellt bzw. mit einem umlegbaren Fortsatz ausgestattet, welcher während der Schneidtätigkeit des Rahmens durch eine an diesem sitzende Hülse sowie durch einen in eine Ausnehmung des Säulenfortsatzes einspringenden. federnden Stift in senkrechter Lage gehalten wird. Ferner umfaßt die Erfindung eine sich der jeweiligen Lage des Schneidrahmens entsprechend einstellende, sich selbsttätig auslösende und feststellende Stützvorrichtung für den Hebel, der. zur Bewegung des Schneidrahmens dient. Die. Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Butterschneidmaschine in einer Vorderansicht, wobei die Schneidwerkzeuge in ihre Ruhelage gedreht sind.
Fig. 2 zeigt die Maschine in Seitenansicht. Fig. 3 zeigt den in senkrechter Richtung wirkenden Messerrahmen in der Lage, welche er in dem Augenblick einnimmt, in dem seine Kippbewegung in die Ruhelage beginnt.
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Fig. 4 zeigt den in senkrechter Richtung wirkenden Schneidrahmen in der Arbeitsstellung.
Fig. 5 zeigt in vergrößertem Maßstabe eine Seitenansicht mit teilweisem Längsschnitt durch eine Führungsstange und die Gleithülse des in senkrechter Richtung wirkenden Schneidrahmens.
Fig. 6 zeigt eine obere Ansicht des unteren Teiles der Maschine mit teilweisem Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 2.
Mit B ist das Gestell der Maschine bezeichnet, welches Füße b und zwei senkrechte Säulen A besitzt, die sich an einer Seitenkante des Gestelles befinden und zur Führung des Schneidrahmens C dienen. Die Hebel D bilden eine zweite Stützvorrichtung für den Rahmen. Diese Hebel sind durch eine Querstange d starr miteinander verbunden und mit ihrem winkelförmigen Teil auf Zapfen c des Rahmens C drehbar befestigt. Durch Glieder E, welche bei 2 gelenkig an die Hebel D angeschlossen sind, wird eine weitere Verbindung der Hebel mit dem Gestell B hergestellt. Die Glieder E besitzen Längsschlitze 3, die sich in Eingriff mit an dem Gestell B befestigten, mit Köpfen versehenen Stiften 4 befinden. Die Länge dieser Schlitze entspricht der den Gliedern E zu erteilenden Längsbewegung, welche sie zwecks Veränderung der Lagen der Hebel D und des Schneidrahmens C auszuführen haben.
In der Fig. 2 nimmt der Rahmen C eine senkrechte Lage ein, wobei er sich in seiner äußersten Stellung befindet. In dieser wird der Rahmen C durch die Säulen A und deren Gelenkfortsätze G gehalten, welche am
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oberen Teil der Säulen A derartig drehbar befestigt sind, daß sie in eine wagerechte oder eine geneigte Lage (Fig. 3) gedreht werden oder eine senkrechte Lage einnehmen ; können (Fig. 4). In in den Ecken des Rahmens C \ vorgesehenen Bohrungen sind Hülsen H befestigt, die ungefähr dieselbe Länge haben wie das Verlängerungsstück G und bei der Bewegung des Schneidrahmens in senkrechter Richtung auf den Säulen A gleiten.
Bei der Abwärtsbewegung des Schneidrahmens C bilden die Glieder E sowie hakenförmige Laschen L, die an letzteren drehbar befestigt sind, den hinteren Stützpunkt für die Hebel D. Bei der Abwärtsbewegung der Glieder E bis zum oberen Ende der Schlitze 3 (Fig. 3) werden nämlich die Glieder E durch die Haken L festgehalten, die den Rahmen bis zum Ende seiner Bewegung stützen. Der Eingriff der Haken L findet statt, sobald der Rahmen C seine wagerechte Lage erlangt hat. Die Abwärtsbewegung oder -führung des Schneidrahmens vollzieht sich darauf an den Säulen A. Wenn der Rahmen C auf dem Tisch / angelangt ist, so nehmen die Hebel D und die Glieder E die aus Fig. 4 durch die gestrichelten Linien x-x veranschaulichte Lage ein, indem die Glieder mit ihrem oberen Teile sich einwärts bewegen, während sich der winkelförmige Teil der Hebel D nach unten hin senkt, bis der Schneidrahmen C dicht auf dem Tisch / aufzuliegen kommt, wobei sich die Drähte des Schneidrahmens in die Nuten des Tisches einlegen.
Die Hebel D sind unterhalb der Zapfen c wesentlich kürzer als oberhalb derselben. Das durch sie und die Laschen L gebildete Hebelsystem ermöglicht es, in verhältnismäßig leichter Weise die Butter in senkrechte Blöcke durch eine einzige Abwärtsbewegung des Rahmens C unter Handdruck zu zerteilen.
Die Laschen L sind bei 7 mittels Zapfen drehbar an die Glieder E angeschlossen; ihre hakenförmigen Enden 8 gelangen infolge der Wirkung des Gewichtes ihres längeren Teiles in Eingriff mit den Zapfen 4. Das mechanische Auslösen ihres Hakens 8 aus dem Zapfen 4 erfolgt durch Ansätze 10 des Hebels D. Anschläge 9 der Glieder E gelangen in Eingriff mit den Enden der Hebel D und versteifen das durch die genannten Teile gebildete Gelenk, wenn sie sich in aufrechter Lage (Fig. 2) oder in geneigter Lage (Fig. 3) befinden.
Um den Butterblock durch wagerechte Schnitte zu zerteilen, ist ein Schneidrahmen N vorgesehen, welcher auf einer senkrechten Säule P drehbar befestigt ist und Schneiddrähte η besitzt. Die Säule P befindet sich außerhalb der Bahn des Schneidrahmens C und seiner wirksamen Teile. Zufolge dieser Anordnung des Schneidrahmens N können beide Schneidrahmen während sämtlicher Verrichtungen der Maschine an dieser verbleiben, ohne im ganzen oder teilweise abgenommen werden zu müssen.
Die Verlängerungsstücke G der Säulen A werden in aufgerichteter Lage durch unter Federwirkung stehende Sperrstücke 12 festgehalten und gleichzeitig durch die Hülsen H versteift.
•Der als Schneidunterlage dienende Tisch / ist an einem Zapfen 15 drehbar, so daß er in der wagerechten Ebene aus der Mitte des Gestelles herausgedreht und der zu durchschneidende Butterblock in bequemer Weise auf ihn aufgelegt werden kann.
Die Schneiddrähte der Schneidrahmen können in üblicher Weise eingestellt werden, so daß Stücke beliebiger Größe aus dem Block hergestellt werden können.

Claims (2)

Paten t-An Sprüche:
1. Maschine zum Schneiden von Kübelbutter in Blöcke von gleichem Gewicht mittels zweier an demselben Gestell angeordneter, in wagerechter und senkrechter Richtung wirkender Schneidrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß der in senkrechter Richtung wirkende Schneidrahmen (C) -auf Säulen (A) geführt ist, die ge-· lenkig mit ihnen verbundene Ansätze (G) besitzen, welche während der Abwärtsbewegung des Schneidrahmens durch an diesen befestigte Hülsen (H) sowie durch federnde Stifte (12) in ihrer senkrechten Lage gehalten werden und es ermöglichen, daß der Rahmen nach rückwärts gekippt werden kann, ohne bis zum obersten Ende der Säulen emporgehoben werden zu müssen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rahmen (C) Hebel (D) vorgesehen sind, die mit dem Gestell der Maschine durch Gelenke (E) verbunden sind, welche, um das Umkippen des Rahmens (C) zu gestatten, auf Zapfen
(4) verschiebbar sind und in der Arbeitslage des Rahmens durch eine Klinke (L) festgestellt werden, welche bei Rückwärtsbewegung der Hebel (D) durch Ansätze (10) der Hebel ausgelöst wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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