DE178685C - - Google Patents
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- DE178685C DE178685C DENDAT178685D DE178685DA DE178685C DE 178685 C DE178685 C DE 178685C DE NDAT178685 D DENDAT178685 D DE NDAT178685D DE 178685D A DE178685D A DE 178685DA DE 178685 C DE178685 C DE 178685C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D22/00—Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
- B21D22/02—Stamping using rigid devices or tools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JiS-178685 KLASSE
7c. GRUPPE
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ziehen und Pressen von Deckeln
aus Pappe, Blech, Gelatine u. dgl. Material mit angestauchtem Bordrand, welche die Herstellung
derartiger Gegenstände dadurch vereinfacht, daß diese nicht mehr in zwei Arbeitsgängen,
Vorziehen und Randanstauchen, hergestellt werden, sondern in einem Arbeitsgang gezogen werden, wobei gleichzeitig der
ίο Bordrand angestaucht wird.
Die Vorrichtung ist in Fig. ι im Schnitt
in der Ruhestellung dargestellt. Fig. 2 zeigt einen Schnitt mit dem fertigen Deckel in
Auswurfstellung. Fig. 3 ist ein Grundriß zu den Fig. 1 und 2. Fig. 4 stellt einen Schnitt
durch die Vorrichtung in der Stellung dar, in welcher das Anstauchen des Bordrandes
beginnt.
Die Vorrichtung besteht in ihren Hauptteilen aus dem Stempel a, der Ziehmatrize g
und dem Unterbau x. In dem Stempel α ist ein zweiter Stempel b angebracht, welcher
durch seine Schwere, durch Federkraft oder mechanisch bewegt, nach unten gehalten wird.
Durch ein Exzenter Jwkd der Innenstempel b
in seiner Tief lage gesperrt gehalten, so daß derselbe beim Beginn des Arbeitsganges vor
dem Stempel α vorsteht. Dadurch trifft der Innenstempel zuerst auf das zwischen dem
Blechhalter e und dem Mantel f befindliche Material und zieht dasselbe in der aus
Fig. 4 ersichtlichen Weise in die Ziehmatrize.
ι Das vom Stempel α bis zum Innenstempel b
kegelförmig gespannte Material liefert beim Flachpressen des Bodens den Stoff zu dem
überstehenden Bordrand. Nachdem die Schnittkante i des Stempels α die Oberkante der
Ziehmatrize g passiert hat und das Material unverrückbar auf dem Stempel α sitzt, trifft
der Daumen des Exzenters d auf den Blechhalter e auf und wird durch die weitere Bewegung
in die aus Fig. 4 ersichtliche Lage gedreht, wodurch der Innenstempel b frei
wird und sich in den Stempel α zurückbewegen kann.
Ist der Stempel α in den Ring Z des Schiebers η so weit eingetreten, daß die Unterkante
k sich mit der Bordringbildekante r deckt, dann treffen zwei Stifte m, welche auf
dem Schieber η sitzen, gegen zwei Plättchen 0 der Stempelbefestigung und bewegen dadurch
den Schieber η mit dem Formring / gleichmäßig mit dem Stempel α gegen die Platte p.
Der inzwischen frei gewordene Stempel b wird beim Auftreffen auf die Platte ρ zurückgeschoben
und das beim Flachpressen des Deckelbodens überflüssige Metall wird in die }
Ausdrehung r des Ringes / hineingestaucht i und ergibt so den Bordrand des Deckels.1
Beim Zurückgehen des Stempels α wird der fertige Deckel durch den gebildeten Bordrand
in dem Schieber zurückgehalten und mit diesem durch eine besondere Vorrichtung in
die in Fig. 2 und 3 gezeichnete Lage geschoben und hier durch einen Stempel s ausgeworfen.
Der Schieber geht hierauf wieder in seine Arbeitsstellung zurück.
Damit der Innenstempel b wieder in seiner Tieflage gesperrt wird, ist eine Feder t vorgesehen,
welche das Exzenter d beständig in seine Sperrlage zurückzudrücken sucht.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Ziehen und Pressen von Deckeln mit angestauchtem Bordrand aus Pappe, Blech, Gelatine u. dglMaterial, dadurch gekennzeichnet, daß in demVStempel (α) ein zweiter Stempel (b) geführt ist, welcher beim Ziehen über die Unterkante des äußeren Stempels (a) hinausragt, so daß das für den Bordrand erforderliche Material in die Ziehmatrize (g) mit hineingezogen wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß beim Prägen des Deckelbodens der innere Stempel (b) sich zurückzieht und so das überflüssige Material in eine für den Bordrand vorgesehene Ausdrehung (r) der Matrize (I) eingepreßt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178685C true DE178685C (de) |
Family
ID=443054
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178685D Active DE178685C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178685C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4128119A1 (de) * | 1991-08-24 | 1993-02-25 | Bayer Ag | Verfahren zur absorption von explosionsfaehigen gasen in einer stoffaustauschkolonne |
-
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- DE DENDAT178685D patent/DE178685C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4128119A1 (de) * | 1991-08-24 | 1993-02-25 | Bayer Ag | Verfahren zur absorption von explosionsfaehigen gasen in einer stoffaustauschkolonne |
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