DE178486C - - Google Patents

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DE178486C
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shoe
cleaning
cleaning brush
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shine machine
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L23/00Cleaning footwear
    • A47L23/02Shoe-cleaning machines, with or without applicators for shoe polish

Landscapes

  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 178486 KLASSE 34 c. GRUPPE
Schuhputzmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1905 ab.
. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum gleichzeitigen Putzen eines Paares von Schuhen und Stiefeln, bei welcher je eine sich drehende Putzbürste und eine Auftragbürste um die Schuhkanten herumgeführt werden. Die Erfindung besteht darin, daß gleichzeitig das Oberleder von je einem mit zwei entgegengesetzt auf- und abschwingenden Armen .hin- und herbewegten Putzlappen behandelt wird, ίο der beim jedesmaligen Vorbeigang der sich drehenden Bürste selbsttätig ausweicht.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 ein Grundriß,
Fig. 3 eine Ansicht der Vorrichtung zum Antrieb der Putzlappenvorrichtung,
Fig. 4 ein senkrechter Schnitt durch einen der Schuhträger und der Bewegungsteile,
Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht eines der Köpfe zum Halten des Oberlederputzlappens, Fig. 6 eine weitere Einzelheit dazu.
Auf dem Gestell 1 sitzt eine wagerechte
Tragplatte 2 für die arbeitenden Teile. Unter der Platte ist in den Lagern 4 eine wagerechte Welle 3 gelagert, auf deren einem Ende eine Antriebsriemenscheibe 5 sitzt (Fig. 1).
Durch ein Kegelradgetriebe 6, 7 wird die zwischen den beiden Tragröhren 12 für die Schuhhalter 20 gelagerte senkrechte Welle 8 gedreht. Diese Welle erstreckt sich nach oben durch die Platte 2 und' trägt oberhalb derselben die Zahnräder 9 und 10, die mit auf den Tragröhren sich drehenden Rädern zum Antrieb der Putzbürsten in Eingriff stehen.
Das Tragrohr 12 ist mittels einer Mutter 13 in einer Nabe 11 der Platte 2 befestigt (Fig. 4) und trägt eine in den Lagerkegeln 14 und den Lagerschalen 18 laufende Büchse 15, auf der das Stirnrad 21 und das Kegelrad 26 sitzt. Auf der Büchse wiederum sitzt zwischen den Kugellagern 22, 23 das Zahnrad 24 mit der Kurvenscheibe 25. Ferner ist auf dem Rohr 12 die Kurvenscheibe 19 befestigt, an der die Bürstenvorrichtung um die Schuhkante in bekannter Weise herumgeführt wird. Das obere Ende jedes Rohres 12 trägt, wie schon erwähnt, die Fußstütze oder den Schuhhalter 20. Die Büchse 15 wird durch Zahnrad 21, das in das Stirnrad 9 eingreift, gedreht, während das Zahnrad 24 in Eingriff mit dem Trieb 10 auf der Welle 8 steht. Die Kurvenscheibe 25 dieses Zahnrades 24 dient dazu, die Putzlappenvorrichtung im gegebenen Augenblick aus der Bahn der Auftragbürste 64 und der Putzbürste 44 zu schwingen. ·
Das fest auf der Büchse 15 sitzende Kegelrad 26 dient zum Antrieb der Bürstenvorrichtung mittels einer Bewegungsübertragung, die, nicht zur Erfindung gehörig, hier nicht beschrieben zu werden braucht.
Zum Antrieb der Putzlappenvorrichtungen dient eine in den Lagern g6a gelagerte Kurbelwelle 100, die in der Mitte mittels Kegelradtrieb 99-98, Zwischenwelle 95 und Kegeltrieb 97-7 von der Welle 8 aus angetrieben wird und zu beiden Seiten der Antriebsstelle mit je zwei unter i8o° gegeneinander versetzten Kurbeln 101 und 102, je einer für jede Putzvorrichtung, versehen ist. Zwischen
40
45
50
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70
den äußeren Kurbeln ιοί und den inneren IO2 ruht die Welle ioo in Lagern 103 a, die mittels des Teiles 103 an der Platte 2 befestigt sind. Im weiteren sind die übrigen Teile je einer Putzvorrichtung beschrieben. Auf der Welle 100 sitzt drehbar ein Schwingrahmen, bestehend aus dem Arm 104 und zwei Querarmen 105, die mit ihren Teilen 107 den Stäben 106 als Gleitführung dienen (Fig. 3).
Die Stäbe 106 sind, wie aus Fig. 1 ersichtlich, bei 108 und 109 gekrümmt und mit den Kurbeln 101 und 102 durch die Stangen 110 bezw. 111 verbunden (Fig. 3). Die gekrümmten Enden 109 haben einen solchen Abstand voneinander, daß sie bei einwärts geschwungener Lage die Fußstütze 20 zwischen sich schließen, und tragen die Befestigungsköpfe 113 für das Putzband oder Kissen 118. Jeder j Kopf 113 ist an der Stange 116 mittels einer Schlaufe 114 und einer mit Anschlagring 117 versehenen Stange 115, die durch den Knaggen 112 an der Stange 116 hindurchgeht, geführt und wird von einer Schraubenfeder 116 beeinflußt. Das Ausweichen dieser Putzlappenvorrichtung geschieht nun folgendermaßen:
An der Platte 2 ist bei 123 ein zweiarmiger Hebel 121 gelagert, der sich einerseits mittels Rolle 124 an die Kurvenscheibe 25 anlegt und andererseits durch Lenker 120 mit dem Arm 104 verbunden ist. Die Erhöhung der Kurvenbahn drückt die Rolle 124 ab und nähert die Putzvorrichtung den Schuhen. Eine Feder 125 bringt die Vorrichtung wieder in die ursprüngliche Lage zurück, sobald die Rolle 124 auf der engeren Kurvenbahn 25 läuft. Aus Fig. ι ist die doppelte Anordnung der Putzvorrichtungen ersichtlich, nach welcher beide von der gemeinsamen Welle 8 ihren Antrieb erhalten.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schuhputzmaschine, bei welcher zum gleichzeitigen Putzen eines Paares Schuhe je eine Auftragbürste und je eine sich drehende Putzbürste um die Schuhkanten herumgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig das vordere Oberleder von je einem mit zwei entgegengesetzt auf- und abschwingenden Armen (108) hin- und herbewegten Putzlappen ■ (119) geputzt wird, der, von je einem Arm an jedem Ende erfaßt, hin- und herreibt, wobei derselbe beim jedesmaligen Vorbeigang der sich drehenden Putzbürste selbsttätig vor dieser ausweicht.
2. Ausführungsform der Schuhputzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf zwei senkrechten Standröhren (12) je ein Schuhhalter (20) zum festen Aufstellen je eines Schuhes und zwischen beiden eine senkrechte Antriebswelle (8) angebracht ist, deren Räder mit auf der einen und der anderen Standröhre gelagerten Triebrädern der Putzbürstenvorrichtung in Eingriff stehen.
3. Ausführungsform der Schuhputzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausweichen der Putzlappenvorrichtung(i 19) die Arme(io8) mittels eines unter dem Einfluß einer Kurvenscheibe (25) stehenden Hebelgestänges (120, 121) im richtigen Zeitpunkt aus- und wieder eingeschwenkt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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FR356078A (fr) 1905-11-20

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