DE178202C - - Google Patents

Info

Publication number
DE178202C
DE178202C DENDAT178202D DE178202DA DE178202C DE 178202 C DE178202 C DE 178202C DE NDAT178202 D DENDAT178202 D DE NDAT178202D DE 178202D A DE178202D A DE 178202DA DE 178202 C DE178202 C DE 178202C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
take
rotation
rotating
eyelet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT178202D
Other languages
English (en)
Publication of DE178202C publication Critical patent/DE178202C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B49/00Take-up devices, e.g. levers, for the needle thread
    • D05B49/04Take-up devices, e.g. levers, for the needle thread rotary

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl78202 KLASSE 52«. GRUPPE
Zusatz zum Patente 157890 vom 6. Februar 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. November 1905 ab. Längste Dauer: 5. Februar 1919.
Im Haupt-Patent 157890 ist ein umlaufender Fadenaufnehmer geschützt, bei welchem ein Verdrehen und Verschlingen des Fadens dadurch vermieden werden soll, daß eine um einen Zapfen des umlaufenden Fadenaufnehmers drehbar angeordnete Fadenaufnehmeröse .während der Umdrehung des umlaufenden Fadenaufnehmers eine derartige Drehung um die eigene Achse erhält, daß sie sich während des Umlaufes des Fadenaufnehmers nahezu selbst parallel bleibt und deshalb in jeder Stellung des Fadenaufnehmers nach den Fadenzuführungs- und Abführungsösen hin zeigt.
Während nun bei den im Haupt-Patent erläuterten Ausführungsformen die Eigendrehung der Fadenöse durch außerhalb der umlaufenden Aufnehmerscheibe an der Stirnplatte der Maschine angeordnete hin- und herschwingende Lenker herbeigeführt wird, werden nach vorliegender Erfindung hinter der umlaufenden Aufnehmerscheibe verdeckt liegende und mit ihr umlaufende Steuerungsteile für diesen Zweck zur Anwendung gebracht. Den Anlaß zu dieser Neuerung gab der Umstand, daß die an der Außenseite des Nähmaschinenkopfes liegenden Steuerungsteile für die Fadenöse beim Nähen störend waren.
Die mit der Aufnehmerscheibe umlaufenden Steuerungsteile erhalten während ihres Umlaufes mit der Aufnehmerscheibe durch Eingriff mit einem besonderen, an der Umdrehung des Fadenaufnehmers nicht teilnehmenden Maschinenelement eine Sonderbewegung, durch die der auf der Aufnehmerscheibe drehbar angeordneten Fadenöse die erforderliche Eigendrehung erteilt wird. Soll die Fadenöse bei ihrem Umlauf mit der Aufnehmerscheibe sich selbst parallel bleiben, so muß sie, wie leicht erkennbar ist, eine Eigendrehung erhalten, die entgegengesetzt gerichtet ist wie die Dreh-bewegung der Aufnehmerscheibe, die aber bezüglich der Winkelgröße der in gleicher Zeit erfolgten Winkeldrehung der Aufnehmerscheibe etwa gleich ist. Eine solche Eigendrehung durch mit der Aufnehmerscheibe umlaufende, hinter ihr verdeckt liegende Steuerungsteile zu erzielen, ist auf verschiedene Weise möglich.
Eine praktische Durchführung einer solchen Anordnung zeigen z. B. die Fig. 4 bis 6 der beiliegenden Zeichnung. η ist der umlaufende Fadenhebel und υ die mit dem Fadenhebel umlaufende uni ihre eigene Achse drehbar auf demselben angeordnete Fadenöse, m ist ein Exzenter, das die Achse des Fadenhebels umschließt, während der Drehung des Fadenhebeis aber fest stehen bleibt. Die Achse der Fadenöse υ ist mit einem besonderen Hebel q ausgerüstet, der mit Hilfe der durch das Exzenter m bewegten, mit dem Fadenhebel durch eine Gradführung verbundenen Exzenterbügel-Stange ft eine Drehung der Fadenöse während der Umdrehung des Fadenhebels hervorruft.
Die Bewegungsvorgänge dieser Vorrichtung werden am besten verständlich durch eine kinematische Umkehrung des Arbeitsganges. Da es auf die Eigenbewegung der Fadenöse gegenüber dem Fadenhebel ankommt, so sei angenommen, daß der Fadenhebel in Ruhe bleibt, dann muß, um in den gegenseitigen Bewegungsverhältnissen nichts zu ändern, angenommen werden, daß das feststehende Exzenterm in einer Richtung umläuft, die der Umdrehung des Fadenhebels entgegengesetzt ist.
In Fig. 3 ist diese kinematische Umkehrung veranschaulicht. Hierbei entspricht die nicht gezeichnete Verbindungslinie abc dem in Ruhe befindlichen Fsdenhebel«; die Exzenterbügelstange 0 ist durch die Schubstange c d dargestellt, welche an ihrem einen Ende c geradlinig geführt ist. f veranschaulicht, das Exzenter m der Fig. 4; dg die Verbindungsstange j>, ag den Hebel q, und s die Achse der Fadenöse. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, teilt das umlaufende Exzenter/ dem Hebel α g mit etwa gleicher Winkelgeschwindigkeit eine Umdrehung im gleichen Sinne mit. Da in Wirklichkeit das Exzenter aber still steht, und der Fadenhebel mit gleicher Geschwindigkeit, wie für das Exzenter hiei angenommen, doch in entgegengesetzter Richtung umläuft, so erhält in Wirklichkeit die Fadenöse auf dem umlaufenden Fadenhebel eine Eigen drehung, die in bezug auf die Winkelgröße derjenigen des Fadenhebels etwa gleich ist, aber entgegengesetzt gerichtet ist wie die Umlaufbewegung des Fadenhebels, so daß die Fadenöse bei dem Umfauf des sie tragenden Fadenhebels nahezu sich selbst parallel bleibt. Aus der kinematischen Umkehrung der Ausführung nach den Fig. 4 bis 6 läßt sich ohne weiteres folgern, daß zur Erzielung der erforderlichen Eigendrehung der Fadenöse alle Getriebe brauchbar sind, durch die eine Welle von einer umlaufenden zweiten Welle im gleichen Sinne und mit gleicher minutlicher Umdrehungszahl angetrieben werden kann; Bei der Anwendung solcher Getriebe auf den vorliegenden Fall ist die antreibende Welle fest zu lagern und dafür dem Fadenhebel oder der Aufnehmerscheibe eine gleichgroße entgegengesetzt gerichtete Drehung zu geben, wie sie die antreibende Welle in dem Getriebe hatte, während die angetriebene Welle auf dem umlaufenden Fadenhebel oder der umlaufenden Aufnehmerscheibe anzuordnen ist.
Fig. ι und 2 zeigen solche Ausführungen.
Fig. ι zeigt die Übertragung mit Hilfe von Zahnrädern. Hierbei ist α die Achse der Fadenöse, welche mit einem Zahnrad h fest verbunden ist. i bezeichnet ein gleichgroßes Zahnrad, das die Drehachse des Fadenaufnehmers umschließt, ohne jedoch an deren Drehung teilzunehmen.
Beide Zahnräder werden durch ein beliebig großes drittes Zahnrad verbunden, dessen Drehachse am Fadenaufnehmer befestigt ist.
In Fig. 2 ist k eine mit der Achse der Fadenöse verbundene Scheibe und / eine zweite Scheibe, welche bei Drehung des Fadenaufnehmers in Ruhe verbleibt. Beide Scheiben k und I werden durch ein Seil oder eine Kette verbunden.. In den Figuren ist dabei unter kinematischer Umkehrung der wirklichen Bewegungsvorgänge wiederum angenommen, daß der Fadenhebel still steht und daß statt dessen die in Wirklichkeit still stehenden Teile i und I in entgegengesetzter Richtung wie der Fadengeber umlaufen. An den Bewegungsverhältnissen gegenüber dem Fadenhebel wird dadurch nichts geändert. Unter dieser Annahme sind auch die Bewegungsscheiben in die Fig. 1 und 2 eingezeichnet.
Bei vorliegender Erfindung kann zum Einlegen des Fadens die in Fig. 7, 8 und 9 dargestellte Anordnung benutzt werden.
Auf der Welle r ist die Schutzkappe s befestigt ; den Zwischenraum zwischen υ und s füllt die Fadenrolle t aus, die sich spielend leicht auf der Welle r dreht. Die Schutzkappe s hat an ihrem Umfange drei Vorsprünge u1, u2 und u3, die in eine Eindrehung des Fadenaufnehmerauges ν hineinragen. Die äußere konische Begrenzung dieser Eindrehung hat zwei Vertiefungen, die bei einer bestimmten Stellung des Fadenaufnehmers mit zwei Vorsprüngen der Schutzkappe zusammentreffen (Fig. 7). In diese Stellung wird die Maschine gedreht, wenn der Faden aufgezogen werden soll. In der Mitte zwischen u3 und u1 wird der Faden auf die Rolle aufgelegt und um die beiden Vorsprünge u1 und u3 der Schutzkappe herumgezogen, was infolge der beiden Vertiefungen und der Eindrehung ohne weiteres möglich ist. Sobald die Maschine dann- etwas weiter gedreht wird, geht der Faden nicht mehr heraus, sondern wird von den Vorsprüngen der Schutzkappen festgehalten.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Umlaufender Fadenaufnehmer für Nähmaschinen nach Patent 157890, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem umlaufenden Fadenaufnehmer drehbar angeordnete Fadenöse die Eigendrehung um ihre Drehachse durch hinter der umlaufenden Fadenaufnehmerscheibe oder der den umlaufenden Fadenhebel verdeckenden Deckscheibe angeordnete mit dem Fadenaufnehmer umlaufende Steuerungsteile erhält, die durch Eingriff mit einem an der Umdrehung des Fadenaufnehmers nicht teilnehmenden Maschinenelement die erforderliche Sonderbewegung erhalten.
  2. 2. Umlaufender Fadenaufnehmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Fadenöse eine Fadenleitrolle (I) von einer Schutzkappe fs) überdeckt ist, welche mit Vorsprüngen (u1, #2, u3) in eine vertiefte Nute des Fadenaufnehmers eingreift, die an zwei Stellen unterbrochen ist, so daß der Faden bei einer bestimmten Stellung des Fadenaufnehmers auf die Fadenleitrolle gelegt werden kann, während im übrigen Fadenleitrolle und Schutzkappe eine geschlossene Fadenöse bilden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT178202D Active DE178202C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE178202C true DE178202C (de)

Family

ID=442621

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT178202D Active DE178202C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE178202C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057427B (de) * 1953-11-13 1959-05-14 Singer Mfg Co Umlaufender Fadengeber fuer Naehmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057427B (de) * 1953-11-13 1959-05-14 Singer Mfg Co Umlaufender Fadengeber fuer Naehmaschinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3531957A1 (de) Laufspielzeug
DE178202C (de)
DE19504426A1 (de) Antrieb für Reibwalzen im Farbwerk von Rotationsdruckmaschinen
DE4405777C2 (de) Rotations-Kantendreher einer Webmaschine
DE179843C (de)
DE2546633C3 (de) Einrichtung zur Steuerung der Richtung und der Amplitude der Stoffschieberbewegung einer Nähmaschine
DE230846C (de)
DE719276C (de) Vorrichtung zum Ablegen von Kunstseidefaeden
DE348132C (de) Vorrichtung zur Zufuehrung von Wickelband
DE328296C (de) Mit einer Schreibvorrichtung ausgeruesteter Drehkraftmesser fuer Maschinen mit umkehrbarem Drehsinne
DE909669C (de) Schuss-Spulmaschine mit automatischem Spulenwechsel
DE819244C (de) Numerierwerk fuer Rotationsdruck
DE639214C (de) Selbstverkaeufer fuer Elektrizitaets, Gas, Wasser o. dgl. mit veraenderlicher UEbersetzung
DE133880C (de)
DE368469C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Umkehren der Laengsbewegungsrichtung des Farbbandes
DE662222C (de) Selbstverkaeufer fuer Elektrizitaet o. dgl. mit Grundgebuehreinzug
DE569371C (de) Fadenfuehrer fuer Flechtmaschinen mit entgegengesetzt kreisenden Spulenreihen
DE206007C (de)
DE844275C (de) Schuetzenantriebsvorrichtung fuer Bandwebstuehle
DE203195C (de)
DE256318C (de)
DE320679C (de) Kettenstichstickmaschine
DE182870C (de)
DE250682C (de)
DE379723C (de) Antriebsvorrichtung fuer die Spulen von Spinn- und Zwirnmaschinen