DE178106C - - Google Patents

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DE178106C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/38Telescopic sights specially adapted for smallarms or ordnance; Supports or mountings therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.■— Λ* 178106 --, KLASSE 72/. GRUPPE
FRANZ NEUBER in WIENER NEUSTADT und Dr. WALTER von PREYSS in BADEN.
Zielfernrohr für Gewehre und Geschütze. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Februar 1905 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft Zielfernrohre für Gewehre oder Geschütze, bei denen bei Einstellung zweier Marken auf die Zielbreite oder Höhe eines Zieles von gegebener Größe die der Zielentfernung entsprechende Erhöhung sich selbsttätig einstellt, so daß die Ziele ohne besondere Aufsatzeinstellung beschossen werden können.
Zielfernrohre, die dem gleichen Zwecke
ίο dienen, sind an sich bereits bekannt.
Nach vorliegender Erfindung besitzt das Zielfernrohr drei im Gesichtsfelde des Fernrohres angeordnete Fäden, von denen zwei auf die der Entfernung entsprechende scheinbare Breite oder Höhe des Zieles eingestellt werden können, während der dritte Faden dabei selbsttätig auf die der Entfernung des Zieles entsprechende Erhöhung eingestellt wird.
Die Fäden befinden sich auf zwei Schiebern, die von einem in das Fernrohr geschobenen Rohrstück getragen werden können, unter Federdruck stehen und in bekannter ■Weise durch eine Kurvenfläche eingestellt werden, deren Form nach den zu den einzelnen Zielentfernungen gehörigen Erhöhungen bestimmt wird.
Diese Kurvenfläche kann mit Bezug auf die die Zielentfernung angebenden beiden Fäden verstellbar sein, um das Zielfernrohr auf Ziele verschiedener Breite oder Höhe, z. B. auf Hirsche oder auf Rehe bezw. Gemsen einstellen zu können.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. ιL ist eine Ansicht des Gewehres mit Zielfernrohr,
40
Fig. 2 ein Längsschnitt und
Fig. 3 eine Draufsicht eines Teiles des Zielfernrohrs; die
Fig. 4 bis 8 zeigen Einzelheiten.
Ein lotrechter Faden α und ein wagerechter Faden c sind in einem wagerecht verschiebbaren Schieber d, der dritte lotrechte Faden b in einem lotrecht verschiebbaren -Schieber e befestigt, so daß letzterer Faden als feststehend angesehen werden kann. Diese beiden Schieber werden von einem in das Fernrohr f geschobenen Rohrstück g getragen. Der im Schieber d befestigte lotrechte Faden α kann gegen den zweiten lotrechten Faden b, der über den Schieber e gespannt ist, auf die der Zielentfernung entsprechende scheinbare Breite des Zieles eingestellt werden. Dabei wird gleichzeitig der wagerechte Faden c des Schiebers d selbsttätig auf die der Zielentfernung entsprechende Erhöhung eingestellt. Der Schieber d ist in einer wagerechten Nut h des Schiebers e geführt, mit einem vorstehenden Stift i versehen und steht unter dem Druck einer im Rohrstück g befestigten Feder j. ...
Der Schieber e trägt einen vorstehenden Stift k, ist in einer lotrechten Nut / der Stirnfläche des Rohrstückes g geführt und steht unter dem Druck einer ebenfalls im Rohrstück g befestigten Feder m. Die beiden Stifte i, k, welche an der der Druckstelle der Federn j, m gegenüberliegenden Seite der Schieber d, e angeordnet sind, ragen aus dem Fernrohr f heraus, so daß die beiden Schieber d, e und dadurch die Fäden a, b, c durch Drehen der aus einem Exzenterring η und
einer Exzenterhülse ο bestehenden Stellvorrichtung, gegen welche die Stifte i, k gedruckt werden, eingestellt werden können.
Der Exzeriterring n, gegen welchen der Stift k gedrückt wird und welcher entweder aus einem exzentrisch ausgeschnittenen Ringstück (Fig. 4) oder aus einem konzentrisch ausgeschnittenen Ringstück mit eingesetztem Exzenterstück (Fig. 5) bestehen kann, sitzt in der Exzenterhülse 0 und ist mit einer Nase ρ versehen, durch die er in der Hülse 0 verstellt werden kann, bis die Nase ρ an entsprechende Anschläge, z. B. an den mit »Bock« oder an den mit »Hirsch« bezeichneten Anschlag q oder r der Hülse 0 anstößt; eine Feder s sichert den Ring η in seiner jeweiligen Stellung in der Hülse 0. Die Hülse 0 ist mit dem Ring κ am Rohr/ ■ drehbar und mit einer durch ein Ringstück t exzentrisch gestalteten Innenfläche versehen, gegen welche der Stift i des Schiebers d von der Feder j gedrückt wird.
Durch Drehen der Hülse 0 können demnach beide Schieber d, e sowie deren Fäden a, b, c, beeinflußt durch die Exzenterflächen der Teile 0, n, eingestellt werden, und da die Exzenterflächen einer aus den verschiedenen in Betracht kommenden Entfernungen des Zieles und den diesen Entfernungen zukommenden Elevationen für eine bestimmte Ladung ermittelten Kurve entsprechen, wird beim Anvisieren des Zieles und Drehen der Hülse 0, bis die beiden Fäden a, b auf die scheinbare Breite des Zieles und dadurch auf dessen Entfernung eingestellt sind, der wagerechte Faden c stets auf die der Entfernung und Ladung entsprechende Erhöhung eingestellt.
Auf dem Rohr f kann eine nach Bedarf in Tätigkeit zu setzende Glühlampe u angeordnet sein, deren Licht durch einen Spiegeloder Prismenreflektor ν auf die Fäden a, b, c geworfen wird, um diese zur Dämmerungszeit oder im Waldesdickicht zu beleuchten; durch einen Blendenschieber w kann das Licht entsprechend gedämpft werden. '
Bei Gebrauch des beispielsweise auf dem Lauf eines Jagdgewehres parallel zur Laufachse befestigten Zielfernrohres wird zuerst die Nase ρ auf die Gattung des sich zeigenden Wildes, z. B. auf »Bock«, eingestellt; hierauf wird auf den Bock gezielt und dabei die Hülse 0 so lange gedreht, bis das im Fernrohr erscheinende Bild des Bockes von den beiden lotrechten Fäden a, b begrenzt ist. Der Kreuzungspunkt des sich hierbei hebenden oder senkenden wagerechten Fadens c mit dem Faden b wird nun als Visiermarke benutzt.

Claims (5)

Pate nt-An spküche:
1. Zielfernrohr für Gewehre und Geschütze, bei welchem sich beim Einstellen zweier Marken auf die Breite oder Höhe eines Zieles νση gegebener Größe die der Zielentfernung entsprechende Erhöhung selbsttätig einstellt, gekennzeichnet durch drei im Gesichtsfelde angeordnete Fäden (a, b, c), von denen zwei (a, b) auf die scheinbare Breite oder Höhe des Zieles eingestellt werden können und der dritte Faden (c) sich selbsttätig auf die der Entfernung entsprechende Erhöhung einstellt.
2. Zielfernrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der Fäden (a, c) auf einem Schieber (d) und der dritte Faden auf einem zweiten Schieber (e) angebracht ist, der senkrecht zu dem ersten Schieber verstellbar ist, und daß die gegenseitige Einstellung der Schieber durch eine aus den Entfernungen des Zieles und den entsprechenden Erhöhungen ermittelte, als Führung für die Schieberbewegung dienende Kurvenfläche erfolgt.
3. Zielfernrohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenfläche in ihrer Stellung zu den die Zielbreite bezw. Höhe angebenden zwei Fäden (a, b) verändert werden . kann, um das Fernrohr für Ziele von verschiedener Breite oder Höhe verwenden zu können.
t 4. Zielfernrohr nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch zwei unter Federdruck stehende, sich kreuzende Schieber (d, e), von denen der wagerechte (d) einen wagerechten sowie einen lotrechten Faden (a, b) trägt und mit einem Stift (i) gegen die verstellbare Erhöhungskurvenfläche gedrückt wird, während der lotrechte Schieber (e) den zweiten lotrechten Faden (c) sowie den wagerechten Schieber (d) trägt und durch eine Stellvorrichtung verstellt werden kann.
5. Zielfernrohr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung aus einer um das Fernrohr ffJ drehbaren Hülse (0) besteht, welche mit einer der Erhöhungskurve entsprechenden Innenfläche auf den Stift (i) des wagerechten Schiebers (d) wirken kann und einen verstellbaren Exzenterring (n) trägt, dessen exzentrische Fläche auf einen vorstehenden Stift (k) des lotrechten Schiebers (e) wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2537917A (en) * 1945-09-28 1951-01-09 Eastman Kodak Co Reticle mount
US2539256A (en) * 1946-06-10 1951-01-23 Leupold & Stevens Instr Telescope sight and reticule and cam adjusting means therefor
US3235967A (en) * 1961-07-21 1966-02-22 David P Bushnell Unitary mounting apparatus for firearm optical sights
DE1273375B (de) * 1965-07-13 1968-07-18 Staatssekretaer Fuer Verteidig Einstellvorrichtung fuer Zielgeraete oder aehnliche optische Geraete

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US3235967A (en) * 1961-07-21 1966-02-22 David P Bushnell Unitary mounting apparatus for firearm optical sights
DE1273375B (de) * 1965-07-13 1968-07-18 Staatssekretaer Fuer Verteidig Einstellvorrichtung fuer Zielgeraete oder aehnliche optische Geraete

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