DE1773C - Vorrichtung an Strickmaschinen zur selbstthätigen Verschiebung der Nadelbetten behufs Herstellung von Wirkmustern - Google Patents
Vorrichtung an Strickmaschinen zur selbstthätigen Verschiebung der Nadelbetten behufs Herstellung von WirkmusternInfo
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- DE1773C DE1773C DE000000001773DA DE1773DA DE1773C DE 1773 C DE1773 C DE 1773C DE 000000001773D A DE000000001773D A DE 000000001773DA DE 1773D A DE1773D A DE 1773DA DE 1773 C DE1773 C DE 1773C
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Description
1877.
C. A. ROSCHER in MARKERSDORF bei BURGSTÄDT (Sachsen).
Vorrichtung an Strickmaschinen zur seibstthätigen Verschiebung der Nadelbetten behufs Herstellung von Wirkmustern.
Zusatz-Patent zu N0.611 vom 24. August 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. November 1877 ab.
Längste Dauer: 31. Mai 1892.
In der Beschreibung zum Hauptpatent ist angegeben, dafs die Nadelbetten I1 4 beiliegender
Zeichnung in einzelne Stücke J)1 fip% etc. getheilt
sind, welche an zwei Schienen q r abwechselnd angeschraubt. und vom Arbeiter mit der Hand
durch Drehen von Schrauben längs der Tragschienen η ο verschoben werden können. In
diesem Zusatz-Patent ist nun die, in den beiliegenden Zeichnungen I und II dargestellte
Einrichtung getroffen, durch welche die Verschiebung der zwei Schienen r q oder mehrerer
solcher Schienen r s q etc., wenn die Platten auf mehrere derselben vertheilt sind, von der
Umdrehung der Triebwelle A der Maschine selbstthätig, je nach Maafsgahe des Musters, erfolgt.
Zu dem Zwecke steckt an der Kurbelwelle A ein Rad B mit zwei Zähnen oder Treibstiften C,
welche in die Zähne eines Planrades D eingreifen und bei jeder halben Umdrehung von A,
also bei jeder Maschenreihe, welche die Strickmaschine arbeitet, dieses Rad D um einen
Zahn fortdrehen. Auf der langen Nabe des auf dem Bolzen E drehbaren Rades D sind
mehrere sogen. Schneidräder (Hubscheiben) QSR angebracht, deren Umfang stufenförmig ausgeschnitten
ist (Fig. 2). Die Höhe einer Stufe ist gleich der Nadeltheilung der Maschine und
die Anzahl derselben ist gleich der Zähnezahl des Rades D. Jede Scheibe wird an einer
Stelle ihres Umfanges von einer Gabel F, G oder H erfafst·, welche ihrerseits durch ein
Scharnier mit einer der Zugstangen q s r verbunden ist, auf denen die Nadelbettstücken /, p., etc.
befestigt sind. Wird nun das Rad D um einen Zahn fortgedreht, so dreht sich auch jede
Scheibe QSR um eine Stufentheilung und
zieht oder schiebt die Plattenstücke /, f., etc.
zur Seite um eine Nadel fort. Je nach der Befestigung dieser Stücke auf verschiedenen Stäben
r s q werden sie mit sammt ihren Nadeln in verschiedener Weise zu verrücken sein.
Da nun beide Nadelbetten /, und L1 in einzelne
Platten getheilt werden können, welche durch ^1 S1 q'i F^ G1 H1 mit den Hubscheiben
QSR verbunden sind, so ist die Verschiebung der Maschenstäbchen auf beiden Seiten
der Fang- oder Ränder-Waare möglich.
Sind die Nadelbetten gar nicht in einzelne Platten getheilt, sondern besteht jedes, I1 L1, aus
einem Stücke, so werden auch diese ganzen Betten durch diese Einrichtung verschoben,
was man bis jetzt mit der Hand zu thun nöthig hatte.
Während jeder Umdrehung der Welle A geht der Schlitten mit den Schlössern einmal nach
rechts und einmal nach links, es entstehen also während dieser Zeit zwei Reihen der doppelflächigen
Waare. Enthält nun das Rad B zwei Treibstifte C, so schiebt es das Rad D zweimal
während einer Umdrehung fort, die Verrückung der Nadelbetten oder ihrer Stücke erfolgt
dann also in jeder Reihe. Nimmt man aber den einen Stift C heraus und läfst nur
den anderen noch wirken, so geschieht diese Verschiebung nur alle zwei Reihen; soll die
Reihenfolge aber noch weiter verändert werden, so wird noch eine Vorgelegwelle angeordnet,
welche von A passend langsam umgedreht wird und das Rad D treibt. Wird dagegen eine
sehr breite Maschine durch eine schnell gehende Vorgelegwelle angetrieben, so wird an Stelle
von D ein Klinkrad angewendet, dessen Klinkhebel der Schlitten der Maschine anstöfst, wodurch
das Rad und die Hubscheiben, wie oben, fortgedreht werden. Wird einer der Einleger FGH
oder F1 <9, H1 so weit gewendet, dafs er mit
dem Gabel-Ende den Umfang seiner Stufenscheibe Q, S oder R nicht mehr umfafst, so
bleiben alle diejenigen Nadelbettstücken fest liegen, welche auf seiner Regulirstange q s r etc.
befestigt sind.
Das Rad B hat eine Nuth (Fig. 1), in welche
eine Gabel L eingreift (Fig. 2), die mit einer verstellbaren Schiene K verbunden ist.
Wird durch diese Schiene K das Rad B nach hinten geschoben, so kommen seine Treibstifte C aufser Eingriff mit den Zähnen von D
Claims (1)
- und es stehen dann alle Nadelbetten oder deren Stücke still. B ist natürlich durch Nuth und Feder mit der Welle A verbunden.Pat en τ-Ansprüche:i. DieAnordnung beliebig vieler Schienenqrsetc. auf jeder Seite der Maschine, um die Betttheile in sehr verschiedener Weise verrücken zu können.Die Verschiebung dieser Schienen von der Triebwelle oder vom Schlitten der Maschine durch Räder, Stufenscheiben und Einlege-Gabeln.Die Verschiebung der ganzen Nadelbetten in derselben Weise, wie die der einzelnen Stücke, selbstthätig von der Triebwelle oder dem Schlitten der Maschine aus.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1773T | 1877-11-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1773C true DE1773C (de) |
Family
ID=70769397
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000001773DA Expired - Lifetime DE1773C (de) | 1877-11-01 | 1877-11-01 | Vorrichtung an Strickmaschinen zur selbstthätigen Verschiebung der Nadelbetten behufs Herstellung von Wirkmustern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1773C (de) |
-
1877
- 1877-11-01 DE DE000000001773DA patent/DE1773C/de not_active Expired - Lifetime
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