DE142012C - - Google Patents

Info

Publication number
DE142012C
DE142012C DENDAT142012D DE142012DA DE142012C DE 142012 C DE142012 C DE 142012C DE NDAT142012 D DENDAT142012 D DE NDAT142012D DE 142012D A DE142012D A DE 142012DA DE 142012 C DE142012 C DE 142012C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
angle lever
thread guide
chain
pattern
needle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT142012D
Other languages
English (en)
Publication of DE142012C publication Critical patent/DE142012C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/04Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf den Lamb'sehen Strickmaschinen werden mit Hülfe eines eigens dazu konstruierten Schlosses und eines Hülfsfadenführers Waren mit verschiedenfarbigen Figuren, sogen. Umlegmuster in Gestalt von plattierten Farbmustern und dergl. hergestellt. Diese Figuren in den Warenstücken entstehen in bekannter Weise dadurch, daß jede Nadel, die eine zum Grundfaden verschiedenfarbige Masche erzeugen soll, noch einen besonderen Faden verarbeitet.
In Fig. ι der Zeichnungen ist das Schloß, in Fig. 2 der ^hilfsfadenführer im Aufriß und in Fig. 3 im Grundriß so dargestellt, wie sie bei den bekannten Maschinen verwendet werden.
Die Arbeitsweise dieser Maschinen ist folgende: Angenommen, der Schlitten 1, von welchem in Fig. 2 und 3 nur ein Bruchteil gezeichnet ist, führt seine Bewegung von rechts nach links aus. Durch das Schloß werden sämtliche Nadeln des vorderen Nadelbetts 2, nachdem sie ihre Grundmaschen gebildet haben, von dem Schloßteil 3 noch einmal hochgeschoben (Fig. 11) und in dieser Lage gehalten.
Sobald sämtliche Nadeln in die Höhe getrieben sind, wird die auf den Stiften 4 und 41 drehbar gelagerte Hülfsfadenführerschiene 5 von dem am Schlitten sitzenden Auflauf 6 nach vorn gedrückt. Die Schiene 5 ist mit Löchern der Teilung des Nadelbetts entsprechend versehen, in welche dem jeweilig zu erzeugenden Muster entsprechend Muster- oder Umlegfäden eingezogen sind. Durch das Vorschwingen der Schiene 5 mittels Auflaufes 6 gelangen die Muster- oder Umlegfäden vor die hochgeschobenen Nadeln. Indem nun der Schlitten 1 seinen Hub nach links vollends beendet, wird der Schieber 7 mit der Schaltfalle 8 von dem auf der Kurbelwelle 9 sitzenden Schaltstift 10 nach rechts geschoben. Hierdurch wird das Schaltrad 11 (Fig. 11) und mit ihm, weil auf derselben Welle 12 festsitzend, die Musterscheibe 13 um einen Zahn in der Pfeilrichtung gedreht. Auf dieser Musterscheibe 13 ruht, dem Zuge der Feder 14 folgend, die auf dem Schieber 15 festgeschraubte Laufrolle 16. Dieser Schieber 15 ist durch die Klaue 17 mit der oben genannten Schiene 5 verbunden, somit erfährt auch sie die seitlichen Verschiebungen nach links wie dieser Schieber 15 (Fig. 11). Durch diese Verschiebung kommen nun die Muster- oder Umlegfäden der Schiene 5 quer über die Nadeln zu liegen.
Nun ändert der Schlitten 1 seine Bewegungsrichtung und damit fällt die Schiene 5 wieder in ihre vorige Lage zurück, da sich mit dem Schlitten 1 auch der Auflauf 6 entfernt.
Bei der Weiterbewegung des Schlittens 1 nach rechts werden sämtliche Nadeln wieder nach unten gezogen, wodurch diejenigen, auf welchen ein Muster- oder Umlegfaden liegt, eine andersfarbige Masche als die Grundmaschen erzeugen.
Ein Übelstand ist es nun, daß zu jedem Muster eine andere Musterscheibe nötig ist und man in der Herstellung der Muster selbst auf die Einteilung der Musterscheibe angewiesen ist. Diese Übelstände zu beseitigen, ist der

Claims (1)

  1. Zweck der vorliegenden Erfindung, nach derselben ist die Musterscheibe durch eine Musterkette ersetzt.
    In Fig. 4 ist der Aufriß, in Fig. 5 der Grundriß der verbesserten Hülfsfadenführervorrichtung dargestellt.
    Die Teile desselben sind in folgender Weise angeordnet: Der Schieber a, welcher mit der Fadenführerschiene b durch die Klaue c verbunden ist, ist mit nach links und rechts gerichteten Schaltzähnen versehen. Auf den Achsen d und e ist je ein Winkelhebel f und g drehbar gelagert, deren einer Schenkel/1 und gl vor der gemeinschaftlichen Kettenrolle h liegen, während an den anderen Schenkeln/2 und g'2 Schaltklinken i und k befestigt sind.
    Die Drehung der Kettenrolle h geschieht von der Kurbelwelle aus und erfolgt in der Weise, daß während der Ruhestellung der Kette m die Schenkel /' und g1 der Winkelhebel / und g mit ihren nasenförmigen Enden in der Lücke zwischen zwei Klötzchen / liegen. Sobald nun die Kette m bewegt wird, dreht sich z. B. Winkelhebel g um die Welle e und damit kann die Klinke Ar, dem Zuge der Feder η folgend, in die Zähne des Schiebers α gelangen, da sie sich von dem Auflaufe 0 entfernt, welcher ihr dies bis jetzt unmöglich machte. Durch die Höhe des Klötzchens / wird nun der Winkelhebel g noch weiter gedreht und verschiebt damit den Schieber a um einen Zahn vorwärts und da die Teilung der Zähne gleich der Teilung des Nadelbetts ρ ist, die Schiene b um eine Nadel.
    Hierdurch wird der bunte Faden q, welchen vorher die Nadel r erhielt, der Nadel s zugeführt und von dieser verarbeitet. Sobald für das betreffende Muster genügend bunte Maschen nach rechts gebildet sind, hört das Umstellen des Winkelhebels g auf, wodurch derselbe durch die Feder in seine alte Lage zurückgezogen wird und sich infolgedessen die Klinke k, welche hierdurch wieder auf den Auflauf 0 steigt, außer Tätigkeit tritt. Hierauf geschieht derselbe Vorgang mit dem Winkelhebel/, wodurch dann die Schiene b nach der entgegengesetzten Richtung, also nach links bewegt wird.
    Solche Schieber α können nun mehrere nebeneinander angebracht werden, wodurch man ein farbenreicheres Bild erzeugen kann.
    Pate ν τ-Α ν Spruch:
    Hülfsfadenführervorrichtung für Lambsehe Strickmaschinen zur Herstellung plattierter Farbenmuster und dergl.,- dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Fadenführerschiene (b) in axialer Richtung von einer Musterkette (m) veranlaßt wird, indem dieselbe auf ihr ruhende, mit Schaltklinken (i und k) versehene Winkelhebel (f und g) zum Ausschlag bringt und hierdurch mittels der Schaltklinken mit nach rechts und links gerichteten Zähnen versehenen Schiebern (a) sowie den mit ihnen verbundenen Fadenführerschienen (b) die jeweilige axiale Bewegung erteilt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT142012D Active DE142012C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE142012C true DE142012C (de)

Family

ID=409597

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT142012D Active DE142012C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE142012C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE142012C (de)
DE1560936C3 (de) Klinkenantrieb zum Schalten der Hauptsteuertrommel von Rundstrickmaschinen
DE197727C (de)
DE1302507B (de)
DE14748C (de) Neuerungen am Cotton-Wirkstuhle
DE526814C (de) Vorrichtung zum Bewegen der Legemaschine von Kettenwirkmaschinen mit zwei Mustertrommeln
DE12694C (de) Neuerungen an sogenannten französischen Mindermaschinen der mechanischen Wirkstühle, insbesondere des Cotton-Stuhles
DE510352C (de) Vorrichtung zur Steuerung der Lochnadelbarre an Raschelmaschinen
DE181666C (de)
AT137904B (de) Handflachstrickmaschine zur Herstellung von Buntmustern.
DE273752C (de)
DE436947C (de) Schaltwerk zum Drehen der Versatzscheibe fuer das Versetzen der Nadelbetten von Strick- und anderen Wirkmaschinen
DE1773C (de) Vorrichtung an Strickmaschinen zur selbstthätigen Verschiebung der Nadelbetten behufs Herstellung von Wirkmustern
DE610328C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Versetzen der Nadelbetten von Flachstrickmaschinen
DE170545C (de)
DE182083C (de)
DE468590C (de) Vorrichtung zur schrittweisen Verschiebung eines Schlittens an Rechenmaschinen
DE1585501C (de) Flache Randerwirkmaschme System Cotton zum Herstellen gemusterter Wirk ware
DE104293C (de)
DE129512C (de)
DE530665C (de) Vorrichtung fuer kettensparendes Decken an Flachkulierwirkmaschinen
DE495565C (de) Mustergetriebe fuer Kettenwirkmaschinen und aehnliche Maschinen
DE2864C (de) Fadenführer - Einrichtung an Wirkmaschinen zur Herstellung von Ringelwaaren mit gerader oder ungerader Anzahl Rechen der Farbstreifen
AT103043B (de) Automatische Einnadelstickmaschine.
DE33859C (de) Regulirungsvorrichtung für das Mindern am Wirkstuhl