DE176598C - - Google Patents
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- DE176598C DE176598C DENDAT176598D DE176598DA DE176598C DE 176598 C DE176598 C DE 176598C DE NDAT176598 D DENDAT176598 D DE NDAT176598D DE 176598D A DE176598D A DE 176598DA DE 176598 C DE176598 C DE 176598C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J1/00—Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
- D03J1/24—Mirrors or other arrangements for inspecting loom parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Schützenfänger mit selbsttätiger An- und Abstellung
für mechanische Webstühle. Die Neuerung besteht darin, daß eine an sich bekannte Schutzdecke, welche sich bei abgestelltem
Stuhl der Form nach an den Ladendeckel anschmiegt und während des Schützenschlages
dagegen das Webfach überspannt, mittels einer Hebel- und Stangenverbindung
ίο von einem am Webstuhlgestell drehbar befestigten
Führungsstück aus bewegt wird; dieses Führungsstück ist mit dem Ausrückerhebel des Webstuhles so verbunden, daß es
bei ausgerücktem Stuhl lose um seinen Drehzapfen schwingen kann, während es beim
Einrücken des Stuhles durch einen verschiebbaren, einseitig abgesetzten Bolzen festgestellt
wird und bei Schwingung der Lade die Bewegung der Schutzdecke veranlaßt.
Gegenüber ähnlichen bekannten Schützenfängern ist durch den Gegenstand der Erfindung
der Vorteil erreicht, daß bei Stillstand des Stuhles die Schutzdecke, die Bewegungsund
Abstellvorrichtung dem Weber beim Fadeneinziehen und dergleichen Arbeiten nicht hinderlich sind.- Auch läßt sich der Schützenfänger
an jeder Lade und jedem Webstuhl leicht anbringen.
Auf der Zeichnung ist die Einrichtung dieses Schützenfängers veranschaulicht, und zwar
zeigt Fig. ι die Anordnung desselben an der Lade bei Betrieb des Webstuhles, wobei die
punktierten Linien die Stellung beim Schützenschlag darstellen. Fig. 2 und 3 zeigen die
Stellung des Bolzens bei aus- und bei eingerücktem Stuhl.
Das Schutzblech oder die Schutzdecke a (Fig. 1), welche über die ganze Breite der
Ladenbahn reicht, wird mit dem einen Ende a1
von Schlitzführungen d, die am Ladendeckel angebracht sind, geführt; das untere Ende α2
der Schutzdecke ist mit dem Winkelhebel e verbunden, welcher um einen mittels eines
Böckchens f an dem hinteren Ladenklotz g befestigten Bolzen e1 drehbar ist. An Zapfen e2
des Winkelhebels e greift eine Stange i an, deren anderes Ende durch den Zapfen ti* mit
einem an der Ladenstelze c um Bolzen h1 drehbar befestigten Doppelhebel h verbunden
ist.
Am Stuhlgestell ist der Führungsbock k (Fig. ι und 2) befestigt, daran das um den
Bolzen kl drehbare Führungsstück Z, welches durch · den einseitig abgesetzten Bolzen m
(Fig. 2) festgestellt werden kann (Fig. 1 und 3).
Der Bock k (Fig. 1) ist mit dem Führungsstück Z so an dem Stuhlgestell angeordnet, daß
beim halben Weg (halbe Schwingung) der Lade in der Richtung des Pfeiles η (Fig. 1)
die am freien Ende des Doppelhebels h drehbar befestigte Rolle 0 um die Erhöhung auf
dem Führurigsstück Z nach unten schwingt (Fig. I, punktierte Lage). Diese Schwingung
des Doppelhebels h überträgt sich durch die Stange i und den Winkelhebel e auf die
Schutzdecke a, die sich über das Webfach ausspannt und das Herausspringen des Schützens
verhindert. Während der anderen halben
Schwingung der Lade, entgegen der Pfeilrichtung
n, wird die Schützenbahn wieder frei vom Schutzblech α, indem die Rolle ο wieder
von der Erhöhung des Führungsstücks I abr läuft und der Zug einer an der verlängerten
Stange i angeordneten Feder die Schutzdecke in ihre Ruhestellung zurückführt.
Bei ausgerücktem Stuhl, wenn also der Bolzen m vom Ausrücker in die in Fig. 2
dargestellte Lage gebracht ist, kann sich bei Bewegung der Lade und dem damit verbundenen
Auflaufen der Rolle 0 auf die Erhöhung des Führungsstücks / das letztere lose
um den Bolzen k1 drehen; es wird also in diesem Fall die Rolle 0 keine Bewegung der
Hebel- und Stangenverbindung h, i, e verursachen, und somit die Schutzdecke in ihrer
Ruhelage verbleiben.
Die Bewegung der Schutzdecke geschieht zu beiden Seiten der Lade in gleicher Weise.
Die Feder p, welche in Richtung des Pfeiles q wirkt (Fig. ι), ist in der Hebel- und Stangenverbindung
h, i, e zur Überwindung der Reibung angeordnet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schützenfänger mit selbsttätiger An- und Abstellung, dadurch gekennzeichnet, daß die sich in bekannter Weise während des Schützenschlages über das Webfach spannende Schutzdecke (a) mittels einer Hebel- und Stangenverbindung (e, i, h) von einem am Webstuhlgestell drehbar befestigten Führungsstück (I) aus bewegt wird, welches mit dem Ausrücker so verbunden ist, daß es bei ausgerücktem Stuhl lose unr seinen Drehzapfen (k1) schwingen kann, während es beim Einrücken des Stuhles durch einen verschiebbaren Bolzen (m) festgestellt wird und dann bei der Ladenschwingung die Bewegung der Schutzdecke veranlaßt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE176598C true DE176598C (de) |
Family
ID=441160
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT176598D Active DE176598C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE176598C (de) |
-
0
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