DE176397C - - Google Patents
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- DE176397C DE176397C DENDAT176397D DE176397DA DE176397C DE 176397 C DE176397 C DE 176397C DE NDAT176397 D DENDAT176397 D DE NDAT176397D DE 176397D A DE176397D A DE 176397DA DE 176397 C DE176397 C DE 176397C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/88—Take-up or draw-off devices for knitting products
- D04B15/90—Take-up or draw-off devices for knitting products for flat-bed knitting machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Währenid der Herstellung regulärer Waren ist es oft notwendig, auf ein schmalesi Stück A
(Fig.. ι und 2) ein breites B folgen zu lassen, wie z; B. beim Stricken von Strumpflängen,
welche in Sandform aneinander hängen, entweder rundi glatt, wie Fig. 1, oder flach rechts
und rechts, wie Fig. 2 angibt. Es wird zu dem ■ Zwecke nach Beendigung des schmalen Teiles
A eines Warenstückes die nächste erste Reihe (das Netz) eines neuen Warenstückes
B um D (Fig. 1) breiter gearbeitet, und nun muß der Arbeiter in die neuen
Schleifen D einen Abzugshaken, C mit Gewicht einhängen, der dem neuen Stücke die
Abzugsspannung gibt. Bei Motormaschinen verursacht dies Zeitverlust, und zur Vermeidung
desselben enthält -die vorliegende Einrichtung ein belastetes Abzugsstäbchen, welches
selbsttätig rechtzeitig eingelegt wird, die Ware während der erforderlichen Zeit abzieht
und sich dann selbsttätig wieder aus der Ware entfernt.
Fig. 3 zeigt den Querschnitt einer Flachstrickmaschine nach x-x von Fig. 4 mit der
neuen Abzugsvorrichtung in der Seitenansicht. ·
Fig. 4 zeigt das rechte Gestellende einer Flachstrickmaschine im Aufriß, von der
Bruchlinie y-y ab die vordere Maschinenhälfte
weggedacht und die Abzugsvorrichtung im Aufriß dargestellt. :V:
Fig- 5> 6>
7 und 8 zeigen den'Arbeitsgang
der Abzugsvorrichtung. .. 'V..!:
Fig. 9 ist die Stirnseite einer Strickmaschine mit Kettenrad und Regulierungshebeln für
die selbsttätige Einstellung der Vorrichtung.
Fig. 10 ist das Schloß der Maschine und Regulierungsteile für die Hilfsabzugsvorrichtung,
und Fig. 11 bis 16 zeigen Einzelheiten
der Regulierungsvorrichtung.
Der zum Erfassen der Warenverbreiterung benutzte Maschinenteil ist das Stäbchen 1
(Fig. 3 bis 8), reichlich so lang wie die anhängende, neu angefangene Schleifenreihe D
(Fig. ι und 2) und befestigt auf einem Winkel 2, welcher auf dem um 4 schwingenden
Hebel 3 (Fig. 3 bis 8) drehbar gelagert ist. Der unten im Winkel abgebogene Hebel 3
hängt mit 4 an einem, im Gestell der Maschine auf und ab beweglichen Schieber
oder Gleitstück. 5 (Fig. 3 bis 8 und 13), in welchem er noch bei seinem Ausschwingen
durch die Nut 16 (Fig. 4 bis 8) geführt wird. · Ein weiterer, aber zweiarmiger Hebel 6
(Fig. 3 bis 8)/oben gegabelt (Fig. 3), hängt auf einer Tragplatte 7 (Fig. 3 und 13), trägt
selbst unten ein zweites Gleitstück 8 (Fig. 3 bis 8 und 13), in dem er um 9 drehbar
gelagert ist und wird von einer Feder 10 (Fig. 3) unten nach links, oben nach rechts
gedrückt, so daß er mit-dem Bolzen 11 am
Hebel 3 des Abziehstäbchen« 1 anliegt und ein Ausschwingen desselben nach links verhin^
dert. ,. !
Die ganze Vorrichtung ist rechtsseitig, nahe am Ende der Maschine, unterhalb der Nadelbetten
angebracht (Fig. 4). Wenn, wie in Fig. 2, zu beiden Seiten der Ware neu anzu-
fangen ist, so ist dieselbe Vorrichtung auch linksseitig an der Strickmaschine vorhanden.
In der in Fig. 4 angegebenen Ruhestellung der Vorrichtung trifft das Stäbchen 1 an eine
über den Nadelbetten liegende Deckplatte 13, ohne daß der von der Feder 12 gezogene Hebel
2 an dem Anschlag 14 des Hebels 3 anliegt. Wird der Hebel 6 (Fig. 3) oben, mit
Bezug auf Fig. 3, nach links abgezogen, was durch die später zu erklärende Form und
Verschiebung der Platte 7 möglich ist (siehe Fig. 13), so entfernt sich der Anschlag Ii
vom Hebel 3, und nun zieht eine Feder 15 (Fig. 4) den Hebel 3 nach links (Fig. 5
und 6), wobei der Abzugs stab 1 auf die Schleifenreihe D im der Maschine sich legt
(Fig. S).
Um in dieser ersten Reihe eine Verkürzung der äußeren Schleifen durch Fadenspannung
und Heben ihrer Nadeln zu vermeiden, enthält das Schloß (Fig. 10) das Hilfsdreieck E,
welches diese Nadeln gegen eine Verschiebung sichert. . ■
Wird endlich Platte 7 (Fig. 12) vom Haken
des Hebels 6 gänzlich hinweggezogen, so gleitet der Hebel 6 unter Wirkung des Gewichtes
des Gleitstückes 8 abwärts, bis die Rolle des Gleitstückes 8 auf dem Hebel 17
liegt (Fig. 3, untere Stellung von 17, auch Fig. 6). Der Schieber 5 wird nun nicht mehr,
wie in Fig. 4 dies der Fall ist, durch Gleitstück 8 unterstützt, er hängt also jetzt mit
dem Stäbchen 1 in der neuen Ware und bildet deren Abzugsgewicht. Dabei legt sich der
Winkel 2 an den Anschlag 14 (Fig. 5, 6 und 7) an, und das Stäbchen 1 wird sicher auf
den Schleifen gehalten. Dieses Einrücken der Vorrichtung in die Arbeitslage bewirkt die
Maschine selbsttätig durch Verbindung der Vorrichtung mit einem Zähler, z. B. einer
Zählkette 18 (Fig. 9), welche an der Seitenwand der Maschine auf einem Kettenrade
hängt und bei jeder Reihe oder jeder Runde der Ware um ein Glied fortgerückt wird. Sie
hebt mit einer Erhöhung 19 den Hebel 20 und durch den Anschlag 21 dieses Hebels auch
den Hebel 22, so daß der Hebel 23 gesenkt wird. Die beiden Hebel 22 und 23 stecken
drehbar auf der verschiebbaren Stange 24 (Fig. 9 bis 12), werden aber zwischen, zwei
Bundringen gehalten, und ihre Naben treffen gewöhnlich mit den Klauen 25 aneinander
(Fig. 10); denn eine mit dem einen Ende am Hebel 22 und dem anderen am Hebel 23 befestigte
und gespannte Feder 26 zieht die beiden Naben der Hebel gegeneinander, 23 an 22. Wird nun durch die Kette 18 bezw.
Erhöhung 19 der Arm 22 gehoben (Fig. 9), so wird die Klaue 25 seiner Nabe (Fig. 10)
gedreht, und die Klaue des anderen Armes 23 folgt infolge der Spannung der Feder 26
dieser Drehung, d. h. der Arm 23 senkt sich bis in den Einschnitt einer am Gestell befestigten
Schiene 28, 32. In dieser Lage stößt der mit dem Schlitten 5" (Fig. 10) ankommende
Arm 27 an den Hebel 23 und verschiebt somit im letzten Stücke des Schlittetl·-
hubes die ganze Stange 24 mit Hebel 23 und 22 nach rechts; die Stange 24 trägt nun
in ihrer Verlängerung die Tragplatte 7 (Fig. 3, 13 und 11) des Hebels 6, welche bisher
gegen den Hebel 6 in der Lage Fig. 13 stand, durch den Schub nach rechts aber nun
in die Lage Fig. 11 kommt und dabei mit ihrem breiten Teile den Hebel 6 (Fig. 3) nach
links, also den Zapfen 11 vom Hebel 3 abzieht,
so daß jetzt die Feder 15 —■ wie oben erklärt — die Abzugsvorrichtung einrückt.
Der von dem Anschlag 27 (Fig. 11) verschobene Hebelarm 23 steigt alsbald an der
schrägen Kante 28 empor bis über 27, und seine Tragstange 24 wird nun durch den Federkeil 29 (Fig. 14) und die schräge Kante
30, welche linksseitig am Gestell der Maschine bezw. an der Stange 24 angebracht sind, nach
links gezogen bis in die Mittellage Fig. 15, so daß 23 (Fig. 11) über 27 hinweg nach
links rückt und wieder hinab in den Einschnitt zwischen 28,32 fällt. Die Federverbindung
26 (Fig. 11) ermöglicht dieses Heben und Senken des Hebels 23, während Hebel 22
immer von der Kette in der oberen Lage gehalten bleibt. Damit ist der Schlitten 6"
(Fig. 10) am Hubende angekommen; er ■ kehrt nun nach links um, und Anschlag 27
(Fig. 12) stößt mit seiner inneren Seite wieder an den Arm 23 und zieht die Stange 24
mit der Tragplatte 7 nach links, wobei letztere gänzlich vom Hebel 6 (vergl. auch Fig. 3)
wegrückt; dieser fällt mit seinem Schieber 8 abwärts und stützt den Schieber 5 nicht mehr
(Fig. 6), wie oben angegeben, so daß die Abzugsvorrichtung frei in der Ware hängt.
Während der Arm 23 (Fig. 12) nach links gezogen wird, steigt er alsbald an der schrägen
Kante 32 empor und die mit ihm verschobene Stange 24 kommt mit dem geneigten Teile 31
(Fig. 16) unter den Federkeil 29. Sobald nun 23 über die Höhe von 27 gestiegen ist, drückt
der Keil 29 an die geneigte Fläche 31, die Stange 24 wieder nach rechts, und der Arm 23
gleitet über 27 nach rechts und fällt wieder in den Einschnitt zwischen 32 und 28 hinab.
Inzwischen ist aber auch die Kette 18 (Fig. 9) um ein Glied fortgezogen worden, die Erhöhung
19 verläßt den Hebel 20, dieser fällt mit 21,22 herab, und 23 wird gehoben und
liegt für die nächste Zeit des Arbeitens nicht mehr im Wege des Armes 27.
Hat die Abzugsvorrichtung, wie Fig. 7 zeigt, die neue Ware auf ein genügend langes
Stück abgezogen, so daß nun auf die Ware B
in ihrer ganzen Breite der weitere Abzug wirken kann, so wirkt die Kette 18 wieder mit
einer Erhöhung auf eine Hebelverbindung, durch welche die Daumenscheibe 33 (Fig. 3)
eingerückt wird. Dieselbe bringt den Hebel 17 in die obere Lage und hebt den Schieber 8 mit
dem Hebel 6 (Fig. 7). Der Zapfen 11 dieses Hebels trifft an den Hebel 3 und drückt ihn
nach rechts, wodurch der Stab 1 aus der Ware herausgezogen wird (Fig. 8). Weiterhin hebt
der Schieber 8 auch den Schieber 5 mit den Teilen 3, 2 und 1, bis endlich der Haken des
Hebels 6 in die Tragplatte 7 einschnappt (Fig. 3), wodurch die Vorrichtung ihre Anfangsstellung
erreicht, in der sie in Bereitschaft für ein abermaliges Einrücken gehalten
■ wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Hilfsabzugsvorrichtung für Lambsche Strickmaschinen zur Herstellung einer Ware mit sprungweise sich, ändernder Breite, dadurch gekennzeichnet, daß sie gebildet wird aus einem fingerartigen Stab (1), der bei Änderung der Warenbreite auf Veranlassung einer Zählvorrichtung und unter Mitwirkung des Maschinenschlittens infolge stufenweiser Lösung einer Sperrung (7,6,3) sich zunächst durch Schwingung auf die auf den einzurückenden Nadeln gebildete Anschlagreihe auflegt und dann unter Wirkung eines ihn tragenden schieberartigen AbzugsgewichteS' (5) zwecks Abzugs der Warenverbreiterung eine Parallelverschiebung so lange erfährt, bis das Abzugsgewicht (5) in seiner Abwärtsbewegung durch einen ihm in der Bewegung vorauseilenden Tragschlitten (8) aufgehalten wird, worauf durch Vermittelung dieses Schlittens das Abzugsgewicht wieder angehoben und damit die Arbeitsteile in ihre Ruhestellung zurückgeführt werden.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE176397C true DE176397C (de) |
Family
ID=440968
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT176397D Active DE176397C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE176397C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1090810B (de) * | 1958-08-29 | 1960-10-13 | Universal Maschinenfabrik G M | Vorrichtung an Flachstrickmaschinen fuer den Abzug fortlaufend aneinanderhaengend gestrickter Warenstuecke |
| DE2849439A1 (de) * | 1978-02-06 | 1979-08-09 | Steiger Sa Atelier Constr | Abzugsvorrichtung fuer flachstrickmaschinen |
-
0
- DE DENDAT176397D patent/DE176397C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1090810B (de) * | 1958-08-29 | 1960-10-13 | Universal Maschinenfabrik G M | Vorrichtung an Flachstrickmaschinen fuer den Abzug fortlaufend aneinanderhaengend gestrickter Warenstuecke |
| DE2849439A1 (de) * | 1978-02-06 | 1979-08-09 | Steiger Sa Atelier Constr | Abzugsvorrichtung fuer flachstrickmaschinen |
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