DE173455C - - Google Patents

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DE173455C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
    • B30B11/08Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with moulds carried by a turntable
    • B30B11/10Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with moulds carried by a turntable intermittently rotated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

bet.
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Trockenpressen für trockenes Material mit ruckweise bewegtem Formtisch, bei der das pressende Material zwischen zwei an übereinander angeordneten Hebeln befestigten Preßstempeln gepreßt wird. Die neue Presse ist dadurch gekennzeichnet, daß der obere Stempel nebst Hebel emporgehoben und dann frei gegen den während dessen festgehaltenen
ίο unteren Stempel fallen gelassen wird, worauf beide Preßstempel auf hydraulischem Wege gegeneinander gedrückt werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Fig. 1 ist eine Seitenansicht, Fig. 2 die Draufsicht, Fig. 3 ein senkrechter Schnitt nach der Linie A-A von Fig. i, Fig. 4 ein wagerechter Schnitt nach der Linie X-X und Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie Y- Y, während Fig. 6 einen senkrechten Schnitt durch den Zylinder und die Steuerungsteile in größerem Maßstabe zeigt. Es bezeichnet α den mit im Kreise angeordneten rechteckigen Durchbrechungen versehenen sich drehenden Tisch, über und unter welchem an einander gegenüberliegenden Stellen zwei Preßköpfe b' und b" in Führungen auf' und nieder beweglich angeordnet sind. Der obere Preßkopf b' ist an einem einarmigen Preßhebel c', der untere b" an einem ebenfalls einarmigen Preßhebel c" angelenkt; beide Preßhebel sind in einem Ständer f gelagert. Der Tisch α kann mittels einer Nutenscheibe e in ruckweise Drehbewegung versetzt werden.
Am freien Ende des Preßhebels c' hängt ein Bügel g, dessen Arme an einem Querstück h angelenkt sind, die in dem gegabelten Kopf der Kolbenstange i' eines in einem senkrechten Preßzylinder k auf und nieder beweglichen Kolbens / gehalten ist. Derselbe Preßzylinder k enthält in seinem oberen Teile einen zweiten Kolben j", an dessen Kolbenstange i" eine Schubstange m angelenkt ist, deren unteres Ende am freien Ende des unteren Preßhebels c" angreift. ,
Der Preßzylinder k ist an einer zwischen den beiden Kolben j' und j" befindlichen Stelle mit einem Rohrstutzen η mit sehr reichlich bemessenem Durchgangsquerschnitt versehen. In diesen Stutzen mündet ein enges, von einer Druckpumpe ρ ausgehendes Röhrchen 0. Ferner ist an ' denselben ein Absperrventil q angeschlossen, das andererseits mit einem Behälter r in Verbindung steht. Zum Antrieb des Preßkolbens der Druckpumpe ρ dient ein auf einer von der Antriebwelle s angetriebenen Welle t angeordneter Exzenter x. Auf derselben Welle t ist noch eine unrunde Scheibe u einstellbar befestigt, welche zeitweise auf einen am oberen Preßhebel c' vorgesehenen Bügel d einzuwirken vermag. Auf der Antriebwelle s selbst sitzt, ebenfalls einstellbar, eine unrunde Scheibe v, welche zeitweise auf einen Hebel w einzuwirken vermag, der mittels eines Zugorganes \ und einer Schwinge^ mit der Ventilstange des Absperrventils q in Verbindung steht.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Presse. ist folgende:
Die unrunde Scheibe u trifft bei der Drehung der Welle t gegen den Bügel d und hebt ihn nebst dem oberen Preßhebel c' empor.
Nach dem Abgleiten der Scheibe u vom Bügel d fällt der Preßhebel c' infolge seines Eigengewichtes rasch hernieder und übt hierbei eine schlagartige Wirkung auf das in der eben unter dem Preßkopf V befindlichen Form enthaltene Preßgut aus. In dem Augenblicke, wo der obere Preßhebel seine Aufwärtsbewegung beginnt, trifft die auf der Antriebwelle s sitzende unrunde Scheibe ν auf den
ίο Hebel w auf, wodurch der Ventilkegel des Absperrventils q von seinem Sitz angehoben wird, so daß der mit dem oberen Preßhebel c' in Verbindung stehende, daher mit ihm in die Höhe gehende Kolben f das im Preßzylinder k enthaltene Wasser herausdrängt und in den Behälter r treibt, aus dem es bei der demnächst erfolgenden Fallbewegung des Preßhebels c' rasch (infolge des großen Durchgangsquerschnittes des. Rohrstutzens n) wieder in den Preßzylinder k zurückströmt. Nach dem Fall des Preßhebels d gelangt sofort unter der Einwirkung des Exzenters χ der Kolben der Druckpumpe ρ zur Wirkung; in diesem Augenblick hört die Einwirkung der unrunden Scheibe ν auf den Hebel w auf, wobei' das Absperrventil, dessen Ventilkegel unter der Einwirkung einer Feder steht, geschlossen wird. Das aus der Druckpumpe ρ durch das Röhrchen 0 .in den Rohrstutzen η und durch diesen in den Preßzylinder k gelangende Druckwasser übt auf die beiden Kolben f und j" einen Druck aus, infolge-' dessen sie auseinander getrieben werden. Da der untere Kolben f mit dem oberen Preßhebel c', der obere Kolben j" mit dem unteren Preßhebel c" in Wirkungsverbindung steht, so werden die Enden der Preßhebel c', c" gegeneinander bewegt, wobei das Preßgut eine nochmalige Pressung, und zwar eine hydraulische, erfährt. Nach Aufhören der Pressung im Preßzylinder k sinkt der untere Preßhebel c" infolge seines Eigengewichtes nieder, während der obere Preßhebel c' von neuem durch die unrunde Scheibe« gehoben wird. Während des Hochganges des Stempels wird der Tisch α mittels der Nutenscheibe e etwas gedreht, so daß eine neue Form in das Bereich der Preßköpfe V, b" gerät.
■ Die beschriebene Presse gestattet, in der Stunde bis zu 1000 Pressungen auszuführen.
Die Druckpumpe könnte selbstverständlich auch durch einen Kraftspeicher ersetzt sein. Ferner könnte anstatt Druckwassers auch ein anderes Druckmittel, z. B. Preßluft, zur Bewegung der Kolben" der Preßhebel dienen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Trockenpresse mit ruckweise bewegtem Formtisch, bei der das zu pressende Material zwischen zwei an übereinander angeordneten Hebeln befestigten Preßstempeln gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Stempel (V) nebst Hebel (c1) emporgehoben und dann frei gegen den währenddessen festgehaltenen unteren Stempel (V) fallen gelassen wird, :. worauf beide Preßstempel (V und V) auf hydraulischem Wege gegeneinander gedrückt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT173455D 1905-09-11 Active DE173455C (de)

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