DE172540C - - Google Patents

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DE172540C
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saddle
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68CSADDLES; STIRRUPS
    • B68C1/00Saddling equipment for riding- or pack-animals
    • B68C1/02Saddles
    • B68C1/025Saddle-trees

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports For Plants (AREA)

Description

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PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 172540 KLASSE 566. GRUPPE
Reit- oder Fahrsattelbaum. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. März 1905 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
Die Erfindung hat eine Neuerung an Reit- und Fahrsattelbäumen zum Gegenstande. Gemäß der Erfindung wird der Sattelkopf durch I-Anordnung von Platten verstärkt, wodurch bei gegebenem Gewicht der Sattel größere Festigkeit erhält.
Auf den Zeichnungen zeigt:
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht eines Reitsattels, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch den Sattelkopf und die Spitzen.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch das Kopfstück in größerem Maßstabe.
Fig. 4 zeigt eine Einzelheit.
*5 Fig· 5 bis 9 sind Querschnitte durch den Bogen des Sattelbaumes in verschiedenen Ausführungsformen.
Fig. 10 ist eine schaubildliche Ansicht eines Gigsattels ohne die obere und die untere Platte des Sattelkopfes.
Fig. 11 ist ein Querschnitt dazu, in größerem Maßstabe.
Fig. 12 stellt eine Einzelheit dar.
Bei der in Fig. 1 bis 3 veranschaulichten Ausführungsform der Erfindung ist in dem Holz des Kopfes 1 ein Schlitz 2 ausgeschnitten, der in der Längsrichtung des Bogens verläuft. Dieser Schlitz endet- zweckmäßig in den Punkten 5, 6, in denen die Seitenteile 7, 8 des Sattels mit dem Sattelbogen verbunden sind. In den Schlitz 2 wird ein bogenförmiger Stahl- oder Metallstreifen 9 eingesetzt,-der den aus Fig. 1 ersichtlichen Querschnitt hat. Dieser gebogene Streifen 9 liegt zwischen der oberen Deckplatte 10 und der unteren Platte 11, so daß die drei Platten einen I-förmigen Querschnitt bilden. Platte 10, Streifen 9 und Platte 11 werden durch Niete miteinander verbunden, die in verschiedener Weise angeordnet sein können.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, können die Niete auch als Zinken 13 an den beiden Rändern des Streifens 9 ausgebildet sein.
Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform der Verbindung der drei Platten durch nietartige Körper 14. Die Verstärkungsplatte 9 ist zweckmäßig getrennt von den Platten 10 und Ii hergestellt, kann jedoch auch mit einer derselben aus einem Stück bestehen, so daß eine T- oder eine L-Schiene entsteht, oder es können beide Platten 10 und 11 T- oder L-Querschnitt erhalten und mit ihren senkrechten Rippen in dem Schlitz 2 zusammengepaßt werden. Diese Ausführungsformen sind in Fig. 6 bis 9 veranschaulicht.
In ähnlicher Weise, wie vorstehend mit Bezug auf einen Reitsattel beschrieben, kann die Erfindung auch für Gig- oder andere Fahrsättel zur Anwendung gelangen. In
diesem Falle wird der Verstärkungsstreifen 9 mit einem Auge 20 in der Mitte versehen (Fig. 10 bis 12), das eine senkrecht verlaufende Bohrung 21 zur Aufnahme des Schaftes des auf den Sattel aufgesetzten Bockes besitzt. Die Enden 22, 23 der Rippe 9 sind zweckmäßig verbreitert und greifen in entsprechende Löcher 24, 25 in dem Holzteile des Sattelbaumes (Fig. 11).
Auf diese Weise wird das Kopfstück des Sattels verstärkt, so daß eine besondere Unterlagsplatte in Fortfall kommen kann und die Platten 10 und 11 dünner hergestellt werden können, als es sonst erforderlich wäre, wodurch das Gewicht des Sattelbaumes für eine gegebene Festigkeit vermindert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Reit- oder Fahrsattelbaum, dadurch gekennzeichnet, daß der Sattelkopf durch eine bogenförmige Metallplatte (9) versteift ist, die in einem Schlitz (2) des Kopfstückes zwischen einer oberen (10) und einer unteren Platte (11) derart angeordnet ist, daß die drei Platten einen I-förmigen Querschnitt bilden, zu dem Zwecke, dem Sattelbaum eine größere Festigkeit zu geben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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