DE208705C - - Google Patents
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- DE208705C DE208705C DENDAT208705D DE208705DA DE208705C DE 208705 C DE208705 C DE 208705C DE NDAT208705 D DENDAT208705 D DE NDAT208705D DE 208705D A DE208705D A DE 208705DA DE 208705 C DE208705 C DE 208705C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/16—Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Reinforcement Elements For Buildings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 208705 KLASSE 37b. GRUPPE
CONSTANTIN SASSO in BUKAREST.
Gegenstand der Erfindung ist eine kettenartige Eisenbewehrung für Eisenbetonkörper,
die aus winkel- oder bügeiförmigen Gliedern besteht, deren Schenkel zum Teil die Hauptspannungen,
zum Teil die Scherspannungen aufnehmen.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
ίο Fig. ι zeigt im Schaubild eine Anordnung
für freitragende Balken. Die Eisenbewehrung besteht aus zwei Reihen von gegeneinander
versetzten, aus Stabeisen gebogenen Gliedern, die hier vier verschiedene Formen (A, a, c
und d) haben. Die Glieder c bestehen aus einfachen, im Winkel gebogenen Stäben. Der
eine Schenkel liegt im Zuggebiet in der Längsrichtung des Balkens, während der andere als
Scherglied schräg nach rückwärts gebogen und mit dem hakenförmig umgebogenen Ende
. im Beton verankert ist. Schon durch bloße Aneinanderreihung solcher einfacher Glieder
kann eine der Erfindung entsprechende, nicht besonders dargestellte Kettenbewehrung hergestellt
werden; jedes Glied muß dann mit einer Öse am freien Ende des wagerechten Schenkels versehen sein, mit der sie das vorhergehende
Glied im Knie zwischen dem wagerechten und dem schräg ansteigenden Schenkel umfaßt.
Die Glieder A und α kann man sich durch Vereinigung je zweier Glieder c mittels eines
Quersteges A', a' entstanden denken. Jedes dieser Glieder ist aus einem einzigen Stabe gebogen.
Die Glieder A und a, die sich nur durch verschiedene Länge des Quersteges .
unterscheiden, sind je für sich so zU zwei getrennten
Ketten verbunden, daß das Knie jedes Schenkels in den Winkel zwischen dem Quersteg A' bzw. a' und dem wagerechten
Teil des entsprechenden Schenkels des nächstfolgenden Gliedes greift. Die längeren Querstege
A' der Glieder A kreuzen die wagerechten Längsteile der Glieder α und sind mit ihnen
an den Kreuzungsstellen durch Bindedraht verbunden.
Die Doppelglieder A, α sind im allgemeinen den einfachen Gliedern c vorzuziehen, da die
Querstege eine Sicherung gegen seitliche Verschiebung bilden und die Verbindung mehrerer
Systeme durch Verschnüren der durch die Längsstäbe des einen mit den Querstäben des
anderen Systems gebildeten Knotenpunkte gestatten.
In der Mitte jedes Gliedersystems kann ein rechteckiges Schlußglied B oder l· vorgesehen
sein, dessen Enden durch Schweißung oder durch Übergreifen und Abbinden »oder in
sonstiger Weise verbunden sein können. Solche rechteckigen Schlußglieder können aber auch ,
fehlen, wenn die mittelsten von den Gliedern A oder α so dicht aneinander liegen, daß sie z. B.
durch Verschlingung verbunden werden können.
Die in der Längsrichtung des Balkens verlaufenden Teile der Glieder nehmen in bekannter
Weise die Zugspannungen auf, während die im oberen Teil der Betonmasse verankerten
schräg ansteigenden freien Arme als Scherbügel wirken. .
Bei den in Fig. 1 an den Enden dargestellten Gliedern d sind die schrägen Arme senkrecht
bis zum Winkel zwischen dem Quersteg d' und den Längsteilen hinabgeführt und dort um
den Quersteg gehakt.
Aus, den verschiedenen Gliederarten können je für sich verschiedene Ketten hergestellt
werden, oder man kann auch, wie in Fig. ι dargestellt, die verschiedenen Arten von Gliedern
in geeigneter Kombination zu einer Kettenbewehrung verwenden.
ίο Sind mehr als zwei Reihen von Gliedern erforderlich,
so können die Glieder gemäß Fig. 2 oder 3 angeordnet werden. In diesen Figuren sind der besseren Übersicht halber die schräg
aufwärts geführten Schenkel der Glieder abgenommen gedacht und nur die unteren, den
wagerechten Teilen der Glieder in Fig. 1 entsprechenden Stücke im Grundriß gezeichnet.
Die beiden äußeren Doppelglieder 1-3 und 4-6 sind in Fig. 2 teilweise von einem breiteren
Mittelglied 2-5 überdeckt. In Fig. 3 sind außer den beiden äußeren schmäleren Doppelgliedern
1-3 und 8-10 drei innere breite Doppelglieder 2-5, 4-7, 6-9 vorgesehen, die an den
Kreuzungen miteinander verbunden sind.
Diese Anordnungen wird man im allgemeinen bei Platten, breiteren Gewölbebogen und ähnlichen
Gebilden anwenden.
Die Stärke der einzelnen Glieder wird nach Maßgabe der Spannungen in den jeweils betrachteten
Querschnitten des Bauwerkes bestimmt. Man kann jedoch den verschiedenen Spannungen auch durch Verwendung einer
entsprechend größeren oder geringeren Anzahl von Gliederreihen in den einzelnen Teilen des
Bauwerkes Rechnung tragen, ähnlich der Querschnittsverstärkung durch Aufnieten von
Gurtlamellen bei genieteten Trägern.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 sind die schräg hinaufgeführten Teile der beiden
Schenkel des Gliedes e, das im. wesentlichen den Gliedern A, α gemäß Fig. 1 entspricht,
wagerecht nach rückwärts umgebogen und die umgebogenen Teile e', e" so weit geführt, daß
sie sich mit den entsprechenden umgebogenen Teilen der Scheilkel des vorhergehenden Gliedes
teilweise decken. Die sich'überdeckenden Teile sind durch Verschnüren miteinander
verbunden, und der Teil e' ist außerdem noch quer abgebogen und am Ende zu einer den
Teil e" des vorhergehenden Gliedes umfassenden Öse ausgebildet, wodurch eine weitere
Querversteifung geschaffen ist. Die Teile e', e" bilden eine Druckbewehrung.
Bei der Ausführung von Plattenbalken kann man auch gemäß Fig. 5 die schräg hinaufgeführten
Teile der Schenkel der einzelnen Glieder wagerecht seitlich abbiegen und die abgebogenen
Teile / so lang nehmen, daß sie in die Platte eingreifen, wodurch in bekannter Weise
die Widerstandsfähigkeit der Platte und die Sicherheit ihrer Verbindung mit dem Balken
erhöht wird. Zweckmäßig werden hierbei die beiden Enden gegeneinander abgebogen, so
daß sie sich in der Mitte übergreifen und durch Umschnüren mit Bindedraht vereinigt
werden können.
Die Anordnung kann bei allen Ausführungsformen auch so getroffen sein, daß die schräg
hinaufgeführten Teile der Schenkel oben mit Ösen versehen sind, durch welche ein gemeinsanier
oder auch zwei getrennte Querstäbe geführt sind.
Die Länge der einzelnen Glieder A und a
hängt" im Einzelfalle . nur mit der Höhe des Balkens und .mit den nötigen Abständen der
Scherbügel zusammen.
Die Größe des zwischen den wagerechten und den schräg ansteigenden Teilen der einzelnen
Glieder eingeschlossenen Winkels ist den jeweiligen Anforderungen entsprechend zu wählen und kann für die einzelnen Glieder
eines Bauwerkes verschieden sein.
Claims (3)
1. Kettenartige Bewehrung für Eisenbetonkörper,
dadurch gekennzeichnet,. daß '
- die Kettenglieder aus Winkelbügeln bestehen, deren wagerechte Schenkel die
Zugeinlage bilden und deren andere Schenkel als Scherbügel hochgeführt und im Druckgurt verankert sind.
2. Bewehrung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei oder mehr gegeneinander
versetzte Reihen von verschieden breiten Doppelbügeln.
3. Bewehrung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die schräg hinaufgeführten
Schenkel der Kettenglieder rückwärts umgebogene wagerechte Verlängerungen besitzen, die sich mit den ebenso
umgebogenen Teilen der Schenkel. der benachbarten Glieder teilweise decken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE208705C true DE208705C (de) |
Family
ID=470721
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT208705D Active DE208705C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE208705C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2090150A1 (de) * | 1970-05-20 | 1972-01-14 | Arbed |
-
0
- DE DENDAT208705D patent/DE208705C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2090150A1 (de) * | 1970-05-20 | 1972-01-14 | Arbed |
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