DE590112C - Skikantenschuetzer - Google Patents
SkikantenschuetzerInfo
- Publication number
- DE590112C DE590112C DEB156116D DEB0156116D DE590112C DE 590112 C DE590112 C DE 590112C DE B156116 D DEB156116 D DE B156116D DE B0156116 D DEB0156116 D DE B0156116D DE 590112 C DE590112 C DE 590112C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- metal strip
- groove
- edge protector
- longitudinal
- ski
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C5/00—Skis or snowboards
- A63C5/04—Structure of the surface thereof
- A63C5/048—Structure of the surface thereof of the edges
Landscapes
- Rod-Shaped Construction Members (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Skikantenschiitzer, welcher aus einer in einen Falz
in den Längskanten des Laufholzes eingelegten Metalleiste besteht. Gemäß der Erfindung ist
die Metalleiste auf der dem Laufholze zugekehrten Seite mit einer längsverlaufenden
Nut zur Aufnahme eines mit Holz verklebbaren Werkstoffes, der den von der Metalleiste
frei gelassenen Teil des Falzes ausfüllt, versehen, wobei der Querschnitt der Nut so geformt
ist, daß Verschiebungen zwischen der Metalleiste und dem Werkstoffe senkrecht zur
Kantenrichtung ausgeschlossen sind. Vorzugsweise besitzt der Querschnitt der Nut Schwalbenschwanzform.
Die Nut in der Metalleiste kann auf einfache Weise durch Ziehen, Hobeln, Fräsen usw. hergestellt
werden; der mit Holz verklebbare Werkstoff (Cellon, Celluloid, Fiber, Holz usw.) wird,
wenn seine Beschaffenheit es erlaubt, in warmem Zustand eingepreßt, damit die Nut gut ausgefüllt
ist. Der Kantenschützer nach der Erfindung kann, da seine Innenflächen zum großen
Teil von dem erwähnten Werkstoffe gebildet werden, mit dem Laufholze verklebt werden,
so daß die Nachteile der Befestigung durch Schrauben wegfallen.
Der die Nut ausfüllende Werkstoff, welcher in der Regel Streifenform haben wird, liegt im
Innern· des Falzes und muß unbedingt in dauerhafter Weise mit dem Laufholze verbunden
sein. Gemäß der Erfindung kann jedoch die Metalleiste, welche außen liegt, in der Längsrichtung frei verschiebbar auf dem
aus dem Werkstoffe gebildeten Streifen sitzen. Der Vorteil einer derartigen Ausbildung des
Kantenschützers liegt darin, daß der Widerstand, den die Metalleiste der Durchbiegung
des Laufholzes entgegensetzt, wesentlich geringer ist als bei starrer Verbindung zwischen
der Metalleiste und dem Werkstoffe; denn in diesem Falle wäre die Metalleiste gezwungen,
bei Durchbiegungen des Laufholzes die gleichen Längenänderungen auszuführen, wie dieses an
seiner Lauffläche. Der die Nut ausfüllende Werkstoff macht leicht alle Streckungen oder
Verkürzungen des Ski in der Längsrichtung mit, so daß der Widerstand des ganzen Kantenschützers
bei einer Durchbiegung des Ski gering ist.
Selbstverständlich soll die Metalleiste auf dem die Nut ausfüllenden Werkstoffe sich nicht
so leicht verschieben können, daß die Reibung auf der Fahrbahn schon ausreicht, um ihre Verschiebung
herbeizuführen. Gegebenenfalls kann die Verschiebung der Metalleiste durch Anschläge
begrenzt werden.
Indessen müssen die Enden des Skikanten-
Schützers, die bei Durchbiegungen am stärksten beansprucht werden, erhöhte Sicherheit dagegen
bieten, sich vom Laufholz abzulösen. Durchgehende Schrauben würden sich zur Befestigung
der Enden nicht eignen, weil sie gegebenenfalls die Verschiebungen der Metallleiste verhindern wurden. Gemäß der Erfindung
wird daher so vorgegangen, daß die Enden des die Nut ausfüllenden Werkstoffes
ίο durch je ein mit dem Lauf holze durch Schrauben, Nieten o. dgl. verbundenes Paßstück
von gleichem Querschnitt wie der Werkstoff ersetzt sind, über welche Paßstücke die über
den Werkstoff vorstehenden freien Enden der Metalleiste greifen und auf diese Weise mit
Sicherheit am Laufholz festgehalten werden. Fig. ι der Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Skikantenschützers nach der Erfindung
in Verbindung mit dem Laufholz eines ao Ski; die Fig. 2 bis 5 stellen andere Ausführungsarten der Erfindung in größerem Maßstab
im Schnitt dar; Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsart des Kantenschützers in seitlicher
Ansicht und Fig. 7 denselben von oben gesehen. Die Fig. 8 und 9 stellen in größerem
Maßstabe das Ende des Kantenschützers von unten gesehen bzw. in seitlicher Ansicht dar,
Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie A-A (Fig. 8), während die Fig. 11 und 12 die An-Ordnung
der Paßstücke an einem Ski darstellen.
Die in Falzen α (Fig. 1) an den unteren Längskanten
des Laufholzes b des Ski eingelegten Kantenleisten bestehen aus je einer Metalleiste c,
deren waagerechte untere Fläche mit der Lauffläche des Ski in einer Ebene liegt. Die Metallleiste
ist an der Oberseite mit einer längsverlaufenden schwalbenschwanzförmigen Nut/"
■versehen; der von der Metalleiste frei gelassene Teil des Falzes ist mit einer mit dem Holze verklebten
festen Masse ausgefüllt, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel einen flachen
Streifen- mit einem in die Nut passenden, ebenfalls schwalbenschwanzförmigen Steg e.
bildet. Die abgeschrägten Seitenflächen des
Steges verhindern Verschiebungen der Metallleiste senkrecht zur Kantenrichtung, so daß
- die Metalleiste mit dem Laufholze fest verbunden ist.
Bei der Ausführung des Kantenschützers gemäß Fig. 2 ist je eine Nut f mit schräger
Wandung an den Längskanten der Metalleiste angeordnet; gemäß Fig. 3 ist eine Nut in Form
eines verkehrten T vorgesehen; gemäß Fig. 4 sind zwei schwalbenschwanzförmige, gemäß
Fig. 5 zwei kreissegmentförmige Nuten in der Metalleiste vorgesehen, welche die gleiche
Wirkung haben wie die schwalbenschwanzförmigen.
Vorzugsweise wird der Kantenschützer derart hergestellt, daß sich die Metalleiste c mit einigem
Kraftaufwand auf dem Streifen d in der Längsrichtung verschieben läßt, damit die Metalleiste
bei Durchbiegung des Laufholzes keine Dehnung erfährt, sondern auf dem Streifen α gleiten
kann.
Sollen jedoch Verschiebungen der Metallleiste c auf dem Streifen d verhindert werden,
dann können, wie Fig. 6 und 7 zeigt, noch Quernuten i in der Metalleiste c und in diese passende
Querstege am Streifen d angeordnet werden.
Bei der Ausführung der Erfindung gemäß den Fig. 8 bis 12 reicht der Streifen d nicht bis zu
den Enden der Nuten; an Stelle der Enden des Streifens α sind metallische Paßstücke I von
gleichem Querschnitt wie der Streifen α in den Falz eingesetzt und mittels Schrauben m mit
dem Laufholze verbunden; die über den Streifen vorstehenden Enden der Metalleiste greifen
über die Paßstücke und werden auf diese Weise mit Sicherheit festgehalten. Statt aus Metall
kann das Paßstück auch aus Holz, Celluloid oder einem anderen geeigneten Stoffe bestehen.
Die Paßstücke werden am Ski befestigt, bevor der Kantenschützer in die Nut eingelegt
wird. Hierauf kann das eine Ende des Kantenschützers auf das eine Paßstück aufgeschoben
werden. Das Aufschieben des anderen Endes des Kantenschützers auf das andere Paßstück
kann ohne Schwierigkeiten dann erfolgen, wenn der Kantenschützer etwas nach unten
gebogen wird.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Skikantenschützer, bestehend aus einer in einen Falz an der Längskante des Laufholzes eingelassenen Metalleiste, dadurch gekennzeichnet, daß die Metalleiste (c) auf der dem Laufholze zugewendeten Seite mit einer längsverlaufenden Nut (f) zur Aufnahme eines mit Holz verklebbaren Werkstoffes, der den von der Metalleiste frei gelassenen Teil des Falzes («) ausfüllt, versehen ist, wobei der Querschnitt der Nut so geformt ist, daß Verschiebungen zwischen dem Werkstoff und der Metalleiste senkrecht zur Kantenrichtung ausgeschlossen sind.
- 2. Skikantenschützer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Nut schwalbenschwanzförniig ist, n0
- 3. Skikantenschützer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metalleiste (c) in der Längsrichtung verschiebbar auf dem die Nut ausfüllenden Werkstoff angeordnet ist.
- 4. Skikantenschützer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsenden des die Nut ausfüllenden Werkstoffes durch, mittels Schrauben o. dgl. mit dem Laufholze verbundene Paßstücke (I) von gleichem Querschnitt wie der Werkstoff ersetzt sind, über welche Paßstücke die freienEnden der Metalleiste greifen, um mit Sicherheit am Ablösen vom Laufholz gehindert zu werden.
- 5. Skikantenschützer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metalleiste und der die Nut ausfüllende Werkstoff mit Quernuten und in diese passenden Querstegen versehen sind, welche gegenseitige Längsverschiebungen der Metalleiste und des Werkstoffes verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT590112X | 1931-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE590112C true DE590112C (de) | 1933-12-23 |
Family
ID=3677135
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB156116D Expired DE590112C (de) | 1931-10-21 | 1932-06-17 | Skikantenschuetzer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE590112C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2549534A (en) * | 1949-09-28 | 1951-04-17 | Shultz Arthur Wright | Ski edging |
| US4810001A (en) * | 1986-08-25 | 1989-03-07 | Fischer Gesellschaft Mbh | Ski |
-
1932
- 1932-06-17 DE DEB156116D patent/DE590112C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2549534A (en) * | 1949-09-28 | 1951-04-17 | Shultz Arthur Wright | Ski edging |
| US4810001A (en) * | 1986-08-25 | 1989-03-07 | Fischer Gesellschaft Mbh | Ski |
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