DE17183C - Neuerungen an elektrischen Lampen - Google Patents

Neuerungen an elektrischen Lampen

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DE17183C
DE17183C DENDAT17183D DE17183DA DE17183C DE 17183 C DE17183 C DE 17183C DE NDAT17183 D DENDAT17183 D DE NDAT17183D DE 17183D A DE17183D A DE 17183DA DE 17183 C DE17183 C DE 17183C
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Germany
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electromagnet
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DENDAT17183D
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GEBRÜDER NAGLO in Berlin SO., Waldemarstr. 44
Publication of DE17183C publication Critical patent/DE17183C/de
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/009Controlling of arc lamps with tightening devices

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  • Screen Printers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
GEBR. NAGLO in BERLIN. Neuerungen an elektrischen Lampen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. März 1881 ab.
Zweck dieser Neuerungen ist die Herstellung von Lampen, deren Mechanismus für die Einstellung der der Länge des Lichtbogens entsprechenden Entfernung der beiden Kohlenstäbe von einander möglichste Einfachheit und zugleich Sicherheit der Functionen erreicht. Zu diesem Zweck hat die Lampe folgende Einrichtungen, welche in den drei Figuren der Zeichnung dargestellt sind.
Fig. ι zeigt eine Gesammtansicht, Fig. 2- einen senkrechten Schnitt und Fig. 3 eine Aufsicht.
Die Einwirkung des zur Lichterzeugung angewendeten Stromes auf den Regulator geschieht, wie zumeist, durch einen einschenkligen Elektromagneten oder auch durch ein Solenoid..
Der für diesen Fall angenommene Elektromagnet M, dessen Polende mit einem Messingschuh umgeben ist, steht dem Anker α gegenüber, welcher in der Achse i gelagert ist und durch die Feder k, die wiederum von der Schraube / die erforderliche Spannung erhält, der Wirkung des Elektromagneten entgegen beeinflufst wird. Diese Feder k ist übrigens so angeordnet, dafs, wenn der Anker dem Pol des Elektromagneten sich nähert, dieselbe durch die schräge Auflagefläche sich verkürzt, wodurch ihre Spannung .eine der stärkeren Anziehungskraft des Elektromagneten entsprechend gröfsere wird, so dafs die Bewegung des Ankers stets eine allmälige bleibt.
Dieser Anker ist durchbrochen, und zwar so,
dafs die aus einem nicht magnetischen Material
„" ph^rpes^ejilte Gleitjs adier^Kphlenralterstange g
iiSuti UVi^ w t¥^ ·.. . ■' '·' ■ ■' l: : -!■'■■■■ '-^
freien Durchgang durch denselben findet. Gegenüber der gewölbten Seite r dieser Aussparung ist eine Klaue b excentrisch gelagert, und wird diese Klaue, welche also mit dem Anker ein Ganzes bildet, durch die Feder c nach unten gehalten.
Unabhängig von diesem Ankersystem, ruht auf der Grundplatte der den Mechanismus umschliefsenden Dose, gerade unterhalb dieser Klaue, die durch die Schraube e verstellbare Nase d. Falls nun die Spannung der Feder k die Anziehung des Elektromagneten übertrifft, weil die Kohlenstäbe sich zu weit von einander entfernten, so senkt sich die Klaue b bis auf die Nase d, stöfst darauf und löst diese aus, so dafs die Gleitstange frei zu fallen vermag, bis die Kohlenstäbe die normale Entfernung wieder eingenommen haben. Nähern sich dieselben jedoch zu sehr, so wird die Wirkung des Elektromagneten überwiegend, der Anker hebt sich, die Klaue wird durch die Reibung bezw. durch die Schwere der Gleitstange festgestellt und nimmt dieselbe mit in die Höhe, wodurch die Kohlenstäbe eine gröfsere Entfernung zu einander einnehmen.
Die Gleitstange g trägt an ihrem oberen Ende eine Manschette o, welche mit dem oben abgeschlossenen Rohr η einen Luftdämpfer bildet, welcher hauptsächlich ein zu schnelles Herabgleiten der Stange verhindert.
Die Bürste f bildet den Zuleitungscontact für den oberen Kohlenstab. Dieselbe Regulirung läfst sich anwenden bei solchen Lampen,
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welche den Brennpunkt unverändert beibehalten sollen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Anwendung der beschriebenen auf dem beweglichen Anker gelagerten excentrischen Klaue, welche die Kohlenhalterstange je nachdem freiläfst, festhält oder bewegt.
    Die Anwendung der beschriebenen Abreifsfeder für den Anker, welche so gegen eine schräge Fläche geschraubt ist, dafs bei gröfserer Spannung der Feder die wirkende Länge derselben sich entsprechend verkürzt.
    Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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