DE17097C - Schlofs für mehrläufige Hinterlade gewehre mit einem Schlagbolzen und einem Abzüge - Google Patents

Schlofs für mehrläufige Hinterlade gewehre mit einem Schlagbolzen und einem Abzüge

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DE17097C
DE17097C DENDAT17097D DE17097DA DE17097C DE 17097 C DE17097 C DE 17097C DE NDAT17097 D DENDAT17097 D DE NDAT17097D DE 17097D A DE17097D A DE 17097DA DE 17097 C DE17097 C DE 17097C
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DE
Germany
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firing pin
trigger
barrels
rifle
firing
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DENDAT17097D
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H. A. A. THORN in London
Publication of DE17097C publication Critical patent/DE17097C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/18Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns
    • F41A19/19Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns with single-trigger firing possibility
    • F41A19/21Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns with single-trigger firing possibility having only one trigger
    • F41A19/22Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns with single-trigger firing possibility having only one trigger and only one striker element
    • F41A19/23Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns with single-trigger firing possibility having only one trigger and only one striker element rotatable about an axis parallel to the barrel axis for firing subsequent barrels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Die Neuerungen beziehen sich auf diejenige Klasse von Hinterladegewehren, deren Lauf in einem Scharnier drehbar ist; der Gegenstand der Neuerung ist ςΐη Schlofs mit nur einem Drücker, welches zum Abfeuern von einem oder mehreren Läufen gebraucht werden kann.
Fig. ι ist die Seitenansicht eines ungespannten Schlosses für vier Läufe in der Stellung der Theile unmittelbar nach dem Abfeuern.
Fig. 2 zeigt die Seitenansicht des gespannten Schlosses in der Stellung der Theile unmittelbar vor dem Abfeuern.
Fig. 3 bis 9 sind Details. Es ist α die Stofsscheibe, b der Schwanz derselben, c die Abzugsplatte, d d' sind an der Abzugsplatte befindliche aufrechtstehende Führungen für den Schlagbolzen e e1. Dieser Schlagbolzen ist in Fig. 4 im Längenschnitt, von oben gesehen, und in Fig. 5 im Grundrifs, in Fig. 1 und 2 in Seitenansichten dargestellt. Derselbe besteht aus zwei Theilen; der vordere Theil e ist mit einer Hülse versehen, welche sich um den Zapfen des Theiles e' drehen kann. Er trägt Züge //, welche parallel zur Achse des Stiftes liegen, und Züge g g, welche schraubenförmig laufen.^ Vorn ist der Hammer h angeordnet, dessert Querschnitt Fig. 3 zeigt. Der hintere Theil e' des Schlagbolzens dient zur Führung und enthält den Schlitz /' für den Spannhebel j. i ist die Feder, welche, an der Führung d befestigt, vermittelst des Zapfens i' in die Züge des Zündstiftes eingreift; j ist der Spannhebel, in welchen der Zahn k des Abzugshebels, der sich um einen Zapfen am Abzug / dreht und durch die Feder q gehalten wird, eingreift. In dem Spannhebel befindet sich eine Kerbe m, in welche sich der Zahn k des Abzugshebels legt. Der Spannhebel ist in einem Schlitz j' des Schlagbolzens geführt, η ist die Schlagfeder, deren eines Ende am oberen Ende des Gelenkes .0 drehbar befestigt ist, während das andere Ende n' derselben in ungespanntem Zustande auf der Rast ρ am hinteren Ende des Spannhebels aufliegt; durch die Feder r wird der Abzug / mit seinem Hebel k nach jedem Schufs wieder in die Normalstellung des ungespannten Schlosses gedrückt.
Die Wirkung der einzelnen Theile ist folgende: In der Stellung Fig. 1 'ist das Sehlofs ungespannt. Wird dasselbe nun durch Zurückziehen des Abzugs / gespannt, so wird durch den Abzugshebel k und den Spannhebel j der Schlagbolzen e e' in die Stellung Fig. 2 gedrückt, welche das Schlofs in gespanntem Zustande darstellt. Beim Spannen wird nun durch die Feder i, welche mit dem Zapfen 2' in die gewundenen Züge g eingreift, der Theil e' des Zündstiftes, an dem sich die Hülse und der Hammer befindet, aus der Stellung 1, Fig. 3, in die Stellung 2, welche mit punktirten Linien angedeutet ist, gedreht. Der Zapfen i' gleitet bei der Beendigung der Drehung aus dem gewundenen Zug g in den geraden, mit der Achse parallelen Zug f, Fig. 3, bis der Zahn k des Abzugshebels durch die Brust des Spannhebels aus der Spannrast m gehoben wird und die Schlagfeder zur Wirkung kommt. Dadurch wird der Schlagbolzen vorwärts getrieben, und der Hammer h, indem er in die Stofsscheibe eindringt, schlägt auf den Zündstift, welch letzterer die Patrone entzündet. Die Aufnahme des Rückschlages des Hammers und Zündsti'ftes

Claims (3)

  1. wird durch das Ende η' der Schlagfeder η bewirkt, indem die Rast p der Stange beim Vorschnellen derselben gegen dieses Ende' η' anschlägt. Der Spannhebel nimmt die Stellung Fig. ι an, d. h. der Hammer des Schlagbolzens tritt von der Stofsscheibe etwas zurück.
    Sobald das Gewehr abgefeuert ist, steht der Zapfen i' der Feder ζ am Ende des geraden Zuges/, da, wo derselbe mit dem hinteren Ende des nächsten gewundenen Zuges g zusammentrifft; der Zahn k wird durch die Feder q in die Kerbe m des Spannhebels j eingedrückt, und der Drücker kann nun wieder zurückgezogen werden, um den nächsten Lauf abzufeuern u. s. f., wobei der Hammer h nach einander die punktirten Stellungen 3 und 4, Fig. 3, einnimmt, oder bei jeder Bewegung des Drückers eine Vierteldrehung macht. Auf den Fig. 1, 2 und 3 der Zeichnung ist ein Gewehr mit vier Läufen angenommen. Bei Gewehren mit nur zwei Läufen macht man den Schlagbolzen anstatt mit einem Hammer h mit zwei auf jeder Seite des Bolzens (s. Fig. 8 in der Ansicht und Fig. 9 im Grundrifs). Die Anzahl der Züge / und g bleibt dieselbe, so dafs bei jedem Zug des Drückers ein Lauf abgefeuert wird, obgleich der Zündstift nur immer eine \rierteldrehung macht. Die Anzahl der Züge kann verschieden sein, mufs jedoch der Anzahl der Gewehrläufe entsprechen.
    Der Schlagbolzen läfst sich auch, anstatt aus zwei Stücken, aus einem Stück machen, wie Fig. 6 und 7 zeigen. In diesem Falle ist die Stange / geschlitzt und fafst den Schlagbolzen' auf beiden Seiten vermittelst des Bundes S, so dafs der Schlagbolzen durch den Abzug zurückgeschoben werden und sich zu gleicher Zeit drehen kann für das Abfeuern der verschiedenen Läufe nach einander. Das Verfahren beim Abfeuern ist dasselbe wie bei der Construction Fig. ι und 2.
    Für ein Gewehr mit mehr wie vier Läufen mufs die Anzahl der Züge / und g der Anzahl der Läufe entsprechen.
    Hat das Gewehr' nur einen einzigen Lauf, so braucht auch der Schlagbolzen keinen Hammer, da das Ende des Schlagbolzens den Zündstift der Patrone trifft.
    Zur Feststellung der einzelnen Schlofstheile, um ein zufälliges Losgehen des geladenen Gewehres zu verhindern, kann irgend eine passende Vorrichtung genommen werden, so z. B. ein kleiner Hebel, der sich um einen Zapfen auf der unteren Seite des Schwanzes der Stofsscheibe dreht und durch einen passenden Handgriff aus- und eingerückt wird.
    Zur Feststellung und Freilassung der Läufe kann irgend eine der bekannten Vorrichtungen gebraucht werden.
    Die Neuerungen lassen sich ebenso gut bei Pistolen anwenden.
    PATENτ-Ansprüche:
    ι . Die Zusammensetzung der einzelnen Theile des Schlosses eines Hinterlädegewehres mit mehreren Läufen, so dafs ein Lauf nach dem anderen durch einen einzigen Abzug abgeschossen werden kann, welcher Abzug / beim Spannen durch den Abzugshebel k und den Spannhebel j den Schlagbolzen e' zurückschiebt, wodurch vermittelst der Feder i der vordere Theil e des Schlagbolzens gegedreht wird und durch das Heraustreten des Zahnes k aus der Spannrast m die Schlagfeder η zur Wirkung kommt und der nächstfolgende Lauf abgefeuert wird.
  2. 2. An einem Schlosse für Hinterladegewehre die Construction des Schlagbolzens e aus einem oder zwei Stücken mit gewundenen und geraden in einander laufenden Zügen g und/ und einem am vorderen Theil befindlichen Hammer h, dessen Stofsfläche abwechselnd die Zündstifte der in den Läufen steckenden Patronen trifft, wobei sich dieser Schlagbolzen mit den Zügen, deren Anzahl gleich der der Läufe ist, beim Spannen des Gewehres dreht.
  3. 3. Die Verbindung des Schlagbolzens e e' durch den Spannhebel j und die Spannrast m, sowie den Zahn des Abzugshebels k mit dem Abzug /.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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