DE170891C - - Google Patents

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DE170891C
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DE
Germany
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trough
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DENDAT170891D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G11/00Disintegrating fibre-containing articles to obtain fibres for re-use
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/66Disintegrating fibre-containing textile articles to obtain fibres for re-use

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

bet
^ tui ν tarnte.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ja 170891 KLASSE 766.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Speisevorrichtung für Maschinen zum Wolfen und Reinigen von Baumwolle, Baumwolleabfällen, Wolle und ähnlichem Material, die als sogenannte Reißwölfe bekannt sind, und in welchen das Material absatzweise behandelt wird.
Um nun die zu behandelnden Faserstoffe in die Maschine einzuführen, ist vor dem
ίο Einlaß der Maschine in neuer Weise ein Trog angeordnet, in welchem sich eine horizontale, mit einem oder mehreren Flügeln besetzte Welle dreht und das Spinngut absatzweise nach dem Wolf befördert. Eine derartige umlaufende Speisevorrichtung ermöglicht, die Faserstoffe schneller und besser in die Maschine' einzuführen, wobei ein Nachfüllen der Speisevorrichtung während der gegebenenfalls auch mit der Hand bewirkten Drehung der Welle ermöglicht ist. Da es, wie bei den bekannten Einrichtungen, nicht notwendig ist, den Rost oder ein Sieb zu senken, so wird die Leistungsfähigkeit derartiger Maschinen zum Wolfen und Reinigen von Faserstoffen durch die Anordnung der neuen Speisevorrichtung wesentlich erhöht.
Fig. ι der Zeichnung ist eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Draufsicht auf das die Speisevorrichtung tragende Ende eines Reiß wolf es nach vorliegender Erfindung. Die Fig. 3, 4 und 5 sind Teilschnitte mit Ansichten verschiedener Ausführungsformen der Speisevorrichtung.
Mit Bezug auf die Fig. i, 2 und 3 besteht die Speisevorrichtung aus einem Troge a, der sich vor dem Einlaß b der Maschine befindet und hochsteigende Endwände c besitzt, und in welchen sich eine horizontale, mit einem Flügel d besetzte Welle e dreht, wodurch die zu behandelnden und vorher in den Trog gelegten Faserstoffe durch den Einlaß b in die Maschine eingeführt werden. Der Trog kann während der Arbeit der Speiseflügelwelle gefüllt werden. Die Schaufel d kann an der Welle e mittels Halters f (wie in Fig. 3) oder in irgend einer anderen geeigneten Weise angebracht sein.
Bei einer anderen Ausführungsform (Fig. 4) kann die umlaufende Speisevorrichtung aus einer drehbaren Trommel g bestehen, die eine oder mehrere radial von der Mitte ausgehende Flügel d trägt, durch welche die Trommel in einen oder mehrere Räume h getrennt wird. Im Mantel der Trommel sind an die Speiseflügel angrenzende Öffnungen vorgesehen, durch welche die zu behandelnden Faserstoffe in die Räume h eingeführt werden. Der Einlaß jedes Abteils dient dann, wenn er sich gegenüber dem Einlaß b der Maschine befindet, als Auslaß, so daß die Faserstoffe durch den Einlaß b in die Maschine hineingelangen können.
Auch bei dieser Ausführungsform kann die Trommel während ihrer Arbeit gefüllt werden, und wird außerdem noch der Vorteil erreicht, daß die Trommel den Einlaß b teil-
weise abschließt, so daß während des Arbeitens des Reißwolfes ein Austritt des Faserstoffes und des Staubes sowie Verletzungen der Hände, durch Unvorsichtigkeit verhindert werden.
Bei der durch Fig. 5 dargestellten Ausführungsform sind zwei Schaufeln d, die gegebenenfalls gekrümmt sein können, an der Welle e angebracht.
Um den Austritt der Fasern und des Staubes sowie Verletzung der Hände auch bei den in Fig. 3 und 5 dargestellten Ausführungen der Speisevorrichtung zu verhindern und in derjenigen in Fig. 4 in noch höherem Maße zu verhüten, kann der Maschineneinlaß b mit einer Falltür s versehen sein, die während der Reißarbeit des Wolfes geschlossen und zwecks Speisung geöffnet werden kann. Diese in geeigneter Führung an jedem Ende gleitende Falltür wird zweckmäßigerweise durch Daumen t und Hebel ic, in dessen Enden sie gelagert ist, geöffnet und geschlossen (Fig. 1). In den Fig. 3, 4 und 5 ist die Tür geschlossen eingetragen.
Die beschriebene Speisevorrichtung kann auf irgendwelche Weise angetrieben werden, z. B., wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, mittels Kette k und Kettenräder /, die von dem absetzend umlaufenden und mit der Entleerungstür verbundenen Rade m bedient werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Absatzweise wirkende Speisevorrichtung für Reißwölfe, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einlaß (b) der Maschine ein nachfüllbarer Trog (α) angeordnet ist, in welchem sich eine horizontale, mit einem oder mehreren Speiseflügeln (d) besetzte Welle (e) dreht und das Spinngut absatzweise aus dem Trog nach dem Wolf befördert.
2. Ausführungsform der Speisevorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle mit Speiseflügeln als Trommel (g) ausgebildet ist, deren Mantel an den Speiseflügeln angrenzende Füllöffnungen aufweist.
3. Ausführungsform der Speisevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Einlaß (e) zur Maschine eine Falltür (s) angeordnet ist, die von der Maschine aus während der Reißarbeit geschlossen und zwecks Speisung geöffnet werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin. Gedruckt In Der REiCHSDRtidKEREi.
DENDAT170891D Expired DE170891C (de)

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