DE16965C - Neuerungen an GUSTAV RlCHTER's Gesteinbohrmaschine - Google Patents

Neuerungen an GUSTAV RlCHTER's Gesteinbohrmaschine

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DE16965C
DE16965C DENDAT16965D DE16965DA DE16965C DE 16965 C DE16965 C DE 16965C DE NDAT16965 D DENDAT16965 D DE NDAT16965D DE 16965D A DE16965D A DE 16965DA DE 16965 C DE16965 C DE 16965C
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Germany
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hammer
channel
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piston
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English (en)
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MASCHINENBAU-AKTIENGESELLSCHAFT HUMBOLDT in Kalk bei Köln
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B1/00Percussion drilling
    • E21B1/12Percussion drilling with a reciprocating impulse member
    • E21B1/24Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure
    • E21B1/30Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure by air, steam or gas pressure

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  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5: Bergbau.
in KALK bei KÖLN.
Neuerungen an Gustav Richter's Gesteinbohrmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1881 ab.
Die vorliegende Gesteinbohrmaschine, welche mit comprimirter Luft betrieben, aber mittelst der Hand geführt wird, besitzt folgende Eigenthümlichkeiten:
1. Der Stofs des Hammers nach vorn (Schlag des Hammers auf den Bohrer) wird durch die im hinteren Theil des Cylinders constant vorhandene Spannung der comprimirten Luft hervorgebracht, infolge der Verbindung des Cylinders mit dem Schieberkasten durch das Rohr C.
2. Der Kolben (Hammer K) ist nicht mit dem Bohrer verbunden, sondern schlägt auf einen im Innern des Cylinders angebrachten besonderen elastischen Ambos F, in welchen der Bohrer eingesetzt wird.
3. Infolge der unter 1. und 2. angeführten Einrichtungen arbeitet die Maschine fast ohne jegliche Erschütterung und hat nur wenig Betriebskraft nothwendig. Da zudem das Gewicht der Maschine nur 14 kg, dasjenige des Hammers 2 kg und die Hubgröfse 50 mm beträgt, so kann die Maschine vermittelst des beweglichen Knaufes G und des Bügels H leicht von dem Arbeiter 'gehandhabt werden und macht ein Bohrgestell entbehrlich.
Der Gang der Maschine ist folgender:
Bei Beginn der Arbeit mufs der Hammer K auf dem Ambos F aufliegen, was man eventuell leicht durch Schütteln der Maschine erreichen kann. Der Schieber hingegen kann eine beliebige Lage einnehmen, d. h. entweder nach links oder nach rechts aus seiner Mittellage gerückt sein. Derselbe kann aber auch von Anfang an durch den Griff J in die in der Zeichnung vermerkte Lage gebracht werden; es ist dies jedoch nicht unbedingt nöthig. Der Arbeiter fafst nunmehr die Maschine mit der linken Hand an dem beweglichen Knauf G, öffnet mit der rechten den Lufthahn E und ergreift sofort mit derselben Hand die Maschine am Bügel H. Während des Bohrens kann er dann bequem, indem er den Knauf G mit der linken Hand festhält, die Bohrmaschine um ihre Längsachse hin- und herbewegen und so das Umsetzen des Bohrers bewirken. Sobald der Lufthahn E geöffnet ist, tritt comprimirte Luft durch das Rohr C hinter den Kolben oder Hammer K und durch den Kanal 2 bezw. K1 rechts in' den Schieberkasten und drückt den Schieber nach links, so dafs dieser, wenn es bis dahin noch nicht der Fall war, den Kanal 1 öffnet. Die comprimirte Luft tritt nun auch auf die vordere Seite des Hammers K. In dem ringförmigen Raum zwischen Kolben und Cylinder, der nun durch den Kanal 5 mit dem Kanal 3, d. h. mit der äufseren Atmosphäre in Verbindung steht, herrscht gewöhnliche atmosphärische Spannung. Die hintere Fläche des Hammers K hat 28,27 qcm, die vordere hingegen 33,18 qcm Inhalt. Der Hammer w,ird demnach durch den Ueberdruck auf seine vordere Fläche zurückgetrieben.. Bei seinem Rückgang legt der Hammer K den Kanal 4 frei und comprimirte Luft strömt durch diesen bezw. Kn links in den Schieberkasten.
Da
nun beim. Rückgang des Hammers K die comprimirte Luft rechts im Schieberkasten durch

Claims (1)

  1. den Kanal K1 bezw. 2, den ringförmigen Raum zwischen Kolben K und Cylinder und die Kanäle 5 und 3 in die freie Atmosphäre gelangt ist, so herrscht jetzt links im Schieberkasten ein Ueberdruck, welcher den Schieber nach rechts schiebt und den' Kanal 1 mit 3, d. h. mit der Ausströmung in Verbindung setzt, hingegen den Kanal 5 zum Eintritt von comprimirter Luft öffnet. Die Luft zwischen Hammer und Ambos strömt ins Freie und der Hammer wird nunmehr durch den auf seiner hinteren Fläche constant und den auf die Ringfläche zwischen Kolben und Cylinder jetzt stehenden Luftdruck auf den Ambos geschleudert, worauf bei Blofslegung des Kanals 2 ein neues Spiel beginnt. Die wirksame Fläche des Hammers für den Schlag beträgt also 33,18qcm.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine mittelst der Hand zu haltende Gesteinbohrmaschine, welche durch comprimirte Luft betrieben wird, bestehend aus dem Cylinder mit Handhabungsknopf G und Griff H, dem Verbindungsrohr C mit dem Schieberkasten und dem frei beweglichen, als Hammer wirkenden Kolben K mit drei verschiedenen Querschnitten und dem mit dem Bohrer fest verbundenen elastischen Ambos F.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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