DE169010C - - Google Patents

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DE169010C
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lever
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/06Necks; Fingerboards, e.g. fret boards
    • G10D3/08Fingerboards in the form of keyboards
    • G10D3/09Fingerboards in the form of keyboards for zithers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Saiteninstrument mit zwei Reihen von einander unabhängiger und beliebig angeordneter Saiten auf zwei übereinander angeordneten Musikkörpern und besteht in einer Vorrichtung, durch die die Begleitungssaiten mechanisch zum Ertönen gebracht werden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise an einer Streichzitter erläutert, ίο und zwar zeigen
Fig. ι eine Aufsicht auf das Streichinstrument,
Fig. 2 eine Seitenansicht desselben,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. 2,
Fig. 4 eine Hinteransicht des Instrumentes,
Fig. 5 und 6 in etwas größerem Maßstabe die Drücker nebst Verschiebungsvorrichtung,
Fig. 7, 8, 14 und 15 Einzelheiten dieser beiden Vorrichtungen,
Fig. 9 bis 12 die Fußtretvorrichtung.
Das beispielsweise dargestellte Zither-Streichinstrument besteht im wesentlichen aus drei Hauptteilen: dem eigentlichen Musikkörper mit Saitenbezug, einer Drücker- und einer Fußtretvorrichtung, durch welche die Saiten vermittels der Drückervorrichtung unter gleichzeitiger Vermittlung eines Zugmittels auf das Streichband herabgezogen werden.
Es sind 1 die Baß- und 2 die Akkordsaiten, die auf dem Unterkasten 3 aufgespannt sind, auf welchem der mit den Melodiesaiten 4 versehene Oberkasten 5 ruht, der vermittels zweier Stege 6 auf dem Unterkasten 3 gelagert und vermittels der an diesen vorgesehenen Gelenke 7 abnehmbar angeordnet ist, um die Saiten 1 und 2 des Unterkastens 3 aufspannen und stimmen zu können (Fig. I und 2). Unterhalb der Saiten des Unterkastens 3 ist ein über Rollen 8 geführtes endloses Streichband 9 angeordnet (Fig. 1 und 3), welches durch ein Federwerk, das auf der Zeichnung nicht dargestellt ist, oder durch eine in der weiteren Beschreibung erläuterte Fußtretvorrichtung hin- und herbewegt wird. Die hintere Wand 10 des Unterkastens 3 ragt etwas über die obere Kastenwand 11 empor (Fig. 7 und 8) und ist mit den Schlitzen 12 versehen, durch welche die Begleitungssaiten 1 und 2 hindurchgeführt und vermittels auf- und abbeweglicher Plättchen 13 befestigt sind. In diesen Schlitzen 12 sind kleine Schraubenfedern 14 angeordnet, die die Saiten nach erfolgter Abwärtsbewegnng auf das Streichband 9 wieder in ihre Anfangslage zurückbringen.
An der Hinterwand ίο des Unterkastens 3 sind zwei Lager 15 vorgesehen für eine Welle 16. Auf dieser sind die als einarmige Hebel ausgebildete Drücker 17 dreh- und verschiebbar angeordnet, die mit ihrem
vorderen, zungenförmig ausgebildeten Teile 18 auf den Plättchen 13 (Fig. 7 und 8) liegen. An den Drückern 17 sind kleine Schraubenfedern 19 befestigt, die um die Welle 16 herumgeführt und mit ihrem einen Ende in einer Nut 20 der Welle 16 geführt sind und den Zweck haben, die Drücker nach erfolgter Abwärtsbewegung in ihre Anfangslage zurückzuführen.
Für die Akkordsaiten 2 sind beispielsweise drei durch eine Stange 21 miteinander fest verbundene Drücker 17 vorgesehen, während für die Baßsaiten 1 ein Drücker 22 vorhanden ist. Durch Schnüre 23 bezw. 24 oder ähnliche Mittel werden die Drücker 17 und 22 und damit die Begleitungssaiten auf das sich fortwährend drehende Streichband 9 zwecks Ertönens herabgezogen. Das Streichband kann auch mit kleinen Nasen versehen sein, um ein Zupfen der Saiten zu bewirken. Die Zugmittel 23 und 24 stehen mit der in den Fig. 9 bis 13 dargestellten Fußtretvor7 richtung in Verbindung.
Die Fußtretvorrichtung besteht aus einem zweiteiligen Tretbrett, welches gelenkartjg an der Welle 25 sitzt und dessen Gelenk 26 derart ausgebildet ist, daß beide Teile 27 und 28 unabhängig voneinander durch die Fußspitze bezw. den Absatz herabgedrückt werden können. Die Schraubenfedern 29 im Kasten 30 haben den Zweck, nach erfolgter Abwärtsbewegung das Tretbrett in die Anfangsstellung (Fig. 7) zurückzubringen.
Die Schnur 23 für die Akkordsaiten 2 ist mit dem Fußspitzenteil 28 des Tretbrettes, die der Baßsaiten 1 mit dem Hackenteil 27 verbunden.
Um ein seitliches Verschieben der auf der Welle 16 angeordneten Drücker 17 und 22 und damit eine veränderliche Begleitung zu erzielen, ist eine besondere Vorrichtung getroffen.
Diese Vorrichtung ist folgendermaßen zusammengesetzt: Die Drücker 17 und 22 sind durch Mitnehmer 34 (Fig. 5, 6, 7 und 8) mit einem Bande 33 verbunden. Dieses Band 33 ist endlos über Rollen 37 geführt und mit Zähnen 32 versehen, in welche ein Zahnrad 36 auf der Welle 35 eingreift. Durch Drehung des Zahnrades 36 mittels der Schnüre 39, 40 wird das Band 33 entweder nach rechts oder links bewegt und durch eine Spiralfeder- und Sperrvorrichtung in den Kapseln 37 (Fig. 7 und 8) in ihre Anfangslage zurückgeführt.
Die aus den beiden Kapseln heraus- und über Leitrollen 38 geführten Schnüre 39 und 40 stehen ebenfalls mit der Fußtretvorrichtung in Verbindung, und zwar an federnd gelagerten Stiften 41 zu beiden Seiten des Fußspitzenteiles (Fig. 12 und 13). Durch Niederdrücken des rechts- oder linksseitigen Stiftes durch die Fußspitze werden die Drücker unter Vermittlung der Schnüre 39 und 40 und des Zahngetriebes 32, 36 nach rechts oder links verschoben.
Das Herunterdrücken der Stifte 41 und die hiermit verbundene seitliche Verschiebung der Drücker 17 und 22 erfolgt in dem Wechsel des Tretens, und zwar nach erfolgtem Niederdrücken des Fußspitzenteiles 28, so daß in diesem Falle die Fußspitze entweder nach links oder rechts zu bewegen ist. Da nun hierbei der zungenförmige Teil 18 des Drückers, wie Fig. 8 zeigt, unterhalb des nächstliegenden Plättchens 13 zu liegen kommt, nach erfolgtem Tretwechsel aber das Bestreben hat, hochzuschnellen, so ist der vordere zungenförmige Teil federnd ausgebildet (Fig. 14 und 15). Die Zunge 18 schleift beim Hochschnellen der Drücker unterhalb des Plättchens her und dreht sich um den Stift 42 (Fig. 14 und 15). Unterhalb der Zunge ist eine Feder 43 derart angeordnet, daß sie die Zunge nach erfolgtem Hochschnellen in ihre Anfangslage bringt, während oberhalb der Zunge Blechstreifen 44 derart angeordnet sind, daß sich die Zunge um den Zapfen 42 nur nach-unten, aber nicht nach oben drehen kann.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Von Hand spielbares Saiteninstrument mit mechanischer Begleitvorrichtung, bei welcher die Saiten durch Hebel auf ein umlaufendes Streichband oder dergl. herabgedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich verschiebbaren Hebel (17, 22) für die Baß- und Akkordsaiten (1, 2) unter sich in fester Verbindung stehen und von je einem Zugmittel (23, 24) einer Fußtretvorrichtung bewegt werden.
2. Eine Ausführungsform des Saiteninstruments nach Anspruch 1, bei welcher die Vorrichtung zur Seitwärtsbewegung der Hebel aus einem endlosen, über Leitrollen geführten, mit Mitnehmern für die Hebel und mit Zähnen versehenen Band besteht, das mittels eines Zahnrades hin- und herbewegt wird.
3. Eine Ausführungsform des Saiteninstruments nach Anspruch 1, bei welcher das fußförmig ausgebildete Tretbrett nach Art eines Doppelhebels derart gelenkig an einer Achse gelagert ist, daß der vordere und der hintere Teil des Tretbrettes unabhängig voneinander durch die Fußspitze bezw. die Ferse bewegt werden können, wobei unter dem Tretbrett an-
geordnete Federn den herabgedrückten Teil selbsttätig in die Anfangslage zurückbringen.
4. Eine Ausführungsform des Saiteninstruments nach Anspruch 1, bei welcher neben dem Fußspitzenteile des Tretbrettes zwei abgefederte Bolzen angeordnet sind, die durch Zugmittel mit der Vorrichtung zum seitlichen Verschieben der Hebel verbunden sind.
5. Eine Ausführungsform des Saiteninstruments nach Anspruch 1, bei welchem das Streichband mit Nasen versehen ist, um ein Zupfen der Saiten zu bewirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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