DE45116C - Einrichtung, um Figuren durch ein Musikwerk taktmäfsig zu bewegen - Google Patents

Einrichtung, um Figuren durch ein Musikwerk taktmäfsig zu bewegen

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DE45116C
DE45116C DE188845116D DE45116DD DE45116C DE 45116 C DE45116 C DE 45116C DE 188845116 D DE188845116 D DE 188845116D DE 45116D D DE45116D D DE 45116DD DE 45116 C DE45116 C DE 45116C
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DE188845116D
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English (en)
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G. KLUGE in Leipzig, Frankfurterstr. 25
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H5/00Musical or noise- producing devices for additional toy effects other than acoustical

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 77: Sport.
Die Erfindung besteht in einer Vorrichtung zur Bewegung von Figuren nach dem Takte der Musik eines Musikwerkes.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 und 2 eine Musikdose mit Stiftenwalze, in Fig. 3, 4 und 5 eine solche mit Stahlnotenblatt in Verbindung mit jener Vorrichtung dargestellt.
Auf der Welle der Stiftenwalze N, sowie auf derjenigen der Scheibe N1 befindet sich je ein Kettenrad K1. Ueber diese Kettenräder geht eine Kette K, welche die Bewegung von N auf N] überträgt. Da die Kettenräder von gleich grofsetn Durchmesser sind, so ist ersichtlich, dafs.- bei einer Umdrehung der Walze N auch die Scheibe N1 sich einmal herumgedreht hat. Die Stifte η der Scheibe N1 wirken auf das Ende des Armes 0 des Doppelhebels 0 o1. Indem sie den Arm 0 niederdrücken, wird die Schiene s mittelst des Hebelarmes o1 gehoben. Mit der Schiene,5 ist die aufserhalb des Gehäuses befindliche Figur ρ durch einen Stift verbunden. Die Gehäusewand besitzt zu diesem Ende einen entsprechenden Ausschnitt. Mit der Schiene * können mehrere Schieber S1S2 u. s. w. durch Schnüre ii verbunden werden. Die Verbindung der Figuren mit denselben geschieht alsdann ebenso wie bei der gezeichneten Figur.
Um eine Kopfbewegung und eine Armbewegung hervorzubringen, ist mit Schiene s ein bei d drehbarer Winkelhebel w n>1 und hiermit durch Stange u ein Hebelarm ν verbunden.
Die Drehachse d des letzteren ist durch die Gehäusewand geführt und auf derselben sitzt der Arm einer Figur. Die Verlängerung des Armes ν wirkt auf den Hebelarm x, dessen Drehachse d ebenfalls das Gehäuse durchdringt und den Kopf einer Figur tragen kann.
Die Stifte η sind so angeordnet, dafs die durch dieselben hervorgebrachten Bewegungen der Figuren dem Takte der Musik entsprechen.
In Fig. 3, 4 und 5 ist ein unter dem Namen Symphonion im Handel befindliches Musikwerk im Aufrifs dargestellt.
Der Mechanismus für die Bewegung der Figuren befindet sich zwischen den Deckelplatten D D1 und die Figuren ρ erscheinen auf der Platte D1, Fig. 4. Die hier an Stelle der Walze N angewendeten auswechselbaren Stahlnotenblätter N besitzen aufser denjenigen Stiften n, welche zum Anreifsen der Stahlzungen % dienen, noch eine Reihe solcher, die auf den Hebelarm ο, Fig. 5, einwirken. Bei einem Niederdrücken des Hebelarmes ο wird Hebelarm o1 und die auf letzterem aufliegende Schiene s sich senken, während eine hier nicht gezeichnete Feder die Aufwärtsbewegung herbeiführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In Verbindung mit einem Musikwerk eine mit Stiften oder Ausschnitten versehene Scheibe N1, deren Drehung von der einer Stiftenwalze N oder eines Notenblattes N so abhängig gemacht ist, dafs durch Doppelhebel ool, Schiene s und Schnüre i Figuren nach dem Takte der Musik bewegt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE188845116D 1888-03-07 1888-03-07 Einrichtung, um Figuren durch ein Musikwerk taktmäfsig zu bewegen Expired DE45116C (de)

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DE45116C true DE45116C (de) 1888-10-22

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