DE442249C - Maschine zum Runden kantiger Schieferstift-Rohlinge - Google Patents

Maschine zum Runden kantiger Schieferstift-Rohlinge

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DE442249C
DE442249C DEK95954D DEK0095954D DE442249C DE 442249 C DE442249 C DE 442249C DE K95954 D DEK95954 D DE K95954D DE K0095954 D DEK0095954 D DE K0095954D DE 442249 C DE442249 C DE 442249C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/32Methods and apparatus specially adapted for working materials which can easily be split, e.g. mica, slate, schist

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

  • Maschine zum Runden kantiger Schieferstift-Rohlinge. Bisher sind Griffelrundmaschinen liegender Konstruktion bekannt, die mit einer festen Tischplatte mit eingehobelten Rillen zur Aufnahme und Führung der gespaltenen, viereckigen Griffel versehen sind, und bei denen die Griffel durch ein sogenanntes Griffeleisen durchgedrückt werden, dessen Schneide die Ecken abarbeitet.
  • Da Griffelschiefer ein sehr sprödes, empfindliches Material ist, muß der Griffel beim Durchdrücken durch das Griffeleisen möglichst Bewegungsfreiheit nach allen Seiten haben, wenn nicht allzuviel Bruch erfolgen soll, wie dies bei einfachen Maschinen dieser Art für Fußbetrieb der Fall ist. Letztere sind stehend konstruiert, der Griffel wird mit einem Ende von Hand auf das Griffeleisen aufgesetzt und von oben herab durch einen in zwei seitlichen Führungsschienen laufenden Schieber durch einen mit diesem verbundenen Fußtritt durchgedrückt, wobei der Griffel, ohne von einer Seite beeinträchtigt zu werden, frei durchgehen kann, wodurch sich wenig Bruch ergibt.
  • Diese Konstruktion ist jedoch nicht für Massenfabrikation geeignet.
  • Für solche ist nur die anfangs erwähnte Xaschine liegender Konstruktion zu gebrauchen, die aber den Nachteil hat, daß der Griffel infolge des festen Tisches während des Durchdrückens nach unten und den beiden Seiten nicht ausweichen kann und der dadurch entstehende Bruch von Griffeln sehr bedeutend ist.
  • Zweck der Erfindung ist, den vorstehend gekennzeichneten Übelstand zu beseitigen. Dieses wird erreicht, indem der feste Tisch für Griffelauflage und Führung durch zwei bewegliche Roste mit Rillen ersetzt ist, die, sobald die Griffel vom Druckschlitten und Griffeleisen erfaßt sind, vom Druckschlitten nach unten geschoben werden, so daß der Griffel vollständig frei und ungehemmt durchgehen kann.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Maschine in Abb. r im Grundriß, in Abb. 2 irn Längsschnitt A-B mit dahinterliegenden Armen und Federn der Roste. Abb. 3 zeigt den Schnitt C-D durch den Rost mit den Rillen, in welche die viereckigen Griffel gelegt «-erden.
  • Beispielsweise sind hier drei Rillen vorgesehen, es können aber auch sechs und mehr Rillen in einem Rost vorgesehen werden.
  • a ist das Maschinengestell, worauf alle Teile montiert sind; b zeigt den Druckschlitten, welcher beiderseitig in Prismenführung laufend mittels der gabelförmigen Schieber-Stange f geradlinig bis an die Griffeleisen ä hin und her bewegt wird. x bildet das Lager der Schieberstange.
  • Die Rostei sind mit je zwei seitlichen Schienen oder Armen h versehen und diese auf dem Bolzeril im Maschinengestell schwingbeweglich gelagert.
  • Der eine der beiden Arme k jedes Rostes ist verlängert und besitzt am Ende einen Haken, in welchem beispielsweise die Zugfeder m mit Spannung eingehängt ist.
  • Um den Rost i in der zur Einlage der Griffel und genauen Erfassung derselben bestimmten Höhe zu halten, ist ein steilbarer Anschlag n angeordnet, an den die F edern m ihren Arm k fest anziehen. ` Die Maschine arbeitet doppelseitig, indem sie mit jeder Hin- und jeder Herbewegung des Druckschlittens b einen Satz der Griffel o auf den beiden Rosten i durch die Griffeleisen durchdrückt. Beim Annähern an die Griffeleisen g jeder Seite schiebt der Schlitten b die Griffel zunächst in die Öffnungen der Eisen hinein und hält die abgekehrten Enden derselben in einer Kerbe fest. Dann drückt er den Rost herunter, so daß die Griffel freigelegt werden.
  • Auf der andern Seite ist inzwischen der Rost i zur Einlage eines neuen Satzes Griffel in der unter dem Zug der Feder m wiedererreichten richtigen Höhenstellung bereit.
  • Beim Rückgang läßt der Druckschlitten b nämlich den heruntergedrückten Rost i frei, so daß dieser wieder in die Einlegestellung zurückschwingen kann. Er drückt die eingelegten Griffel des anderen Rostes in seine Griffeleisen, schiebt dann auch diesen Rost nach unten, um den Griffeln freien Durchgang zu gestatten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFZ Maschine zum Runden kantiger Schieferstift-J->,ohlinge mittels Griffelrundeisen, durch die die Werkstücke, von einer gerillten Tischplatte getragen und gerichtet, mittels eines hin und her gehenden Druckschlittens satzweise hindurchgeschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei: Sätzen Griffeleisien (g) zwei gerillte rostartige Werkstückhalter (i) an sich kreuzenden Armen (k) von einstellbaren Anschlägen (n) aus schwingbar (nach unten) angeordnet sind, so daß der zwischen den Schneideisen hin und her gehende Druckschlitten (b) nach Einschieben der Stifte in die Eisenöffnungen auf der einen Seite durch Herabdrücken des Rostes (i) die Stifte '(o) freilegt, während auf der anderen Seite der Rost in die Aufnahmestellung gelangt, zum Zwecke, die freie Beweglichkeit des einzelnen Stiftes nach Möglichkeit zu erreichen und die Maschinenleistung zu erhöhen (Massenfabrikation).
DEK95954D 1925-09-26 1925-09-26 Maschine zum Runden kantiger Schieferstift-Rohlinge Expired DE442249C (de)

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