DE1685103C - Nähmaschine - Google Patents
NähmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Nähmaschine zum selbsttätigen Herstellen von parallel zu einer Werkstückkante
verlaufenden Nähten mit einer Vorschubvorrichtung und einer Führungsvorrichtung, die aus
einer in der Nähe der Stichbildestelle schwenkbar gelagerten und sich von der Stichbildestelle über die
gesamte Werkstücklänge erstreckenden Führungsschiene besteht, auf der ein mit dem Werkstück an
dessen der Stichbildestelle abgewandten Ende verbundener Führungsschlitten angeordnet ist.
Durch die französische Patentschrift I 172 430 ist es bekannt, die Nahtführung entlang einer Werkstückkante
vermittels Andruckrädern vorzunehmen, die in geringem Abstand in Arbeitsrichtung vor der
Stichbildestelle den Stoff gegen die Arbeitsplatte andrücken. Durch Verstellen der Laufrichtung dieser
Andruckräder in Abhängigkeit von den seitlichen Auswanderungen einer optisch abgetasteten Materialkante
soll die Nahtführung erfolgen. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, daß insbesondere bei schwereren
Stoffbahnen diese Andruckrollen den Stoff nicht exakt führen können.
Ferner ist es durch die USA.-Patentschrift 3211081 bereits bekannt, die Steifheit des zu verarbeiten.1cn
Stoffmaterials derart auszunutzen, daß eine Führung der Stoffbahn vermittels eines Schlittens
vorgenommen wird. Der Schlitten ist dabei lediglich an dem von der Stichbildestelle abgewandten
Ende n..t der Stoffbahn verbunden und gleitet entlang einer Führungsschiene, wodurch die Stoffbahn
in der gewünschten Weise beim Nähvorgang um die Stichbildestelle verschwenkt wird. Die Führungsschiene,
die flexibel ist und je nach der gewünschten Nahtführung mehr oder weniger gebogen verläuft, ist
ίο an mehreren Punkten gelagert und muß vor dem
Nähvorgang für jeden gewünschten Nahtverlauf gesondert eingerichtet werden. Das Einrichten der Führungsschiene
erfordert erhebliche Zeit, da mehrere Probeläufe notwendig sind, bis der Nahtverlauf in
der gewünschten Weise gegeben ist. Eine derartige Führung der Stoffbahn lohnt sich also nur bei sehr
großen Serien, die bei der Vielfältigkeit der heutigen Mode kaum erreicht werden können. Zudem bedingt
eine derartige Nahtführung ein ganz exaktes Ein-
spannen der Stoffbahnenden in den Führungsschlitten einerseits und in die Stichbildestelle andererseits,
da schon geringe Ungenauigkeiten erhebliche Nahtabweichungen verursachen. Auch dürfen bei den
einzelnen Stoffbahnen keine Unregelmäßigkeiten auftreten, die jedoch durch Verziehen oder Verspannen
des Stoffes beim Zuschneiden kaum zu vermeiden sind.
Zweck der Erfindung ist es. eine Nahtführungsvorrichtung zu schaffen, die im wesentlichen voll-
automatisch arbeitet und den erheblichen Aufwand bei der Einrichtung sowie die durch Unregelmäßigkeiten
beim Einspannen und Zuschneiden der Stoffbahnen gegebenen Fehlnähte vermeidet.
Der Erfindung liegt daher die technische Aufgabe
zugrunde, die Anordnung so zu treffen, daß die Führungsschiene für den Führungsschlitten in ihrer Form
unverändert gehalten und entsprechend dem jeweiligen Nahtverlauf in ihrer Lage gesteuert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
löst, daß die Führungsschiene gerade ausgebildet ist, die Schwenkachse der Führungsschiene hinter der
Stichbildestelle liegt und die Führungsschiene an ihrem freien Ende mit einer Antriebsvorrichtung verbunden
ist, die von einer vor der Stichbildestelle angeordneten, die Werkstückkante abtastenden Vorrichtung
steuerbar ist.
Bei der erfindungsgemäßen Nähmaschine entfällt das langwierige Einrichten einer flexiblen Führungsschiene,
da die Werkstückkante direkt abgetastet wird und die erhaltenen Abtastergebnisse wieder auf
eine Antriebsvorrichtung einwirken, vermittels der die Führungsschiene entsprechend den Abtastergebnissen
um eine ortsfeste Achse verschwenkt wird. Die Führungsschiene selbst bleibt gerade, da die
Nahtführung allein durch die seitliche Auswanderung der Führungsschiene und des aufgesetzten Führungsschlittens erfolgt.
Da weiterhin die Führungsschiene mit ihrem einen Ende um eine in Arbeitsrichtung hinter der
Stichbildestelle angeordneten Achse schwenkbar gelagert ist, kann durch konstruktive Bemessung der
Abstände der Abtastvorrichtung und des Anlenkpunktes der Antriebsvorrichtung an der Führungsschiene
von der Schwenkachse die nötige Genauigkeit der Nahtführung erzielt werden.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung sieht daher vor, daß die Führungsschiene über eine
mit einer auf der Schwenkachse gelagerten Gewinde-
muffe verbunden ist. so daß die Führungsschiene weitere Beschreibung der Kupplungssleuerung und
t|iier zur Wcrkstückvorsehubrichtung einstellbar ist. die Koordination der Näheinrichtung durch die be-
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung besteht kannten Teile der Nähmaschine, die innerhalb des
darin, daß die die Werkslückkante abtastende Vor- Nähmaschinenkörpers angeordnet sind, erscheint
richtung aus zwei Fotozellen besteht, von denen je- 5 nicht erforderlich, da sie allgemein bekannt sind,
weils L-ine vom Werkstück verdeckt wird, wobei Hinter dem Stoffdrücker 28 liegt eine umlautende
beide Fotozellen in einem gemeinsamen um eine Mimahmerolle 46, die längs des normalen Zuführwe-
senkrechte Achse drehbar gelagerten Träger montiert ges des Materials M direkt hinler dem Stoffdrücker
sind, so daß sich der Ansprechbereich der Abtastvor- 28 angeordnet ist. Diese Mitnahmerolle unterstützt
richtung verändern läßt. ίο die Vorschiibwirkung des üblichen Stoffschiebers der
Ein Ausführungsbeispicl der Erfindung ist in den Nähmaschine, die für die vorliegenden Zwecke nicht
Zeichnungen dargestellt. Es zeigt ausreicht, das Material schnell an der Slichbiklestelle
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Nähmaschine, vorbeizubewegen. Die Mitnahmcrolle 46 ist durch
Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine gemäß eine geeignete flexible Welle 47 mit einer Antriebs-
F" ig. 1, 15 welle 48 verbunden, die hinter der Näheinheit an-
F ig. 3 schematisch die bei der Maschine verwen- geordnet ist und sich in geeigneten Stehlagcrn 50. 52
deten Steuereinrichtungen, die in dem Zustand dar- drehen kann. Die Antriebswel' 48 für die Mitnah-
üestellt sind, der der stillstehenden Maschine ent- meeinrichtung trägt eine angetriebene Riemenscheibe
"pricht, 54 mit relativ großem Durchmesser, die über einen
Fig. 4 einen Teil der Steuereinrichtung der 20 Riemen 56 mit einer Antriebsriemenscheibe 58 auf
F i g. 3 in dem Zustand, der der laufenden Maschine der Armwelle 20 der Nähmaschine verbunden ist.
entspricht. Die Riemenscheibe 58 kann im Durchmesser einstell-
F i g. 5 einen weiteren Zustand der Maschine ahn- bar sein, um die Übersetzung von der Armwelle 20
lieh dem in Fig.4, der auftritt, wenn die Maschine zur umlaufenden Mitnahmerolle 46 verändern /u
wieder in den Zustand der F ig. 3 gebracht wird. 25 können. Einzelheiten der umlaufenden Mitnahmc-
Die dargestellte Nähmaschine 10 vermag überein- rolle sind in der USA.-Patentschrift 2 777 4CW erlau-
andergelegte Stücke eines Materials M zusammenzu- tert.
nähen, die mit einer gekrümmten Kante oder einer In Längsrichtung der Nähmaschine 10 ist eine
Kante mit bestimmter Kontur versehen sind. In der Vorschubeinrichtung 60 vorgesehen, die mehrere, ne-/.eichnung
ist jedoch nur eine einzige Materiallage 30 beneinanderliegende endlose Bänder 62, 64 und 66
dargestellt. aufweist. Die oberen Trums der Förderbänder 62. 64 Die Nähmaschine 10 weist einen Rahmen 12 auf, und 66 liegen oberhalb der Tischplatte 14 und unter
der mit einer horizontal verlaufenden Tischplatte 14 dem Material, um dieses längs eines senkrecht zur
versehen ist, die eine große Arbeitsfläche zur Auf- Näheinheit 16 liegenden, normalen Zuführweges zur
nähme des Arbeitsstücks bildet. Auf dem Rahmen 12 35 Nähsteile vorzuschieben. Dadurch werden wahrend
ist eine Näheinheit in Form einer gewöhnlichen Näh- des Nähvorgangs aufeinanderfolgende, der Matenalmaschine
16 mit einem Nähmaschinenkopf 18 a und kante benachbarte Teile des Materials M zur Naheineinem
Nähmaschinenarm 18 b angeordnet. Im Näh- heit gebracht. Die endlosen Förderbander der Vormaschinenarm
18 b verläuft die Armwelle 20, über schubeinrichtung 60 sind über in einer Flucht liedie
die in senkrechter Richtung hin- und hergehende 40 gende Paare von Riemenscheiben — z. B. die Schei-Nadelstange
22 mit der Nadel 24 und der Greifer an- ben 68 und 70 für das Förderband 66 — gelegt, die
getrieben werden. In Vorschubrichtung hinter der auf Wellen 72, 74 sitzen, welche quer zur Maschine
Nadelstange 22 ist der Stoffdrücker 28 angeordnet, angeordnet sind. Die Welle 72 liegt in geeigneten Lader
mit einem nicht dargestellten Stoffschieber in be- gern, z. ß. dem Lager 76, das von der Tischplatte
kannter Weise zusammenwirkt. 45 nach unten ragt und hinter der Näheinhcit angeord-Dic
Armwelle 20 wird von einem Motor 30 ange- net ist, und wird von dem Motor 30 über eine
trieben, der unterhalb der Tischplatte 14 angeordnet Schnecke 78 angetrieben, die auf einer Verlängerung
ist (Fig. 1 und2). Die Motorabtriebswclle 30a trägt 72 u der Welle 72 sitzt und mit einem Schneckenrad
eine Riemenscheibe 32, die durch einen Riemen 34 80 kämmt, das seinerseits über ein Kegelrad 82 angemit
einer Riemenscheibe 36 auf der Armwelle 20 50 trieben wird, das auf der Welle 48 sit't. Wenn somit
verbunden ist die Welle 48 zum Antrieb der Mitnahmcrolle 46 ge-Wie in F i g. 1 zu erkennen ist, kann der Motor 30 dreht wird, wird eine entsprechende Drehbewegung
wahlweise über eine ausrückbar Kupplung 38 mit der Antriebswelle 72 für die Förderbänder über das
der Riemenscheibe 32 verbunden werden, wobei die Getriebe 82, 80, 78 erteilt, um die Vorschubc.nricn-Kupplung
durch einen doppelarmigen Betätigungshe- 55 lung 60 in Bewegung zu setzen. Die im Durchmesser
bei 40 betätigt wird, der am Motorgehäuse bei 42 veränderliche Riemenscheibe 58, die im Antrieb vom
schwenkbar in cffier Konsole 44 gelagert ist. Der Motor 30 vorgesehen ist, erlaubt die Vorschuhge-Arm
40 a des Betätigungshebels 40 ist gegabelt und schwindigkeit des Materials M durch die Forderbangreift
an einem 3'tätigungszapfen 38 a an, während der 62, 64 und co der Vorschubeinrichtung 60 eiimider
Arm 40 6 mit der Kolbenstangc eines Steuerzy- 60 stellen.
linders CS verbunden ist. Dieser Steuerzylinder ist Oberhalb der Tischplatte 14 der Nahmaschine is
einfachwirkend und arbeitet unter Federvorspan- eine Führungseinrichtung 84 vorgesehen, die mil
nun» Beirr. Zuführen von Luft zum Zylinder wird dem Material M zum Eingriff kommen kann. uilm.
die Kolbenstange ausgeschoben und verschwenkt den Führungseinrichtung ist derart betätigter, cuu ■ ■
Hebel in der Richtung, in der die Kupplung zum 65 dem Material bei der Bewegung zur Nahst;llc m
Eingriff gebracht wird. Wenn der Zylinder entlüftet eine Ste..-rbewcgung erteilt Durch cm VerschicUi
wird drückt die im Zylinder befindliche Feder die des Materials in seitlicher Richtung re at ν zum η ο.
Kupplung wieder in die entkuppelte Stellung. Eine malen Zuführweg ist es möglich, die Naht längs jtt
gewünschten Linie auszubilden. Ein Teil eines typischen
Nahtvcrlaufs ist bei 86 angedeutet und liegt parallel zu einer eine bestimmte Kontur aufsvciscndcn
Kante des Materials Λ7 sowie im Abstand davon nach innen. Die Vorschubeinrichtung 60 schiebt das
Material M längs eines geraden Zuführweges vor. Die Führungseinrichtung 84, die im folgenden erläutert
wird, dient in Verbindung mit der Vorschubeinrichtung 60 dazu, das Material M in einer Weise zu
führen, die der Weise entspricht, in der ein Bedienungsmaiin
das Material führt, wenn er die Naht längs der gekrümmten Kante e herstellen soll. Das
Führen des Materials wird hier aber automatisch und mit einer solchen Genauigkeit und Rcproduzicrbarkeit
vorgenommen, wie sie durch einen Bcdicnungsmann praktisch nicht erreicht werden kann.
Die Führungseinrichtung 84 weist eine längliche, gerade und im wesentlichen starre Führungsschiene
88 auf, die von der Nähstcllc nach vorne vorsteht und über dem Tisch und den oberen Trums der Förderbänder
der Vorschubeinrichtung 60 angeordnet ist. Die Führungsschiene 88 ist an dem Rahmen 12
derart angebracht, daß sie relativ zu dem durch die Förderbänder gegebenen Zuführweg eine Bewegung
ausführen kann. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Führungsschiene 88 um einen senkrechten
Schwenkzapfen in einer horizontalen Fbcne schwenkbar gelagert, die im Abstand oberhalb der
Tischplatte 14 liegt. Am Gehäuse 18 der Näheinheit 16 ist eine geeignete Konsole 90 befestigt, die einen
senkrecht liegenden Schwenkzapfen 92 aufweist, der hinter der Nadel 24 in einer Flucht damit liegt
(Fig. 1). Die Führungsschiene 88 ist oberhalb des Tisches 14 derart aufgehängt, daß sie eine seitliche
Schwenkbewegung um den Schwenkzapfen 92 mittels einer verstellbaren !ladeeinrichtung ausführen kann,
die eine seitliche Einstellung der Schiene relativ zum Schwenkzapfen 92 ermöglicht. Die Halleinrichtung
weist einen L-förmigen Bcfcstigungsarm 94 auf. der an seinem einen Fndc derart geformt ist. daß er eine
Halterung für die Führungsschiene 88 bildet, und der an seinem anderen Fndc mit einer qucrliegenden Befestigungshülse
96 versehen ist, die zwischen zwei Ringen 98. 100 festgelegt ist, welche auf einer Gewindespindel
102 sitzen. Die Gewindespindel 102 faßt in eine mit Innengewinde versehene Muffe 104
ein. die am Schwenkzapfen 92 drehbar angebracht ist. Die Gewindespindel 102 wird durch einen gerändelten
Einstellknopf 106 betätigt. Durch ein Verdrehen des Einstellknopfes 106 kann die Gewindespindel
102 in die Muffe 104 hinein- und aus ihr herausgeschraubt und damit relativ zum Schwenkzapfen 92
verschoben werden, so daß die Führungsschiene 88 auf die Anfangstcllung eingestellt werden kann.
Auf der Führungsschiene 88 ist eine Klemmeinrichtung 108 angebracht, die eine unter Federvorspannung
stehende Klammer aufweist, welche am hinteren Ende des Materials Λ/ längs der mit der
Kontur versehenen Kante e und etwas nach innen versetzt davon angreifen kann, um zusammen mit der
Vorschubeinrichtung die Führung des Materials zu bewirken. Die Klemmeinrichtung 108 ist mit einem
Schlitten 110 versehen, der mehrere Rollen H2e,
112/j und 112r aufweist, die an oberen und unteren
Führungsflachen der Schiene 88 angreifen. Vom Schütten !!0 ragt eine Konsole 1!4 nach unten, die
am unteren Ende mit einer horizontal liegenden Anschlauplatle
116 verschen ist. die unter das hintere Ende des Materials M fassen kann. Oberhalb der Anschlagplaltc
116 liegt eine Abstrcifcrplattc 118. durch die ein Klemmstift 120 hindurchragt, der an
einem doppelarmigcn Hebel 122 angebracht ist. weleher
an der Konsole 114 bei 124 schwenkbar gelagert ist. Ein Arm 122« des doppelarmigcn Hebels
liegt im wesentlichen horizontal über der Absireifplattc
118 und trägt den Klcmmstift 120, der durch die Platte hindurchfaßt und am Material M anliegt.
ίο während der andere Arm 122 b des Hebels 122 im
wesentlichen nach oben ragt und mit dem Stößel eines Solenoids .S7. verbunden ist. Mit dem Arm
122/) und mit der Konsole 114 ist eine Feder 126 verbunden, die den Klcmmstift normalerweise in die
wirksame Stellung drückt, in der er am Material angreift. Das Solenoid SL kann die Spannung der Feder
überwinden und den Klemmstift in eine Freigabestcllung bewegen, in der das hintere Ende des Materials
in die Klemmvorrichtung so eingeschoben werden
so kann, daß es über der Anschlagplattc 116 liegt und
bei einem neuen Nähvorgang vom Klemmstifl festgehalten wird. Am Ende des Nähvorgangs wird da1·
MaK-'al vom Stift wieder freigegeben.
Um ein weiches Arbeiten der mittels des Schlittens 110 auf der Schiene 88 gelagerten Klemmeinrichtung
108 zu erreichen, sind Vorkehrungen getroffen, die Klemmeinrichtung in der Weise auszubalancieren,
daß die Zugkraft, die durch die Mitnahmerolle 4fi und die übliche Vorschubeinrichtung der Nähmaschinc
ausgeübt wird, eine ungehinderte Bewegung des Materials Λ/ durch die Nähmaschine ermöglicht.
Zu diesem Zweck ist unterhalb der Maschine ein Gegengewicht 128 vorgesehen, das über ein Drahtseil
130 und Lccrlaufrollen 132, 134, 136 zum Schlitten
110 der Klemmeinrichtung 108 führt. Durch geeignete Auswahl des Gewichts 128 kann ein genaue?
Gleichgewicht eingestellt werden, das ohne Verzögerung anspricht und ungeachtet der Masse der
Klemmeinrichtung 108 keinen ungünstigen EinfluL' auf das Material ausübt, z. B. durch Strecken odei
Ziehen des Materials.
Es sind Vorkehrungen getroffen, die Klemmeinrichtung
108 längs der Führungsschiene 88 iaus einei eingestellten Anfangsstellung heraus in die Endlage
zu bewegen. Umgekehrt sind auch Vorkehrungen getroffen,
die Klemmeinrichtung 108 ain Ende dcj
Nähvorgangs und nach dem Freigeben des Materials M durch den Klemmstift 120 wieder in die Anfangsstellung
zurückzubewegen. Dazu ist ein erstci Antriebsdruckzylinder C 4 vorgesehen, der hintei
dem Schlitten 110 liegt und dessen Kolben einen ver
größerten Kopf 138 trägt, der in Anlage an der Schlitten 110 kommen kann und diesen längs dei
Schiene 88 zur Nähmaschine hinstoßen kann. Dei Druckzylinder ist durch einen Halteschuh 140 ein
stellbar auf der Schiene befestigt und kann durch eir Feststellten 142 darauf festgestellt vycrden. Am ande
ren Ende der Führungsschiene 88 ist vor dem Ge häuse 18 der Einheit ein zweiter Antriebsdruckzylin
der C3 angeordnet, dessen Kolben einen vergrößerten
Kopf 144 aufweist, der mit dem Schlitten 110 ir Eingriff kommen kann und ihn in die Anfang,sstcl
lung zurückstoßen kann, wenn der Nähvorgsng been
det ist.
Durch die Steuerung, die der Bedienungsmann dei
Maschine vornimmt, kann ein Nähvorgartg eingelei
let werden, bei dem sich die Klemmeinrichtung 1Oi
aus der eingestellten Stellung, entfernt von der Na
*,. I,, * Εη^,Η,η, I. -c NUHc ,er Na*, £
cung -jer Klemmeinrichtung 108 anspncht und den
NähWng beendet Die* St^ng«.^nkn bc,
der Erläuterung der F . g. 3 bis 5 bcscn™s f{d ük.
Dcr unter Federvorspannung *dcStJ™
kcr 28 nimmt normalerweise seme ^'rks N a.m h e v^""n,f
ein, wird aber vor dem Einleiten des N ah Vorgangs
um das Material einlegen zu können ,nc«wr ange
hobcncn Stellung gehalten. Das *ird du'™ 2*J
Druckzylinder Cl bewirkt, der hinter d« Nahcinhat
angeordnet ist (Fig. 1 und2). und dejen »often
stange über ein Gestänge 146 mit d^ ^chwismus
innerhalb der Maschine gekuppelt ι£ d£ ^^V,
ttiing des Druckzylinders C 1 den Stoffdrucker z» in
die angehobene Stellung bringt.
Weiterhin liegt hinter dem Stoffdrucker und ac
Mitnahmcrollc 46 ein Trennmesser >«· Das 1Jrenn
mcsser 148 sitzt an eincr McsserbcfcsUgung 150, die
bei 152 schwenkbar auf dem T.sch gelagert ist uiid
an, Endc des Nähvorgangs aus der in Fig.j ■jarge
stellten zurückgezogenen Stellung m cmc wirksame
Stellung direkt hinter der M.tnahmerol f «jjjjjj
werden kann, wie es der R'düungsp «·>
«ranscnau licht, wobei das Nähgarn durchtrennt wird das nor
.„«Wu,Pi«. die aufeinanderfolgenden Malcnalslucke
mlidnänder verbinde,. D» Messer 1«^™™,-normalen
unwirksamen Sie Hung am^ Ende des wan
voreanes. wenn der Stoffdrucker angehoben waü.
„„Γ da; Material freizugeben, diich einen B^^aIi
uunusdruckzylinuer C2 in die wirksame SlclKmg gc
h, acht. Vorder Nadel 24 hege. /Nve. im^ Ab™
voneinander angeordnete Foto-cIlen '^ ™
cincm Träger eingebaut sind, der um
Achsc drehbar is,, um relativ /.ur ^
schuWinic der Kante e relativ ™'" Nd^^a
einstellbar zu sein. Wie weiter unten noch erlaub wird, dienen die Photozellen / /, da/ ^c
rungsschienc 88 «7inzf ^^^ί άΙ erforeinrichtung
108 während des Nah^ r^^ dcn
dcrlichc Führungsbewegung e tult■ ^^ h ,4
!■■„.„/eilen /',, I\ und der Nadel 241 sind in Ms«.h
der Maschine zwei Offnungen 154 voge sch=
über flexible Leitungen 156 (I- ig. -) mit cmcr ^ t
nctcn UnlcrdruckqucUc verbunden ^^cl 24 un-Material
im kriiischcn Bereich vor der Nadel IA un
ten gehalten wird. Führungs-
Ι:λ sind Vorkehrungen ^roif"n- χ^™2 in
schiene 88 um die senkred.^ ^^f ™n^\es
Übereinstimmung mit den Signata die wahren^α
Nähvorgangs von den Fot^"c u nJ^^X der
werden, /u verschwenken,und^ um die mmig
Führungsschiene 88 B^*
von Hand einstellen.
werden in der inHg- 3 da.rgc
einander koordiniert wöbe *
schaft besitzt, die anfängliche
schiene 88 abzutasten, w'e ?^^,,^f^g£. je-
eingestellt worden .st, und d,cse SteHung J
des Nähvorganges ™*gj£Z£^ einmal für
Weise wird, wenn der Bcdl n C o n^f^
eben bestimmten Nahvorgangd*
stellung eingestellt ^J^^
tisch wieder in diese
wcgt. Es "ft daher nur£^
am Endc jedes ^"^^^chcn, ohne Rücksicht
Hen nächsten Vorgang <-« ·
^hre^2d^n ckzvlind b cr C6 auf, der unterhalb des
d£En* ^ .^ ^ ^
eincr Schwenklagerung 158 getragen wird. Die KoI-bcnstangc
des Druckzylinders trägt ein gegabeltes TvTlS das über einen Arm 162 mit einer senkoch
w schwcnkwcllc 164 gekuppelt ,st, die
r g ^ MBSchmenranmen «hindurch
bis an einc Stelle reicht, die oberhalb der durch den
m dargcslciiten Matcrialauflage reicht. Das eine
Hscj y ^ ^ ^ ^ Sc, k b n.
dcm ^ ^ vcrbundciu hrcnd das
'5 g ^ ^ ^ wd,c 164 Runden ,st.
^^ ^ tr„ obcrha,b dcs T)sdlcs U einen
starren Lcnkarm I68, welcher der dem Arm 162 über
Druckzylinder Γ6 erteilten Bewegung folgt Der £ .^ afl scincm von der w llc 164 Cnt-
^ ..^ cinc SclnvcnkvCrb.ndung
ι mil b cincm Endc eines Lenkers 172 verbunden.
cinc Sc|lwcnkvcrbindung Π4 an seinem
^ ^ Veriangcrung 88e der
Schicnc w in Verbindung steht Diese Verlängerung
cine Ro))c 1?6 dic auf dcm Tlsch 4 lauft.
fc in F s , gcschcn der Kolben nach rechts
^^^ ^^ ^.^ ^ , cnkarm I6g cnti,cgcn dem
JJ"--^ wrschwc„kt und schwenk, dadurch
Führungsschiene 88 entgegen dem Uhrzeigersinn
schwcnklapcrung 92. Wenn umgekehrt der
f. , ^ nach ,inks be , r.
Apm lftg cinc jm ulir7C1gcrsinn gerichtete
^^ bc unc, die zu einer entsprechenden
Schwenkbewegung im Uhrzeigersinn der Fuhrungsschiene
88 führt. Die Luft wird auf gegenuber.tegendcn Endcn
des Finstelldruckzylinders C 6 über die
noch zu erläuternde Steuerung eingeführt.
Einslc„ung dcr ι .agc der luhrungssch.ene 88
^^ ..^ dncn Einstc„cr 77' vorgcnom-
men werden, der an einer geeigneten Stelle an c.ncr Scitc dcr Maschine vorgesehen ist und c.ncn Fmstclliff 178 llnd cinc
die Stellung anze.gcnde Scheibe fc ^.^^ die mit ^. bogcnförncc „ ,c,tcnden
s cnlcn /·,.„' und 77>«" versehen ist. Die Schc.be
y F.instcllcrs 77' dreht sieh auf einer nach oncn
ragenden Welle 182. Der KinstcUgriff 178 ,st ,n die
^^ ^ eingesehraubt und ermöglicht durch Drehen in der richtigen Richtung die Fcststellup·» der
Scheibe 180 in jeder Stellung auf der Welle 82. Auf dcr Welle 182 ,st oberhalb der Scheibe drehbar cn
EinslcHkcUcnrad 184 angeordnet, das einen Schlafet
TPa trägt, der normalerweise eine neutrale StcHung
^ \ei{cnacn Segmenten 7 Γα und TPa
einnehmen soll, wie es in Fig. I und3 angcdeutei
Wcnn sich jcdoch der Schleifer TPcr auf den^
cincn odu andcrcn leitenden Segment be mdct unt
r 7/I m ßclricb isU arbeitct die Steuer-
einrichtung in der Weise, daß sie den Schlei er wie
der in die neutrale Stellung z.urückbrmg« wöbe, ein.
entsprechende Bewegung der Führungsschiene 88 ii
die eingestellte Stellung erfolgt, d,e anfänglich -on
Bedienungsmann durch cm Verdrehen der Schein.
180 des Einslellers TP hergestellt worde,, ist. Da
Kettenrad 184 ist über eine Kette 186 nut emem teebcnden Kettenrad 188 auf der Zwischcnwelle 16·
verbunden. Dadurch wird die Drehbewegung, die di
Zwischcnwclle 164 durch den Druckzylinder C 6 er
<5nooi/oo
ίο
fährt, um die Schiene 88 -Steuer, überlas Ketten —ckt hat, ™*£™™*% geger, das
rad 188, die Kette 186 und das Kettenrad 184 aut emg^g^ ^ Klemmeinrichtung 120 aus und drückt
den Einsteller TP gegeben. Festhaltewir- dann den Fußschalter FS2 nieder, um das Festklem-
Es kann wünschenswert sein, die Festhaltew ο bewirken. Das Umschalten des
kung der Unterdruck-Bohrungen «« Luft 5 ™ vom Kontakt ^ bringt den Druck-
bt F i ;Π^ in«; 'IS Ä«"*"™·- de» Druckzylinder C4 ium Bewegen der K-emmvorlisch
darstellt, die zusammen mit der erläuterten "chujngbe«* ^ ^ ^^
1Tm TfneTSei^deTsteuerung benSigtwerden, FS2, das den Beginn eines Nähvorgangs andeute«,
der Maschine, die bei1 derb ε"°™^ 0J t|ndnis der wird ein Relais RA mit Strom versorgt, dessen Konsmd
schematisch dargest 111 um dasVegm ^ ^^^ γρ unwjrksam machcn und
Wirkungsweise der Steuerung z^ Einstclldruckzylinder C6 für die Schiene so
^TI^lS^^SSfMT^r Leitung „ schalten, daß er durch die Fotozellen P1. P, gesteuert
'■"d "Zu t^m^f^cSer^fo^cnen "wie oben bereits erläutert, ist die einstellbare
η ν ν ir Chören soTenoid-ßcsteuerte Ventile, Scheibe 180 des Einstellers TP für die FührungsdieUdey
:,?pre I ηΓη "neumaÄ Betätigung. schiene mit zwei leitenden Segmenten TPa und
eic eic enispixuic >
., ft „ vcrbinden. « TPa" versehen, die mit dem Schleifer ΓΡα zum Ein-
Ε,ΐ'ΐ Sdge" ue t Ventil Vl verbindet die griff kommen können, wobei die Bewegung des
Hn„n uf Je tune196 mit dem Druckzylinder Cl für Schleifers mit der Bewegung der Führungsschiene 88
iÄÄÄ M Td dem Druckzylinder C2 für gekoppelt ist. Der Schleifer TPa ist normalerweise
das frennme'sser 148 Das Ventil Vl wird über den über Kontakle RA11, RAa des Relais Λ4 mit cmc
nonSerweis geschlossenen Kontakt «1« eines 30 Leitung* eines Relais ,I verbunden, das normale.-
STöEerunRsrclais Rl mi! Strom versorgt, dessen weise geschlossene Kontakte AIa aufweist Die Folo-Verzogerungsri-u
u>, dem Rclais ^ durch cmc Lc,tung Λ
KÄÄÄS Die SPu«ePdes verbunden und mit der Leitung X über den Kontakt
äSaisW S S einen ersten Fußschalter FSl RAa" des Relais «4 verbunden. Bei der in I-. g <
1 ','!.Τ Endschalter SS parallel zur Stromversor- 35 dargestellten Stellung kann das Relais Al über den
ZL ί der RuI estel ung der Einrichtung wird der Schleifer TPa des Einstellen TP gesteuert werde,,
S öffdrikker 28 durch die Betätigung des Druckzy- Wenn der Kontakt RAa gegen den Kontakt RAa ge-
IirnlerΠ in der angehobenen Stellung gehalten, und legt wird, nachdem das Relais RA mit Strom versorg
Ie el zeitL nimmt das Trennmesser 148 durch den worden ist. ist der Einsteller TP unwirksam gemacht
nrückTvlinde C2 die Arbeitsstellung ein. Beim öff- 40 und die Fotozelle P, dient als Eingang für das Rcbis
in[Kontaktes Ria infolge Erregung des Relais Al. Wenn sich der Schleifer TPa auf dem leitenden
ÜT lurch den Relais Rl wird der Stoffdrücker 28 in Segment TPa befindet, sind die Leitungen A' und \
I^ Ubeitsslclluni» bewegt und das Trennmesser 148 miteinander verbunden und betätigen das Relais .-II.
ν,ir,i in die zurückgezogene Stellung zurückbewegt. Wenn jedoch der Kontakt RAa in Berührung mit dem
n-.s Rel-iis Rl weist den Kontakt «2a auf, der 45 Kontakt RAa" gebracht wird, kommt die Foto/ci\c
-h ■ η Kontakt Ria" den Erregungskreis für ein P1 zur Wirkung und schließt, wenn sie dem Licht
über einen * . ^ ^^.^ Fu(ischaUcr rS2 ausgesetzt ist. einen Stromkreis über die Leitungen Λ
«Siilnt Das Relais Rl weist noch einen Haltekon- und X', so daß das Relais Al betätigt wird. In glci-
e;h2 der Beschlossen wird, wenn das Relais eher Weise steht das Relais Al unter der Steuerung
Scr den ersien Fußschalter FSl mit Strom versorgt 50 durch den Einsteller TP über das Scgrm TPa" u-u
wiS so daß der Bedienungsmann seinen Fuß vom durch die Fotozelle P2. Das Relais Al weist einen er
™ '; FS{ wegnehmen kann, nachdem er den stcn Kontakt .12« auf. der normalerweise gcschlosscr
Ähi ,„r cinBcleitet hat bei dem der Stoffdrücker 28 ist und einen Hrrcgungskreis für ein solenoidgesteu
t die Arbei ss ellune bewegt und das Trennmesser crtes Ventil VS über den Kontakt RAb' des ReIa.
14«ι IUS deS nS weg herausbewegt worden ist. Das 55 R* schließt. Weiterhin besitzt das Relais Al eine,
148 aus ™m Nanweg^ Sch]ießep B des zwejten Fuß. Kontakt A2b, der normalenveise offen ist und bc
1 ilt -rs FM mit Strom versorgt wird, weist einen Stromversorgung des Relais einen zweiten Frrc
Ρ«η·η Kontakt Ria auf der normalenveise am Korn- gungskreis für das solenoidbetätigte Ventil VS übe
?·Tk. Ria' anlieet dann aber mit dem Kontakt ,\3e" die Kontakte RAb" des Relais RA schließt, das dan
u Λ η wiril in der Ruhestellung der Einrichtung 60 mit Strom versorgt ist. um den Einstcller TP aus/i
^hHeBt der Kontakt Ria einen Erregungskreis für schalten. Bei der dargestellten Stellung schließt de
las Solenoid SL das normalerweise den Klcmmstift Einsteller TP einen Stromkreis über die Lei.ung
i?n in der zurückcezoRenen Stellung hält. Das Relais Y' in dem Augenblick, in dem der Schleifer TPa ai
r\!weist weiterhin einen Haltekontakt Rib auf. der dem leitenden Segment TPa" steht, um den Em
• η Haltekreis schließt und gestattet, daß der Be- 65 gungskreis für das solenoJgesteuerte Ventil VS 2
einen "*"J sdnen Fuß vom Fußschaltcr FS2 unterbrechen unrl dadurch die rechte Seite des Eil
uienurie . - ■ _ ^ eingeleitet hat. Wenn steildruckzylinders C6 zu entlüften. Ls sei noch en
"iTder Siemingsmann den Fußschalter FSl her- mal zusammengefaßt: Wenn der Einsteller TP d
Steuerung übernimmt (das Relais RA ist stromlos), wird der Einstelldruckzylinder C6 über die solenoidgesteuerten
Ventile VA und VS in geeigneter Weise derart mit Druckluft versorgt bzw. entlüftet, daß der
Schleifer TPa in die in F i g. 3 dargestellte neutrale
Stellung bewegt wird. Das läßt sich an Hand der Fig. 5 verfolgen, in der der Schleifer TPa auf dem
Segment TPa" steht, wobei das -Relais RA nicht mit Strom versorgt wird, so daß der Einsteller den Einstclldruckzylindcr
C6 steuert. In diesem Falle wird ein Stromkreis über die Leitungen Y, Y' hergestellt,
der die Kontakte des Relais Al derart schaltet, daß
der Errcgungskreis für das solenoidgesteucrle Ventil
VS über den offenen Kontakt AIa unterbrochen wird. Das Schließen des Kontaktes Alb hat keine
Wirkung, d? das Relais RA, nicht mit Strom versorgt
wird. Durr'i Betätigung des solenoidbctäligten Ventils
KS wird das rechte Ende des Druckzylinders C'6 entlüfte). Druckluft kann in das linke Ende des Zylinders
C'6 über das solenoidgcsteuerte Ventil VA eintreten, welches über die geschlossenen Kontakle
/lla mit Strom versorgt wird. Dadurch wird der Einstclldruekzylinder
C6 so lange betätigt, bis der Schleifer 77'«, der mit dem Betätigungsgestänge für die
Schiene verbunden ist, wieder seine in Fig. 3 dargestellte
neutrale Stellung einnimmt, worauf die Verbindung über die Kontakte des Relais Al geöffnet
und das Relais wieder in die in Fig. 3 dargestellte Stellung gebracht wird.
In F i g. 4 ist ein typischer Betriebszustand tür die Einrichtung dargestellt, bei dem das Relais RA erregt
ist, so daß über die Kontakte RAa und RAb die Relais
Ai und Al der direkten Steuerung durch die Fotozellen
Px und /'., ausgesetzt sind. Beim dargestellten
Zustand liegt das" Material derart, daß es die Fotozelle l\ nicht verdeckt, wodurch das Relais /12 in der
Weise betätigt wird, daß der Erregungskreis für das soknoidbetätigte Ventil K5 über die Kontakle RAh
unii RAb" geschlossen wird. Da das Material die Foto/die P1 abdeckt, bleibt der Kontakt Ala geschlossen
und das solenoidbctätiglc Ventil VA bleibt erregt. Der Einstelldruckzylindcr ("6 zeigt daher an.
daß der Vorgang in der richtigen Weise ablauft und daß keine Verschiebung der Führungsschiene 88 zu
erfolgen hat (vgl. den Zustand in Fig. 1, bei dem die Foto/eile P., nicht abgedeckt ist. während die Fotozelle
PA kein Licht erhält, wodurch die richtige Zuführung des Materials M zur Nähstelle gegeben ist).
Wenn nun die Fotozelle P1 Licht erhält, wodurch ange/eigt
wird, daß die Kante e vom gewünschten Nahtverlauf zu weit nach links abgewichen ist (gesehen
in Vorschubrichtung), wird das Relais Al so belangt,
daß der Kontakt A \a geöffnet wird, wodurch das solenoidgesteuerte Ventil VA derart eingestellt
wird, daß die entsprechende Seite des Druckzylinders CS entlüftet wird. Die andere Seite des Druckzylinders
wird weiter mit Druckluft beaufschlagt. Dadurch wird die Kante e des Materials M wieder in die
richtige Zuführbahn relativ zur Nadel 24 gebracht. Wenn das Material dabei zu weit nach rechts verschoben
wird, so daß beide Fotozellen abgedeckt sind, wird über das Relais Al der Erregerkreis für
das solenoidbetätigte Ventil V5 unterbrochen. Da
über das Ventil VA weiter Druckmedium auf die andere Seite des Druckzylinders gegeben wird, wird die
Führungsschiene 88 wieder so weit verschoben, bis die Kante e wieder die richtige Lage einnimmt.
Es soll jetzt ein typischer Arbeitsablauf geschildert werden, um das Verständnis der Einrichtung zu erleichtern.
Es soll jetzt ein typischer Arbeitsablauf geschildert werden, um das Verständnis der Einrichtung zu erleichtern.
Zu Beginn legt der Bedienungsmann das Material auf den Tisch der Maschine über die Vorschubeinrichtung
60 und bringt das vordere Ende des Materials unter den Stoffdrücker 28. Der Stoffdrücker ist
durch den Druckzylinder Cl in seine unwirk .:nie Stellung angehoben und das Trennmesser 148 liegt in
Richtung des Nahtverlaufs, da es gerade das vorhergehende, genähte Stück abgeschnitten hat. Der Bedienungsmann
stellt dann die Klemmeinrichtung 108 längs der Führungsschiene 88 in eine Stellung, in der
der Klemmstift mit dem hinteren Ende der Kante c zum Eingriff kommen kann. Auf, Grund einer gewissen
Erfahrung kann der Bedienungsmann dann bestimmen, ob die seitliche Stellung der Führungsschiene
88 relativ zur Nähstelle durch Verdrehen des Knopfes 106 verändert werden sollte oder nicht, um
dadurch sicherzustellen, daß das Material beim Durchlauf durch die Nähmaschine keine zu großen
Verschiebungen ausführen muß. Dann drückt der Bedienungsmann den Fußschaltci FSi herunter, der
das Relais Rl betätigt, welches das Relais Ri stromlos
macht. Durch die Erregung des Relais Rl beim momentanen Niederdrücken des Fußschalters /-".Sl
wird ein Haltekreis geschlossen.
Das Stromloswcrden des Relais RX läßt den Stoffdrücker 28 in Anlage an das Material kommen,
so daß dieses festgehalten wird, und läßt das Trennmesser
148 aus" der Richtung des Nahtverlaufs heraustreten. Dann drückt der Bedienungsmann der.
Fußschalter FSl nach unten, wodurch das Relais Ri erregt wird. Die Bewegung des Kontaktes Ria bewirkt,
daß der Klemmstift 120 zum Eingriff mit der hinteren Kante des Materials kommt, da das Solenoid
.S/. stromlos wird. Weiterhin wird das solenoidgesleuerte Ventil Vi betätigt, welches die am Motor
30 befindliche Kupplung zum Eingriff bringt und außerdem den Vorschubdruckzylindc· ("4 betätigt,
so daß die Trägheit der Kltmmcinricluung 108 überwunden
wird und diese beginnt, sich längs der Führungsschiene 88 zu bewegen. Der Stoffdrücker 28
und die Mitnahmerolle 46 bewegen jetzt das Material an der Nähstellc vorbei, wobei das hintere Ende des
Materials durch die Führungsschiene 88 unter F'iifluß
der Fotozellensteucrung geführt wird, wie es oben erläutert wurde. Das Schließen des Fußschaltcrs
FSl versorgt weiterhin das Relais RA mit Strom durch das der Einsteller TP unwirksam gemacht unt
der Einstelldruckzylinder C6 unter die direkte Steue rung der Fotozellen P1, /'., gebracht wird, dii
dauernd die Lage der Kantet· des MaterialsΛί abla
sten, wie se oben in Verbindung mit F i g. 4 erlauter wurde. Abwechselnd wird die eine oder andere Seiti
des Druckzylinders C6 entlüftet, während die jeweil andere Seite mit der Druckquclle in Verbindun
steht, um eine neue Einstellung der Führungsschien 88 zu erreichen, wenn die Kante e des Materials vo
der Nähstelle abgetastet wird. Am Ende des V01 gangs berührt die Klemmeinrichtung 108 den Enc
schalter 55, der durch Öffnen des Haltekontakts /?3
den Haltekreis für das Relais R3 unterbricht. D; Übergang des Relais R3 in die in Fig. 3 dargestellt
Stellung unterbricht den Erregungskreis für uas >olt
noidbetätigte Ventil F3, wodurch die Kupplung zui Motor 30 gelöst wird und ermöglicht, daß die ii
Druckzylinder CA befindliche Feder den Kolben wi< der in die Ausgangslage zurückbringt. Weiterhin wii
durch das Öffnen des Hndschaltcrs SS der Erregungskreis für das Relais R4 geöffnet, so daß jetzt wieder
die Hinrichtung unter der Steuerung durch den Einsteller TV steht, der die Anfangsstellung der Führungsschiene
wiederherstellt, die anfänglich durch Verstellen der Seil 'ibe 180 eingestellt worden ist.
Wenn beispielsweise, wie es bei der Erläuterung der F ig. 5 beschrieben wurde, der Schleifer TVa auf
dem Segment TVa" steht, wenn das linde des Nähvorgangs
durch den Endschalter SS angezeigt wird. wird durch das Stroniloswerden des Relais R4 die
Führungsschiene wieder in die Ausgangsstellung ziirückbewegt.
Das Umschalten des Kontakts R 3a des Relais R3 auf den Kontakt Ria' \ersorgt das solenoiUbelütigle
Ventil für den Klemmstift 120 mit Strom und läßt gleichzeitig die Klemmeinrichtung
108 wieder ir. die eingestellte Ausgangsstellung dadurch zurückkehren, daß der Druckzylinder C3 betätigt
wird.
Wenn auch das Öffnen des Endschalters .S'.S' den
Haltekreis für das Relais Rl über den Kontakt RIb
unterbricht, wobei der Erregungskreis für das R.lais Rl geschlossen wird, wirkt die Verzögerung des Relais
Rl doch in der Weise, daß der Kontakt./;la noch
eine gewisse Zeil offen bleibt, die — wenn sie auch
verhältnismäßig kurz ist — doch ausreicht, daß das finde des Materials an der Nähstelle vorbeitritt. Ler
Antrieb der Nähmaschine besitzt genügend Trägheit, daß er die Vorschubbewegung über den Stofischiei :r
hinweg und über die Mitnahmeroile 46 hinweg !umsetzt,
ohne Rücksicht darauf, daß die Kupplung .8 bereits gelöst ist. Schließlich wird noch infolge ths
Schließens des Kontakts Al« der Stoffdrücker 28 abgehoben,
und das J lennmesser 148 wird über ti e
Fäden hinweggezogen, so daß diese durchschnitten '.'.erden.
Der NähvorgaiiR wird nach dem Slromloswerdc 1
des Relais R4 durch den Einsteller TV abgeschkvsen.
der in Führungsschiene 88 wieder in die anfäm lieh
eingestellte Stellung bringt, worauf der Bedu nungsmann
das nächste Stück in die Hinrichtung einlegt. Am Ende jedes beliebigen Produktionsablauf
ist es verhältnismäßig einfach, die notwenigen Einstellungen für die nächste Nahtform vorzunehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Nähmaschine zum selbsttätigen Herstellen
von parallel zu einer Werkslückkante verlaufenden Nähten, mit einer Vorschubvorrichtung und einer
Führungsvorrichtung, die aus einer in der Nähe der Stichbildestelle schwenkbar gelagerten und
sich von der Stichbildestelle über die gesamte Werkstücklänge erstreckenden Führungsschiene
besteht, auf der ein mit dem Werkstück an dessen der Stichbildestelle abgewandten Ende verbundener
Führungsschlitten bewegbar angeordnet ist. dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene
(88) gerade ausgebildet ist, die Schwenkachse der Führungsschiene (88) hints r der Stichbildes'-Ile liegt und die Führungsschiene
(88) an ihrem fieien Linde mit einer Antriebsvorrichtung (C6. 168, 172) verbunden ist, die von
einer vor der Stichbildestelle angeordneten, die Werkstückkante (e) abtastenden Vorrichtung
(/1I, Pl) steuerbar ist.
2. Nähmaschine nach Ansprurh 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsschiene (88) über eine Gewindespindel (102) mit einer auf der
Schwenkachse gelagerten Gewindemuffe (104) verbunden ist, so daß die Führungsschiene quer
zu der Werkstüci.Vorschubrichtung einstellbar ist.
3. Nähmaschine nach Ansp uch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, da'<
die die Werkstückkante (e) abtastende Vorrichtung aus zwei Fotozellen
(Pl, Pl) besteht, die so angeordnet sind, daß jeweils eine vom Werkstück verdeckt wird.
4. Nähmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Fotozellen (Pl, P2) in
einem gemeinsamen um eine senkrechte Achse drehbar gelagerten Träger angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW0045396 | 1967-12-21 | ||
| DEW0045396 | 1967-12-21 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1685103A1 DE1685103A1 (de) | 1971-10-21 |
| DE1685103B2 DE1685103B2 (de) | 1973-02-08 |
| DE1685103C true DE1685103C (de) | 1973-09-06 |
Family
ID=
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