DE168166C - - Google Patents

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DE168166C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
    • H04Q5/02Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with direct connection for all subscribers, i.e. party-line systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

Jal^iitar/mfe.
ΟΛ-Wl-Vl H^lCj
Siiiixefucti bet ve
KAISERLICHES
PATENTAMT
Patentschrift
- M 168166 KLASSE 21 n.
PAUL ARNHEIM in HANNOVER.
angeschlossene Sprechstellen.
Zusatz zum Patente 152999 vom 30. November 1901.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Juli 1903 ab. Längste Dauer: 29. November 1916.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Schaltungsanordnung der Einstell- und Auslöseelektromagnete bei Fernsprechschaltern für gemeinschaftliche Leitungen, welche gemäß dem Patent 152999 eingerichtet sind.
Nach diesem Patent wird die Einstellung und Auslösung des Schalthebels e, wie auf Seite 2 beschrieben ist, durch die Elektromagnete d und ν besorgt. Der Elektromagnet d liegt in einem Lokalstromkreis, welcher über die Kontakte α2 α3 des Relais' α αλ geschlossen wird (s. Patent 152999, S. 2, Zeile 52/53). Der Elektromagnet ν hingegen wird von einem Lokalstromkreis beherrscht, welcher durch Kontakt 47, 48 am Anker t1 des Relais t geschlossen wird (s. Patent 152999, S. 2, Zeile 109/110).
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Anordnung, welche das Wechselstromrelais aa1 in ein solche Lage versetzt, daß es den Lokalstromkreis des Einstellelektromagneten d oder des Auslöseelektromagneten ν nach Bedarf beherrscht.
Im besonderen kennzeichnet sich die Neuerung dadurch, daß das Wechselstromrelais aa1 bei seiner Erregung durch den Linienstrom über Kontakte s5 sa, welche von der in
Ruhelage; befindlichen Schaltstange g'2 überbrückt werden, den Einstellelektromagneten d in Tätigkeit setzt, während bei der nach erfolgter Gesprächsbeendigung oder erfolglosem Anruf stattfindenden Erregung des Wechselstromrelais durch einen nach Ablauf des Laufwerkes f g über Kontakte sl s2 geschlossenen Ortsstromkreis der Auslöse-Elektromagnet ν von dem Wechselstromrelais unmittelbar über Kontakte s7 ss zum Ansprechen gebracht wird, die von der Schaltstange g2 in ihrer Arbeitslage geschlossen werden.
Um einen klaren Überblick zu gewähren, werden nachstehend die Gesamtvorgänge beim Anruf von Seiten des Amtes, sowie Rückstellung nach beendetem Gespräch geschildert. Wenn beispielsweise die Nebenstelle I angerufen werden soll, sendet das Amt mittels eines Wechselstrominduktors,. welcher Erdanschluß hat, einen Stromstoß in die Leitung. Der Strom nimmt den in der Patentschrift 152999, S. 2, Zeile 47, beschriebenen Weg: i, 2, 3, a1, 4, a, 5, Kondensator b, 6, 7, Erde. Durch diesen Stromstoß wird der Anker a1 vom Elektromagneten α angezogen und damit eine Kontaktstelle a2 a% geschlossen. Hierdurch entsteht der Stromweg a1, c, d, s5, g6, s6, a3. Der Elektromagnet d zieht seinen
*) Früheres Zusatzpatent 157506.
Ankert1 an, und zwar bei einem Stromstoß nur einmal. Hierdurch wird der Schalthebel e mittels des Zughakens d2 um einen Zahn gedreht, d. h. auf Stromschlußstück e1 gebracht. Gleichzeitig wird das Laufwerk g g'2 wie in dem Patent 152999, S. 2, Zeile 58 bis 61, ausgelöst. Die Stromschlußstücke g·4 und g6 gleiten hierdurch von den Kontakten s3 s4 und s5 s6 ab. Alsdann wird die Nebenstelle I vom Amt mittels Wechselstromes über die Doppelleitung 1 und 62, nämlich i, e, el, i1, 19, Ar1, c2, 62 angerufen. Nebenstelle I kann sich in üblicher Weise durch Abnehmen des Hörers m1 vom Haken z1 melden, der Sprechstromkreis ist alsdann der folgende: 1, e, e\ i1, 23, ml, c1, c2, 62. In der Zwischenzeit erreicht das Laufwerk g g2 nach etwa 1 :/2 Minuten den Endpunkt seines Laufes, und die Kontaktstücke g* und g6 schließen die Kontakte sl s2 bezw. s7 und ss. Sobald jetzt die Kontaktstelle a1 az auf die nachstehend erwähnte Weise durch einen Ortsstrom geschlossen wird, kann der Elektromagnet d wegen der Unterbrechung der Kontakte s5 sß nicht mehr erregt werden, vielmehr tritt der Auslöseelektromagnet ν in Tätigkeit, sobald durch Anhängen des Hörers m1 das Relais α α1 erregt wurde. Dies geschieht auf folgendem Wege: 2'1, 19, Ar1, 62, c, s2, gi, s1, a, e, e1, i1. Die Kontaktstelle α2 as wird geschlossen und der Elektromagnet ν wird auf folgendem Wege erregt: α2, c, ν, s7, g6, sB, αΆ. Die Ruhelage des Schalthebels e wird auf die im Patent 152999 auf S. 2 von Zeile 115 ab beschriebene Weise nach erfolgter Erregung des Elektromagneten ν hergestellt und das Aufziehen des Laufwerkes g g2 wird durch den Elektromagneten w besorgt.
Sollte der Teilnehmer der angerufenen Nebenstelle den Weckruf nicht beantworten, so tritt Rückstellung ein, sobald durch den Hebel g2 des Laufwerkes fg die Kontakte s1 s'2 und s1 s8 durch die Kontaktstücke gi ga geschlossen wurden, da der Wecker k1 im Stromkreis verblieb.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Schaltungsanordnung der Einstell- und Auslöseelektromagnete bei der in der Patentschrift 152999 beschriebenen Schaltvorrichtung für gemeinsame Leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Wechselstromrelais (a ax) bei seiner Erregung durch den Linienstrom über Kontakte (s* S6J, welche von der in Ruhelage befindlichen Schaltstange (g1) überbrückt werden, den Einstellelektromagneten (d) in Tätigkeit setzt, während bei der nach erfolgter Gesprächsbeendigung oder erfolglosem Anruf stattfindenden Erregung des Wechselstromrelais durch einen nach Ablauf des Laufwerkes (f g) über Kon- ■ takte fs1 s'2J geschlossenen Ortsstromkreis der Auslöseelektromagnet (v) von dem Wechselstromrelais unmittelbar über Kontakte (s1 ssj zum Ansprechen gebracht wird, die von der Schaltstange (g'2J in ihrer Arbeitslage geschlossen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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