DE167980C - - Google Patents

Info

Publication number
DE167980C
DE167980C DENDAT167980D DE167980DA DE167980C DE 167980 C DE167980 C DE 167980C DE NDAT167980 D DENDAT167980 D DE NDAT167980D DE 167980D A DE167980D A DE 167980DA DE 167980 C DE167980 C DE 167980C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
rod
lever
slide
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT167980D
Other languages
English (en)
Publication of DE167980C publication Critical patent/DE167980C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F19/00Wheel guards; Bumpers; Obstruction removers or the like
    • B61F19/06Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track
    • B61F19/08Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVl 167980 KLASSE 2Od.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für elektrische Straßenbahnwagen u. dgl., bei welcher durch einen schwingenden Fühler beim Gegentreffen gegen irgend einen Widerstand ein Fanggitter ausgelöst wird, während gleichzeitig der Betriebsstrom unterbrochen wird.
Die Erfindung besteht nun darin, daß rait dem von dem niederfallenden Fänger ausgelösten Ausschalteschieber der Stromunterbrechungsvorrichtung ein vom Führerstande aus zu bewegendes Gestänge verbunden ist, welches einzig und allein den Ausschalteschieber in die ursprüngliche Schaltelage zurückzuführen gestattet, so daß Unglücksfälle durch zu frühes Einschalten des Stromes vermieden werden.
Auf der Zeichnung zeigen die Fig. 1 und 2 die neue Vorrichtung an einem Wagen in Ansicht und Grundriß. Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 und 2, von links nach rechts gesehen. Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1 und 2, von rechts nach links gesehen. Fig. 5 zeigt eine Einzelheit der Auslösevorrichtung in größerem Maßstabe. Fig. 6 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung zur Bewegung eines elektrischen Strom- ausschalten.
In den Figuren bezeichnet α den Wagenkörper, b den Rahmen des Untergestelles, c die Räder und d eine Achsbuchse. An der Unterseite des Führerstandes e ist an jeder Seite ein Rahmen f befestigt. An den unteren Enden dieser Rahmen sind Hebel h angelenkt, welche hölzerne Bretter k tragen und so ein Schwinggitter bilden. An dem oberen Ende der Hebel h ist oberhalb der Zapfen g eine Stange m zu den Brettern k gleichgerichtet befestigt. Ein Hebelarm ο sitzt auf einer Querwelle p, an der Avxneq befestigt sind, die das Fanggitter r tragen. Die Welle ρ wird von Armen s getragen, die von der durch Rahmen u getragenen Leitschiene t gehalten werden. Die Schiene t trägt einen Anschlag v, gegen den sich eine gespannte Feder n> legt, deren anderes Ende den senkrechten Teil des Hebels 0 von sich wegzuschieben sucht.
Trifft bei der vorliegenden Anordnung der Fühler h k gegen einen Widerstand, dann wird der Fühler nach rückwärts und die Stange m infolgedessen nach vorwärts aus dem. Einschnitt η des Hebels ο (Fig. 5) geschwungen. Der Hebel 0 wird dann ebenso wie das Gitter durch die Feder w abwärts gepreßt. Die Feder ist verhältnismäßig stark ausgebildet, um eine schnelle Vorwärtsbewegung des Fanggitters r q zu bewirken.
Der Fühler kann indessen auch von dem Führerstande aus bewegt werden, da dort eine Stange χ vorgesehen ist, welche an ihrem unteren Ende an einen Hebel y angreift, dessen Drehzapfen ^ von einem an der Plattform befestigten Rahmen 2 getragen wird und dessen unterer Arm die Stange m für ge-

Claims (1)

  1. wohnlich berührt, so daß beim Abwärtsdrücken der Stange χ die Stange m nach vorn geschoben wird und außer Eingriff mit der Nut des Hebelarmes ο kommt.
    Um den Fühler h k sowie das Fanggitter in die ursprüngliche Lage zurückzubewegen, ist eine Fußstange 3 vorgesehen, welche an ihrem unteren Ende an einen mit dem Hebel h verbundenen Arm 4 angelenkt ist. Wird
    durch Abwärtsbewegung der Fußstange 3 der Fühler in seine ursprüngliche Lage zurückbewegt und die Stange m dadurch gehoben, dann bringt diese Stange durch Eingriff mit dem Daumenende 5 des Hebels 0 diesen sowie die Greifer entgegen dem Widerstand der Federw in die ursprüngliche Lage zurück.
    Die Bremsklötze 6 sind an einem Bremsbande 7 befestigt, welches einen sich nach abwärts erstreckenden Arm 30 besitzt. Die Hebel 9 an jeder Seite des Wagens sind fest auf der Welle ρ angeordnet und können mit dieser auch aus einem Stück bestehen. Sie sind miteinander sowie mit dem Hebel 0 durch eine Querstange 10 verbunden. Ferner kann zur weiteren Verbindung dieser Teile eine Stange 20 vorgesehen sein.
    Beim Abwärtssenken des Fanggitters bewegen sich die Hebel 9 vorwärts, so daß ihre oberen Enden sich über das daumenartige Ende des Armes 30 bewegen und dadurch gestatten, daß die Bremsklötze durch Federn 11, von denen je eine an jedem Bremsklotz angreift, gegen die Räder gepreßt werden. Das untere Ende der Feder ist dabei mit der Leitschiene t verbunden.
    Der Hebel ο besitzt weiter einen Arm 12, an den eine Kette 13 angreift, deren anderes Ende an einem in Führungen 15 gleitenden Schieber 14 befestigt ist. Der Schieber 14 ist derart mit einem Stromschalter für den Motorstrom verbunden, daß beim Anziehen der Kette der Schalter geöffnet und der Motorstrom dadurch unterbrochen wird. Wird der Schieber rückwärts bewegt, so wird der Schalter geschlossen und der Strom wieder eingeschaltet. Beim ' Abwärtsdrücken des Hebels 0 wird der Schieber 14 durch die Kette nach vorwärts gezogen, bei Zurückbewegung des Hebels 0 in seine normale Lage wird der Schieber 14 jedoch nicht in die normale Lage zum Schließen des Schalters zurückbewegt, der Schalter bleibt vielmehr offen. Zum Schließen des Schalters ist es notwendig, die Fußstange 16 am Führerstande nach abwärts zu bewegen. Das untere Ende dieser Stange ist mit einem bei 18 drehbaren Winkelhebel 17 verbunden, der an eine mit dem Schieber 14 verbundene Stange 19 angreift. Der Schieber wird durch diese Stange zurückgeschoben und der Schalter dadurch geschlossen. Diese Anordnung zum Schließen des Schalters ist getroffen, um zu verhindern, daß der Strom eingeschaltet wird, bevor der die Unterbrechung hervorrufende Gegenstand oder Körper entfernt ist, um dadurch Unglücksfälle zu vermeiden.
    Selbstverständlich kann die Anordnung an jedem Ende des Wagens vorgesehen sein. In diesem Falle genügt ebenfalls ein Stromschalter. Der Schalter kann selbsttätig durch die Schutzvorrichtung an jedem Ende des Wagens geöffnet und von einem der beiden Führerstände aus zwangläufig geschlossen werden. Der Schieber 14 wird zu diesem Zweck, wie in Fig. 6 gezeigt, an jedem Ende mit einer Kette versehen, deren eine 13 mit dem Hebel 0 der Schutzvorrichtung in dem einen Ende des Wagens verbunden ist, während die andere 49 über eine Führungsscheibe 50 läuft und an einem entsprechenden Hebel an dem anderen Ende des Wagens angreift. Der Schalter wird von dem einen Ende des Wagens durch eine Stange 51 unter Vermittelung eines bei 53 drehbaren Hebels 52 geschlossen.
    Pate ν τ-An SPRU CH :
    Auslösbare Straßenbahnschutzvorrichtung mit Vorrichtung zum Unterbrechen des Betriebsstromes bei Intätigkeittreten der Schutzvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem von dem niederfallenden Fänger ausgelösten Ausschalteschieber(i4) der Stromunterbrechungsvorrichtung ein vom Führerstand aus zu bewegendes Gestänge (16, 17, 19) verbunden ist, das allein den Ausschalteschieber in die ursprüngliche Schaltlage zurückzuführen gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT167980D Active DE167980C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE167980C true DE167980C (de)

Family

ID=433245

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT167980D Active DE167980C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE167980C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102014111934B3 (de) Vordereinheit für eine Skibindung und System, bestehend aus einer Vordereinheit und einer Hintereinheit
DE1130716B (de) Schiebedeckel fuer Kraftfahrzeuge mit einer Verriegelungsmechanik und Mitteln zum Feststellen und/oder Hochstellen des Schiebedeckels
DE167980C (de)
EP2399801B1 (de) Radvorleger für Schienenfahrzeuge
AT42084B (de) Selbsttätige Weichenstellvorrichtung.
DE900554C (de) Kippbuehne zum Entleeren von Fahrzeugen
DE238273C (de)
DE907255C (de) Faltbares Schiebedach fuer Kraftfahrzeuge od. dgl.
AT304322B (de) Fersenstrammer für Skibindungen
DE813104C (de) Kippvorrichtung fuer die Pritsche von Lastwagen, Anhaengern, Ackerwagen u. dgl.
DE71662C (de) Eingeleisungsrampe für Eisenbahnfahrzeuge
DE237685C (de)
DE687845C (de) Vorrichtung zum Auf- und Abprotzen von Leitern, insbesondere von Feuerwehrleitern
DE527552C (de) Sicherheitsvorrichtung gegen das UEberfahren von Eisenbahn-Haltsignalen
DE180836C (de)
DE929429C (de) Einrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen
DE396042C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Herabziehen entgleister Stromabnehmer elektrischer Bahnen
DE174184C (de)
DE878067C (de) Selbsttaetige Kupplung fuer Eisenbahnwagen
DE375936C (de) Vorrichtung zum Halten von auf eine Kipperplattform aufgefahrenen Wagen
DE381034C (de) Maschine zum Scheibenschneiden von Material
DE224870C (de)
DE4126600A1 (de) Transportgreifer mit sperreinrichtung
DE269341C (de)
DE1169984B (de) Loesevorrichtung fuer eine selbsttaetige Schienen-fahrzeugkupplung