DE16779C - Kolbendichtung für Petroleumlampen - Google Patents

Kolbendichtung für Petroleumlampen

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DE16779C
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kerosene
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kerosene lamps
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DENDAT16779D
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B. B. SCHNEIDER in Orange, New - Yersey (V. St. A.) und W. DETTE in Berlin SO., Grimmstrafse39
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0041Fuel supply
    • F21V37/0045Fuel supply using hydrostatic pressure or weights
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
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  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Kolbendichtung für Petroleumlampen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 25. Mai 1881 ab.
Die Moderateurlampen, in welchen der Brennstoff durch ein Pumpwerk emporgedrückt wird, haben bisher nur für Rüböl benutzt werden können, weil man keine Kolbendichtung kannte, welche sich gegen die Einwirkung von Petroleum und dergleichen flüchtigen Kohlenwasserstoffen als dauerhaft und brauchbar erwies. Die aus Leder hergestellte Kolbendichtung verdirbt bei der Benutzung in Petroleumbehaltern sehr schnell, so dafs sie, wegen vieler Unzuträglichkeiten und zu häufiger Auswechselung, im praktischen Gebrauche fast werthlos ist.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist deshalb, eine Kolbendichtung herzustellen, welche gegen Petroleum und dergleichen flüchtige Kohlenwasserstoffe durchaus und dauernd widerstandsfähig und dabei so geschmeidig ist, dafs sie eine vollkommene Abdichtung bewirkt.
Dieser Zweck wird erreicht, wenn die Kolbenpackung aus einer Mischung von Leim oder Gelatine, Glycerin und Wasser hergestellt wird, einer Masse, wie sie in neuerer Zeit für das sogenannte »Umdruckverfahren« vielfach benutzt wird und deren Zusammensetzung durch Auswechselung gleichartiger Materialien, z. B. durch Zusatz von Zuckerlösungen anstatt Glycerin, oder durch Beimengung verschiedener unwesentlicher Substanzen noch mannigfach variirt werden kann. Z. B. empfiehlt sich ein Zusatz von Zinkweifs, um der Masse mehr Consistent und zugleich Färbung zu geben.
Diese weiche, im heifsen Zustande flüssige Masse wird in die geeignete Form für die Kolbendichtung gebracht und behält, wenn erkaltet, diese Form unverändert bei. Wenn nun auch die so geformte Packung, vermöge ihres starken Leimgehalts, gegen Petroleum und dergleichen flüchtige Kohlenwasserstoffe schon vollständig widerstandsfähig ist, so ist sie doch in diesem Zustande noch nicht zu gebrauchen, weil sie zu klebrig oder schwammig ist und bei der Reibung gegen den Punipencylinder zu viel Adhäsion hat, also anklebt oder anhaftet, und sich dadurch auch zu rasch abnutzen würde.
Dieser Uebelstand wird vermieden, indem der geformten Packung ein Anstrich von einer concentrirten Lösung , doppeltchromsauren Kalis gegeben wird. Nach Eintrocknung dieser Lösung gewinnt die Packung eine glatte, sehr zähe und nicht im geringsten klebrige Aufsenfläche, welche allen Anforderungen, die an einen in Petroleum arbeitenden Pumpenkolben gestellt werden können, durchaus genügt; sie wird vom Petroleum in keiner Weise angegriffen und kann selbst mit heifsem Wasser ohne Nachtheil gewaschen werden. Die Behandlung mit doppeltchromsaurem Kali bildet also einen wesentlichen Bestandtheil des vorliegenden Verfahrens.
Die Packung wird wie gewöhnlich in einen Kolben eingespannt und legt sich mit ihrem elastischen Rand eben so sanft als glatt und dicht an die Cylinderwand an, wodurch die Bewegung des Pumpenkolbens in der Lampe eine aufserordentlich leichte, geschmeidige wird..
Dieselbe Kolbenpackung kann auch in Petroleumpumpen und allen anderen Pumpen,
welche nicht zu grofse Reibung des Kolbens haben, mit Vortheil angewendet werden.
Anstatt die Packung ganz aus der beschriebenen Masse zu formen, kann sie auch aus einem geeigneten, auf einer oder auf beiden Seiten mit derselben überzogenen Stoff bestehen.

Claims (1)

  1. PATENT-Ansprüche:
    i. Das Verfahren zur Herstellung von Korbendichtungen, insbesondere für Petroleumlampen, Petroleumpumpen und dergleichen Apparate, aus einer Mischung ,VOn1JLeIm -,oder Gelatine, Glycerin oder gleichartigen Substanzen, z. B. Zuckerlösungen, und Wasser, unter Behandlung dieser plastischen Masse mit einer Lösung von doppeltchromsaurem Kali.
    Eine Dichtung für Pumpenkolben, insbesondere für Petroleumlampen, Petroleumpumpen und dergleichen Apparate, welche Dichtung aus der nach vorstehendem Verfahren hergestellten Masse, mit oder ohne StofTeinlage oder -Unterlage, geformt ist.
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