DE167145C - - Google Patents
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- DE167145C DE167145C DENDAT167145D DE167145DA DE167145C DE 167145 C DE167145 C DE 167145C DE NDAT167145 D DENDAT167145 D DE NDAT167145D DE 167145D A DE167145D A DE 167145DA DE 167145 C DE167145 C DE 167145C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G7/00—Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
- A61G7/08—Apparatus for transporting beds
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Bettenfahrer, welcher namentlich in Krankenhäusern
zum Heben und Transportieren von Betten Verwendung finden und die Beförderung der Kranken im Bett von Saal zu Saal
oder ins Freie erleichtern soll. Die Vorrichtung besteht aus zwei in bekannter Weise an
das Kopf- ' und Fußende des Bettes anlegbaren, auf Rollen oder Rädern laufenden
ίο Rahmen, welche mit einer Vorrichtung zum Heben und Halten des Bettes versehen sind.
Die bisher bekannten Einrichtungen dieser Art sind insofern unvorteilhaft, als durch
sie die Bettgestelle nicht genügend festgehalten werden. Durch die neue Einrichtung
wird dieser Übelstand beseitigt. Die Neuerung besteht darin, daß das durch die Rahmen gehobene
Bett festgehalten wird durch Einklemmen der Füße des Gestells zwischen Widerlagern und drehbaren Klemmarmen,
welche durch Vermittlung eines Hebels an die Füße angedrückt werden. Durch den
Antriebshebel wird das Bett in bekannter Weise gehoben, gleichzeitig werden auch die
Bettgestellfüße festgeklemmt.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in den Fig. 1 bis 4
in einem Ausführungsbeispiel.
In der Zeichnung ist
Fig. ι die Hinteransicht eines Bettenfahrers.
Fig. ι die Hinteransicht eines Bettenfahrers.
Fig. 2 stellt den Bettenfahrer in Draufsicht, Fig. 3 in Seitenansicht und
Fig. 4 in senkrechtem Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1 dar.
Jeder der beiden Teile des Bettenfahrers besteht aus einem Winkeleisenrahmen α äff,
welcher das Gestell des Ganzen bildet und zweckmäßig mit Laufrollen oder Rädern versehen
ist; letztere sind in bekannter Weise mittels senkrechter Achsen schwingbar gelagert.
Auf dem Rahmen ist ein Bolzen c gelagert, auf dessen vorderem Ende der Antriebshebel
d befestigt ist; das hintere Ende des Bolzens c trägt einen zweiarmigen Hebel e.
In der Nähe der Seitenteile f des Rahmens sind in geeigneten Führungen senkrechte
Wellen g drehbar gelagert. An diesen Wellen g sind Arme h vorgesehen, welche mit den
freien Enden des zweiarmigen Hebels e durch Stangen i gelenkig verbunden sind. Die
Wellen g sind ferner mit je zwei Klemmarmen k ausgestattet, und zwar derart, daß
bei aufrechter Stellung des Antriebshebels d (Fig. 1) die Arme k die Stellung nach Fig. 2
einnehmen.
Auf dem Bolzen c ist ferner ein einarmiger Hebel m befestigt, und in geeigneter Entfernung
von diesem letzteren ist ein gleicher einarmiger Hebel Z auf dem oberen Rahmenteil
α drehbar gelagert. Die beiden Hebel I
und m sind an ihren freien Enden je mit einer Gleitrolle η versehen und durch eine
Stange 0 verbunden. Über den Gleitrollen η ist ein wagerechter Balken ρ vorgesehen,
welcher an beiden Enden mit in den Rahmenteilen α senkrecht geführten Stangen q zur
Aufnahme der Bolzen r verbunden ist. Die unteren Enden dieser Bolzen r sind in den
Stangen q lose geführt und die oberen mit Rasten s versehen. Die Stangen r sind mittels
der Stifte t in den Führungen des Balkens ρ einstellbar.
Mit den oberen freien Enden der Winkeleisen f ist ein Bügel u verbunden, der als
Handgriff dient und wegen der an den Kopfenden der Betten vorhandenen festen Handtuchhalter
entsprechend gebogen ist.
Die Handhabung des Bettenfahrers ist folgende : Nachdem der Betriebshebel d in die
Stellung nach Fig. ι gebracht ist, wird die Vorrichtung vor das Kopfende des Bettes
ίο geschoben, wobei die Klemmarme k sich
zwischen den Bettfüßen ν befinden; der Balken ρ ist infolge seines Eigengewichts so
weit gesunken, daß die an den oberen Enden der Stangen r vorgesehenen Rasten s unterhalb
der wagerechten Verbindungsstange w des Bettgestells sich befinden.
Beim Umlegen des Hebels d nach links wird unter Vermittlung der Hebel / und -m
der Balken ρ nach oben gedrückt und mithin das Kopfende des Bettes angehoben. Gleichzeitig
mit der Hebung des Bettes werden aber auch infolge der gelenkigen Verbindung des zweiarmigen Hebels e mit den Armen h
der Wellen g die an den letzteren befestigten Klemmarme k seitwärts gedreht, so daß jetzt
die Bettfüße ν zwischen den Winkeleisen f und den Klemmarmen k einen genügenden
Halt finden.
Das Festlegen des Hebels in wagerechter Stellung erfolgt durch einen am Rahmenteil
α oder am Winkeleisen f angebrachten umlegbaren Haken oder Schnepper x.
Mit einer gleichen Vorrichtung wird auch das Fußende des Bettes gehoben und eingespannt,
so daß sich die Füße des Bettgestelle in angemessener Entfernung vom Fußboden befinden. Das auf diese Weise am
Fuß- und Kopfende angehobene Bett kann nun leicht transportiert werden.
Das Senken des Bettes erfolgt durch Freigäbe und langsames Umlegen des Antriebshebels d in die Stellung nach Fig. 1.
Die Konstruktion der Vorrichtung ist derart, daß der Kranke durch Stöße oder
Geräusche während des Hebens und Senkens des Bettes in keiner Weise gestört wird.
Zur Schonung des Bettgestells sind die betreffenden Teile zum Einklemmen und
Unterstützen mit einem Gummibelag o. dgl. versehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bettenfahrer, bestehend aus zwei an das Kopf- und Fußende des Bettes anlegbaren, auf Rollen oder Rädern laufenden Rahmen, dadurch gekennzeichnet, daß an den Rahmen parallel mit den Bettfüßen Achsen fg) angeordnet sind, die bei Drehung des Antriebshebels (d) durch Vermittlung eines zweiarmigen Hebels (e) und an diesen angelenkter Stangen (i) gedreht werden, wodurch mittels an den Achsen fg) befestigter Arme (k) die Füße des Bettgestells gegen Widerlager ff) an den Rahmen gedrückt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE167145C true DE167145C (de) |
Family
ID=432484
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT167145D Active DE167145C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE167145C (de) |
-
0
- DE DENDAT167145D patent/DE167145C/de active Active
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