DE1663507U - Doppel-kohlebuegel fuer stromabnehmer. - Google Patents

Doppel-kohlebuegel fuer stromabnehmer.

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DE1663507U
DE1663507U DED785U DED0000785U DE1663507U DE 1663507 U DE1663507 U DE 1663507U DE D785 U DED785 U DE D785U DE D0000785 U DED0000785 U DE D0000785U DE 1663507 U DE1663507 U DE 1663507U
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DE
Germany
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carbon
bracket
double
contact wire
rotatably mounted
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Expired
Application number
DED785U
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English (en)
Inventor
Ernst Dipl Ing Dozler
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Individual
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Individual
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/18Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using bow-type collectors in contact with trolley wire
    • B60L5/20Details of contact bow
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • Boppel-ehlebtigel für Stromabnehmer
    Die Scherenstromabnehmer elektrischer Triebfahrzeuge werden
    in neuerer Zeit häufig mit gewölbten Bügeln aus Elektrokohle aus-
    gerüstet, die auf dem Stromabnebmergestell drehbar gelagert sind.
    HSLektrokohle ist bekanntlich ein hervorragender Kontaktwerkstoff
    zur Stromabnahme, besonders gegenüber Kupfer (Fahrdraht). Kohlebügel bedürfen im Gegensatz zu Metallbügeln keiner Schmierung des Fahrdrahtes, weil sie selbstschmierend sind. Sie haben infolge ihres geringen Verschleißes eine lange Lebensdauer und schonen dank ihrer guten Polierfähigkeit den Fahrdraht weitestgehend.
  • Die gewölbte Form, die von den früher meistens gebräuchlichen Stromabnehmerbügeln aus Leichtmetall übernommen wurde, bietet verschiedene fahrleitungstechnische und betriebliche Vorteile, die ebenfalls als bekannt vorausgesetzt werden können.
  • Ein wesentlicher Nachteil der gewölbten Bügelform besteht jedoch darin, daß bei dieser der Angriffspunkt der von Fahrdraht ausgeübten Reibungskräfte über der Drehachse des Bügels liegt und jene ein Kippmoment erzeugen, das den Bügel nach rückwärts umzuwerfen versucht. Die Breite des einfachen Kohlebügels reicht nicht aus, um gegen dieses Kippmoment eine ausreichende Standfestigkeit zu schaffen. Man ist daher gezwungen, eine verwickelte und daher unerwünschte Parallelführungseinrichtung zwischen dem Scherengestell des Stromabnehmers und dem Bügel anzuordnen, die ein Umfallen desselben verhindert.
  • Zur Steigerung des abzunehmende Stromes werden auch gelegentlich gerade Kohlebügel verwendet, die aus zwei in einem bestimmten Abstand parallel zueinander angeordneten Kohleleisten bestehen. Durch solche Doppelbügel, für die früher auch eine Ausführung aus Metall vorgeschlagen wurde, wird eine höhere Stromentnahme und geringere Neigung zu Stromunterbrechungen erzielt.
  • Die geraden Doppelbügel haben aber folgende Nachteile : Da die Enden des Bügels ebenso hoch liegen wie die Bügelmitte, sind bei der Aufhängung des Fahrdrahtes besondere konstruktive Maßnahmen notwendig, um ein Anstoßen der Enden gegen die Halteteile des Fahrdrahtes, wie Isolierbügel, Quer-Spanndrahte u. s. w. oder gegen kreuzende oder abzweigende Fahrdrähte zu vermeiden.
  • Die Aufrechterhaltung eines in dieser Hinsicht einwandfreien Zustandes des Fahrleitungsnetzes erfordert einen erhöhten Aufwand für ständige Oberwachung und Instandhaltungsarbeiten.
    Die Gefahr des Anschlagen der Bügelenden erhöht sich mit
    , elenden erhöht sich mit
    zunehmender Abnützung, weil der Verschleiß der Kohleleisten in der Mitte schneller fortschreitet als an den Enden, die praktisch unberührt bleiben. Der ursprünglich ebene Bügel nimmt dadurch im Laufe seiner Lebenszeit eine muldenförmige Gestalt an, d. h. seine Enden überragen den tiefer gelegenen mittleren Teil. Die ganze Fahrleitungsanlage muß also nicht nur für den geraden Neuzustand der Bügel ausgeführt werden, sondern für die spätere konkave Wölbung im abgenutzten Zustand. Für diese ungünstigste Bedingung muß das Fahrleitungsnetz auch instand gehalten werden. Erfahrunggemäß ist dies schwieriger und erfordert eine sorgfältigere Überwachung und häufigeres Nachspannen des Fahrdrahtes und Nachregeln der Fahrdrahtaufhängungen als bei gewölbten Stromabnehmerbügeln.
  • Die Erfindung hat einen drehbar gelagerten Doppelkohlebügel zum Gegenstand, durch den die Nachteile der bisher bekannten Ausführungsformen ausgeschaltet werden. Sie besteht neuerungsgemäß darin, daß der Doppelbügel gewölbt ausgeführt wird. Dadurch wird ein Stromabnehmerbügel erhalten, der ein bisher nicht genanntes Höchstmaß an Forderungen erfüllt, wie Vermeidung einer Fahrdrahtschmierung, hohe Lebensdauer des Bügels, Glättung und Schonung des Fahrdrahtes. Ferner vereinigt er damit größere Stromabnahmefähigkeit, unterbrechungssicheren Lauf, sowie mäßige Ansprüche an die Ausführung und Unterhaltung der Fahrleitung.
  • Erfindungsgemäß wird ferner der Abstand der Kohleleisten so groß gehalten, z. B. 150 bis 250 mm, daß sich der Bügel trotz seiner Wölbung infolge des großen Abstandes der Anlagepunkte am
    Fahrdraht selbst führt. Der gewölbte Doppelbügel bedarf daher in
    dieser Ausführung keiner zusätzlichen Geradführungseinrichtung.
  • Damit wird mit einer in Fachkreisen verbreiteten Ansicht gebroche : : daß drehbar gelagerte gewölbte Stromabnehmerbügel eine Geradführung benötigen.
  • Gemäß der Erfindung besteht der Kohlegleitbügel nach Bild 1 der Zeichnung aus zwei etwa U-förmigen und ebenfalls gewölbt ausgeführten Trägerschienen (Fassungen) 1 aus Blech oder Leichtmetallguß, in welchen die Kohlegleitleisten 2 gehalten sind. Bilder 1 und 2 zeigen, daß die Fassungen 1 an ihren Enden durch zwei Querjoche 3 miteinander verbunden sind und einen Rahmen bilden.
  • Die Querjoche 3 sind in ihrer Mitte auf der sogenannten Wippe 4 des Stromabnehmers oder unmittelbar im oberen Gelenkpunkt des Scherengestelles des Stromabnehmers drehbar gelagert.
  • Die bereits erwähnten g e r a d e n Doppel-Kohlebügel bestanden aus den Kohleleiste mit dem gleichen großen Querschnitts. profil / Gewicht wie die üblichen Einzel-Kohlebügel. Diese Kohleleisten sind einschließblich ihrer metallishcen Fassungen ziemlich schwer und weisen schon in Einzelanordnung eine entsprechend hohe und nachteilige Massenträgheit auf. Zum Gewicht der Kohleleisten und ihrer Fassungen kommt noch das Gewicht verschiedener Verbindungsteile hinzu, z. B. der Verbindungsjoche für die drehbare Lagerung, Querstreben u. s. w. Entsprechend dem höheren Gewicht eines solchen durch Verdoppelung der üblichen schweren Einfach-Kohleleisten entstandenen Doppelbügels muß dann auch die Ausführung des tragenden Stromabnehmer-Gestelles verstärkt werden. Die Folge
    davon ist ein dynamisch schwerfälliges Verhalten des ganzen
    Doppelbiigelstromabnehmers. durch das die sonstigen Vorteile des
    Doppelbügels größtenteils zu nichte gemacht werden.
    Brfindungsgemäß wird für den Doppel-Kohlebügel von dem für
    Einfachbügel gebräuchlichen Kohleprofil abgegangen undstattdes-
    sen ein beträchtlich leichteras Kohleprofîl vervlandtt das bei-
    spielsweise einen um etwa 1/4 geringeren oder noch kleineren Quer-
    schnitt aufweist.
    Eine Erhöhung der Bruchgefahr ist für den Bügel deshalb nicha
    zu befürchten, weil mit geringerem Querschnitt die Massenträgheit
    und damit die durch Unebenheiten der Fahrleitung hervorgerufene
    Schlagwirkung vermindert wird. Außerdem wird dabei erfindungsge-
    mäß von der Erkenntnis Gebrauch gemachte daß die Kohleleisten
    samt Fassungen des Doppelbügels den Unebenheiten der Oberleitung
    aus Gründen der Anordnung wesentlich ungehinderter na. ch unten au
    weichen können als Einfachbügel.
    Dieser SEfindungsgedanke ist nicht allein auf gewölbte Dop-
    pel-KoItlebügel beschränkte sonderm ist ebenso anch für erade
    Doppel-Kohlebügel anwendbar.
    Bild 3 zeigt vergleichsweise ineinander gezeichnet die Quer-
    schnittsform mJd Größe einer gebräuchlichen Kohleleiste für Ein-
    fachbügel 5 und eines gemäß der Erfindung für Doppel-Kohlebügel
    gewählten Profites 6.

Claims (2)

  1. Schutzansprüche 1.) Drehbar gelagerter Doppel-Kohlegleitbügel für Stromabnehmer elektrischer Triebfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß seine Kohleleisten samt ihren Fassungen gewölbt sind.
  2. 2.) Drehbar gelagerter Doppel-Kohlebügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Kohleleiste, bezw. Fassungen so groß ist daß sich der Bügel am Fahrdraht selbst fuhBt, ohne dazu eine Parallelfuhrung zu benötigen. 3t) Drehbar gelagerter Doppel-Kohlebügel, insbesondere nach An- aspruch 1, dadurch akennzaichnet, daß das Profil der Kohle-
    leisten beträchtliche z. B. etwa um 1/4 geringer oder noch kleiner ist als der Querschnitt eines üblichen Kohlebügels in Einzelanordnung.
DED785U 1950-04-17 1950-04-17 Doppel-kohlebuegel fuer stromabnehmer. Expired DE1663507U (de)

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DE1663507U true DE1663507U (de) 1953-09-17

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