DE166291C - - Google Patents

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DE166291C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
166291 KLASSE 57a.
KARL HENRICH in WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1905 ab.
Bei bekannten photographischen Rollkameras für Visierfilms (Vidilfilms) werden, um das Bild auf der jeweilig eingestellten Visierschicht des Rollfilms namentlich bei Momentaufnahmen bis unmittelbar vor der Belichtung beobachten zu können, die Verschlußvorrichtung und die Schaltvorrichtung für das Filmband so in Abhängigkeit voneinander gesetzt, daß beim Auslösen eines Triebwerkes das Filmband von
ίο einer Visierscheibe bis zu einem lichtempfindlichen Film weitergeschaltet und sodann der Momentverschluß ausgelöst wird.
Die Erfindung betrifft nun eine besondere vereinfachte Ausgestaltung jener Vorrichtung, welche bei den genannten Apparaten die oben angegebene Abhängigkeit der Abrollvorrichtung für das Filmband und der Bewegungsvorrichtung für den Schlitzverschluß bewirkt. Diese Vorrichtung besteht aus einer mit örtlichem Bogenausschnitt versehenen, von der Verschlußvorrichtung gedrehten Scheibe und einem von der Abrollvorrichtung für den Filmstreifen angetriebenen Hemmungsstück, welches, in den Bogenausschnitt der Scheibe eintretend bezw. eingreifend, die Verschlußvorrichtung feststellt und die Weiterschaltung des Filmbandes zuläßt, hingegen, auf dem vollen Scheibenteil aufliegend, das Filmband hemmt und den Verschluß freigibt.
Fig. ι der Zeichnung zeigt in schematischem Längenschnitt eine mit dieser Einrichtung versehene Kamera. Fig. 2 zeigt einen Teil eines Visierfilms. Fig. 3 zeigt die gleichzeitigen Stellungen des Verschlusses und Rollfilmstreifens in den verschiedenen Phasen während des Vorganges bei einer Aufnahme. Fig. 4 zeigt die diesen Phasen entsprechenden Stellungen der Sperrvorrichtung.
Der im Innern der Kamera angeordnete, den Verschluß bildende Vorhang α ist von einer unteren Rolle b zu einer oberen Rolle c geführt, welche auf eine Feder wirkt, die beim Aufwickeln des Vorhanges auf die Rolle b gespannt wird. Der Vorhang α besitzt erstens eine Durchbrechung 1 (Fig. 3, Stellung I), welche die ganze Belichtungsfläche zum Zweck des Einstellens freilegen kann, und zweitens einen Schlitz 2 (Fig. 3, Stellung IV), durch welchen die Belichtung des Films stattfindet. Der Visierfilmstreifen d (Fig. 2), welcher in bestimmten Abständen die Films/ trägt und zwischen denselben durchscheinende, als Mattscheiben dienende Visierschichten g besitzt, ist auf eine obere Spule h aufgewickelt und von dieser über Leitwalzen i hinter dem Ver-Schlußvorhang entlang durch die Abrollvorrichtung j k zu einer unteren Spule I geführt, welche den bereits benutzten Filmstreifenteil aufnimmt. Die Abrollvorrichtung besteht aus zwei Walzen j und k, von denen die eine j in festen Lagern ruht und durch eine aufziehbare Feder gedreht wird, während die
andere Walze k federnd an die erste Walze angedrückt wird und von derselben abgehoben werden kann.
Die bisher beschriebenen Teile der Kamera sind bekannt und bilden keinen Bestandteil vorliegender Erfindung.
Die Verschlußvorrichtung und die Abrollvorrichtung für den Rollfilm d sind der Erfindung gemäß durch folgende besondere Einrichtung in Abhängigkeit voneinander gebracht.
Auf einer von der unteren Rolle b aus mittels der Zahnräder m und η bewegten Welle ο sitzt eine Scheibe p, welche an einer Stelle ihres Umfanges einen Bogenausschnitt q besitzt. Die genannte Zahnräderübersetzung τη, η ist so gewählt, daß die Scheibe ρ beim vollständigen Abrollen des Verschlußvorhanges eine volle Umdrehung ausführt. An dem Umfang der Scheibe ρ liegt ein zweiarmiges Hemmstück r an, auf dessen Tragwelle s ein Zahnrad t sitzt, das in ein mit der Walze j der Abrollvorrichtung fest verbundenes Zahnrad u eingreift. Die Räderübersetzung t u ist so gewählt, daß die Welle s des Hemmstückes r beim Abrollen eines einzigen Films, d. h. in der Zeit, während welcher ein Film aus der Stellung des Filmstreifens bei eingerückter Visierschicht g (Fig. 3, Stellung I) in die Belichtungsöffriung gebracht wird (Fig. 3, Stellung III), eine halbe Umdrehung ausführt. Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende:
In der Ausgangsstellung I (Fig. 3) gibt die Durchbrechung 1 des Verschlußvorhanges a die Belichtungsöffnung der Kamera gänzlich frei, während eine Visierscheibe g des Rollfilms d eingerückt ist, so daß das Bild des Gegenstandes durch die Öffnung des Lichtschirmes ν der Kamera beobachtet werden kann.
Sobald der Verschluß ausgelöst wird, rollt der Vorhang α so weit ab,daß die Belichtungsöffnung ganz geschlossen ist (Fig.3, Stellung II); während dieser Bewegung bleibt der Rollfilmd unbeweglich, weil sich der eine Arm des Hemmstückes r gegen den vollen Umfangsteil der Scheibe ρ stützt (Fig. 4, I). In dem Augenblick jedoch, wo der Ausschnitt q der Scheibe ρ zu dem Hemmstück r gelangt, kann sich letzteres in der Pfeilrichtung (Fig 4, II) drehen. Die so ausgelöste Abrollvorrichtung j, k für den Rollfilm bewegt den letzteren so lange, bis ein Film f vollständig eingerückt ist (Fig3, Stellung III). Da hierbei das Hemmstück r eine halbe Umdrehung ausgeführt hat, kann sich die am Ende dieser. Bewegungsphase freigegebene Scheibe ρ weiter drehen (Fig. 4, III), wobei die Abroll vorrichtung j, k wieder gehemmt wird. Der weiterrollende Vorhang α bewegt den Schlitz ^ vor dem eingerückten FiIm1/vorbei, so daß letzterer belichtet wird (Fig. 3, Stellung IV). Der Vorhang schließt sodann die Belichtungsöffnung wieder gänzlich ab (Fig. 3, Stellung V), wobei die Abrollvorrichtung gehemmt bleibt, da das Hemmstück r auf dem vollen Umfangsteil der Scheibe ρ aufliegt, wie bei IV und V (Fig. 4) ersichtlich. Um die Kamera für die nächste Aufnahme bereit zu setzen, d. h. um den Verschluß- und Rollfilm in die Stellung I (Fig. 3) zu bringen, wird die Walze k der Abrollvorrichtung von der anderen Walze/ abgehoben und die Spule / von Hand gedreht,' wodurch zunächst der in Fig. ι durch die gestrichelte Linie angedeutete, lose herabhängende Filmstreifen und sodann der weitere Film aufgewickelt wird, bis die nächste Visierscheibe g des Streifens eingerückt wird. Schließlich wird der Verschluß durch Zurückdrehen gespannt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rollkamera für Visierfilms mit Rouleauverschluß, bei welcher die Beobachtung des Bildes auf einer Visierscheibe des Filmstreifens bis unmittelbar vor der Belichtung dadurch ermöglicht ist, daß die Verschlußvorrichtung und die Filmschaltvorrichtung in Abhängigkeit voneinander ge- go setzt sind, gekennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung für den Verschluß und den Film/ die aus einer mit einem örtlichen Bogenausschnitt (q) versehenen, von dem Verschluß angetriebenen Scheibe (p) und aus einem von der Abrollvorrichtung (j, k) des Filmstreifens gedrehten Hemmungsstück (r) besteht, welches beim Eintritt in den Scheibenausschnitt den Verschluß feststellt und das Weiterschalten des Film-Streifens zuläßt, hingegen, auf dem vollen Scheibenteil aufliegend, die Filmschaltvorrichtung hemmt und den Verschluß freigibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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