DE166121C - - Google Patents

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DE166121C
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shower cylinder
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H3/00Applying liquids to roads or like surfaces, e.g. for dust control; Stationary flushing devices
    • E01H3/02Mobile apparatus, e.g. watering-vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Anordnung auswechselbarer Schleifstreifen auf den Brausezylindern bei Sprengwagen.
Die auf dem Auslaufende der Wasserzuführungsrohre eines Sprengwagens sitzenden Brausezylinder müssen bekanntlich zwecks Regelung des Wasseraustrittes auf ihrem Zuflußrohr vom Wagenführersitz aus verschoben und gedreht werden. Zur Ermöglichung der Verschiebung hat man bisher auf dem Brausezylinder Bundringe befestigt, zwischen welche das gegabelte Ende eines Stellhebels faßt, um durch Verstellung des letzteren die gewünschte achsiale Verstellung des Brausezylinders herbeizuführen. Hierbei tritt aber an den Bundringen mit der Zeit an den von den Gabelenden des Stellhebels berührten Stellen eine Abnutzung in der Weise ein, daß Kerben entstehen, in die die Gabelenden sich sperrend einlegen, so daß das für die Regelung der Sprengweite erforderliche Drehen des Brausezylinders auf dem Wasserzuführungsrohr nicht mehr möglich ist. Zur Behebung dieses Ubelstandes muß dann der Brausezylinder abgenommen und durch einen neuen ersetzt werden, was außer höheren Kosten eine längere Außerbetriebstellung des Sprengwagens erfordert.
Um diesen kostspieligen und zeitraubenden Ersatz zu ersparen, ist der Erfindung gemäß zwischen den auf dem Brausezylinder festsitzenden Bundringen ein Schleifstreifen auswechselbar angeordnet, welcher aus zwei leicht zusammenschließbaren Teilen oder auch nur aus einem den Zylinder bügelartig übergreifenden Teil bestehen kann, und in welchem passende Angriffsflächen für die Gabelenden des Zylinderstellhebels herausgearbeitet sind. Infolge dieser Anordnung kann eine durch kerbenartige Erweiterung der Angriffsflächen sich äußernde Abnutzung des Schleifstreifens die Drehung des Brausezylinders nicht hindern, weil zwischen den Bundringen und dem Schleifstreifen die Berührungsflächen immer eben bleiben. Sind die Angriffsflächen zu sehr abgenutzt, so braucht nur der Schleif streifen gegen einen neuen ausgewechselt zu werden, was leicht und schnell an Ort und Stelle bewirkt werden kann.
Auf der Zeichnung ist je ein Ausführungsbeispiel der beiden Schleifstreifenanordnungen nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen die Fig. 1 und 2 die eine und Fig. 3 und 4 die andere Anordnung in Seitenansieht und Querschnitt.
Nach Fig. 1 und 2 ist zwischen den auf dem Brausezylinder α festsitzenden Bundringen b der aus zwei Teilen zusammengesetzte und z. B. durch Schrauben c zusammengehaltene Ring d so angeordnet, daß der Brausezylinder α in seiner Drehbarkeit nicht gehindert ist. Die Drehung des Brausezylinders auf dem Wasserzuführungsrohr wird in bekannter Weise vom Wagenführersitz aus mittels passenden Gestänges bewirkt. An den einander gegenüberliegenden Seiten des Ringes d sind Aussparungen e vorgesehen, in welche die Gabelenden des Stellhebels/ greifen, der in üblicher Weise vom Wagenführersitz aus bewegbar ist, um den Brausezylinder α auf seinem Zuflußrohr
zwecks Regelung des Wasseraustritts zu verschieben. Hierbei treten mit der Zeit an den Aussparungen e Abnutzungen ein, die aber der Drehbarkeit des Brausezylinders nicht hinderlich sein können, weil der Zylinder beim Drehen an den stets eben bleibenden Schleifflächen des zwischen den Bundringen b eingepaßten Schleifringes d keinen Widerstand findet.
ίο Sind die Aussparungen durch Abnutzung so erweitert, daß der Ring d an diesen Stellen nicht mehr genügend Fleisch besitzt, so kann der Ring infolge seiner Zweiteilung leicht und schnell gegen einen neuen ausgewechselt werden.
Das Gleiche ist auch bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4 der Fall. Hier ist zwischen den Bunden b anstatt eines vollen Ringes ein unten offener Bügel (d) angeordnet, der vom Brausezylinder leicht abgehoben werden kann und ebenfalls Aussparungen e für die Gabelenden des Stellhebels besitzt.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Stellvorrichtung für den Brausezylinder bei Sprengwagen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den auf dem Brausezylinder festsitzenden Bundringen ein Schleifstreifen (d) auswechselbar angeordnet ist, in dessen Aussparungen (e) der Stellhebel ff) zum Verstellen des Brausezylinders (a) geführt ist.
2. Stellvorrichtung für den Brausezylinder bei Sprengwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der auswechselbare Schleifstreifen aus einem den Zylinder bügelartig übergreifenden Teil oder aus zwei zu einem
• Ring leicht zusammenschließbaren Teilen ■ gebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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